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Amtswalterunterlassen

Schultz, Michael

Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge, Vol. 52

(1984)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 17
Einleitung 19
Erster Teil: Ursprung der Handlungspflicht 21
A. Normentheorie als Ansatz 24
I. Überblick über den Meinungsstand 24
1. Stellungnahmen zur Normentheorie selbst 24
2. Stellungnahmen innerhalb der Schuldlehre 26
3. Stellungnahmen innerhalb der Unterlassungsdogmatik 29
II. Kritik der Argumente 31
1. Einheitlicher Ursprung 32
2. Keine Strafe ohne Gesetz 33
3. Formulierung der Tatbestände 33
4. „Rechtslogik 34
5. Geschichte 34
6. Gesetzesvorbehalt 35
7. Ergebnis 35
B. Rechtsgüterschutz und Einheit der Rechtsordnung als Ansatz 35
I. Priorität eines Rechtsgebietes und damit auch seiner Pflichten 36
1. Zeitliche Priorität 36
2. Priorität des öffentlichen Rechts 36
3. Priorität des Straf rechts 38
II. Verhältnis der Pflichten zueinander 41
III. Ergebnis 42
Zweiter Teil: Induktiver Ansatz zur Ermittlung der Garantenstellung von Amtswaltern 43
A. Einteilung der Pflichten der Beamten am Beispiel des Bundesbeamtengesetzes 45
I. Untersuchung im Hinblick auf den Amtsbezug 45
1. Allgemeine Treuepflicht 45
2. Besondere Treuepflicht 46
a) Politische Treuepflicht 46
b) Pflicht zum achtungs- und vertrauenswürdigen Verhalten 47
c) Verschwiegenheitspflicht 49
3. Pflicht zur vollen Hingabe an den Beruf 50
4. Pflichten aus dem Vorgesetzten-Untergebenen-Verhältnis 51
a) Gehorsamspflicht des Untergebenen 51
b) Remonstrationspflicht des Untergebenen 54
c) Beratungs- und Unterstützungspflicht des Untergebenen 54
d) Auskunfts- und Wahrheitspflicht des Untergebenen 54
e) Pflichten des Vorgesetzten 55
aa) Verhaltenspflicht 55
bb) Aufsichtspflicht 55
II. Pflichten mit Amtsbezug 56
1. Pflichten mit Bezug zu jedem Amt 56
a) Pflichten aus dem Vorgesetzten-Untergebenen-Verhältnis 56
aa) Gehorsamspflicht, Remonstrationspflicht des Untergebenen 56
bb) Beratungs- und Unterstützungspflicht des Untergebenen 56
cc) Auskunfts- und Wahrheitspflicht des Untergebenen 56
dd) Aufsichtspflicht des Vorgesetzten 56
b) Pflichten, die sich auf die Art und Weise der Amtsführung beziehen 57
2. Amts Wahrnehmungspflicht 57
a) Zuständigkeit 59
b) Aufgabe 59
III. Ergebnis 60
B. Übertragbarkeit der Einteilung auf die übrigen Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst 60
I. Amt der Angestellten und Arbeiter 61
II. Pflichten der Angestellten und Arbeiter 62
1. Pflichten ohne Amtsbezug 62
a) Politische Treuepflicht 62
b) Verschwiegenheitspflicht 62
2. Pflichten mit Amtsbezug 63
a) Amtswahrnehmungspflicht 63
b) Pflichten aus dem Vorgesetzten-Untergebenen-Verhältnis 63
aa) Gehorsamspflicht des Untergebenen 63
α) Trennung von amtlichen und dienstlichen Weisungen 64
β) Remonstration des Untergebenen 64
bb) Beratungs- und Unterstützungspflicht des Untergebenen 64
cc) Auskunfts- und Wahrheitspflicht des Untergebenen 64
dd) Aufsichtspflicht des Vorgesetzten 65
3. Pflichten, die sich auf die Art und Weise der Amtsführung beziehen 65
III. Ergebnis 65
C. Schutzzweck der Pflichten und Bild des Garanten 65
I. Garantenstellung kraft Amtsstellung 66
1. Amtswahrnehmungspflicht 66
a) Schutzzweck 66
aa) Subektiv-öffentliches Recht als nicht notwendige Bedingung 67
bb) Verpflichtung der Verwaltung als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung 68
α) Gebundene Verwaltung 68
β) Ermessens Verwaltung, insbesondere Selbstbindung der Verwaltung und öffentlich-rechtlicher Vertrag 68
cc) Insbesondere: Streik im öffentlichen Dienst und Streiksurrogat 71
dd) Zusammenfassung 73
b) Bild des Garanten 73
aa) Entstehung einer Garantenrolle im allgemeinen 76
bb) Unterscheidung zwischen verschiedenen Tätigkeitsbereichen 78
c) Zwischenergebnis 82
2. Gehorsamspflicht 83
a) Weisung zu einem Handeln 83
aa) Rechtmäßigkeit der Weisung 83
bb) Rechtswidrigkeit der Weisung 84
α) Rechtswidrigkeit im Außenverhältnis 84
β) Rechtswidrigkeit im Innenverhältnis 85
b) Weisung zu einem Unterlassen 86
c) Zwischenergebnis 86
3. Remonstrationspflicht 86
a) Weisung zu einem Handeln 87
b) Weisung zu einem Unterlassen 88
c) Zwischenergebnis 88
4. Beratungs- und Unterstützungspflicht 88
a) Schutzzweck 89
b) Bild des Garanten 89
5. Auskunfts- und Wahrheitspflicht 90
6. Aufsichtspflicht über die amtliche Tätigkeit 91
7. Aufsichtspflicht über die nicht nur amtliche Tätigkeit 92
8. Pflichten, die sich auf die Art und Weise der Amtsführung beziehen 92
9. Ergebnis 94
II. Sonstige Garantenstellung des Amtswalters 95
1. Garantenstellung kraft nicht amtswahrnehmungsbezogener Pflichtenstellung im allgemeinen 95
2. Garantenstellung kraft nicht amtswahrnehmungsbezogener Pflichtenstellung für staatliche Rechtsgüter 96
a) Bestimmte staatliche Rechtsgüter 97
b) Allgemeines staatliches Rechtsgut 98
3. Ergebnis 101
Dritter Teil: Deduktiver Ansatz zur Ermittlung der Garantenstellung von Amtswaltern 102
A. Allgemeine Unterlassungsdogmatik als Ausgangspunkt 102
I. Lösungen ohne Berücksichtigung der materiellen Einteilung der Garantenstellungen 102
1. Darstellung 102
a) Drost, Nagler 103
b) Dahm, Vogt 103
c) Doldi, Böhm 104
d) Grünwald 105
2. Zusammenfassung und Kritik 106
II. Lösungen unter Berücksichtigung der materiellen Einteilung der Garantenstellungen 108
1. Einordnung in die materielle Einteilung 109
a) Darstellung 109
aa) Garantie der Überwachung bestimmter Gefahrenquellen 109
bb) Garantie der Obhut über bestimmte Rechtsgüter 110
b) Zusammenfassung und Kritik 111
2. Grundsätzliche Ansätze 113
a) Darstellung 113
aa) Androulakis 113
bb) Schünemann 114
cc) Herzberg 116
dd) Arzt 117
b) Zusammenfassung und Kritik 118
3. Weiterführung allgemeiner Ansätze im Hinblick auf spezielle Tätigkeitsbereiche von Amtswaltern 120
a) Darstellung 120
aa) Kürzere Stellungnahmen 120
bb) Horn 121
cc) Rudolphi 123
b) Zusammenfassung und Kritik 124
III. Rechtsprechung 127
1. Darstellung 127
2. Zusammenfassung und Kritik 131
B. Lösung Wagners zur Garantenstellung 133
I. Darstellung 133
II. Kritik 133
C. Eigene Lösung zur Garantenstellung 135
I. Kriterium des Vertrauens 136
II. Kriterium der Gefährdung 138
1. Anwendbarkeit auf die Übernahme 139
a) Konkretisierung des Gefahrkriteriums 140
aa) Schaffung oder Aufrechterhaltung einer Innengefahr 140
bb) Herrschaft über eine Außengefahr 142
b) Bedeutung des Vertrauenskriteriums 143
2. Allgemeine Anwendbarkeit 145
3. Anwendung auf das Unterlassen von Amtswaltern 147
a) Übernahme durch den Staat 148
b) Übernahme durch den Amtswalter 149
aa) Bestimmung des Übernahmeaktes 149
bb) Insbesondere: öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Fehlerhaftigkeit des Übertragungsiaktes 151
c) Ergebnis 152
III. Folgerungen für einzelne Verwaltungsbereiche 153
1. Individuelle Rechtsgüter 153
a) Sachliche Gefahren 153
b) Personale Gefahren 154
aa) Gesetzlich nicht geregelte Fälle 154
bb) Gesetzlich geregelte Fälle 156
c) Polizei 160
2. Überindividuelle Rechtsgüter 164
a) Polizei 165
b) Wasserbehörden 166
c) Gesundheitswesen 170
d) Immissionsschutz 171
e) Bankenaufsicht 172
f) Staatliche Rechtsgüter 173
Vierter Teil: Täterschaft und Teilnahme beim Amtswalterunterlassen 176
A. Abhängigkeit der Beteiligungs- von der Garantenproblematik 176
I. Ablehnung der Abhängigkeit wegen Maßgeblichkeit anderer Kriterien 177
1. Tatherrschaft 177
a) Darstellung 177
b) Kritik 180
2. Subjektive Aspekte 183
3. Struktur der Unterlassung 184
4. Zusammenfassung 186
II. Anerkennung der Abhängigkeit 186
1. Pflichtverletzung 186
2. Berücksichtigung der Beihilferegelung 187
a) Beihilfe als garantenpflichtbegründende Vorhandlung 187
b) Andere Garantenstellungen 190
3. Zusammenfassung 192
B. Art der Abhängigkeit der Beteiligungs- von der Garantenproblematik 192
I. Unterscheidung nach unterschiedlichem sozialen Gewicht 193
1. Darstellung 193
2. Kritik 194
II. Unterscheidung nach Ursprung und Inhalt 194
1. Darstellung 194
a) Schröder 194
b) Lüderssen 195
c) Androulakis 195
d) Schünemann 195
e) Herzberg 196
f) Busse 196
2. Kritik 197
a) Methode 197
b) Wertungswidersprüche 198
c) Zusammenfassung 201
III. Besonderheiten des Amtswalterunterlassens 201
1. Wagner 201
a) Darstellung 201
b) Kritik 202
2. Horn 203
a) Darstellung 203
b) Kritik 204
3. Zusammenfassung 204
IV. Eigene Lösung 204
1. Ausgangslage 204
2. Tauglichkeit der entwickelten Gefahrkriterien 205
3. Anwendung der Gefahrkriterien auf das Unterlassen 207
a) Herrschaft über eine Außengefahr 207
b) Schaffung oder Aufrechterhaltung einer Innengefahr 208
c) Bedeutung des Vorgesetzten-Untergebenen-Verhältnisses und des § 357 209
d) Ergebnis 213
Literaturverzeichnis 215