Menu Expand

Landtag und Regierung in Bayern am Vorabend der Revolution von 1918

Cite BOOK

Style

Albrecht, W. (1968). Landtag und Regierung in Bayern am Vorabend der Revolution von 1918. Studien zur gesellschaftlichen und staatlichen Entwicklung Deutschlands von 1912 - 1918. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-41760-5
Albrecht, Willy. Landtag und Regierung in Bayern am Vorabend der Revolution von 1918: Studien zur gesellschaftlichen und staatlichen Entwicklung Deutschlands von 1912 - 1918. Duncker & Humblot, 1968. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-41760-5
Albrecht, W (1968): Landtag und Regierung in Bayern am Vorabend der Revolution von 1918: Studien zur gesellschaftlichen und staatlichen Entwicklung Deutschlands von 1912 - 1918, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-41760-5

Format

Landtag und Regierung in Bayern am Vorabend der Revolution von 1918

Studien zur gesellschaftlichen und staatlichen Entwicklung Deutschlands von 1912 - 1918

Albrecht, Willy

Beiträge zu einer historischen Strukturanalyse Bayerns im Industriezeitalter, Vol. 2

(1968)

Additional Information

Book Details

Pricing

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsνerzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 11
Einleitung 13
I. Die innenpolitische Lage Bayerns in den letzten zwei Jahren vor Ausbruch des Weltkrieges 20
1. Die Landtagsaiuflösung im November 1911 und der Rücktritt der Regierung Podewils im Februar 1912 20
2. Die Regierung Hertling 27
a) Ministerpräsident Georg Freiherr von Hertling 28
b) Die neuen Staatsminister 31
3. Die Zusammensetzung des Landtags von 1912 bis 1918 35
a) Die neugewählte Kammer der Abgeordneten 35
b) Die Veränderungen in der Zusammensetzung der Abgeordnetenkammer durch die Nachwahlen der Jahre 1912 bis 1918 38
c) Die Zusammensetzung der Kammer der Reichsräte 39
4. Der Landtag und die neu ernannte Regierung Hertling 43
5. Die Beendigung der Regentschaft im Herbst 1913 48
a) Die Lösungsversuche vom Oktober bis Dezember 1912 49
b) Die Lösimg der Frage im Oktober 1913 53
c) Die Landtagsberatungen und die Durchführung der Regentschaftsbeendigung 55
d) Zusammenfassung: Die Auswirkungen der Regentschaftsbeendigung auf die öffentliche Meinimg 59
6. Die Verschärfung der innenpolitischen Fronten während der Landtagssession vom November 1913 bis zum Juli 1914 61
a) Die Generaldebatte über den Etat Ende November bis Anfang Dezember 1913 61
b) Die Beratungen über eine Reform der Kammer der Reichsräte und eine Wahlrechtsreform im Frühjahr 1914 64
c) Die Verschärfung der sozialen Spannungen in Bayern durch die Ablehnung eines staatlichen Zuschusses zur gemeindlichen Arbeitslosenversicherung in der Kammer der Reichsräte 66
d) Die Verschärfung der innenpolitischen Spannungen durch das Vorgehen der Regierung gegen den Konfessionslosen Moralunterricht im Juli 1914 69
e) Die Auseinandersetzungen um den Eisenbahnerrevers in der Abgeordnetenkammer Ende Juli 1914 70
7. Zusammenfassung: Die gespannte innenpolitische Lage in Bayern beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges 71
II. Das erste Kriegs jähr 1914/15: Umstellung von Regierung und Verwaltung auf die Kriegsaufgaben 74
1. Die Wirkungen des Kriegsausbruchs 74
a) Maßnahmen des Monarchen und der Regierung in den Tagen der Mobilmachung 74
b) Der bayerische Landtag und die bayerischen Parteien bei Kriegsbeginn 78
c) Anarchische Ausschreitungen Ende Juli/Anfang August 1914 80
2. Die erste größere unerwartete Kriegsaufgabe für die Zivilverwaltung: Arbeitsbeschaffung und Arbeitslosenfürsorge 82
3. Der Streit um die Abhaltung der Gemeindewahlen im Herbst 1914 85
4. Die wachsenden Kriegsaufgaben und der zunehmende Streit von Parteien und Interessengruppen an der Jahreswende 1914/15 90
5. Die Verschärfung der innenpolitischen Auseinandersetzungen im Frühjahr 1915 98
6. Die Gefährdung der Homogenität der Regierung im Frühjahr und Sommer 1915 101
a) Kompetenzstreit zwischen Ministerpräsident v. Hertling und Innenminister v. Soden, Mai—Juni 1915 101
b) Kompetenz- und Sachstreitigkeiten zwischen dem Innen- und dem Kriegsminister, April—Juli 1915 103
c) Streitigkeiten wegen der Handhabung der militärischen Zensur zwischen dem Kriegsminister und seinen Ministerkollegen 106
7. Zusammenfassung: Bayern am Ende des ersten Kriegsjahres 110
ΙII. Die Zeit der Landtagssession 1915/1916 112
1. Die Vorbereitung der Session durch die Regierung 112
2. Versachlichung des Verhältnisses der Regierung zur Sozialdemokratie durch die Beseitigung einiger Diskriminierungen der Partei 113
a) Die Aufhebung des Eisenbahnerreverses 113
b) Die Zulassung von Sozialdemokraten zu Gemeindeämtern 116
3. Die Artikulierung der Interessengegensätze in den Ernährungsfragen während der Landtagsberatungen an der Jahreswende 1915/ 1916 119
4. Maßnahmen der bayerischen Regierung gegen die wachsende Kriegsmüdigkeit zu Beginn des Jahres 1916 124
5. Der Kampf des bayerischen Kriegsministers gegen die pazifistische und feministische Bewegung, sowie gegen die sozialdemokratische Minderheit 131
6. Die Landtagsberatungen im Frühjahr und Sommer 1916 134
a) Die Beratungen des Kultusetats im Landtag 134
b) Die weitere Verschärfung der Auseinandersetzungen um die Ernährungsfragen in der Abgeordnetenkammer 140
7. Rückblick auf die Landtagsdebatten der Session 1915/1916 146
8. Die zunehmende Lebensmittelknappheit, die ersten Ernährungsunruhen und die Bildung des Ernährungsbeirats im Frühsommer 1916 147
IV. Die endgültige Zerstörung des Burgfriedens im Sommer 1916 154
1. Die Kriegsziel- und Friedensfrage in den ersten beiden Kriegsjahren 154
a) Die bayerische Regierung und die Kriegsziel- und Friedensfrage 154
b) Die Formierung der Intellektuellenopposition gegen die Politik des Reichskanzlers in Bayern 157
2. Die maßlose Agitation für den unbeschränkten U-Boot-Krieg und gegen den Reichskanzler im Sommer 1916 163
a) München als Mittelpunkt der Kanzlersturzbewegung im Juli und August 1916 163
b) Die Gefahr eines Anwachsens der Intellektuellenopposition zu einer Volksbewegung mit revolutionären Tendenzen in Bayern 167
3. Die Gegenagitation von Regierung, Sozialdemokraten und einem Teil der Linksliberalen 172
4. Die Berufung von Hindenburg und Ludendorff an die Spitze der Obersten Heeresleitung am 29. August 1916 178
5. Zusammenfassung: Die endgültige Spaltung des Volkes am Ende des zweiten Kriegsjahres 181
V. Das dritte Kriegsjahr 1916/1917: Weitere Verschlechterung der Ernährungslage, Beginn einer intensiven Durchhaltepropaganda und offene Ministerkrisen innerhalb der bayerischen Regierung 183
1. Die erneute Verschärfung der Auseinandersetzungen um die Ernährungsfragen im Herbst 1916 183
2. Die Entladung der Spannungen innerhalb der Regierung in der Ministerkrise vom November/Dezember 1916 186
a) Die Vorgeschichte der Ministerkrise 186
b) Die Ministerkrise und ihre Beendigung durch den Rücktritt von Innenminister v. Soden und Kriegsminister v. Kreß 192
c) Zusammenfassung: Die Wirkungen des Ministerwechsels 196
3. Die Erkenntnis der Notwendigkeit einer dauernden Aufklärung der Bevölkerung über die Kriegs- und Wirtschaftslage an der Jahreswende 1916/1917 198
a) Rückschau auf die Aufklärungsversuche der Regierung in den Jahren 1915 und 1916 198
b) Initiativen zu einer kontinuierlichen Aufklärungsarbeit durch konfessionelle und wirtschaftliche Vereinigungen an der Jahreswende 1916/1917 201
c) Initiativen der Regierung zu einer allgemeinen Aufklärung der Bevölkerung 203
4. Die außerordentliche Session des Landtags im Februar und März 1917 208
a) Die allgemeine politische Debatte im Finanzausschuß und Plenum der Abgeordnetenkammer 208
b) Die Diskussionen über Ernährungs- und Wirtschaftsfragen in der Kammer der Abgeordneten 214
c) Die Beratungen der Kammer der Reichsräte während der außerordentlichen Session 219
d) Zusammenfassung: Die Landtagsberatungen im Februar und März 1917 221
5. Das Scheitern eines Versuches des Innenministers im Februar 1917, durch die rigorose Unterdrückung des Hamsterns eine gleichmäßigere Versorgung der Bevölkerung zu erreichen 223
6. Die weiter zunehmende Verschlechterung der Volksstimmung und die Intensivierung der Aufklärungsarbeit im Jahre 1917 232
a) Die Verschärfung der antipreußischen Stimmung und die Zunahme der Kriegsverdrossenheit in Bayern im Jahre 1917 232
b) Die weitere Verschlechterung der Ernährungsistuation im Frühjahr und Sommer 1917 238
c) Der Aufbau einer ständigen Aufklärungsorganisation im Sommer und Herbst 1917 242
d) Zusammenfassung: Die Bemühungen um die Wiederherstellung einer geschlossenen Heimatfront durch intensive Aufklärung der Bevölkerung 250
7. Erneute schwere Kompetenzstreitigkeiten, zweite offene Ministerkrise und der Wechsel in der Leitung des Gesamtstaatsministeriums 252
a) Streitigkeiten innerhalb der Regierung im Jahre 1917 252
b) Die zweite offene Ministerkrise im Oktober 1917 254
c) Der Ministerpräsidentenwechsel vom November 1917 256
VI. Die Forderungen nach entschiedenen Verfassungsreformen und die Organisation des Umsturzes im vierten Kriegsjahr 1917/1918 259
1. Das Reformprogramm der Sozialdemokraten und die Reformvorschläge der Liberalen 259
2. Die Bemühungen der Regierung um eine Reform der Kammer der Reichsräte 269
3. Die Institutionalisierung der radikalen sozialdemokratischen Opposition als „Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands" 279
a) Die Gründung der USPD Ostern 1917 in Gotha und der Beginn ihrer Wirksamkeit in Bayern 279
b) Maßnahmen der bayerischen Regierung gegen die USPD 281
c) Die USPD im bayerischen Landtag 283
4. Die Sammlung der annexionistischen Bewegung in der Deutschen Vaterlandspartei 286
a) Der Landesverband Bayern der Vaterlandspartei 286
b) Die bayerische Regierung und die Vaterlandspartei 288
c) Die Auseinandersetzungen über die Vaterlandspartei in der bayerischen Abgeordnetenkammer 289
5. Die Entladung der innenpolitischen Spannungen im Januar/Februar- Streik 1918 291
a) Die Verschärfung der innenpolitischen Gegensätze an der Jahreswende 1917/1918 291
b) Der Januar/Februar-Streik 1918 in Bayern 295
c) Die Kammer der Abgeordneten und der Rüstungsarbeiterstreik 299
d) Maßnahmen der Regierung nach dem Streik 301
6. Die Landtagsberatungen im Frühjahr und Sommer 1918 305
a) Die Kriegszieldebatte in der Kammer der Reichsräte am 9. Februar 1918 305
b) Die Beratungen über den Kultusetat im Landtag 308
c) Die Beratungen über eine sozialdemokratische Interpellation wegen der verschärften Überwachungsmaßnahmen 310
d) Die Auseinandersetzungen im Landtag über eine Reform der Fideikommißgesetzgebung 314
e) Die Beratung der Anträge zu einer Reform des Wahlrechts 317
f) Die Jahrhundertfeier der bayerischen Verfassung am 26. Mai 1918 320
g) Die Landtagsberatungen im Juni und Juli 1918 322
7. Die Entwicklung der Volksstimmung im Frühjahr 1918 326
a) Weitere Verschärfung der Ernährungssituation durch die zunehmende Verknappung und Verteuerung fast aller Lebensmittel 326
b) Weitere Intensivierung der Volksaufklärung 331
c) Soldatenkrawalle und Ernährungsunruhen im Frühjahr und Sommer 1918 335
8. Zusammenfassung: Der weitere Autoritätsverlust von Monarch, Regierung und Landtag im Kriegsjahr 1917/1918 339
VII. Sommer und Herbst 1918: Militärische Niederlage und drohende Revolution 343
1. Die Stimmungskrise im Sommer 1918 343
a) Der Höhepunkt der Emährungsschwierigkeiten und allmähliches Bewußtwerden des Scheiterns der Offensive im Juli und August 1918 343
b) Das Andauern der Stimmungskrise im September 1918 trotz Verbesserung der Ernährungsverhältnisse 348
c) Vorbereitende Maßnahmen der Regierung zur Abwehr etwaiger ernsthafter Unruhen 353
2. Initiativen der bayerischen Regierung bei den Reichsstellen im Sommer 1918 angesichts der drohenden Niederlage 355
a) Friedensinitiative des bayerischen Kriegsministers und des bayerischen Ministerpräsidenten Ende August/Anfang September 355
b) Verstärkte Bemühungen der bayerischen Regierung, die Wirtschaftsinteressen des Landes bei den Reichsstellen zu vertreten 358
3. Die Wirkungen des deutschen Waffenstillstandsangebotes in Bayern 362
a) Maßnahmen der bayerischen Regierung nach Bekanntwerden des deutschen Waffenstillstandsangebotes 362
b) Die Radikalisierung der beiden sozialistischen Parteien im Oktober 1918 366
c) Die Wirkungen des deutschen Waffenstillstandsangebotes auf die bürgerlichen Parteien in Bayern 372
4. Die Reformversuche der bayerischen Regierung und der Abgeordnetenkammer während der Außerordentlichen Session des Landtags 377
a) Vorbereitung und der Beginn der Landtagssession 377
b) Die Verhandlungen der Regierung mit den Landtagsparteien in der zweiten Oktoberhälfte und das Abkommen vom 2. November 1918 380
c) Die Durchführung des Programms vom 2. November 385
d) Die Plenarberatungen der Abgeordnetenkammer Ende Oktober/ Anfang November 1918 388
5. Die bayerische Regierung und die deutschen Bemühungen um einen Waffenstillstand 393
a) Die Bedrohung der bayerischen Süd- und Ostgrenze nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie 393
b) Die bayerische Regierung und die immer stärker werdenden Forderungen nach einer Abdankung des Kaisers 398
c) Bestrebungen zu einem gesonderten Vorgehen Bayerns in der Friedensfrage 402
d) Die bayerische Regierung und die Vorbereitungen zu einer „Nationalen Verteidigung" 407
6. Die bayerische Regierung und die Revolutionsagitation der USPD 409
a) Der Wahlkampf Eisner — Auer 409
b) Die Verstärkung der revolutionären Agitation und der Beginn einer Zusammenarbeit der beiden sozialistischen Parteien nach dem Bekanntwerden der Revolution in Österreich-Ungarn und der Kieler Matrosenmeuterei 412
7. Die bayerische Revolution vom 7./8. November 1918 420
a) Die Friedensdemonstration der beiden sozialistischen Parteien am 7. November 1918 420
b) Die Soldatenmeuterei und die Revolution in München 423
c) Der friedliche Ubergang der Regierungsgewalt von den letzten königlich-bayerischen Staatsministern auf die ersten Minister des Volksstaates Bayern 426
Schlußbetrachtung: Das Ende der bayerischen Monarchie im Ersten Weltkrieg 429
Beilage I: Zusammensetzung der Kammer der Abgeordneten 437
Beilage II: Die Mitglieder der Kammer der Reichsräte 460
Quellen- und Literaturverzeichnis 465
Personenregister 477
Sachregister 482