Menu Expand

Max Weber und China

Herrschafts- und religionssoziologische Grundlagen zum Wandel der chinesischen Gesellschaft

Zingerle, Arnold

Soziologische Schriften, Vol. 9

(1972)

Additional Information

Book Details

Pricing

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorbemerkung 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis für Titel von Max Weber 9
Anmerkung zur Transkription 9
A. Einleitung 11
I. Die Fragestellungen der Arbeit 11
II. Allgemeines zu Webers China-Studie 16
B. Webers Beitrag zur historischen Herrschaftssoziologie Chinas 20
I. Zur Klärung des terminologischen Instrumentariums 20
1. Das Strukturprinzip des Patrimonialismus 20
1.1 Bezug der China-Studie und Interpretationsverfahren 20
1.2 Legitimitäts- und Organisationsprinzip 27
1.3 „Haus“ und Angliederungsstruktur 31
1.4 Merkmale der Patrimonialbürokratie 36
2. Die „ständische“ Einschränkung des Patrimonialismus 42
2.1 Zwei Begriffe des „Ständischen“ 42
2.2 „Feudalismus“ 42
2.3 Der klassifikatorische Aufbau der Typen 46
II. Webers zentrales Theorem zur chinesischen Patrimonialbürokratie 51
1. Darstellung und Interpretation 51
2. Schematische Übersicht zur Verknüpfung mit der China-Studie 57
III. Gesichtspunkte zur Kritik 59
1. Wasserbau und „Orientalische Despotie“ 59
2. Feudale und „Gentry“-Gesellschaft 64
2.1 Die feudale Epoche und ihr bürokratischer Ausgang 64
2.2 Die Befriedung des Weltreiches 68
2.3 „Gentry“-Gesellschaft und Grundherrschaft 70
3. Patrimonialer Staat und konfuzianisches Literaten-Beamtentum 78
3.1 Präliminarien zur Schichtung 78
3.2 Die „Rationalität“ und „Irrationalität“ der Institutionen in der Verklammerung gegenläufiger Kräfte 84
Exkurs zu zwei Aspekten des Literaten-Beamtentums 90
Zum Verhältnis Charisma – Amt 90
Zur „kirchenstaatlichen“ Seite des konfuzianischen Beamtentums 93
C. Die Religionssoziologie Webers als Ausgangspunkt zur Deutung des epochalen Wandels in China 98
I. Die Protestantismus-These als paradigmatischer Zugang zum Phänomen der Modernisierung 98
1. Zur Verallgemeinerung der Protestantismus-These 98
2. Formale Bedingungen einer Analogiebildung 100
2.1 „Rationalität“ als umfassender Aspekt 100
2.2 Kontaktmetamorphose und funktionaler Vergleich 103
2.3 Die zwei unterschiedlichen logischen Schichten der Protestantismus-Studie 107
3. Schlußfolgerungen: allgemein und im Hinblick auf China 111
II. Askese und Innovation: Die grundsätzliche Bedeutung des Verhältnisses zur „Welt“ in Webers Religionssoziologie 115
1. Die Protestantismus-These als Paradigma für umfassende Prozesse gesellschaftlicher Innovation 115
2. Askese als Motor von Innovation 117
2.1 Die allgemeinen Typen „Askese“ und „Mystik“ 117
2.2 Gottesbegriff und voluntarische Motorik der Askese 122
2.3 Die besonderen religiösen Antriebe des „asketischen Protestantismus“ 125
3. Der wissenssoziologische Ansatz der „Spannungsverhältnisse zur Welt“ 131
3.1 Die Spannung zur „Welt“ in der „rationalen“ Ethik als innovatorisches Potential 131
3.2 Die gesellschaftliche Strukturierung des Verhältnisses zum „Sein“ und „Sollen“ 134
3.3 Das Verhältnis zwischen Intellektuellen- und Volksreligiosität 136
III. Anpassung an „Welt“, Umgestaltung von „Welt“ – eine Hypothese zum Wandel der gesellschaftlichen Normen und Werte im China der Gegenwart 139
1. Prämissen 139
1.1 Der Parameter der Spannung 139
1.2 Die Hebelwirkung der Transzendenz 142
1.3 Das strukturelle Grundregulativ des „alten“ China 143
2. Hypothese 147
3. Erläuterungen zur Hypothese 151
3.1 Zum theoretischen und methodologischen Kontext 151
3.2 Einige materiale Aspekte der Hypothese: Immanenz-Kontinuum; Transzendenz – ontologisch, praxeologisch; „alte“ und „neue“ Dialektik 157
3.3 Zur historischen Plausibilität der Hypothese 164
Literaturverzeichnis 167
Personenregister 175
Sachwortregister 178