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Deregulierung - eine Herausforderung an die Wirtschafts- und Sozialpolitik in der Marktwirtschaft

Editors: Seidenfus, Hellmuth St.

Schriften des Vereins für Socialpolitik, Vol. 184

(1989)

Additional Information

Book Details

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhalt 7
Jörn Kruse: Ordnungstheoretische Grundlagen der Deregulierung 9
Einleitung 9
I. Ordnungstheoretische Analyse des Deregulierungspotentials 12
1. Funktionsmängel, Regulierungsbedarf und Deregulierungspotential 12
2. Resistente Monopole 13
3. Ruinöse Konkurrenz? 21
4. Internalisierungsmängel individueller Markttransaktionen 23
II. Ordnungspolitische Implikationen für die Deregulierung 27
1. Deregulierung im engeren Sinne 28
2. Institutionelle Restrukturierung 30
3. Alternativen zur konventionellen Regulierung 32
Literatur 34
Dieter Cassel: Schattenwirtschaft und Deregulierung. Wohlfahrtsstaatliche Reglementierungen der Wirtschaft als Ursache der Expansion des informellen Sektors und ordnungspolitische Gestaltungsaufgabe 37
I. Regulierungen und Schattenwirtschaft als Problemfelder der Wirtschaftspolitik 37
II. Schattenwirtschaft — eine Wachstumsbranche? 40
1. Erscheinungsformen der Schattenwirtschaft 40
2. Umfang und Wachstum der Schattenwirtschaft 41
3. Ursachen des schattenwirtschaftlichen Wachstums 44
III. Wachsende Schattenwirtschaft durch zunehmenden Regulierungsdruck? 46
1. Schattenwirtschaftlich relevante Regulierungen 46
a) Regulierung als Reglementierung 47
b) Schattenwirtschaftlich relevante Regulierungsbereiche 49
c) Regulierung des Arbeitseinsatzes 50
d) Regulierung der selbständigen Berufsausübung 52
e) Regulierung des Güterangebots 54
2. Zunehmender Regulierungsdruck: empirische Evidenz 54
a) Gesetzgebung 56
b) Personalnebenkosten 57
c) Bürokratielast 60
3. Regulierungsinduzierte Ausweichreaktionen am Arbeitsmarkt: modelltheoretische Analyse 61
a) Modelltheoretische Analyse 61
b) Empirische Relevanz 65
IV. Deregulierung — eine rationale ordnungspolitische Strategie zur Eindämmung der Schattenwirtschaft? 67
1. Wachsende Schattenwirtschaft und wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf 67
a) Vor- und Nachteile der wachsenden Schattenwirtschaft 68
b) Wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf 69
2. Deregulierungspotentiale 70
3. Deregulierungsmaßnahmen 74
a) Partielle Legalisierung der Schwarzarbeit 75
b) Alternative Finanzierung des sozialen Sicherungssystems 76
c) Flexibilisierung der Beschäftigungsverhältnisse 79
V. Hat die Deregulierungsstrategie in parlamentarischen Demokratien eine Chance? 82
Literatur 84
Gerhard Aschinger: Schattenwirtschaft und Deregulierung: Ein Kommentar zum Schwarz-Weiß-Arbeitsmarktmodell von Cassel 91
Einleitung 91
I. Das Schwarz-Weiß-Arbeitsmarktmodell von Cassel 92
1. Der Weißarbeitsmarkt 93
2. Der Schwarzarbeitsmarkt 94
3. Die Kopplung zwischen Weiß- und Schwarzarbeitsmarkt 94
4. Die Ausgestaltung des Schwarz-Weiß-Arbeitsmarktmodells unter Verwendung linearer Funktionen 95
a) Die Wirkung fallender Transaktionskosten (Deregulierung) 96
b) Veränderung des Schwarzarbeiterrisikos RS 97
c) Veränderung des Schwarzunternehmerrisikos RD 98
II. Ein Schwarz-Weiß-Arbeitsmarktmodell mit Arbeitslosigkeit im Weißarbeitsmarkt 100
1. Die Wirkungen fallender lïansaktionskosten (Deregulierung) 101
2. Zunahme des Schwarzunternehmerrisikos RD 102
3. Zunahme des Schwarzarbeiterrisikos RS 102
III. Zusammenfassung 103
Literatur 103
Walter Hamm: Deregulierung im Gesundheitswesen 105
Einleitung 105
I. Ausmaß der staatlichen Reglementierung 106
II. Wirkungen der staatlichen Regulierung 106
III. Möglichkeiten der Deregulierung 108
IV. Formen der Deregulierung 109
Literatur 113
Werner Zohlnhöfer / Harald Eggerstedt: Deregulierung in der deutschen Versicherungswirtschaft: Die Liberalisierung des Bedingungswettbewerbs 115
Einleitung 115
I. Entwicklung und Stand der Regulierung 115
II. Auswirkungen der Regulierung 118
III. Grenzen einer Deregulierung 119
1. Das Sicherheitsargument 120
2. Das Transparenzargument 121
IV. Möglichkeiten einer Deregulierung 122
1. Das Konzept der Mißbrauchskontroüe 122
2. Das Konzept der Musterbedingungen 123
V. Chancen für eine Deregulierung 125
Literatur 127
Jörg Finsinger: Zur Liberalisierung des Preiswettbewerbs in der Versicherungswirtschaft 129
Einleitung 129
I. Die Besonderheiten des Versicherungsproduktes 130
1. Das Kapazitätsargument 130
2. Das KalkulationsprobLem 133
II. Die Preis- und Gewinnregulierung 135
1. Die Prämienregulierung 135
2. Die Gewinnregulierung in der Lebensversicherung 137
3. Die Gewinnregulierung in der privaten Krankenversicherung 137
4. Die Gewinnregulierung in der Kraftverkehrsversicherung 138
5. Die Folgen der Preis- und Gewinnregulierung 138
III. Unverbindliche Preisempfehlungen 139
IV. Wettbewerbsbeschränkung durch Prämienanpassungsklauseln 142
V. Alternative Aufsichtssysteme 144
VI. Konkurssicherungsfonds 145
Literatur 147
Charles B. Blankart / Günter Knieps: Grenzen der Deregulierung im Telekommunikationsbereich? – Die Frage des Netzwettbewerbs 149
I. Mehrheitsfähige Ziele und das politische Tauschgeschäft mit den Interessengruppen der Post 149
II. Netzwettbewerb bei Absenz verteilungspolitischer Nebenziele 151
1. Globale Skalenerträge 151
2. Wettbewerb in Fernnetzen 152
a) Größenvorteile und Kostenduplizierung 152
aa) Verschiedene Arten von Größenvorteilen im Fernnetz 152
bb) Eine dynamische Betrachtung des Kostenduplizierungsarguments 153
b) Netzwettbewerb — ein unfairer Machtkampf 154
c) Wildwuchs der Kommunikationsstandards 157
3. Wettbewerb im Ortsnetzbereich? 158
III. Verteilungspolitische Nebenziele und Netzwettbewerb 159
1. Wann führt interne Subventionierung zu Instabilität? 160
2. Wie läßt sich Wettbewerb mit verteilungspolitischen Nebenzielen verbinden? 163
IV. Der Infrastrukturfonds im Vergleich zum Gesetzentwurf über die neue Unternehmensverfassung der Deutschen Bundespost 167
Anhang: Die Entwicklung im Ausland 168
1. USA 168
2. Japan 169
3. Großbritannien 170
Literatur 171
a) Wissenschaftliche Beiträge 171
b) Entwürfe, Stellungnahmen usw. 172
Henry W. de Jong: The State as Entrepreneur. The rise and fall of an idea in the economic experiences of European countries 173
Introduction 173
I. The state: leader of economic development? 174
II. The culmination of state interventionism 179
III. Towards privatization 182
IV. The causes of the reversal 185
1. 186
2. 188
V. Conclusions 189
Bibliography 191