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Armutsorientierte Entwicklungspolitik

Ansatzpunkte zur Verbindung von Wachstum und Armutsreduzierung durch Förderung kleinbäuerlicher Zielgruppen

Schönherr, Siegfried

Volkswirtschaftliche Schriften, Vol. 335

(1983)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Verzeichnis der Tabellen 13
Verzeichnis der Schemata 15
Verzeichnis der Graphiken 17
Verzeichnis der Schaubilder 18
Vorbemerkung 19
1. Zum Phänomen der „Armut\" in Entwicklungsländern 23
1.1. Zur Definition von Armut - Begriffs- und Verwendungsproblem in den international vergleichenden Statistiken 23
1.2. Das Ausmaß „absoluter\" Armut in Entwicklungsländern 28
1.3. Das Ausmaß „relativer\" Armut in Entwicklungsländern 30
1.4. Statistische Beziehung zwischen dem Auftreten absoluter und relativer Armut sowie dem BSP-Niveau 34
1.5. Trends in der zeitlichen Veränderung des Auftretens von Armut, statistischer Zusammenhang mit dem BSP-Niveau 34
1.5.1 Trends der Gesamtzahl der von absoluter Armut betroffenen Personen 36
1.5.2. Trends des Anteils der von absoluter Armut betroffenen Personen an der Gesamtbevölkerung im Vergleich zu Veränderungen im Wirtschaftswachstum 38
1.5.3. Trends in der Einkommensverteilung (relative Armut) und Vergleich mit Veränderungen des BSP-Niveaus 40
1.6. Zusammenfassung 44
2. Einflüsse der Entwicklungspolitik auf das Verhältnis von Armut und Wirtschaftswachstum 46
2.1. Wirkungen und Kritik der investitionsquotenbezogenen Wachstumspolitik 47
2.1.1. Das investitionsquotenbezogene Wachstumsmodell und seine typischen Maßnahmen 48
2.1.2. Wirkungen auf die volkswirtschaftlichen Faktorintensitäten und die Kapitalproduktivität 55
2.1.2.1. Produktionstheoretische Analysemodelle (Einführung) 56
2.1.2.2. Substitutionale Produktionsfunktionen in Entwicklungsländern 58
2.1.2.2.1. Beschränkte Substitutionsbereiche in generell limitationalen Produktionsfunktionen 59
2.1.2.2.2. Alternative Technologiesysteme mit für sich nur jeweils limitationalen Produktionsfunktionen 60
2.1.2.2.3. Branchenmäßige und sektorale Technologieoptionen 61
2.1.2.3. Wirkungen auf die verschiedenen Optionen für Faktorsubstitution 63
2.1.2.4. Wirkungen auf die Kapitalproduktivität 65
2.1.3. Wirkungen auf die Einkommensverteilung und Wirkungen der Einkommensverteilung auf das Wachstum 68
2.1.3.1. Einkommensverteilung bedingt durch die Faktorproportionen 68
2.1.3.2. Einkommenskonzentrierung durch Spar-/Investitionspolitik 69
2.1.3.3. Sektorale Einkommensverteilung 71
2.1.4. Wirkungen auf die ausländischen Investitionen 74
2.1.5. Wirkungen auf dualistische Wirtschaftsstrukturen 75
2.1.5.1. Die Kontroverse um die Bedeutung des Systems internationaler Beziehungen als Dualismusfaktor 78
2.1.5.1.1. Zur Klassifikation der Schulen 78
2.1.5.1.2. Kritik arbeitswertaxiomatischer Imperialismus- und Abhängigkeitsansätze 79
2.1.5.2. Agrarsektorale Technologiepolitik als Faktor des strukturellen Dualismus (Johnston-Theorem) 89
2.1.5.2.1. Kritik am Lewis-Fei-Ranis-Zwei-Sektorenmodell 90
2.1.5.2.2. „Bimodale\" agrarsektorale Technologiestrategie als Faktor des gesamtwirtschaftlichen und sozialen Strukturdualismus 91
2.1.6. Zusammenfassung 100
2.2. Entwicklungspolitische Folgerungen 102
2.2.1. Folgerung: Verteilungsorientierte Wachstumspolitik 103
2.2.2. Folgerung: Unimodale Technologiepolitik für den Agrarsektor 108
2.2.2.1. Allgemeine Begründung 108
2.2.2.2. Eigenschaften unimodaler Technologie 110
2.2.2.3. Unimodale Technologie und zielgruppenbezogene Differenzierung 113
2.2.3. Folgerung: „Direkte\" Armutsbekämpfung als zielgruppenbezogene Entwicklungspolitik 114
2.2.3.1. „Indirekte\" und „direkte\" Armutsorientierung 114
2.2.3.2. Zielbevölkerung und Verfahren der Zielgruppenbildung 120
2.2.4. Kritik an den konzeptionellen Folgerungen der institutionellen Entwicklungspolitik 124
2.2.4.1. „Integrierte ländliche Entwicklung 125
2.2.4.2. „Grundbedürfnisorientierte ländliche Entwicklung 128
2.2.5. Zusammenfassung 134
3. Die mikrosoziologische Problematik technologischer Innovierungsprozesse bei Kleinbauern 136
3.1. Das besondere Kommunikationsproblem kleinbauernorientierter Innovationsförderung in ländlichen Entwicklungsgesellschaften 137
3.2. Kritik am herkömmlichen Konzept der Innovationsförderung 139
3.2.1. Grundannahmen der innovationstheoretischen Schulen um Rogers 139
3.2.2. Die begrenzte Relevanz innovationstheoretischer Fragestellungen der Schulen um Rogers für die Innovationsförderung bei Kleinbauern 142
3.2.3. Soziale Wirkungen typischer Innovationsförderungspolitik in ländlichen Entwicklungsgesellschaften 144
3.3. Ansatzpunkte für verbesserte Instrumente kleinbäuerlicher Innovationsförderung 150
3.3.1. Entwicklungsspezifische Rahmenbedingungen als zentrale Faktoren des Verbreitungsablaufs von Innovationen 150
3.3.1.1. Makroökonomische Rahmenbedingungen 152
3.3.1.2. Infrastrukturelle Rahmenbedingungen 154
3.3.2. Interventionen des „natürlichen\" Verbreitungsablaufs als Förderungsansatz 158
3.3.2.1. Instrument: Manipulation der Innovations-Charakteristiken und ihre Anpassung an Zielgruppen 159
3.3.2.2. Instrument: Schaffung neuer Meinungsführerschaft 163
3.3.2.3. Instrument: Veränderung der Kommunikationsrichtung bei der Innovationsgestaltung zur Lösung von Problemen 167
3.4. Zusammenfassung 169
4. Zielgruppenspezifische Maßnahmen zur produktiven Mobilisierung landwirtschaftlicher Kleinproduzenten (ausgewählte Förderungsbereiche der Projektebene) 172
4.1. Aspekte unimodaler Technologiegestaltung und ihrer Zielgruppenspezifik 175
4.1.1. Einige technologierelevante kleinbauernspezifische Problemfaktoren 175
4.1.2. Forschung und Entwicklung für zielgruppenspezifische Technologieinnovationen 177
4.1.2.1. Problemlösungs-versus Innovationspaketforschung 179
4.1.2.2. Verfahren zielgruppenspezifischer Technologieentwicklung 180
4.1.3. Aspekte kleinbauernspezifischer Gerätetechnologie, dargestellt am Beispiel der Traktormechanisierung 185
4.1.3.1. Finanzielle Eignung 186
4.1.3.2. Volkswirtschaftliche Eignung 187
4.1.3.3. Unimodale Eignung 188
4.1.3.4. Zielgruppeneignung 191
4.1.4. Aspekte kleinbauernspezifischer Technologie zur Kontrolle der Fruchtbarkeit des Bodens 194
4.1.4.1. Technologische Innovationen zur Kontrolle der Bodenfruchtbarkeit 195
4.1.4.2. Vermerke zur Ökologiekontrolle 199
4.1.5. Aspekte der Saatgut-Düngemitteltechnologie 200
4.1.5.1. Unimodale Eignung 201
4.1.5.2. Zielgruppenspezifische Eignung 206
4.2. Kleinbauernorientierte Förderungsmaßnahmen zur Einführung und Nutzung unimodaler Technologieinnovationen (Agrardienste) 207
4.2.1. Ansatzpunkte für die Agrarberatung (Extension) 207
4.2.1.1. Probleme der Kleinbauernberatung 208
4.2.1.2. Beratung als Problemlösungseinstieg 212
4.2.1.3. Beratung als organisiertes Programm 213
4.2.1.4. Beratung als Gruppenmethode 214
4.2.1.5. Exkurs: Ausbildungskurse für Kleinbauern 219
4.2.2. Ansatzpunkte für die Vorfinanzierung agrarischer Innovationen (institutioneller Kleinkredit) 220
4.2.2.1. Probleme des institutionellen Kleinbauernkredites 221
4.2.2.2. Gruppenansatz 223
4.2.2.3. Kreditsicherung 224
4.2.2.4. Kreditzinsen 226
4.2.2.5. Exkurs: Kredit und integrierter Maßnahmenbedarf 228
4.2.3. Ansatzpunkte für Vermarktung und Versorgung mit Inputs 229
4.2.3.1. Kleinbauerntypische Marktprobleme 229
4.2.3.2. Physische Marktintegration 231
4.2.3.3. Effizienz-, Struktur- und Preisgestaltung 233
4.2.3.4. Anmerkungen zur Kontrolle der Nebenwirkungen von Marktintegration 235
4.3. Ansatzpunkte für eine massenorientierte Förderung menschlicher Ressourcenentfaltung (Bereich „Gesundheit, Ernährung, Bevölkerung\") 237
4.3.1. Probleme 238
4.3.2. Ansatzpunkte für die Massenorientierung 242
4.3.3. Folgerungen für die Administrierung von Planung und Implementierung massenorientierter Gesundheits-, Ernährungs- und Bevölkerungsprogramme 245
4.4. Folgerungen aus den zielgruppenspezifischen Maßnahmenansätzen für die Planung, Ablaufsteuerung und Bewertung von Projekten 246
4.4.1. Zielgruppenansatz und Planungsverfahren für ländliche Entwicklungsprojekte 248
4.4.1.1. Ansatzpunkte für die Planung zielgruppenorientierter Projekte der Regionalentwicklung 248
4.4.1.2. Ansatzpunkte für die Planung zielgruppenorientierter Projekte „raumneutraler\" Strukturförderung 253
4.4.1.3. Ansatzpunkte für die Planung zielgruppenorientierter Projekte der „raumdifferenzierenden\" landwirtschaftlichen Produktionsförderung 254
4.4.1.4. Sequentielle Planungsschritte und Beteiligung an der Planung 255
4.4.2. Zielgruppenansatz und Verfahren der Ablaufsteuerung und Evaluierung für ländliche Entwicklungsprojekte 257
4.4.2.1. Zielformulierung 258
4.4.2.2. Verlaufskontrolle und Evaluierung 263
4.4.2.3. Vermerke zu Konzepten der Kosten-Nutzen-Feststellung 266
4.5. Zusammenfassung 270
Literaturverzeichnis 274