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Die Repräsentation organisierter Interessen

Kaiser, Joseph H.

(1978)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort zur Zweiten Auflage 1
Inhalt 3
Einleitung: Die Organisation der Interessen 9
Begriff und Bedeutung der Organisation 9
Organisation als Kategorie des technisch-ökonomischen Denkens 9
Organisationsmotive 13
Nachteile und Gefahren 14
Disponiertheit des modernen Menschen für die Organisation 17
Organisation als Mittel der Politik 18
Das Gewicht der Mitgliederzahl 21
Die Vielzahl organisierter Interessen 22
Rechtsform der Organisationen 23
Abgrenzung 24
gegenüber den politischen Parteien 26
gegenüber nur-wirtschaftlichen und nur-kulturellen Vereinigungen 26
Organisierte Interessen im europäischkontinentalen und im atlantischen System 28
Erster Teil: Historische Leitbilder und Strukturtypen 30
Die Unterdrückung der alten Stände und Korporationen durch die Ideen Rousseaus und der Französischen Revolution 31
1. Der Syndikalismus 35
Anfänge der Arbeiterbewegung in England und Frankreich 35
Trennung von Kapital und Arbeit als Ursache 37
Gliederung nach Berufen oder Industriezweigen 38
Aufstieg in England 39
In Deutschland 40
In Frankreich 44
Die Frage Siéyès nach dem Wesen des Dritten Standes und Proudhons nach dem Wesen des Eigentums 45
Der Syndikalismus „hors de la politique 47
„hors de l'argent 48
Der Generalstreik 49
Anarcho-Syndikalismus 51
Widerstreben gegen die Einfügung in das herrschende politische System 51
2. Die ständisch-korporative Idee 54
Funktionale Gesellschaftsauffassung 55
Stand und Klasse 55
Die Standesehre 57
Aktualität der ständisch-korporativen Idee 58
Ständische Gliederung und Korporationsoktroy 59
Korporationen als intermediäre Ordnungselemente 63
3. Pressure Groups in USA 66
Begriff und Entwicklungsbedingungen 66
Pressure Groups und Parteien 71
Pressure Groups und Kongreß 72
Das Lobbying 73
Weitere Einflußmethoden 76
Geheime Gesellschaften 79
Balance widerstreitender Interessen als Ergebnis von „pressure politics 81
Zweiter Teil: Aktuelle Beispiele organisierter Interessen 83
1. Die Gewerkschaften 83
Abwendung vom Syndikalismus und Einordnung in Gesellschaft und Staat 84
Auflösung der proletarischen Klassenlage 85
Expansion des Mitglieder- und Aufgabenkreises 86
Die Forderung nach Mitbestimmung in Wirtschaft und Politik 88
„Nationalisierung\" der ursprünglich internationalen Arbeiterbewegung 93
Die alten Ziele sind erreicht 94
Die alte Legitimationsgrundlage ist entfallen 94
Machtkrise der Gewerkschaften 96
2. Arbeitgeberverbände, Industrie und Gewerbe 96
Konzentration und Konkurrenz 97
Die deutschen Unternehmerverbände 99
Information, Rationalisierung und Werbung 101
Verbandspolitik und -disziplin 102
Kapital und Arbeit 106
Arbeitgeberverbände 107
Zentralisierung 108
Spitzenverbände 110
3. Die Bauern 112
Irrationale Gegebenheiten 112
Landwirtschaft, Industrie und Gewerkschaften 114
Marktordnung 117
Mittelstandsblock 119
4. Religiöse und weltanschauliche Interessen 122
Repräsentative Funktionen der Kirchen im Nachkriegsdeutschland 122
In Norwegen 127
Auf dem Balkan 127
In Zypern 128
In England 128
Kirchliche Interessen 129
Die indirekte Gewalt 133
Die Katholische Aktion 138
Die protestantischen Kirchen 141
Mohammedanische und jüdische Organisationen 148
Würdigung 149
5. Der öffentliche Dienst 151
„Spoil-System 151
Arbeitnehmerinteressen im öffentlichen Dienst 153
Die Unterscheidung zwischen Hoheitsverwaltung und wirtschaftlich-fiskalischer Staatstätigkeit 155
Gewerkschaften im englischen und französischen öffentlichen Dienst 156
Das Problem des Streiks in der Hoheitsverwaltung 161
Personalvertretungen 163
6. Steuerzahler und Verbraucher 164
Konsum und Steuerzahlen als verwandte Funktionen im staatlichen Funktionsmechanismus 164
Schwierigkeiten der Organisation der Konsumenten- und Steuerzahlerinteressen 165
Wahrnehmung dieser Interessen durch andere Organisationen 166
Der französische „tripartisme 168
Verbrauchergremien in England 170
Steuerzahler- und Verbraucherorganisation in USA 173
In Deutschland 177
Dritter Teil: Die Adressaten der organisierten Interessenwahrnehmung 181
1. Die Sozialpartner und andere Interessengruppen 181
I. Die Partnerschaft und das Aufeinanderangewiesensein der einzelnen Gruppen 181
Aufforderung der deutschen Gewerkschaften an die Besatzungsmächte, Arbeitgeberverbände zuzulassen 185
Die Vereinbarung der Sozialpartner vom 15.11.1918 187
Tarifverträge 188
II. Das gegenseitige Interesse der Sozialpartner an ihrer Selbständigkeit 193
Der Kampf um das Mitbestimmungsrecht in Deutschland 194
Kooperation und Ablehnimg staatlicher Einmischung 196
III. Der Arbeitskampf 200
IV. Neutralität und Parität 204
2. Die öffentliche Meinung 211
I. Die öffentliche Meinung — eine Vierte Gewalt? 212
II. Einfluß der Interessengruppen auf die öffentliche Meinung 213
III. Begriff der öffentlichen Meinung 218
IV. Organisierte Interessen als Träger der öffentlichen Meinung 224
V. Organisationen im Lichte der öffentlichen Meinung 225
a) Öffentlichkeit als Medium der Machtausübimg 226
b) Unterstützung durch die Öffentlichkeit 228
c) Wettstreit der Interessen 228
VI. Um eine unabhängige öffentliche Meinung 229
3. Die politischen Parteien 232
I. Die Unterscheidung von Parteien und Pressure Groups 234
Die Parteien als Träger der staatlichen Herrschaft 234
Illustriert durch ihre Haltung zur Pressefreiheit 239
Interesse und Werbung 239
Politische Verantwortung als Kriterium der Unterscheidung von Parteien und Pressure Groups 241
II. Das Verhältnis von Parteien und Interessengruppen 247
Die Entwicklung von Pressure Groups zu Parteien 252
Die Fortbildung der Klassengesellschaft in die nach Interessen gegliederte Gesellschaft 254
4. Das Parlament 255
Lobby 257
Der politische Streik 259
Registrierung der Lobbyists in USA 262
Extrakonstitutionelle Motoren der Gesetzgebung 266
5. Regierung und Verwaltung 267
I. Einwirkung von außen 269
Mobilisierung des SachVerstandes 270
Interessendruck und Kompromiß 272
II. Einwirkung von innen 273
Verankerung organisierter Interessen in Staatsämtern 274
„Boards\" in USA und England 275
Der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesbahn 280
III. Konsultative Mitwirkung der Interessengruppen 283
In Deutschland 284
In England 288
6. Die Justiz 292
I. Besondere und Verbandsgerichtsbarkeit 294
II. Die politische Funktion der amerikanischen Justiz 300
Darum Adressat organisierter Interessenwahmehmung 301
Die europäische Justiz ist, solange und soweit sie „en quelque façon nulle\" ist, nicht Adressat organisierter Interessenwahrnehmung 304
Vierter Teil: Organisierte Interessenwahrnehmung als Repräsentation 308
Staat und Gesellschaft 308
Keine unterschiedslose Übertragung fremder Vorstellungen und Begriffe 310
Kontinentale und maritime Elemente in der okzidentalen Staatenstruktur und Staatslehre 311
1. Pluralistische Diagnosen und Konstruktionen 313
Werner Weber 314
Carl Schmitt 314
Der angelsächsische Pluralismus 316
Harold Laski 316
Schutz des Individuums vor der Macht intermediärer Oligarchien nur durch den Staat 319
2. Ständisch-korporative Deutungen und Lösungen 320
I. „Pressure Politics\" verglichen mit der Ständeordnung des Mittelalters 321
II. Ständisch-korporative Realisationen der Gegenwart 324
Portugal 324
Spanien 329
Exkurs: Jugoslawien 333
3. Die repräsentative Funktion organisierter Interessen 338
Die Dialektik von Staat und Gesellschaft 338
Die Gliederung der Gesellschaft nach Interessen 339
Der Begriff des Interesses in der deutschen Jurisprudenz 339
Integration der politischen Einheit durch die Parteien oder plebiszitär 347
Der einzelne Staatsbürger als Garant der politischen Einheit 347
Organisierte Interessenwahrnehmung nur innerhalb der staatlichen Grundordnung 348
Zweite oder Dritte Kammer (Wirtschaftsrat) als Repräsentativorgan der Interessen? 349
Organisierte Interessenwahrnehmung als „représentation de fait 354
Repräsentation und Öffentlichkeit 355
Demonstration 356
Zentralisierung 358
Staatsbürgerliche Gleichheit und soziale Ungleichheit 360
Ehre, Tugend, Interesse 363
Personenregister 365
Sachregister 373