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Organstreitigkeiten innerhalb des Bundes

Eine Untersuchung des Art. 93 Abs. 1 Nr. 1 des Grundgesetzes und der zu seiner Ausführung ergangenen Bestimmungen des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes

Goessl, Manfred

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 5

(1961)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 15
Gesetzesverzeichnis 17
Staats(Verfassungs-)gerichtshofgesetze 17
Verwaltungsgerichtsgesetze 17
Sonstige Gesetze 18
Abschnitt I: Entwicklung der Gerichtsbarkeit für Organstreitigkeiten und Regelungen für Organstreitigkeiten innerhalb der Länder 19
I. Organstreitigkeiten innerhalb des Zentralstaates 19
II. Organstreitigkeiten innerhalb der Länder 20
1. Ursprung und Grund der Regelungen 20
2. Länderregelungen bis 1918 21
3. Zentralstaatliche Regelungen 25
a) Deutsche Bundesakte 25
b) Wiener Schlußakte 25
c) Bundesbeschluß 1834 25
d) Frankfurter Reichsverfassung 26
e) Reichsverfassung 1871 26
f) Weimarer Reichsverfassung 27
4. Länderregelungen unter der WRV 29
III. Derzeitige Regelungen für Organstreitigkeiten innerhalb der Länder 30
1. Bundesregelungen 30
2. Länderregelungen 30
Abschnitt II: Die Zuständigkeiten des BVerfG nach dem GG und dem BVerfGG 33
A. Die Zuständigkeit nach Art. 93 I 1 GG 33
I. Prinzipale Grundgesetzauslegung oder Streitentscheidung mit beschränktem Prüfungsmaßstab? 33
1. Fragestellung 33
2. Wortlaut des Art. 93 I 1 GG 34
3. Stellung der Vorschrift in Art. 93 I GG 35
4. Stellung des Art. 93 I 1 im GG 36
5. Entstehungsgeschichte 37
6. Zweckmäßigkeit 39
7. Ergebnis: Prinzipale Grundgesetzinterpretation! 40
II. Natur der prinzipalen Normeninterpretation 42
1. Besonderheiten prinzipaler Normeninterpretation 42
2. Rechtsprechung im funktionellen Sinne 42
3. Authentische Interpretation? 44
4. Verbindlichkeit der Entscheidung 45
5. Vergleichbare Zuständigkeiten 46
III. „Aus Anlaß 48
1. Erheblichkeit für den Streitgegenstand 48
2. Auslegungsfähigkeit des GG 49
3. Antragsprinzip. Kein Ermessen 50
IV. Die Streitigkeiten des Art. 93 I 1 GG 50
1. „Streitigkeiten 50
2. Nur konkrete Streitigkeiten 52
3. Kompetenzstreitigkeiten 54
a) Kompetenzen als subjektive Rechte und Pflichten 54
b) Relative oder „absolute\" Rechte und Pflichten? 57
c) Nicht nur Rechte und Pflichten zwischen Prozeßparteien 60
d) Nicht nur grundgesetzliche Rechte und Pflichten 61
e) Arten der Kompetenzstreitigkeiten 63
aa) Repressive und präventive Kompetenzstreitigkeiten 63
bb) Negative und positive Kompetenzstreitigkeiten 64
cc) Gesetzesbeschlüsse und -entwürfe 65
4. Statusstreitigkeiten 66
5. „Umfang\" der Rechte und Pflichten? 68
6. Bezeichnung der Streitigkeiten des Art. 93 I 1 GG als „Verfassungsstreitigkeiten\"? 69
B. Die Zuständigkeit nach den §§ 63—67 BVerfGG 70
I. § 67 Satz 3 BVerfGG 70
1. Gegenstand der Entscheidung nach § 67 (3) BVerfGG 70
2. Ermessen des Gerichts 71
3. Koppelung 71
4. Erheblichkeit für § 67 (1) BVerfGG 71
5. Verbindlichkeit der Entscheidung 72
II. §§ 67 (1), 64 I BVerfGG 72
1. Gegenstand der Entscheidung nach § 67 (1) BVerfGG 73
2. Maßnahmen und Unterlassungen 73
3. Nur Maßnahmen (Unterlassungen) des Antragsgegners 74
4. Nur Feststellungsentscheidungen 74
5. Verbindlichkeit der Entscheidung 75
6. Vergleich mit Art. 93 I 1 GG 76
III. Verhältnis der Zuständigkeiten nach § 67 Satz 3 und Satz 1 BVerfGG 76
C. Korrektur der §§ 63—67 BVerfGG durch Art. 93 I 1 GG 77
I. Keine Einschränkung des Art. 93 I 1 GG 77
1. Art. 94 II GG 77
2. Art. 93 II GG 78
II. Denkbare Möglichkeiten für die Korrektur? der §§ 63—67 BVerfGG durch Art. 93 I 1 GG 79
1. Notwendiger Umfang prinzipaler Grundgesetzinterpretationen 79
2. Einbeziehung des Art. 93 I 1 GG in §§ 63—67 BVerfGG 80
3. Selbständigkeit des Verfahrens nach Art. 93 I 1 GG 81
III. Keine Einbeziehung der Zuständigkeit nach Art. 93 I 1 GG 82
IV. Anpassung der Zuständigkeiten nach Art. 93 I 1 GG und §§ 63 bis 67 BVerfGG 83
V. Rechtsschutzbedürfnis für Anträge nach Art. 93 I 1 GG 85
VI. BVerfGE 2, 143 86
D. Korrektur der §§ 63—67 BVerfGG bei Interpretation des Art. 93 I 1 GG im Sinne von Streitentscheidung mit beschränktem Prüfungsmaßstab 88
1. Korrektur der §§ 67 (1), 64 I, 63 BVerfGG 88
2. Korrektur des § 67 (3) BVerfGG 89
3. Unterschiede 89
Abschnitt III: Parteifähigkeit 90
A. Begriff und Besonderheiten der Parteifähigkeit 90
I. Begriff der Parteifähigkeit 90
II. Zulässigkeits- und Rechtswegelement 91
III. Verfahrensspezifische Parteifähigkeit 91
IV. Besonderheiten 92
V. Maßgeblicher Zeitpunkt 93
VI. Fehlende „allgemeine\" Rechtsfähigkeit der Parteien 94
B. Beschränkung der Parteifähigkeit auf Bundesverfassungsorgane und ihre Teile 94
I. Wortlaut und Fragestellung 94
1. Wortlaut des Art. 93 I 1 GG 94
2. Fragestellung 95
II. Begriff der Bundesverfassungsorgane und ihrer Teile 95
1. Gesamtorgane 95
2. Verfassungsorganteile 98
3. Organisatorisches Verfassungsrecht 99
III. Weitere Voraussetzungen für die Parteifähigkeit der Bundesverfassungsorgane und ihrer Teile 101
1. Gesamtverfassungsorgane 101
2. Verfassungsorganteile 103
IV. Begrenzung der Parteifähigkeit auf Bundesverfassungsorgane (-organteile) aus der Eröffnung anderer Rechtswege und Verfahren 105
1. Passivrechte 105
2. Aktivrechte 107
3. Rechte und Pflichten zwischen Bund und Ländern, zwischen Ländern und zwischen Organen eines Landes 113
4. Rechte und Pflichten zwischen juristischen Personen d. ö. R. und zwischen Organen einer juristischen Person d. ö. R. 114
V. Begrenzung der Parteifähigkeit auf Bundesverfassungsorgane und ihre Teile aus dem Sinn des Art. 93 I 1 GG 116
1. Keine Klagerechte zwischen Behörden 116
2. Durchbrechung bei Verfassungsorganen und ihren Teilen 116
3. Unmittelbare Staatsbehörden 117
4. Juristische Personen d. ö. R. im Koordinationsverhältnis 118
VI. Begrenzung der Parteifähigkeit auf Bundesverfassungsorgane und ihre Teile aus historischen und entstehungsgeschichtlichen Gründen? 118
C. Abgrenzung der Parteifähigkeit im einzelnen 120
I. Formierte oberste Bundesorgane 120
1. Bundespräsident, Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung 120
2. Bundesverfassungsgericht? 120
3. Bundesversammlung 120
4. Bundesrechnungshof? 121
5. Bundesbank? 121
6. Bundesgerichte? 122
7. Richterwahlausschüsse? 123
II. Teile formierter oberster Bundesorgane 123
1. Teile des Bundestages 123
2. Teile des Bundesrats 127
3. Teile der Bundesregierung 128
4. Teile des Bundesverfassungsgerichts? 129
5. Vermittlungsausschuß 129
III. Aktivbürgerschaft und Teile 129
1. Aktivbürgerschaft des Bundesgebiets? 130
2. Aktivbürgerschaft von Gebietsteilen 131
3. Einzelne Aktivbürger 133
IV. Sonstige Beteiligte 137
1. Politische Parteien 137
2. Wählervereinigungen? 140
3. „Heimatbünde\"? 140
4. Wahl- und Abstimmungsorgane? 140
5. Bund? 141
6. Bundesländer? 141
7. Sonstige juristische Personen d. ö. R.? 142
8. Organe der Bundesländer 143
9. Organe sonstiger juristischer Personen d. ö. R.? 144
10. Passivbürger? 144
Abschnitt IV: Prozeßführungsrecht und Drittbeteiligung 145
A. Prozeßführungsrecht des Verletzten (=Prozeßführungsrecht i. e. S.) im Verfahren nach §§ 63—67 BVerfGG 145
I. Zulässigkeitsvoraussetzung und Terminologie 145
II. Rechts- und Pflichtverletzung (-gefährdung) 147
1. Verletzung und Gefährdung 147
2. Kausalität der Maßnahme oder Unterlassung 147
3. Rechte und Pflichten aus dem GG 147
4. Rechte und Pflichten 149
5. Prozeßführungsrecht und Rechtsschutzbedürfnis 152
6. Zeitpunkt 153
III. Erweiterung durch das GG? 153
1. Keine Erweiterung der verletzungsfähigen Rechte und Pflichten 153
2. Prozeßführungsrecht bei positiven Kompetenzklagen 153
IV. Prozeßführungsrecht in kritischen Fällen 154
1. Politische Parteien, Abgeordnete, Aktivbürger 154
2. Organteile untereinander? 155
B. Prozeßführungsrecht von Nichtverletzten ( = Prozeßstandschaft) im Verfahren nach §§ 63—67 BVerfGG 156
I. Zulässigkeitsvoraussetzung, Terminologie 156
II. Befugnis zur Geltendmachung fremder Rechts- oder Pflichtverletzung (-gefährdung) 156
1. Einschränkung durch Rechtsschutzbedürfnis 156
2. Organteile nichtparteifähiger Gesamtorgane 158
3. Unabhängigkeit vom Prozeßführungsrecht des Gesamtorgans 158
4. Maßgeblicher Zeitpunkt 159
III. Erweiterung durch Art. 93 I 1 GG? 159
1. Grundgesetzmäßigkeit des § 64 I BVerfGG 159
2. Weitere Prozeßstandschaften? 159
3. Prozeßstandschaft bei positiven Kompetenzklagen 159
IV. Prozeßstandschaft in kritischen Fällen 160
1. Nur ständig existente Organteile 160
2. Fraktionen 160
3. Ständiger Ausschuß 161
4. Sonstige Prozeßstandschaften 161
C. Antragsrecht des Beigetretenen nach § 65 BVerfGG 161
I. Beitritt als Partei oder Dritter? 161
1. Fragestellung 161
2. Qualifizierung als Drittbeteiligung 162
II. Beitrittsvoraussetzungen 163
1. Beitrittsfähigkeit, Beitritt für bestimmte Partei 163
2. Bedeutung für die Abgrenzung der Zuständigkeiten des Beitretenden 164
3. Beitritt in Prozeßstandschaft 165
III. Antragsbefugnis des Beigetretenen 166
1. Einfacher und streitgenössischer Beitritt 166
2. Befugnisse des Nebenintervenienten und des Beigeladenen im Zivil- und Verwaltungsprozeß 167
3. Befugnisse des Beigetretenen 169
IV. (Ungeregelter) Parteibeitritt neben § 65 BVerfGG? 169
D. Prozeßführungsrecht, Prozeßstandschaft und Beitritt im Verfahren nach Art. 93 I 1 GG 170
Abschnitt V: Rechtsschutzbedürfnis 172
I. Begriff und Zusammenhang mit Verfahrenszweck 172
II. Zweck des Organstreitverfahrens 174
1. Indizien für die Verfahrenszwecke 174
2. Verfahren nach §§ 63—67 BVerfGG 175
3. Verfahren nach Art. 93 I 1 GG 176
4. Ergebnis: Überwiegend Schutz subjektiver Rechte und Pflichten 177
III. Zulässigkeitsvoraussetzung 177
IV. Denkbare Möglichkeiten fehlenden Rechtsschutzbedürfnisses 178
1. Außergerichtlicher Weg 178
2. Einfachere Verfahren oder Rechtswege 179
3. Verfolgung fremder Rechte oder Pflichten 180
4. Keine derzeitige Rechts- oder Pflichtverletzung oder -gefährdung 181
5. Verfolgung verfahrensfremder Zwecke 182
V. Charakterisierung des Organstreitverfahrens 183
1. Subjektives Verfahren 183
2. Andere Gestaltungsmöglichkeiten 184
Abschnitt VI: Prüfungsmaßstab und interpretationsfähiges Recht 185
A. Prüfungsmaßstab bei § 67 (1, 2) BVerfGG 185
I. Umfang des „Grundgesetzes 185
1. Förmliche Verfassung 185
2. Ungeschriebenes Verfassungsrecht im Grundgesetzrang 185
3. Einwirkendes höherrangiges Recht 186
4. Nicht „einfaches\" organisatorisches Verfassungsrecht 188
5. Bedenken gegen den Ausschluß dieses Rechts 188
II. Nicht nur bestimmte Normen des GG 189
1. Nicht nur die Normen nach § 64 II BVerfGG 189
2. Nicht nur organisatorisches Verfassungsrecht 190
3. Keine Beschränkbarkeit des Prüfungsmaßstabes 191
IIΙ. Keine Beschränkung bei Vorfragen 191
B. Interpretationsfähiges Recht 192
1. Art. 93 I 1 GG 192
2. § 67 (3) BVerfGG 192
C. Anzuwendendes Recht bei Zulässigkeitsfragen 192
Abschnitt VII: Streit- und Entscheidungsgegenstand 194
A. Begriff, Bedeutung, Zusammenhänge 194
1. Begriff des Streit- und Entscheidungsgegenstandes 194
2. Funktionen 195
3. Zusammenhang von Streit- und Entscheidungsgegenstand 195
4. Zusammenhang mit Ausgang des Verfahrens 196
5. Bestimmung durch Verfahrensregelungen 197
6. Streitgegenstand und Begründetheitsvoraussetzungen 197
B. Streit- und Entscheidungsgegenstand im Verfahren nach §§ 63—67 BVerfGG 198
I. Streit- und Entscheidungsgegenstand nur Grundgesetzwidrigkeit (-mäßigkeit) der Maßnahme oder Unterlassung 198
1. Inhalt des § 67 (1, 2) BVerfGG 198
2. Konsequenz des § 67 (1, 2) BVerfGG für den Streit- und Entscheidungsgegenstand 199
3. Rechts- und Pflichtverletzung (-gefährdung) als Zulässigkeitsvoraussetzungen 202
a) Wortlaut des § 64 I BVerfGG 202
b) Heranziehung der Verwaltungsgerichtsgesetze? 203
c) Allgemeine Gesichtspunkte 206
4. Befugnis zur Verfolgung fremder Rechte und Pflichten (Prozeßstandschaft) als Zulässigkeitsvoraussetzung 206
5. Ergebnis 206
II. Streitgegenstand im einzelnen 207
1. Nicht nur Unvereinbarkeit (Vereinbarkeit) mit bestimmten Normen des GG 207
2. Nur Grundgesetzwidrigkeit (-mäßigkeit) bestimmter Maßnahmen oder Unterlassungen 208
3. Individualisierung 210
4. § 67 (3) BVerfGG 210
III. Entscheidungsgegenstand im einzelnen 211
1. § 67 (2) BVerfGG 211
2. Feststellung der Unvereinbarkeit mit dem GG 211
3. Feststellung der Vereinbarkeit mit dem GG 212
4. Anomalien durch § 67 (2) BVerfGG 212
IV. Bindung des Gerichts an den Streitgegenstand 213
1. Dispositionsmaxime als Regel 213
2. § 67 BVerfGG 213
3. Keine Bindung an die Fassung des Antrags 214
4. Klarstellungen? 215
5. Entscheidung über Normen 215
C. Streit- und Entscheidungsgegenstand im Verfahren nach Art. 93 I 1 GG 216
Abschnitt VIII: Verhältnis des Organstreitverfahrens zu anderen verfassungsgerichtlichen Verfahren 218
I. Abstraktes Normenkontrollverfahren 218
1. Verfahrensregelungen und Vergleich mit dem Organstreitverfahren 218
2. Kein Ausschluß des Organstreitverfahrens 220
3. § 79 BVerfGG 222
II. Wahlprüfungs- und Abstimmungsprüfungsverfahren 222
III. Verfahren zur Feststellung des nachträglichen Mandatsverlustes 223
IV. Verfassungsbeschwerde 224
1. Ausschluß grundgesetzlicher Verfahren durch BVerfGG? 224
2. Politische Parteien 224
3. Bundestagsabgeordnete 226
4. Aktivbürger 226
a) Wahlrecht 226
b) Abstimmungsrecht 228
c) Sonstige Aktivrechte 228
V. Beschwerde nach § 5 IV 3 DurchfG zu Art. 29 GG 228
VI. Präsidentenanklage 228
VII. Parteiverbotsverfahren 229
VIII. Grundrechtsverwirkungsverfahren 230
IX. Sonstige Verfahren 230
Verzeichnis der Entscheidungen des BVerfG 232
Schrifttumverzeichnis 234