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Anlegerschutz im Recht der Effektenkommission

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Schneiders, G. (1977). Anlegerschutz im Recht der Effektenkommission. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-43979-9
Schneiders, Günter. Anlegerschutz im Recht der Effektenkommission. Duncker & Humblot, 1977. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-43979-9
Schneiders, G (1977): Anlegerschutz im Recht der Effektenkommission, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-43979-9

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Anlegerschutz im Recht der Effektenkommission

Schneiders, Günter

Untersuchungen über das Spar-, Giro- und Kreditwesen. Abteilung A: Wirtschaftswissenschaft, Vol. 91

(1977)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 11
Einleitung 13
Hauptteil 15
Erster Abschnitt: Rechtssystematische und rechtspolitische Aspekte der Reformproblematik 15
I. De-facto-Rechtsänderung und einseitige Beschränkung der Vertragsfreiheit des Effektenkunden durch die AGB 15
II. Gründe für das Ungleichgewicht der Machtverteilung zwischen Bank und Effektenkunde 17
1. Wettbewerbsrechtliche „Bereichsausnahme" bezüglich einheitlicher AGB 17
2. Besondere Branchenkenntnisse und Informationsvorsprung der Banken im Effektengeschäft 19
3. Die faktischen Schwierigkeiten eines Wechsels der Bankverbindung durch unzufriedene Effektenkunden 20
III. Auswirkungen der handelsrechtlichen Systematik auf das Verhältnis Bank-Effektenkunde 21
1. Das allgemeine Problem der Abgrenzung von Handelsrecht und Bürgerlichem Recht beim „subjektiven System" im Hinblick auf einseitige Handelsgeschäfte 21
a) Fehlende dogmatische Fundierung der Abgrenzungskriterien 21
b) Bestimmung der handelsrechtlichen Systematik durch Zweckmäßigkeitserwägungen 22
2. Die besondere Fragwürdigkeit der Anwendung handelsrechtlicher Vorschriften im Falle der Effektenkommission 23
a) Anzeige- und Erklärungspflichten des Kommissionärs 23
b) Selbsthilferechte des Kommissionärs 23
c) Das Selbsteintrittsrecht des Effektenkommissionärs 24
3. Die gewachsene praktische Bedeutung der rechtssystematischen Problematik 25
IV. Denkbare Ziele gesetzgeberischer Reformen 26
1. Wiederherstellung der Vertragsfreiheit des Effektenkunden? 26
2. Beseitigung oder Einschränkung des Selbsteintrittsrechts 27
3. Spezifizierung der Auskunfts- und Abrechnungspflichten des Effektenvermittlers 27
4. Notwendigkeit von Regelungen zwingenden Rechts 27
V. Abrundung des Reformprogramms auf dem Gebiete des Bank- und Börsenrechts 28
Zweiter Abschnitt: Die Effektenkommission über amtlich notierte Werte 29
I. Unzureichender Schutz des Effektenkommittenten vor Benachteiligungen durch den Kommissionär im geltenden Recht 29
1. Die Gefahr von Interessenkollisionen auf Seiten der Bank in allen Phasen des Effektengeschäfts 29
2. Unzulängliche gesetzlidie Ausgestaltung der Interessewahrungspflicht des Effektenkommissionärs 29
3. Interessenkollision bei der Beratung des Effektenkunden durch die Bank 30
a) Interessewahrungspflicht des Kommissionärs und Möglichkeiten einer Kollision von Kundeninteressen mit Geschäftsinteressen der Bank 30
b) Aufklärungspflicht des Effektenkommissionärs bei Gefährdung von Kundeninteressen 31
c) Erklärungspflicht des Kommisionärs bei Interessenwiderstreit 32
4. Ausschluß der Haftung für fehlerhafte Beratung durch die Bank 35
a) Haftungsausschluß in Ziffer 10 AGB 35
b) Einschränkungen des Haftungsausschlusses durch die Rechtsprechung 36
c) Auswirkungen für den Effektenkunden 37
5. Die Gefahr der Interessenkollision bei der Geschäftsausführung 38
a) Interessewahrungspflicht und Selbsteintritt 38
b) Manipulationen zum Nachteil des Effektenkunden 39
c) Die Kompensationsmöglichkeiten der Bank 40
d) Geringe Bedeutung der Pflicht zur Befolgung von Kommittentenweisungen 42
6. Die Anzeige- und Abrechnungspflichten des Effektenkommissionärs 43
a) Anzeigepflichten 43
b) Rechenschaftspflichten 44
c) Abrechnungspflichten 45
aa) Der zur Zeit der Kommissionsausführung bestehende Börsenpreis 45
bb) Die Einhaltung des Börsenschlußpreises 46
cc) Der amtlich festgestellte Börsenkurs 47
dd) Das Recht des Kommittenten auf den günstigeren Preis 48
II. Sonstiger Schutz des Effektenkommittenten vor Benachteiligungen durch die Bank? 53
1. Die Bestimmungen des KWG 53
a) Zielsetzung und Mittel der Bankenaufsicht 53
b) Speziell die Depotprüfung 55
2. Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme am Börsenhandel 57
3. Strafrechtliche Schutzbestimmungen 59
4. Kommittentenschutz durch solide Struktur des Bankwesens? 60
5. Die Insiderhandels-Richtlinien und Händler- und Beraterregeln 61
a) Empfehlungen der Börsensachverständigenkommission 61
b) Kritik der bestehenden Freiwilligkeitsregelung 63
6. Zusammenfassung 67
III. Die bisherigen Vorschläge zur Reform der Effektenkommission 68
1. Einführung des Börsenzwangs für amtlich notierte Werte 68
a) Der absolute Börsenzwang im Referentenentwurf eines „Gesetzes über Maßnahmen auf dem Gebiet des Börsenwesens" des BMW 68
b) Eigene Stellungnahme zum Referentenentwurf 69
aa) Die Einschränkimg der Dispositionsbefugnis des Kunden 69
bb) Obligatorischer Geschäftsabschluß mit einem anderen Börsenmitglied 71
cc) Vermittlungsmonopol der amtlichen Kursmakler bei Kleinabschlüssen 71
c) Begrenzte Eignung des Börsenzwangs zur Reform des Kundeneffektengeschäfts 72
2. Ausschluß des „formalen" oder „fiktiven" Selbsteintrittsrechts 73
a) Der wirtschaftliche Selbsteintritt als Ursprungsform 73
b) Zulässigkeit des „formalen" oder „fiktiven" Selbsteintritts 74
c) Beschränkung des Selbsteintritts auf „wirtschaftlichen" Selbsteintritt 75
3. Beibehaltung des Selbsteintrittsrechts und Veränderung der Abrechnungsmodalitäten 76
4. Beseitigung des Selbsteintrittsrechts 77
IV. Eigene Vorschläge und Stellungnahme 79
1. Beseitigung des Selbsteintritts beim Effektenhandel 79
2. Detailliertere Anzeige- und Abrechnungspflichten des Effektenkommissionärs 83
3. Wirtschaftliche Auswirkungen der Reformvorschläge für das Bankgewerbe 86
Dritter Abschnitt: Der sogenannte Eigenhändlervertrag 87
I. Die Notwendigkeit der Einbeziehung des nichtamtlichen Handels in die Reformmaßnahmen 87
II. Fehlen der Voraussetzungen des gesetzlichen Selbsteintrittsrechts bei nicht-amtlichen Werten 87
III. Der geschäftsübliche Inhalt von Eigenhändlerverträgen und die Interessenlage auf Seiten der Banken 88
1. Die Vertragspflichten beim Eigenhandelsgeschäft nach Ziffer 29 Abs. 2 AGB 88
a) Pflichten der Bank 88
b) Pflichten des Kunden 90
2. Das wirtschaftliche Interesse der Banken am Eigenhandelsgeschäft 90
a) Anwendungsbereich nach den AGB 90
b) Möglichkeit der Umgehung von Kommisionsvorschriften 91
c) Ausdehnung des Eigenhandels während der Aussetzung der Kursnotierung im 1. Weltkrieg 92
d) Unauffällige Erhöhung der Gewinnspanne 93
IV. Bisherige rechtliche Einordnung des Eigenhändlervertrages 94
1. Der Eigenhändlervertrag als besondere Form des Effektenkaufs 94
2. Der Eigenhändlervertrag als Rechtsgeschäft sui generis 95
V. Der Eigenhändlervertrag als Kommission 97
1. Abweichende Bezeichnung in Ziffer 29 Abs. 2 AGB 97
2. Geschäftsbesorgungscharkter des Eigenhändlervertrages 97
3. Keine feste Preisvereinbarung beim Eigenhändlervertrag 98
4. Abschluß des Deckungsgeschäftes im eigenen Namen und für fremde Rechnung 101
5. Kommissionsrechtlicher Charakter des „Eigenhandels" 103
VI. Beeinträchtigung der Kundeninteressen durch den Eigenhandelsvertrag 104
1. Gefahr von Mißverständnissen bei der Auftragserteilung durch den Kunden 104
2. Bindung der Schutzvorschriften an den Kommissionärsbegriff 105
3. Verschärfte Problematik des Kundenschutzes bei Wegfall kommissionsrechtlicher Schutzno 107
VII. Folgerungen für eine Reform des Rechts der Effektenkommission 107
1. Einschränkung der Vertragsfreiheit der Banken 107
2. Erstreckung der kommissionsrechtlichen Prinzipien auf den Bereich amtlich nicht notierter Werte 108
a) Einheitliche Regelung des Kundeneffektengeschäfts 108
b) Anwendung kommissionsrechtlicher Prinzipien bei der Effektenvermittlung 109
3. Bestimmungen über Ausführungsanzeige und Abrechnung entsprechend den Verträgen über amtlich notierte Werte 110
VIII. Bankwirtschaftliche und banktechnische Hindernisse? 111
IX. Anhang: Formulierungsvorschlag für Gesetzesvorschriften zur Reform des Rechts der Effektenkommission 112
Vierter Abschnitt: Die Notwendigkeit flankierender Maßnahmen auf dem Gebiet des Bank- und Börsenrechts 114
I. Vertragsrechtliche Reformen als Teil einer Gesamtreform im Effektenwesen 114
II. Das Problem der Verstärkung der Börsentransparenz 114
1. Bestrebungen zur Publizitätsverbesserung 114
2. Nutzen von PublizitätsVerbesserungen für die geschäftlichen Entscheidungen des Effektenkunden 116
3. Einbeziehung des nicht-amtlichen Handels in den offiziellen Börsenhandel 119
a) Die amtliche Preisfeststellung beim Börsenhandel 119
b) Börsengesetz und nicht-amtlicher Handel 119
c) Verhältnis des Freiverkehrshandels zum offiziellen Börsenhandel 120
d) Entsprechende Zulassungsvorschriften für den „geregelten Freiverkehr" 120
e) Zweckmäßigkeit der Einbeziehimg des „geregelten Freiverkehrs" in den amtlichen Börsenhandel 121
III. Börsenzwang — in welchem Umfang? 122
1. Problemstellung 122
2. Unterschiedliche Möglichkeiten der Ausgestaltung des Börsenzwangs 123
3. Die derzeitige Regelung des relativen Börsenzwangs 124
4. Notwendigkeit eines umfassenden Börsenzwangs zur Vermeidung nicht marktgerechter Einflüsse auf Börsenkurse 125
5. Ausnahmeregelungen zum Schutze der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes 127
IV. Universalbanksystem oder Spezialbanken für das Kundeneffektengeschäft? 129
1. Ausgangspunkt der Reformbestrebungen 129
2. Die Kritik des Uni Versalbanksystems 130
a) Vernachlässigung des Effektengeschäfts 130
b) Interessenkollision bei der Effektenberatung 131
c) Eigennützige Beteiligungspolitik 132
3. Vorteile des Spezialbanksystems 133
4. Schwächen des Spezialbanksystems 133
a) Gefahr übermäßiger Forcierung des Effektenabsatzes 133
b) Mangelnde Widerstandskraft in Krisenzeiten 134
5. Bankbetriebliche Vorteile des Universalbanksystems 134
6. Auswirkungen der Bankenstruktur auf den Kapitalmarkt 135
7. Ergebnis des Systemvergleichs 136
Schluß 137
Zusammenfassung 140
Summary 142
Résumé 143
Literaturverzeichnis 144
Sachverzeichnis 152