Menu Expand

Der Vertrag zwischen Privaten über öffentlich-rechtliche Berechtigungen und Verpflichtungen

Zur Dogmatik des öffentlichrechtlichen Vertrages

Gern, Alfons

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 320

(1977)

Additional Information

Book Details

Pricing

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
1. Kapitel: Einführung und Problemstellung 13
2. Kapitel: Der Meinungsstand in Literatur und gerichtlicher Spruchpraxis 16
I. Bestandsaufnahme 16
1. Gesetzlich vorgesehene Vereinbarungen 16
a) Vertragsermächtigungen im Wegerecht 16
b) Regelungsbefugnisse nach Wasserrecht 18
c) Übereinkünfte aufgrund Baurechts 20
d) Bergrechtliche Abmachungen 21
e) Die Vertragseinigung im Jagdrecht 22
f) Der Pakt kraft Polizeirechts 22
g) Vereinbarungen nach Abgabenrecht 23
h) Die Vertragsgestattung aufgrund Beamtenrechts 23
i) Übereinkünfte im Sozialrecht 24
k) Einigungsmöglichkeiten nach Kommunalrecht 25
l) BGB-Regelungen 26
2. Nicht ausdrücklich normierte Verträge 26
a) Allgemeine Beurteilung 26
b) Einzelne Verträge 27
aa) Der Vertrag im Bereich des Verwaltungsrechts 27
bb) Der Vertrag im Bereich des Verfassungsrechts 29
II. Der rechtstheoretische Hintergrund 30
1. Die Lehre 30
a) Grundsätzliche Ablehnung des öffentlichrechtlichen Vertrages zwischen Privatpersonen 30
b) Positive Stimmen 31
aa) Das Erfordernis öffentlichrechtlicher Rechtsträgerschaft der Vertragsparteien 31
bb) Öffentlichrechtliche Verträge zwischen Privatpersonen bei öffentlichrechtlich geprägtem Gegenstand 32
cc) Neuansatz 34
2. Die Rechtsprechung 35
a) Das frühere preußische Oberverwaltungsgericht 35
b) Das Reichsgericht 35
c) Der Bundesgerichtshof 35
d) Das Bundesverwaltungsgericht 36
e) Die Auffassung der Oberverwaltungsgerichte 36
III. Resümee 36
3. Kapitel: Die Rechtsnatur der Verträge 38
I. Die begriffliche Ausgangsbasis 38
II. Definitionsmaßstäbe 38
III. Kriterien zur Vertragseinordnung 39
1. Nicht konkretisierte vertragliche Bezugnahme auf öffentliches Recht 39
2. Restriktive Qualifikationsmethode 40
a) Der Vertragsgegenstand 40
aa) Kein hinreichendes Einordnungskriterium 41
bb) Kein notwendiges Kriterium 42
b) Gesetzliche Vertragstypisierung 43
c) Die rechtliche Qualifikation der Vertragsparteien — Sonderrechtsträgerschaft als Voraussetzung öffentlichrechtlicher Verträge 45
d) Subjektive Elemente — Die Lehre vom Formenwahlrecht der Hoheitsträger 47
IV. Die einzelnen Beteiligungsvarianten und ihre Qualifikation 49
1. Verträge unter ausschließlicher Beteiligung des Staates als Hoheitsträger 49
2. Der Vertrag zwischen Privaten als Hoheitsträger (Beliehenen) 50
3. Der Vertrag unter ausschließlicher Beteiligung Privater als Rechtssubjekte des Privatrechts 51
4. Die Vertragsbeteiligung des Privatrechtsträgers, insofern er einem Sonderrechtssatz unterworfen ist — Vertragsbeteiligung der „Zivilperson 51
5. Verträge zwischen Privaten unter hoheitlicher, nicht auf Parteistellung beruhender Einflußnahme 53
6. Beteiligung des Sonderrechtsträgers und des Privatrechtssubjekts zugleich 55
a) Der Vertrag des Sonderrechtsträgers mit dem Privatrechtssubjekt 55
b) Der Vertrag, an dem eine Vertragspartei zugleich als Hoheitsträger und als Privatrechtssubjekt teilnimmt 57
V. Zusammenfassung zur Rechtsnatur 57
4. Kapitel: Die Vertragszulässigkeit 60
I. Der privatrechtliche Vertrag 60
1. Die Zulässigkeit der Handlungsform 60
2. Inhaltliche Rechtsgeltungsvoraussetzungen 61
a) Disponibilität öffentlichen Hechts 61
b) Regelmäßige Unzulässigkeit privatrechtlicher Disposition über öffentliches Recht 63
c) Ausnahmsweise Dispositionsfähigkeit durch qualitative Umwandlung der Rechtsträgerschaft und des zu gestaltenden Rechts 64
3. Sonderfall: öffentliches Recht als vertraglicher Annextatbestand 65
II. Der koordinationsrechtliche öffentlichrechtliche Vertrag 66
1. Der Einsatzbereich der Vertragsform — Legitimationsgrundlage der Bindung durch Einigung 66
a) Gemeinsame Grundproblematik des Vertrages zwischen staatlichen und privaten Hoheitsträgern 66
b) Spezifische Voraussetzungen bei privaten Hoheitsträgern 69
2. Zulässigkeitsbedingungen des Regelungsinhalts 70
III. Der subordinationsrechtliche öffentlichrechtliche Vertrag zwischen Privaten 71
1. Der wissenschaftliche Streitstand 71
2. Legitimation der vertraglichen Handlungsform im Verhältnis Hoheitsträger — Privatrechtssubjekt 73
a) Die Qualität der legitimierenden Rechtsmacht: Beleihung und Erweiterung der Privatrechtskompetenz des Privatrechtssubjekts 75
b) Der Verleihungsakt 76
c) Dogmatische Grundlagen des Verleihungsakts 77
3. Vertragsgegenstand und Legitimation 79
a) Keine Dispositionsbefugnis des Privatrechtssubjekts über öffentliches Recht im verein mit dem Hoheitsträger 80
b) Die Kompetenz des Privatrechtssubjekts zur Regelung privater Rechte 80
IV. Der gemischte Vertrag zwischen Privaten 82
V. Zusammenfassung zur Zulässigkeit 83
1. Die Legitimation des privatrechtlichen Vertrags 83
2. Die Legitimation des — koordinationsrechtlichen — öffentlichrechtlichen Vertrags 83
3. Die Legitimation des subordinationsrechtlich öffentlichrechtlichen Vertrags 84
5. Kapitel: Die anzuwendenden Vertragsregeln 86
I. Der privatrechtliche Vertrag 86
II. Der koordinationsrechtliche öffentlichrechtliche Vertrag 86
III. Der subordinationsrechtliche öffentlichrechtliche Vertrag zwischen Privaten 89
1. Allgemeine Grundsätze 89
2. Der Vertragsschluß 89
3. Vertragsabwicklung 91
IV. Der gemischte Vertrag 92
V. Der rechtswidrige Vertrag 92
VI. Umdeutungsfragen 94
VII. Prozessuales 95
6. Kapitel: Einzelne Vertragsfälle und ihre Beurteilung 97
I. Verwaltungsrecht 97
1. Privatrechtliche Verträge 97
a) Disposition über öffentlichrechtliche Vermögensrechte 97
aa) Gesetzlich vorgesehene Verträge 97
α) Die Abtretung des Beamtengehalts 97
β) Entsprechende Fälle 98
bb) Gesetzlich nicht ausdrücklich normierte Verträge 98
α) Die Abtretung des allgemeinen öffentlichrechtlichen Erstattungsanspruchs 98
β) Entsprechend zu qualifizierende Verträge 99
b) Private Modifikation sonstiger öffentlichrechtlicher Rechte 99
aa) Gesetzlich vorgesehene Verträge 99
α) Die Übertragung der Wegereinigungspflicht 99
β) Der Enteignungsvertrag gem. § 110 Bundesbaugesetz und die bergrechtliche Grundabtretung 100
γ) Hinweis auf Parallelfälle 101
bb) Normativ nicht ausdrücklich vorgesehene Verträge 101
α) Die vertragliche Studienplatzvertauschung 101
β) Der Bauwichvertrag 102
γ) Der vertragliche Verzicht auf die Vorfahrt 102
2. Öffentlichrechtliche Verträge 103
a) Beispiel eines koordinationsrechtlichen Vertrags 103
b) Beispiel eines subordinationsrechtlichen Vertrags 103
3. Gemischtrechtliche Verträge 104
II. Verfassungsrecht 105
1. Der Koalitionsvertrag als Musterfall eines öffentlichrechtlichen Vertrags 105
2. Der Mandatsaufgabevertrag als Fall eines privatrechtlichen Vertrags 105
7. Kapitel: Zusammenfassung 107
I. Die vertragliche Rechtsnatur 107
II. Die Vertragszulässigkeit 108
1. Die Zulässigkeit des privatrechtlichen Vertrags 108
2. Die Legitimation des — koordinationsrechtlichen — öffentlichrechtlichen Vertrags 109
3. Die Zulässigkeit des subordinationsrechtlichen Vertrags 109
III. Das Vertragsrecht 109
Literaturverzeichnis 111
Entscheidungsregister 118