Die Wissenschaftsfreiheit des Beamten

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Die Wissenschaftsfreiheit des Beamten
Dargestellt am Recht der wissenschaftlichen Nebentätigkeit
Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 258
(1974)
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Table of Contents
Section Title | Page | Action | Price |
---|---|---|---|
Vorwort | 5 | ||
Inhaltsübersicht | 7 | ||
Abkürzungsverzeichnis | 13 | ||
Einleitung | 17 | ||
I. Das Problem | 17 | ||
II. Methodische Bemerkungen zur Problemlösung | 20 | ||
Erster Teil: Die verfassungsrechtliche Grundlegung des Rechts der wissenschaftlichen Nebentätigkeit | 24 | ||
Erster Abschnitt: Der Begriff der Wissenschaft i. S. der Verfassung und des Beamtenrechts | 24 | ||
A. Die Schwierigkeiten einer Bestimmung des verfassungsrechtlichen Wissenschaftsbegriffs | 25 | ||
I. Wissenschaftstheorie und Verfassungsrecht | 25 | ||
II. Wissenschaftsfreiheit und Meinungsfreiheit | 28 | ||
B. Die Definitionsversuche der h. M. in Lehre und Rechtsprechung und ihre Kritik | 29 | ||
I. Die einzelnen Spielarten einer inhaltlichen Bestimmung des Wissenschaftsbegriffs | 29 | ||
1. Die immer noch akzeptierte Formel Smends | 29 | ||
2. Methodik, Systematik und Voraussetzungslosigkeit als Essentialia der Wissenschaftlichkeit? | 30 | ||
3. Die Vorschläge der Rechtsprechung | 32 | ||
4. Die Auffassung des beamtenrechtlichen Schrifttums zum Begriff der wissenschaftlichen Nebentätigkeit i. S. des § 66 Abs. 1 Nr. 2 BBG | 33 | ||
II. Kritik dieser inhaltlichen Definitionen | 33 | ||
1. Keine Eignung für die Rechtspraxis | 33 | ||
2. Die freiheitsbeschränkenden Wirkungen einer inhaltlichen Bestimmung des Wissenschaftsbegriffs | 37 | ||
C. Art. 5 Abs. 3 GG als Grundlage eines „Definitionsverbotes"? | 41 | ||
I. Der Tenor dieser Lehrmeinung | 41 | ||
II. Die Einwände gegen ein Definitionsverbot | 43 | ||
1. Definitionsverbot und „Wissenschaftspluralismus" | 43 | ||
2. Eine modifizierte Fassung dieser Lehre als Ausweg aus dem Dilemma? | 44 | ||
3. Die Wissenschaftstheorie erhält Verfassungsrang | 46 | ||
D. Versuche einer formalen Bestimmung des Wissenschaftsbegriffs | 47 | ||
I. Art. 5 Abs. 3 GG — ein Grundrecht allein der Hochschullehrer? | 48 | ||
1. Eine enge Bestimmung der personalen Reichweite der Wissenschaftsfreiheit | 48 | ||
2. Die Vorzüge dieser Interpretation der Wissenschaftsfreiheit | 51 | ||
3. Das systematische Argument | 51 | ||
4. Das Argument aus der Entstehungsgeschichte | 52 | ||
a) § 152 der Paulskirchenverfassung | 53 | ||
b) Art. 17, 20 der preußischen Verfassungen | 55 | ||
c) Art. 142 WRV und Art. 5 Abs. 3 GG | 57 | ||
II. Roelleckes Auslegung der Wissenschaftsfreiheit als „Staatsdienergrundrecht" | 58 | ||
III. Knemeyers — angeblich — technisch formale Bestimmung des Wissenschaftsbegriffs | 60 | ||
1. Die Formel Knemeyers | 60 | ||
2. Kritik | 60 | ||
IV. Zwischenergebnis | 62 | ||
E. Die eigene formale Bestimmung des Wissenschaftsbegriffs | 63 | ||
I. Methodische Überlegungen | 63 | ||
II. Die Alternative „akademische Lehre" i. S. des Art. 5 Abs. 3 GG | 65 | ||
1. Die stillschweigende Anerkennung eines formalen Begriffs der akademischen Lehre | 65 | ||
2. Der rechtliche Hintergrund dieses formalen Lehrbegriffs | 67 | ||
3. Politische Stellungnahmen, „Aufforderung zum Handeln" und „wissenschaftliche Praxis" als akademische Lehre? | 68 | ||
4. Ausstrahlung dieses formalen Begriffs der akademischen Lehre auf das Recht der wissenschaftlichen Nebentätigkeit | 73 | ||
III. Außeruniversitäre Formen der Wortlehre i. S. des Art. 5 Abs. 3 GG | 74 | ||
1. Die Abgrenzung der Unterrichtsfreiheit von der Lehrfreiheit | 74 | ||
2. Wissenschaftliche Lehre an wissenschaftsbezogenen Bildungseinrichtungen | 76 | ||
3. Bedeutung dieses Lehrbegriffs für die Praxis des Rechts der wissenschaftlichen Nebentätigkeit | 80 | ||
IV. Die wissenschaftliche Schriftlehre | 82 | ||
1. Köttgens enge Auslegung des Lehrbegriffs | 82 | ||
2. Die formale Umschreibung der Schriftlehre | 83 | ||
V. Die Forschung | 84 | ||
1. Allgemeines | 84 | ||
2. Die wissenschaftliche Gutachtertätigkeit eines Beamten unter dem Blickwinkel des Art. 5 Abs. 3 GG und des § 66 Abs. 1 Nr. 2 und 3 BBG | 86 | ||
a) Die beamtenrechtliche Argumentation der h. M. | 86 | ||
b) Der Bereich der genehmigungsfreien wissenschaftlichen Gutachtertätigkeit i. S. des Art. 5 Abs. 3 GG und des § 66 Abs. 1 Nr. 2, 3 BBG | 87 | ||
VI. Konfrontation des formalen Wissenschaftsbegriffs mit den Prämissen, denen jede Definition des Wissenschaftsbegriffs genügen muß | 90 | ||
1. Die Position der Verfassung im Streit um den außerrechtlichen Wissenschaftsbegriff | 91 | ||
2. Die Abgrenzung der Wissenschaftsfreiheit von der Meinungsfreiheit | 92 | ||
3. Die Bedeutung der formalen Schrankenfreiheit des Art. 5 Abs. 3 GG für den Wissenschaftsbegriff | 92 | ||
Zweiter Abschnitt: Die Konstruktion beamtenrechtlicher Begrenzungen der Wissenschaftsfreiheit | 95 | ||
A. § 66 Abs. 2 BBG — eine gegen Art. 5 Abs. 3 GG verstoßende Eingriffsermächtigung? | 95 | ||
I. Eine mögliche Auffassung zum Verhältnis von Wissenschaftsfreiheit und beamtenrechtlichem Sonderstatus | 95 | ||
II. Grundrechte und beamtenrechtlicher Sonderstatus. Eine Skizze des Meinungsstandes | 97 | ||
1. Die konservative Auffassung | 98 | ||
2. Moderne Begründungen | 99 | ||
3. Stellungnahme | 99 | ||
B. Leitlinien für die Entscheidung des Konflikts zwischen der Wissenschaftsfreiheit und dem Beamtenrecht | 101 | ||
I. Abwägung zwischen der Wissenschaftsfreiheit und dem Beamtenrecht i. S. „praktischer Konkordanz" | 101 | ||
II. Zwei wichtige Grundsätze | 103 | ||
1. Die verfassungsrechtliche Spitzenstellung der Wissenschaftsfreiheit | 103 | ||
2. Die Bedeutung des wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Wertes einer wissenschaftlichen Erkenntnis für den Umfang des Art. 5 Abs. 3 GG im Sonderstatus des Beamten | 104 | ||
Zweiter Teil: Der Konflikt zwischen der Wissenschaftsfreiheit und dem Beamtenrecht — Dargestellt am Recht der wissenschaftlichen Nebentätigkeit | 106 | ||
Erster Abschnitt: Wissenschaftsfreiheit und „dienstliche Verantwortlichkeit" des Beamten | 106 | ||
A. Wissenschaftsfreiheit und politische Treuepflicht | 107 | ||
I. Das Problem. Zugleich eine Skizze des eigenen Lösungsansatzes | 107 | ||
1. Die aktuelle Bedeutung des Problems | 107 | ||
2. Eine nicht überzeugende Problemlösung | 111 | ||
3. Der methodisch notwendige Umweg über die Treueklausel des Art. 5 Abs. 3 Satz 2 GG | 114 | ||
II. Die Treueklausel des Art. 5 Abs. 3 Satz 2 GG — eine ungeklärte Verfassungsnorm | 115 | ||
1. Die Prämissen jeder Interpretation der Treueklausel | 115 | ||
2. Kritik der h. M. | 118 | ||
3. Zwei widersprüchliche Deutungen | 122 | ||
4. Die Pflicht zur Verfassungstreue — ein Moderationsgebot? | 123 | ||
5. Die Treueklausel als Fremdkörper im System des verfassungsrechtlichen Verfassungsschutzes | 125 | ||
a) Der Vorschlag von Köttgen und Schmitt Glaeser | 125 | ||
b) Die gebotene enge Auslegung einer allgemeinen Pflicht zur Verfassungstreue | 127 | ||
6. Zwischenergebnis | 132 | ||
III. Die eigene beamtenrechtliche Auslegung der Treueklausel | 133 | ||
1. Die Pflicht des Beamten zur Verfassungstreue als Gegenstand der Verweisung i. S. des Art. 5 Abs. 3 Satz 2 GG | 133 | ||
2. Die Vorzüge dieser beamtenrechtlichen Interpretation der Treueklausel — Diskussion einzelner Einwände | 134 | ||
IV. Die Pflicht des wissenschaftlich tätigen Beamten zur Verfassungstreue | 137 | ||
1. Pflicht zur Verfassungstreue — ein mehrdeutiger Begriff | 137 | ||
2. Die politische Treuepflicht i. S. des § 52 Abs. 2 BBG — ein hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums? | 139 | ||
3. Der verfassungsrechtlich zulässige Inhalt einer Pflicht des Wissenschaftlers zur Verfassungtreue | 141 | ||
4. Die Bedeutung der Art. 9 Abs. 2, 18 und 21 Abs. 2 GG für die disziplinarrechtliche Ahndung einer Treuepflichtverletzung | 145 | ||
a) Keine Sperrwirkung des Art. 21 Abs. 2 GG | 145 | ||
b) Keine Sperrwirkung der Art. 9 Abs. 2 GG, 18 GG | 148 | ||
5. Die gebotene Differenzierung nach der Funktion des Beamten | 149 | ||
B. Wissenschaftsfreiheit und beamtenrechtliche „Loyalitätspflicht" | 151 | ||
I. Das Problem | 151 | ||
1. Zur Einführung: Die Fälle Seifert und Schnippenkötter | 151 | ||
2. Die sporadische Behandlung des Problems im Schrifttum und in der Verwaltungspraxis | 153 | ||
II. Der eigene Lösungsvorschlag | 156 | ||
1. Die Einordnung der Loyalitätspflicht in den Kontext der Beamtenpflichten | 156 | ||
2. Besteht aus Gründen der Loyalität eine Schweigepflicht des Wissenschaftlers? | 157 | ||
3. Der Umfang einer Pflicht zur fairen, sachlichen Kritik | 159 | ||
C. Wissenschaftsfreiheit und beamtenrechtliche Verschwiegenheitspflicht | 162 | ||
I. Skizze des Problems | 162 | ||
II. Wissenschaftsfreiheit und private Geheimhaltungsinteressen | 163 | ||
III. Wissenschaftsfreiheit und öffentliche Geheimhaltungsinteressen | 165 | ||
1. Das Schutzgut dieser Geheimhaltungsinteressen | 165 | ||
2. Verschwiegenheitspflicht und Informationsanspruch der Öffentlichkeit | 167 | ||
3. Bemerkungen zum Begriff des Amtsgeheimnisses i. S. des § 61 Abs. 1 Satz 2 BBG | 171 | ||
Zweiter Abschnitt: Wissenschaftliche Nebentätigkeit und Mißbrauchsaufsicht (§ 66 Abs. 2 HS 2 BBG) | 173 | ||
A. Die verfassungsrechtliche Problematik dieser Eingriffsermächtigung vor dem Hintergrund des Strafvollzugsbeschlusses | 173 | ||
B. § 66 Abs. 2 HS 2 BBG — eine rechtsstaatlichen Grundsätzen widersprechende Eingriffsermächtigung? | 175 | ||
I. Mißbrauchstatbestand und Rechtsstaatsprinzip | 175 | ||
1. Der Meinungsstand zum Begriff des Mißbrauchs i. S. des § 66 Abs. 2 HS 2 BBG | 175 | ||
2. Die Mehrdeutigkeit des Mißbrauchstatbestandes | 176 | ||
II. Mißbrauchsaufsicht und Rechtsstaatsprinzip | 179 | ||
1. Der Streit über den Inhalt der Mißbrauchsaufsicht | 179 | ||
2. Das entscheidende Argument gegen die Verfassungsmäßigkeit des § 66 Abs. 2 HS 2 BBG | 180 | ||
3. Die Folgen dieser Auslegung des § 66 Abs. 2 HS 2 BBG für die Praxis des Rechts der wissenschaftlichen Nebentätigkeit | 183 | ||
Literaturverzeichnis | 186 |