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Streik und Staatsnotstand unter Berücksichtigung der Rechtslage in der Schweiz

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Lohse, V. (1969). Streik und Staatsnotstand unter Berücksichtigung der Rechtslage in der Schweiz. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-42044-5
Lohse, Volker Heinrich. Streik und Staatsnotstand unter Berücksichtigung der Rechtslage in der Schweiz. Duncker & Humblot, 1969. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-42044-5
Lohse, V (1969): Streik und Staatsnotstand unter Berücksichtigung der Rechtslage in der Schweiz, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-42044-5

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Streik und Staatsnotstand unter Berücksichtigung der Rechtslage in der Schweiz

Lohse, Volker Heinrich

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 90

(1969)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 17
1. Teil: Streik nach deutschem Redit 21
1. Kapitel: Wesen und Erscheinungsformen 21
A. Einführung 21
B. Bedeutung des Wortes „Streik" 23
I. Worterklärung 23
II. Geschichte des Streikbegriffs 23
C. Geschichtliche Entwicklung der Streikhandlungen (Überblick) 24
I. Altertum 24
1. Ägyptische Antike 24
2. Römische Antike 26
II. Mittelalter und Neuzeit 27
III. Streikstatistik für die Jahre 1950—1967 31
D. Wesentliche Merkmale des Streiks und Begriffsbestimmung 31
I. Anzahl von Arbeitnehmern 31
II. Planmäßig und gemeinsam durchgeführte Arbeitseinstellung 34
III. Kampfziel 35
IV. Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Arbeit nach Beendigung des Streiks 36
V. Definition des Streiks 36
E. Zwei Erscheinungsformen: Arbeitsrechtlicher und politischer Streik 37
I. Arbeitsrechtlicher Streik 37
II. Politischer Streik 38
1. Möglichkeit der Abgrenzung des arbeitsrechtlichen vom politischen Streik 38
2. Streikfälle, Abgrenzungskriterien und Begriffsbestimmung 40
a) Fallgruppen 40
aa) Politische Materie 40
(1) Staatsorgane als Adressaten 40
(2) Arbeitgeber oder Arbeitgeberorganisationen als Adressaten? 41
bb) Arbeitsrechtliche Materie 41
(1) Staatsorgane als Adressaten 41
(2) Arbeitgeber oder Arbeitgeberorganisationen als Adressaten 42
cc) Umschlagen arbeitsrechtlicher in politische Streiks 42
(1) Möglichkeit des Umschlagens 42
(2) Feststellung im Einzelfall 44
b) Abgrenzungskriterien 44
aa) Adressat 44
bb) Objektive Staatsgefährdung 46
c) Begriffsbestimmung 46
2. Kapitel: Verfassungsgarantie des Streiks 47
A. Streikrecht und Streikfreiheit 47
B. Streikrecht — gesetzliche Garantie 47
I. Entwurf eines Streikgesetzes 47
II. Rechtslage vor dem 26. Februar 1965 48
III. Gesetzliche Streikgarantie — europäische Sozialcharta 49
C. Streik — Verfassungsgarantie 50
I. Geschichtliche Entwicklung 50
1. Vor 1919 50
2. Weimarer Reichsverfassung 50
II. Rechtslage nach dem Grundgesetz 50
1. Artikel 2 Abs. 1 GG als verfassungsrechtliche Streikgarantie? 50
2. Art. 9 Abs. 3 GG als verfassungsrechtliche Garantie des Streiks? 52
a) Historische Auslegung 54
b) Teleologische Auslegung 59
c) Ergebnis 63
3. Artikel 20 Abs. 1, 28 Abs. 1 S. 1 GG als Verfassungsgarantie des Streikrechts 64
a) Historische Auslegung 65
b) Teleologische Auslegung 68
aa) Substanzloser Blankettbegriff — Programmsatz — Auslegungsregel — Staatszielbestimmung — Kernbereichgarantie 72
bb) Grundsatz sozialer Selbstverwaltung 73
cc) Ergebnis 81
4. Streikgarantie durch Art. 9 Abs. 3 i. V. mit Art. 20 Abs. 1, 28 Abs. 1 S. 1 GG? 81
5. Umfang der grundgesetzlichen Streikgarantie 82
a) Garantie arbeitsrechtlicher Streiks 82
b) Garantie politischer Streiks? 82
3. Kapitel: Ergebnis 86
2. Teil: Staatsnotstand nach deutschem Recht 87
1. Kapitel: Wesen und Erscheinungsformen 87
A. Staatsnotstand — Begriff 88
I. Notstand des Staates — Notstand im Staat 88
II. Abgrenzung zu anderen rechtlich erheblichen Notstandsfällen 89
1. Notstand nach bürgerlichem Recht 89
2. Notstand nach dem Strafrecht 90
3. Notstand nach dem Polizei- und Ordnungsrecht 91
4. Notstand nach dem Völkerrecht 93
III. Begriffsbestimmung 94
B. Notstandsregelungen nach historischem deutschen Verfassungsrecht (Überblick) 95
I. In der Reichsverfassung von 1849 95
II. In den Verfassungen der Staaten des Deutschen Reiches vor 1918 96
III. In der Reichsverfassung von 1871 98
IV. In der Reichsverfassung von 1919 98
C. Regelung von Notstandsfällen nach vor 1968 geltendem Recht 101
I. Nach dem Grundgesetz und dem Generalvertrag 101
1. Nach dem Grundgesetz 101
a) Art. 91 GG 102
b) Art. 143 GG 103
c) Art. 37 GG 105
d) Art. 81 GG 106
e) Art. 17a GG 107
f) Art. 59a GG 107
g) Art. 65a Abs. 2 GG 109
h) Ergebnis 109
2. Nach Art. 5 Abs. 2 des Vertrages über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den drei Mächten vom 26. Mai 1952 in der Fassung vom 23. Oktober 1954 109
II. Überverfassungsgesetzlicher Notstand 114
III. Sogenannte „einfache" Notstandsgesetze 119
IV. Ergänzung durch Recht der Bundesländer 122
D. Entwürfe für eine das Grundgesetz ergänzende Notstandsregelung und 1968 ergangene Notstandsverfassung 123
I. Änderung oder Ergänzung des Grundgesetzes? 123
II. Ergänzungsentwürfe zum Grundgesetz „für die Stunde der Not" — Notstandsverfassung und Streikrecht 124
1. Entwürfe und Notstandsverfassung 124
a) Entwurf der Bundesregierung vom 13. Januar 1960 (Schröder- Entwurf) — Kritik 124
b) Entwurf der Bundesregierung vom 31. Oktober 1962 (Höcherl- Entwurf) — Kritik 125
c) Rechtsausschuß-Entwurf vom 31. Mai 1965 (Benda-Entwurf) — Kritik 130
d) Entwurf der Bundesregierung vom 10. März 1967 (Lücke- Entwurf) — Kritik 139
aa) Änderung von Art. 10 und Art. 12 GG 140
bb) Schaffung eines gemeinsamen Ausschusses — V I a. Abschnitt, Art. 53a 140
cc) Regelung für den inneren Notstand (Art. 91) 140
dd) Normen für den Zustand äußerer Gefahr (X a. Abschnitt, Art. 115a—Art. 115e) 140
e) Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung der rechtsstaatlichen Ordnung im Verteidigungsfall, vorgelegt von der FDPFraktion des Deutschen Bundestages (FDP-Entwurf) — Kritik 144
f) Entwurf eines Siebzehnten Gesetzes zur Ergänzung des Grundgesetzes, vorgelegt zur Zweiten Lesung der Notstandsverfassung im V. Deutschen Bundestag vom Rechtsausschuß des Bundestages am 9. Mai 1968 (Lenz-Entwurf) — Kritik 146
g) Notstandsverfassung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland, eingefügt am 24. Juni 1968 (BGBl. I S. 709) — Kritik 147
aa) Grundrechtsergänzungen und Grundrechtsabänderungen (Art. 9 Abs. 3, 10, 11 Abs. 2, 12, 12a GG) und Ergänzung von Art. 19 Abs. 4 und 20 GG 148
bb) Schaffung eines Gemeinsamen Ausschusses und Festlegung seiner Zuständigkeiten (VI a. Abschnitt, Art. 53a; Art. 1151 Abs. 1 GG) 148
cc) Änderung der Wehrverfassung und des V I I . Abschnitts des GG (Art. 59a, 65a, 73 Nr. 1, 80a, 87a GG) und Einfügung eines X a. Abschnitts „Verteidigungsfall" (Art. 115 a bis 1151 GG) 148
dd) Regelung des inneren Notstands (Art. 35, 91 GG) 148
2. Streik im Notstand in Entwürfen, Beratungen und öffentlicher Diskussion 159
2. Kapitel: Zusammenfassung 170
3. Teil: Verhältnis von Streik und Staatsnotstand 171
1. Kapitel: Nach geltendem Recht 171
A. Streik im Falle des äußeren Notstands 172
I. Streik bei eingetretenem Zustand äußerer Gefahr 172
II. Streik im Spannungszustand 174
B. Streik während des inneren Notstands 176
I. Streik während des Zustandes innerer Gefahr 177
II. Streik als Ursache des inneren Notstands 179
C. Zuständigkeit zur Feststellung der Rechtswidrigkeit von Streiks im Staatsnotstand 180
I. Ordentliche Gerichte? 180
II. Gerichte für Arbeitssachen 183
III. Bundesverfassungsgericht 183
IV. Alliierte Stellen 184
V. Parlament und Bundesregierung 185
2. Kapitel: Lösungsversuch de lege ferenda 187
A. Rechtliche Erforderlichkeit einer Verfassungsergänzung 187
B. Feststellung der Verfassungswidrigkeit von Streiks im Zusammenhang mit dem Staatsnotstand 187
I. Stunde der Exekutive 187
II. Parlament oder Notparlament 189
III. Bundesverfassungsgericht 191
IV. Gerichte für Arbeitssachen 191
V. Ergebnis 192
VI. Überprüfung des Ergebnisses an den möglichen Nostandsfällen 192
1. Äußerer Notstand 192
a) Streik bei eingetretenem Zustand äußerer Gefahr 192
b) Streik im Spannungszustand 192
2. Innerer Notstand 193
a) Streik während eines inneren Notstandes 193
b) Streik als Grund für einen inneren Notstand 194
C. Lösung von Arbeitskonflikten während des Staatsnotstands 194
I. Private Schlichtungsabkommen 194
II. Staatliche Schlichtung 196
III. Richterliche Entscheidung? 197
D. Vorschlag für eine Verfassungsergänzung hinsichtlich des Streiks im Staatsnotstand 198
3. Kapitel: Ergebnis 200
4. Teil: Streik und Staatsnotstand nach schweizerischem Recht 201
1. Kapitel: Streik 201
A. Geschichtliche Entwicklung 201
I. Vor dem Abschluß des Friedensabkommens in der Maschinenund Metallindustrie 201
II. Nach dem 19. Juli 1937 202
B. Gegenwärtige Rechtslage 204
I. Verfassungsrechtliche Streikgarantie in Art. 56,31,34ter Abs. 2 BV? 204
1. Arbeitsrechtliche Streiks 204
a) Art. 56 BV 204
b) Art. 31 Abs. 1 BV 205
c) Art. 34ter Abs. 2 BV 206
2. Politische Streiks 207
II. Gewohnheitsrechtliche Garantie des Rechts auf arbeitsrechtlichen Streik 207
III. Ergebnis 208
2. Kapitel: Staatsnotstandsrecht 209
A. Geschichtliche Entwicklung 209
I. Bundesverfassung von 1848 209
II. Bundesverfassung von 1874 211
III. Notstandsfall von 1914—1918 212
IV. Generalstreik von 1918 und Krisenrecht der 30er Jahre 214
V. Notstandsfall von 1939—1945 217
1. Beschluß der Bundesversammlung und Setzung von Notrecht durch den Bundesrat 217
2. Abbau der Notmaßnahmen nach 1945 219
B. Geltendes Recht 220
I. Notstandsrecht intra constitutionem 220
1. Art. 2 BV als Staatsnotstandsregelung 220
2. Art. 85, 102 BV als Grundlage für Notstandsmaßnahmen? 221
3. Art. 29, 31, 32 BV, Zoll- und Wirtschaftsnotrecht 223
4. Rechtslage nach der Ergänzung des Art. 89 BV durch Art. 89 bis BV 225
a) Befugnisse der Bundesversammlung 230
b) Rechte des Bundesrats 231
c) Befugnisse des Bundesgerichts 232
d) Rechtsstellung der Kantone 233
e) Rechte des Volkes 234
f) Umfang der Regelung des Art. 89 bis Abs. 3 BV 234
II. Notstandsrecht extra constitutionem 234
1. Begründung des Notrechts aus der Rechtsüberzeugung des Volkes 235
2. Gewohnheitsrecht im Staatsnotstand 236
3. Überverfassungsgesetzlicher Notstand 238
a) Befugnisse der Legislative 239
b) Rechte der Exekutive 239
c) Befugnisse des Bundesgerichts 239
d) Befugnisse der Kantone 240
e) Rechte des Volkes 240
3. Kapitel: Verhältnis von Streik und Staatsnotstand 241
A. Trennung der Notstandsfälle 241
B. Notstand — Stunde der Exekutive 241
5. Teil: Schlußfolgerungen aus der schweizerischen Rechtslage für die zukünftige deutsche Regelung und Zusammenfassung von Ergebnissen der Untersuchung 243
1. Kapitel: Lehren aus Recht und Praxis der Schweiz für das künftige deutsche Recht 243
A. Bezüglich des Streiks 243
B. Den Staatsnotstand betreffend 244
C. Für die rechtliche Behandlung von Streiks im Falle des Staatsnotstands 246
2. Kapitel: Zusammenfassung von Ergebnissen der Untersuchung 247
Anhang 247
Literaturverzeichnis 288