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Die betriebsverfassungsrechtliche Kooperationsmaxime und der Grundsatz von Treu und Glauben

Witt, Carsten

Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht, Vol. 83

(1987)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 11
Einführung 15
A. Gegenstand der Untersuchung 15
B. Dogmatische Bedeutung der Thematik 19
Erster Teil: Verhältnis des § 2 Abs. 1 BetrVG zu § 242 BGB 21
§ 1 Grundsätzliche Geltung des § 242 BGB im Verhältnis von Arbeitgeber und Betriebsrat 21
A. Einführung in den Grundsatz von Treu und Glauben 21
I. Allgemeines 21
II. Geschichtlicher Überblick und heutige Bedeutung 24
III. Geltungsvoraussetzungen 26
IV. Überblick über die Anwendungsfälle 28
B. § 242 BGB und Betriebsverfassungsrecht 29
I. Grundsätzliches 29
II. Vorliegen einer Sonderverbindung 30
C. Ergebnis 31
§ 2 Vergleich des § 2 Abs. 1 BetrVG mit § 242 BGB 32
A. Einführung in die Kooperationsmaxime 32
I. Allgemeines 32
II. Vergleich mit § 49 Abs. 1 BetrVG 1952 35
III. Bedeutung des Kooperationsmodells und Rechtsnatur des § 2 Abs. 1 BetrVG 38
B. Vergleich des Wortlauts 44
C. Vergleich der Entwicklungsgeschichte 45
D. Stellung im Rechtssystem 46
E. Vergleich der Funktionen 48
I. Allgemeiner Verhaltensmaßstab 48
II. Konkretisierungs- und Ergänzungsfunktion 51
1. § 242 BGB 51
2. § 2 Abs. 1 BetrVG 53
3. Folgerung 59
III. Schrankenfunktion 60
1. § 242 BGB 60
2. § 2 Abs. 1 BetrVG 63
3. Folgerung 66
IV. Korrekturfunktion 66
1. § 242 BGB 66
2. § 2 Abs. 1 BetrVG 69
3. Folgerung 70
F. Zwischenergebnis 70
§ 3 Das Verhältnis beider Vorschriften zueinander 72
A. Vorrang der Kooperationsmaxime 72
B. Terminologie 74
§ 4 Ergebnis 75
Zweiter Teil: Konsequenzen für das Betriebsverfassungsrecht 77
§ 5 Vorüberlegung 77
§ 6 § 2 Abs. 1 BetrVG als Auslegungsregel 78
A. Art und Weise der Erfüllung gesetzlich normierter Pflichten 78
B. Art und Weise der Erfüllung vereinbarter Pflichten 80
§ 7 Begründung von Rechten und Pflichten durch § 2 Abs. 1 BetrVG 81
A. Grundsätzliches 81
B. Begründung von Pflichten des Arbeitgebers 83
I. Grundsätzlicher Inhalt 83
II. Grenzen 88
1. Ausgangspunkt 88
2. Erweiterung des Bereichs mitbestimmungspflichtiger Maßnahmen 89
3. Erweiterung des Bereichs anhörungs- oder beratungspflichtiger Maßnahmen 92
4. Begründung von Informationspflichten 95
5. Verhältnis zu sonstigen Vorschriften, weitere Grenzen 97
III. Begründung einzelner, das Gesetz ergänzender Pflichten und Rechte 99
1. Pflicht zur Rücksichtnahme bei der Wahrnehmung betriebsverfassungsrechtlicher Aufgaben 99
2. Erhaltungs- und Obhutspflichten in bezug auf zur Verfügung gestellte Räume und sachliche Mittel 102
3. Pflicht zur Förderung der Interessen des Betriebsrats und zur Unterstützung gegen Dritte 104
4. Sonstige Pflichten zur aktiven Zusammenarbeit 106
5. Aufklärungs-, Auskunfts- und Rechenschaftspflichten 109
6. Schutzpflichten 109
7. Pflicht, die Störung des Betriebsrats zu unterlassen 110
C. Begründung von Pflichten des Betriebsrats 113
I. Grundsätzlicher Inhalt 113
II. Grenzen 116
III. Begründung einzelner, das Gesetz ergänzender Pflichten und Rechte 117
1. Pflicht zur Rücksichtnahme bei der Wahrnehmung betriebsverfassungsrechtlicher Aufgaben 117
2. Erhaltungs- und Obhutspflichten in bezug auf zur Verfügung gestellte Räume und sachliche Mittel 119
3. Pflicht zur Förderung der Interessen des Arbeitgebers und zur Unterstützung gegen Dritte 120
4. Aufklärungs-, Auskunfts- und Rechenschaftspflichten 122
5. Sonstige Pflichten zur aktiven Zusammenarbeit 124
6. Schutzpflichten 125
7. Pflicht, die Störung des Arbeitgebers zu unterlassen 126
D. Dogmatische Einordnung 128
E. Ergänzung betrieblicher Einigungen 129
§ 8 Beschränkung von Rechten durch § 2 Abs. 1 BetrVG 129
A. Grundsätzliches 129
B. Mißbilligte Rechtsausübung 130
I. Anwendungsfälle 130
II. Beschränkung von Beteiligungsrechten des Betriebsrats 131
C. Mißbilligtes früheres Verhalten 133
I. Anwendungsfälle 133
II. Verlust von Beteiligungsrechten des Betriebsrats 136
D. Widerspruch zu früherem Verhalten 141
I. Schaffung eines Vertrauenstatbestands 141
1. Anwendungsfälle 141
2. Widersprüchliches Verhalten und Beteiligungsrechte 147
II. Sachliche Unvereinbarkeit des späteren mit dem früheren Verhalten 151
1. Anwendungsfälle 151
2. Widersprüchliches Verhalten und Beteiligungsrechte 152
III. Verwirkung 153
1. Anwendungsfälle 153
2. Verwirkung von Beteiligungsrechten 155
IV. Exkurs: Erwirkung 156
1. Anwendungsfälle 156
2. Erwirkung von Beteiligungsrechten 158
E. Mangel korrespondierenden Verhaltens 160
I. Anwendungsfälle 160
II. Verlust von Beteiligungsrechten 161
F. Fehlen eines berechtigten Interesses 162
I. Allgemeines, Anwendungsfälle 162
II. Pflichtenbegrenzung wegen Unzumutbarkeit 166
III. Begrenzung von Beteiligungsrechten 167
1. Allgemeines 167
2. Pflichtenbegrenzung wegen Unzumutbarkeit 168
G. Beschränkung von Rechten in betrieblichen Einigungen 171
H. Durchbrechung von Formerfordernissen durch § 2 Abs. 1 BetrVG 172
§ 9 Korrektur durch § 2 Abs. 1 BetrVG 174
A. Grundsätzliches 174
B. Korrektur von betrieblichen Einigungen 175
I. Allgemeines 175
II. Anwendungsfälle 176
Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse 183
Literaturverzeichnis 186