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Staat und Wirtschaft

Verhandlungen auf der Arbeitstagung des Vereins für Socialpolitik in Hamburg 1978

Editors: Weizsäcker, Carl Christian von

Schriften des Vereins für Socialpolitik, Vol. 102

(1979)

Additional Information

Book Details

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort V
Inhaltsverzeichnis VII
Knut Borchardt, München: Plenum. Eröffnungsveranstaltung 1
Eröffnung der Tagung und Begrüßung der Teilnehmer durch den Vorsitzenden des Vereins für Socialpolitik 3
Ansprache des Präsidenten der Universität Hamburg, Dr. Peter Fischer-Appelt 9
Begrüßungswort von Senator Jürgen Steinert 12
Fritz W. Scharpf, Berlin: Die Rolle des Staates im westlichen Wirtschaftssystem: Zwischen Krise und Neuorientierung 14
I. Einleitung 14
II. Prinzipielle Krisentendenzen im Verhältnis von Staat und Wirtschaft? 17
III. Historisch-kontingente Krisentendenzen? 27
IV. Beispiel Arbeitsmarktpolitik 32
V. Neues Äquilibrium? 38
Wolfram Engels, Frankfurt: Die Rolle des Staates in der Wirtschaftsordnung 45
Einleitung: Gesellschaftliche Organisation 45
I. Staatszweck und Gesellschaftsorganisation 46
1. Staatszweck 46
2. Organisationstypen 48
II. Organisationsaufgabe und Organisationsmittel 50
1. Institutionen und statische Effizienz 50
2. Institutionen und Entwicklungseffizienz 52
III. Organisationsfehler und Fehlentwicklung 55
1. Fehlorganisation und Effizienzverfall 55
2. Die Verdrängung des Marktes 60
Schlußbemerkung: Der Verlust der organisatorischen Fragestellung 62
Zusammenfassung der Diskussion 64
Philipp Herder-Dorneich, Köln: Arbeitskreis 1: Ökonomische Theorie der Politik, der Verbände und Interessenorganisationen 67
Manfred Gärtner, Basel: Eine ökonomische Analyse ideologischer und politisch-institutioneller Bestimmungsfaktoren gewerkschaftlicher Lohnpolitik 69
1. Von additiven zu integrierten politisch-ökonomischen Gesamtmodellen 70
2. Eine politisch-ökonomische Theorie der kollektiven Lohnbestimmung 72
2.1. Ziele der Gewerkschaften 73
2.1.1. Ökonomische Ziele (Realisierung im Rahmen der Tarifautonomie) 73
2.1.2 Politische Ziele (Realisierung durch den Gesetzgeber) 73
2.2. Ziele der Unternehmen 74
2.3. Ein hicksianisches Modell politisch-ökonomischer Lohndynamik 74
2.3.1 Das Verhalten der Gewerkschaft 74
2.3.2. Das Verhalten der Unternehmen 76
2.3.3. Komparative Statik kollektiv bestimmter Lohnzuwachsraten 77
2.4 Determinanten der Streikkosten und des Erwartungswertes politischer Zielgrößen der Gewerkschaften 78
3. Einschränkende Überlegungen 81
3.1. Einstellung der Gewerkschaft zur bestehenden Gesellschaftsordnung 81
3.2. Gewerkschaften als potentielle Trittbrettfahrer: Zentralisierte versus dezentralisierte Tarifverhandlungen 82
3.3. Innergewerkschaftliche Entscheidungs- und Kontrollmechanismen 83
3.4. Substitution zwischen ökonomischen Zielen 83
3.5. Asymmetrie der zyklischen Effekte 83
4. Politische Gewerkschaftsziele und die Tariflohnentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland 1960 I bis 1977 III 84
5. Abschließende Überlegungen 86
Anhang: Datenspezifikation und Datenquellen 88
Karl-Ernst Schenk/Dieter Porschen, Hamburg: Ansätze zu einer ökonomischen Theorie der Einparteiensysteme Osteuropas 91
A. Einführung 91
B. Das Problem einer möglichst allgemeinen ökonomischen Theorie der Politik 92
C. Aufgabenstellung 93
D. Ökonomische Theorie der monopolistischen Partei 94
I. Interne Parteiorganisation 94
II. Konsequenzen für die politische Ordnung: Wirtschaft, Staat und Gesellschaft 95
1. Die Position der Parteien in diesen Bereichen 95
2. Zugang zu Regiepositionen in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft 96
3. Einschränkung des „politikfreien“ Autonomiebereichs von Wirtschaft und Gesellschaft 97
E. Bestimmungsgründe für die innere Parteiorganisation (Parteityp) 98
F. Umfassende Regiekompetenzen der Parteispitze – Einflußmöglichkeiten des Parteiapparates 101
Zusammenfassung 106
Zusammenfassung der Diskussion 108
A. Zum Referat Gärtner 108
B. Zum Referat Schenk/Porschen 110
Hans-Jürgen Krupp, Frankfurt/M.: Arbeitskreis 2: Umverteilung durch den Staat 113
Ralf Pauly, Bonn: Planung und Analyse steuerlicher Umverteilungspolitik 115
Einleitung 115
1. Temporale Planung und Analyse 117
1.1 Messung der Umverteilung 117
1.2 Temporale Tarifgestaltung 123
1.3 Temporale Tarifbewertung 125
Definition: Lorenz-Dominanz LD 126
Definition: Umverteilungsdominanz UDW 127
2. Intertemporale Planung und Analyse 128
2.1 Intertemporale Umverteilungskonstanz 128
Definition: Intertemporale Umverteilungskonstanz 128
2.2 Intertemporale Tarifgestaltung 129
2.3 Intertemporale und (internationale) Tarifbewertung 131
3. Empirische Analyse der Umverteilungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland 132
3.1 Abgrenzung der Analyse 132
3.2. Ergebnisse der Analyse 136
Anhang: Tabellen und Diagramme 137
Werner W. Pommerehne, Zürich: Gebundene vs. freie Geldtransfers: Eine Fallstudie 147
A. Einleitung 147
B. Präferenzen für die Bindung von Transfers 149
I. Die ökonomische Sicht: Wohlfahrtseffekte beim Empfänger 149
II. Die institutionelle Sicht: Vorteile für Regierung und öffenliche Verwaltung 151
1. Regierung 151
2. Öffentliche Verwaltung 152
III. Folgerungen 153
C. Effizienz der Mietzuschüsse in der Bundesrepublik Deutschland 153
I. Vorgehensweise 153
II. Anwendung des Modells 157
III. Ergebnisse 161
D. Schlußfolgerungen 163
Zusammenfassung der Diskussion 165
Peter Eichhorn, Speyer: Arbeitskreis 3: Private Darbietung öffentlicher Aufgaben und privatwirtschaftlicher Modelle für den öffentlichen Sektor 169
Horst Hanusch, Augsburg: Privatisierung einer öffentlichen Tätigkeit: Das Beispiel Theater 171
Einleitung und Problemstellung 171
A. Privatisierung unter den Bedingungen des Status quo 173
B. Privatisierung bei verbesserten Kosten-Erlös-Strukturen und unverändertem Spielplan 178
I. Kostenverbesserungen bei unveränderten Erlösen und gleichem Spielplan 178
II. Verbesserungen der Erlössituation bei unveränderten Kosten und gleichem Spielplan 182
III. Verbesserung der Erlös- und Kostensituation durch ein quantitativ und qualitativ verändertes Stückeangebot 186
C. Subventioniertes Markttheater 189
Ausblick 193
Achim von Loesch, Frankfurt: Die Übertragung öffentlicher Aufgaben auf öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen 195
1. Zur Diskussion in der Betriebswirtschaftslehre 195
2. Ursachen und Ziele der Übertragung öffentlicher Aufgaben auf öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen 196
3. Was sind öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen? 196
4. Methoden und Grenzen der Ausgliederung 198
4.1. Ausgliedern, nicht Privatisieren 198
4.2. Politische Widerstände 199
4.3. Grade der Ausgliederung 200
4.4. Autonomie öffentlicher und gemeinwirtschaftlicher Unternehmen 200
4.5. Die Frage der Rechtsform 202
5. Die Vorteile einer Ausgliederung 203
5.1. Organisatorische Vorteile 203
5.2. Betriebswirtschaftliche Vorteile 204
5.3. Finanzpolitische Vorteile 205
5.4. Preispolitische Vorteile 206
5.5. Ordnungspolitische Vorteile 208
5.6. Bessere Effektivitätskontrolle der öffentlichen Leistungen 209
Dietrich Budäus, Bremen: Private Finanzierung öffentlicher Investitionen – Probleme und Leistungsfähigkeit neuerer Ansätze zur Entlastung kommunaler Haushalte 211
1. Zur kommunalen Finanzsituation 211
2. Strategien zum Abbau der Diskrepanz von Aufgaben und verfügbaren Ressourcen aus der Sicht der einzelnen Gemeinde 214
3. Private Finanzierung öffentlicher Investitionen mit Hilfe von Leasing und leasingähnlichen Finanzierungsinstrumenten 219
3.1. Leasing als Finanzierungsinstrument der Gemeinden 219
3.2. Der geschlossene Immobilienfonds als Finanzierungsinstrument der Gemeinde 225
3.2.1. Kennzeichnung geschlossener Immobilienfonds 225
3.2.2. Grundmodell eines kommunalen Immobilienfonds als vermögensverwaltende Kommanditgesellschaft 226
3.2.3 Einzelprobleme der Finanzierung kommunaler Investitionen mit Hilfe von geschlossenen Immobilienfonds 230
3.2.3.1. Die wirtschaftliche Zurechnung des Investitionsobjektes 230
3.2.3.2. Die Einbeziehung von Zuschüssen 231
3.2.3.3. Haushaltswirtschaftliche Konsequenzen 232
3.2.3.4. Einfluß auf die Verteilung des gesamten Einkommensteueraufkommens 232
3.2.4. Bedeutung geschlossener Immobilienfonds für die kommunale Finanzierungspraxis – Ergebnisse einer empirischen Untersuchung 233
Ergebnisse 234
Zusammenfassung der Diskussion 238
Alfred Schüller, Marburg: Arbeitskreis 4: Die Rolle des westlichen Staates in den wirtschaftlichen Ost-West-Beziehungen 241
Horst Albach, Bonn: Der Ost-West-Handel und die Rolle des Staates aus der Sicht der Unternehmen 243
A. Einleitung 243
B. Die Rolle des Staates im Ost-West-Handel 245
I. Die Unternehmen im Ost-West-Handel 245
1. Die Bedeutung des Ost-West-Handels für die Unternehmen 245
2. Die Beschaffungs- und Absatzwege der Unternehmen im Ost-West-Handel 247
II. Die Bedeutung des Staates für das Exportmarketing deutscher Unternehmen 250
1. Ziele und Strategien des Exportmarketing deutscher Unternehmen im Osthandel 250
2. Die Push-Strategie 250
2.1 Die Marketinginstrumente in der Push-Strategie 250
2.2 Die Rolle des Staates im Rahmen der Push-Strategie 251
2.2.1 Die Schaffung von Rahmenbedingungen 251
2.2.2 Die Schaffung von Prozeßbedingungen 253
2.3 Probleme der Push-Strategie 254
3. Die Pull-Strategie 254
3.1 Die Marketinginstrumente in der Pull-Strategie 254
3.2 Die Schaffung von Rahmenbedingungen durch den Staat 255
3.3 Die Schaffung von Prozeßbedingungen durch den Staat 257
3.4 Probleme der Pull-Strategie 258
4. Die Buy and Seil-Strategie 260
4.1 Die Buy and Sell-Strategie als Kombination von Export-, Import- und Finanzierungsgeschäft 260
4.2 Die Schaffung von Rahmenbedingungen durch den Staat 262
4.3 Probleme der Buy and Sell-Strategie 265
III. Die Bedeutung des Staates für das Importgeschäft im Ost-West-Handel 266
1. Die Schaffung von Rahmenbedingungen für den Import 266
1.1 Die Beschränkung der Niederlassungsfreiheit 266
1.2 Die Beschränkung der Handelsfreiheit 267
1.2.1 Der Schutz gegen Marktstörungen 267
2. Die Schaffung von Prozeßbedingungen für den Import 269
C. Schlußfolgerungen 270
Peter Wiles, London: Ost-West-Handel und technologischer Vorsprung der westlichen Welt – Zur internationalen Weitergabe der Technologie 275
I. Einleitung 275
II. Primat des Militärs 275
III. Die Voraussetzungen für technischen Fortschritt 277
a) Die erste Voraussetzung 277
b) Die zweite Voraussetzung 277
c) Die dritte Voraussetzung 279
d) Die vierte Voraussetzung 280
IV. Kommunismus und Forschung 280
V. Kommunismus und Entwicklung 283
VI. Détente und die Weitergabe der Technologie 283
VII. Ein paar unberührte Fragen 286
Zusammenfassung der Diskussion 288
A. Zum Referat Albach 288
B. Zum Referat Wiles 290
Carl Christian von Weizsäcker, Bonn: Arbeitskreis 5/I: Arbeitsmarkt und Staat I 293
Harald Gerfin, Konstanz: Gegenwartsprobleme der Arbeitsmarktpolitik. Ein Überblick 295
I. 295
II. 297
III. 299
IV. 301
V. 303
VI. 308
VII. 312
VIII. 316
Jürgen Kühl, Nürnberg: Ein Arbeitsgesamtplan für Vollbeschäftigung binnen fünf Jahren – Erste vorläufige Überlegungen 319
A. Einleitung: Die Auffassung von einem Arbeitsgesamtplan 319
B. Begründungen für einen Arbeitsgesamtplan 321
C. Die Entstehungsbedingungen für einen Arbeitsgesamtplan 327
D. Die Konstruktionsprinzipien für einen Arbeitsgesamtplan 333
I. Die Bestandteile eines Arbeitsgesamtplans 334
II. Konstruktionsprinzipien 335
1. Das Vorsorgeprinzip 335
2. Das Prinzip der Outputorientierung (statt Inputorientierung) 336
3. Das Quantifizierungsprinzip 336
4. Das Strukturierungsprinzip 337
5. Das Arbeitsmarktausgleichsprinzip 339
6. Das Freiwilligkeits- und Optionalitätsprinzip 340
7. Das Kooperationsprinzip 341
8. Das Budgetausgleichsprinzip 343
9. Das Kodifizierungsprinzip 344
E. Schlußbemerkungen 346
Hartmut Seifert, Düsseldorf: Problemgruppen des Beschäftigungssystems und öffentliche Arbeitsmarktpolitik 349
A. Problemstellung 349
B. Zum Einsatz selektiver Arbeitsmarktpolitik während der Beschäftigungskrise 351
I. Funktionen und Instrumente selektiver Arbeitsmarktpolitik 351
II. Zum Einsatz von Lohnkostensubventionen 353
III. Zum Einsatz von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen 356
IV. Zur Förderung der beruflichen Bildung 359
C. Zwei Erklärungsansätze zur Entstehung von Problemgruppen 362
I. Der neoklassische Erklärungsansatz 363
II. Der Segmentationsansatz des ISF 364
III. Kritische Anmerkungen 366
D. Arbeitsmarktpolitische Folgerungen 368
Zusammenfassung der Diskussion 371
Erich Streißler, Wien: Plenum. Podiumsdiskussion: Staat und Wirtschaft 375
Zusammenfassung der Podiumsdiskussion 376
Carl Christian von Weizsäcker, Bonn: Arbeitskreis 5/II: Arbeitsmarkt und Staat II 379
Walther A. Bösenberg, Stuttgart: Beschäftigungspolitik und langfristige Unternehmensplanung am Beispiel der IBM Deutschland 381
1. Der Zusammenhang von Unternehmensplanung, Beschäftigungspolitik und Personalpolitik 381
2. Das Planungssystem der IBM Deutschland 382
2.1 Überblick 382
2.2 Der Strategische Plan 383
3. Die Beschäftigungsplanung der IBM Deutschland als Teil des Strategischen Plans 384
3.1 Beschäftigungsplanung als Endphase oder Ausgangspunkt der Planung 385
3.2 Bestimmung des langfristigen Arbeitsvolumens 385
3.3 Das Management von Beschäftigungsproblemen 387
4. Personalpolitische Aspekte der Beschäftigungspolitik 388
4.1 Die Integration von Management und Mitarbeitern in den Planungsprozeß 388
4.2 Planung der beruflichen Weiterbildung und Laufbahnplanung als Kernaufgabe des Managements zur Steigerung der Mobilität 390
4.3 Prinzipien von Einstellung, Auswahl und Versetzung und Praxis des innerbetrieblichen Personalausgleichs 392
5. Zukünftige Voraussetzungen für eine „aktive Beschäftigungspolitik“ 394
Max Günther, München: Beschäftigungspolitik im Rahmen der Planung eines Unternehmens am Beispiel von Siemens 397
Strukturänderungen in den Beschäftigtenzahlen 400
Hintergründe der Strukturänderungen 403
Planung der Mitarbeiterzahlen nach Anforderungsprofilen 407
Maßnahmen zur Anpassung an ein reduziertes Beschäftigungsvolumen 410
Strategische Planung und Beschäftigungsvorsorge 413
Schlußbemerkungen 419
Zusammenfassung der Diskussion 421
Gérard Gäfgen, Konstanz: Arbeitskreis 6: Prozeßpolitik bei endogenem Staat 425
Gebhard Kirchgäßner, Zürich: Zur Struktur politisch-ökonomischer Konjunkturzyklen 427
1. Einleitung 427
2. Das politisch-ökonomische Modell 429
2.1. Das Verhalten der Wähler 430
2.2. Das Verhalten der Regierung 433
2.3. Die wirtschaftlichen Nebenbedingungen 435
3. Der Verlauf des politisch-ökonomischen Konjunkturzyklus – Einige Simulationsergebnisse 437
3.1. Der Verlauf des politisch-ökonomischen Konjunkturzyklus bei Stimmenmaximierung 439
3.2. Der Verlauf des Zyklus bei Ideologiemaximierung 441
3.3. Alternative Annahmen über die Wahlfunktion 444
3.4. Alternative Annahmen über die Erwartungsbildung 445
Zusammenfassung 448
Anhang 450
Reinhard Neck, Wien: Gibt es einen politischen Konjunkturzyklus in Österreich? 451
1. Einleitung 451
2. Theoretische Grundlagen 452
3. Empirische Überprüfung für Österreich 455
3.1. Existieren die theoretischen Voraussetzungen für einen politischen Konjunkturzyklus in Österreich? 455
3.1.1. Besteht ein Zusammenhang zwischen ökonomischen Zielvariablen und der Regierungspopularität? 456
3.1.2. Wie verhält sich die österreichische Regierung? 462
3.2. Existiert ein politisch interpretierbares Verhaltensmuster des Konjunkturzyklus in Österreich? 466
3.3. Warum ist in Österreich das Modell des politischen Konjunkturzyklus wohl nicht anwendbar? 469
4. Schlußfolgerung 471
Quellenmaterial 472
Friedrich Schneider, Zürich: Ein politisch-ökonomisches Modell des Zentralbankverhaltens bei endogenem Staat 473
1. Einleitung 473
2. Politisch-ökonomisches Modell des Zentralbankverhaltens 475
2.1. Verhalten der Zentralbank? 475
2.2. Verhalten der Bundesregierung 479
2.3. Verhalten der Wähler 481
2.4. Interdependenz zwischen den einzelnen Akteuren 482
3. Empirische Ergebnisse 482
4. Prognosevergleich des politisch-ökonomischen mit traditionellen Ansätzen 488
4.1. Beurteilungskriterien für die Prognosegüte 489
4.2. Traditionelle Ansätze für das Zentralbank- und Regierungsverhalten 489
4.3. Ex-post- und Ex-ante-Prognosen für den Einsatz der Instrumente 491
5. Abschließende Bemerkungen 491
Anhang 493
A. Definition und Quellenangabe der für die empirischen Schätzungen verwendeten Variablen 493
B. Schätzergebnisse 495
Zusammenfassung der Diskussion 498
A. Zum Referat Kirchgäßner 498
B. Zum Referat Neck 499
C. Zum Referat Schneider 500
D. Generaldiskussion zum Thema „Modelle der Prozeßpolitik mit endogenem Staat“ 501
Konrad Littmann, Speyer: Arbeitskreis 7: Der Staatsanteil am Sozialprodukt 503
E. Matzner/W. Blaas/W. Schönbäck, Wien: Die Entwicklung des Staatsanteils – Eine funktionsanalytische Betrachtung 505
A. Ausgangspunkt und Fragestellung 505
B. Funktion des Staates 507
I. Erscheinungsformen 508
II. Organisationsformen und -stufen 509
C. Staatsexterne Entscheidungsverhältnisse als Ursache von Staatsaufgaben 511
I. Entscheidungsinterdependenz bei Unsicherheit 511
II. Unsicherheit bei individuellen Entscheidungen 514
1. Unsicherheit bei Abwesenheit von Wahrscheinlichkeiten 516
2. Relative Armut 516
3. Risikoeinstellung der Wirtschaftssubjekte, Transaktionskosten und Versicherungsgewinn 517
4. Selektion schlechter Risiken 517
5. Massenhaftes Auftreten von Risikofällen, die voneinander nicht unabhängig sind 518
6. Risikoaversion der Versicherer 518
7. Abhängigkeit der Versicherungsleistung vom individuellen Verhalten des Versicherten 519
III. Marktverdrängung bei Differenzen im Wachstum der Produktivität 519
D. Staatsinterne Entscheidungsverhältnisse als Ursache von Staatsausgaben 520
I. Koordinationsmängel 520
II. Ressourcenbewirtschaftung in hierarchischen Systemen 521
III. „Verrechtlichung“ 521
IV. Professionelle Monopole 521
V. Perzeptionsmängel 522
E. Staatsquote und Stabilität des Marktsystems 522
I. Grenzen der Quantifizierbarkeit 522
II. Qualitative Gründe für das Anwachsen des Interventionsbedarfes und seiner Ausgabenintensität 523
III. Zum Zusammenhang zwischen steigenden Staatsausgaben und Staatsanteil 524
F. Funktionsanalyse und Reorganisation staatlicher Intervention 526
Hermann Berié, Bonn: Stößt die staatliche Umverteilung an die Grenzen der Belastbarkeit mit Steuern und Beiträgen? 529
I. Bezugsrahmen und Abgrenzung der Untersuchung 529
1. Einführung 529
2. Methodische Fragen 530
a) Ergebnisse der Finanzwissenschaft 530
b) Verfahren einer „Gesamtschau“ 531
c) Gründe für den Verzicht auf eine „Gesamtschau“ 533
3. Die Beschränkungen im einzelnen 534
a) Personenkreis 534
b) Einnahmen und Belastungen 535
II. Abzugsbelastung der Arbeitnehmer 536
1. Durchschnitts- und Grenzbelastung 536
a) Definitionen 536
b) Unterschiede bei Steuern und Beiträgen 538
c) Unterschiedliche Belastungswirkungen 539
2. Elastizität 540
3. Reale Nettolohnentwicklung 543
III. Die Relativität der Belastungsgrenze 544
Wilhelm Scheper, Kiel: Gesamtwirtschaftliche Umverteilungseffekte der Agrarpolitik 553
I. Einführung 553
II. Systematische Erfassung der finanziellen Be- und Entlastungen durch die Agrarpolitik 554
1. Belastungen der Staatshaushalte der Bundesrepublik 554
2. Agrarpolitisch begründeter Finanztransfer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem EG-Haushalt 559
3. Alternativmodell: Substitution der gemeinsamen EG-Agrarpolitikfinanzierung durch nationale Finanzierung 561
4. Belastung der Verbraucher durch höhere, auf die Agrarpolitik zurückzuführende Nahrungsmittelpreise 564
5. Zusätzliche Einnahmen des inländischen Agrarkomplexes, die aus der Agrarpolitik resultieren 566
6. Das Gesamtsystem der von der Agrarpolitik induzierten Finanzströme 570
7. Einige Bemerkungen zum agrarpolitischen Entscheidungsprozeß 572
III. Der Zusammenhang zwischen staatlich induzierten Finanztransfers, Einkommensverteilung und Faktorallokation 577
1. Welche Faktorwanderung wäre zur Vermeidung der Förderungseskalation erforderlich gewesen? 577
2. Langfristige Zusammenhänge zwischen Förderungseskalation, Allokation und Pro-Kopf-Einkommen in der Landwirtschaft 579
3. Kurz- und mittelfristige Auswirkungen von Faktorimmobilitäten 582
4. Auswirkungen auf die regionale Einkommens- und Ressourcenverteilung 584
Anhang 586
Zusammenfassung der Diskussion 592
A. Zum Referat Matzner, Blaas und Schönbäck 592
B. Zum Referat Berié 594
C. Zum Referat Scheper 596
Otmar Issing, Würzburg: Arbeitskreis 8: Staatliche Regulierungseingriffe in die private Dispositions- und Vertragsfreiheit 599
Ingo Vogelsang, Bonn und Cambridge/Mass.: Ein Erklärungsansatz für staatliche Eingriffe in der Energiewirtschaft mit Hilfe einer positiven Theorie der Regulierung 601
1. Warum reguliert der Staat in Märkten? 601
2. Das Dritte Verstromungsgesetz 604
2.1. Der Gesetzesinhalt 604
2.2. Begründung des Gesetzes mit Versagen des Brennstoffmarktes hinsichtlich der Stromversorgungssicherheit 605
3. Modellvorstellungen zur Bewertung des Dritten Verstromungsgesetzes 606
4. Der Umfang der mit dem Dritten Verstromungsgesetz erzielten und zu erwartenden Versorgungssicherheit 608
5. Die Kosten des Dritten Verstromungsgesetzes 611
5.1. Interpretation der Ausgleichsabgabe als Kosten des Dritten Verstromungsgesetzes für die Stromverbraucher 611
5.2. Ein Als-ob-Vergleich aus Sicht der Stromverbraucher mit der Situation ohne das Gesetz 611
5.3. Überschußbetrachtung unter Saldierung der Verteilungswirkungen des Dritten Verstromungsgesetzes 613
6. Ein Vergleich mit den Kosten anderer möglicher Versorgungssicherungsmaßnahmen und deren Wirkung 617
7. Die vom Dritten Verstromungsgesetz implizierten Krisenvorstellungen 618
8. Folgerungen aus dem Beispiel 622
Bridger M. Mitchell, Berlin, und Santa Monica, USA/Jürgen Müller, Berlin und Fontainebleau, Frankreich: Auswirkungen staatlicher Regulierung auf die Elektrizitätsversorgung 625
A. Einleitung 625
B. Die technische Struktur der Elektrizitätswirtschaft 626
1. Leistungs- und Arbeitskosten 626
2. Optimale Technologiemischung 627
3. Zur Frage des natürlichen Monopols 630
C. Preisstruktur und Unternehmensverhalten 630
1. Die Basis der Preisstruktur 630
2. Alternative Unternehmensziele 633
a) Gewinnmaximierung 634
b) Allokative Effizienz 635
c) Interne Subvention 635
d) Regulierungseinfluß 635
D. Elektrizitätsversorgung in der Wirklichkeit 636
1. Die Unternehmensstruktur 636
2. Institutionelle Einflüsse auf die Unternehmensstruktur 637
3. Die Preisaufsicht 639
4. Preisunterschiede für Sonderabnehmer 642
5. Preisstrukturvergleiche 644
6. Preisniveauvergleiche 644
7. Die Mißbrauchsaufsicht 646
E. Schlußfolgerungen 647
Horst-Manfred Schellhaaß, Berlin: Alternativen der Ausbildungsfinanzierung – am Beispiel des bezahlten Mannschaftssports – 651
1. Problemstellung 651
2. Die Annahmen des Modells 653
3. Theoretische Begründung der Preisbildung für Ausbildungsleistungen 655
4. Wer trägt die Ausbildungskosten? 659
5. Chancengerechtigkeit bei der Ausbildung 661
6. Einfluß auf das zeitliche Einkommensprofil 663
7. Qualität der Ausbildung 666
8. Wer trägt die Anpassungslasten bei Ungleichgewichten? 667
9. Schluß 668
Zusammenfassung der Diskussion 670
A. Zum Referat Vogelsang 670
B. Zum Referat Mitchell / Müller 671
C. Zum Referat Schellhaaß 672
Gerhard Fels, Kiel: Arbeitskreis 9: Strukturpolitik im internationalen Vergleich 673
Jiři Sláma, München: Entwicklung der Wirtschafts- und Industriestrukturen in zentralgeplanten Wirtschaften Osteuropas im Vergleich mit Marktwirtschaften 675
1. Vergleich der Wirtschaftsstruktur nach Ländergruppen 680
2. Vergleich der sektoralen Wirtschaftsstruktur nach Ländern 688
Kurze Zusammenfassung 694
Werner Beitel, München: Sektorale Strukturpolitik in der Sowjetunion 697
Einleitung 697
I. Zur Konkretisierung der strukturpolitischen Ziele in der Sowjetunion 698
II. Der Volkswirtschaftsplan als strukturpolitisches Instrument 703
III. Ansatzpunkte sowjetischer Strukturpolitik 706
IV. Erfolge und Mißerfolge der sowjetischen Strukturpolitik 709
Brian Chiplin, Nottingham/Peter J. Sloane, Paisley, Schottland: An Analysis of the Effectiveness of Manpower Policies and Related Measures in Curbing Unemployment in Britain and Sweden 715
I. Introduction 715
The General Case for Employment Subsidies 717
Special Employment and Training Subsidy Measures in Britain and Sweden 718
The Micro-Economics of a Job-Training versus A Job-Preserving Subsidy 721
Subsidies and the Employment/Hours Mix 729
Job-Creating Marginal Employment Premiums 731
Conclusion 733
Zusammenfassung der Diskussion 737
A. Zu den Referaten von Sláma und Beitel 737
B. Zum Referat Chiplin / Sloane 738
Kurt Schmidt, Mainz: Plenum 741
Gerold Krause-Junk, Berlin: Neue Aufgaben der Finanzwissenschaft. Von der Globalsteuerung zur strukturorientierten Stabilitätspolitik mit finanzpolitischen Instrumenten? 743
Eberhard Witte, München: Entscheidungsprozesse im Bereich der öffentlichen Hand 763
1. Das Interesse am Thema 763
2. Öffentliche Bereiche 764
2.1 Öffentliche Unternehmen 764
2.2 Öffentliche Verwaltungen 766
2.3 Interadministrative Organisationen 767
3. Entscheidungen im öffentlichen Unternehmen 767
3.1 Monetäre Ziele 767
3.2 Nichtmonetäre Ziele 768
3.3 Bereichsziele 771
4. Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung 771
4.1 Saldo-Orientierung versus Vorschrifts-Orientierung 771
4.2 Dezentralisation versus Zentralisation 774
5. Entscheidungen in einer interadministrativen Organisation Eine Fallstudie 777
5.1 Konstituierung 778
5.2 Umfeld 779
5.3 Zielsuche 780
5.4 Lerneffekte 780
5.5 Entschlüsse 781
6. Entwicklungslinien der Entscheidungsorganisation im Bereich der öffentlichen Hand 781
Zusammenfassung der Diskussion 784
A. Zum Referat Krause-Jung 784
B. Zum Referat Witte 785
Werner Ehrlicher, Freiburg: Plenum 787
Bruno S. Frey, Zürich und Basel: Von der Politischen Ökonomie zur Wirtschaftspolitik 789
I. Neue Politische Ökonomie und Möglichkeiten zur Wirtschaftspolitik 789
1. Politische Ökonomie als Spielerei? 789
2. Eine neue Sicht der Wirtschaftspolitik 789
II. Die Unzulänglichkeiten der traditionellen Theorie der Wirtschaftspolitik 791
1. Der grundsätzliche Ansatz 791
2. Die Theorie quantitativer Wirtschaftspolitik 792
3. Die Theorie pragmatischer Wirtschaftspolitik 794
4. Das Bild des wohlwollenden Diktators 795
III. Wirtschaftspolitik mittels Information 795
1. Möglichkeiten einer Theorie demokratischer Wirtschaftspolitik 795
2. Ebene des gesellschaftlichen Grundkonsens 796
3. Die Ebene des laufenden gesellschaftlichen Prozesses 798
IV. Gesellschaftlicher Grundkonsens als Ansatz der Wirtschaftspolitik 798
1. Die Aufgaben des wirtschaftspolitischen Beraters 798
2. Anwendung gesellschaftlicher Übereinkünfte 799
3. Zwei Illustrationen 801
a) Eindämmung der staatlichen Bürokratie 801
b) Kontrolle der Regierung mit Hilfe des Steuersystems 802
V. Information im laufenden gesellschaftlichen Prozeß als Ansatzpunkt der Wirtschaftspolitik 804
1. Voraussetzungen und Informationsobjekte 804
2. Illustration 805
VI. Entwicklung einer eigenständigen Theorie der Wirtschaftspolitik 805
Olaf Sievert, Saarbrücken: Die Steuerbarkeit der Konjunktur durch den Staat 809
Einführung 809
I. Zur Nachfragepolitik 810
II. Zum Angebotskonzept 818
III. Zum Verteilungsstreit 828
IV. Zu den außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen 834
V. Zum Rollenverteilungsproblem 837
Schluß 844
Zusammenfassung der Diskussion 847
A. Zum Referat Frey 847
B. Zum Referat Sievert 849
Schlußwort 851