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Das Gleichberechtigungsgebot des Art. 3 Abs. 2 GG in Rechtsprechung und Lehre

Hofmann, Jochen

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 508

(1986)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungeverzeichnis 9
Einleitung 11
I. Rechtshistorischer Standort und dogmatische Bedeutung 13
1. Verfassungshistorischer Aufriß 13
2. Bindungswirkung und Wirkungsrichtung 15
3. Die „main-issues\" der Diskussion um ein Antidiskriminierungsgesetz 18
II. Art. 3 Abs. 2 GG in der Rechtswirklichkeit 20
1. Drittwirkung von Grundrechten und Transformation ins Privatrecht 20
2. GleichberechtigungsG 1957, 1. EheRG 1976, SorgRG 1979 21
a) Das Entscheidungsrecht des Mannes in ehelichen Angelegenheiten 21
b) Rechtsgeschäfte in der Ehe 24
c) Das eheliche Güterrecht 26
d) Das Recht der elterlichen Sorge 28
3. Das GleichbehandlungsG 1980 31
4. Die Anwendung des Art . 3 Abs. 2 GG durch die Rechtsprechung 34
a) Biologische Unterschiede als Anknüpfungspunkt 35
aa) Der Kranzgeldanspruch nach § 1300 BGB 35
bb) Strafbarkeit der männlichen Homosexualität 36
cc) Die Sperrklausel des § 8 Abs. 1 EheG 37
dd) Die Regelungen des MuSchG 37
ee) Die Arbeits- bzw. Arbeitszeitverbote der AZO 41
b) Funktional-arbeitsteilige Unterschiede als Differentiationskriterium 44
aa) Die HöfeO-Entscheidungen von BGH und BVerfG 45
bb) Die Methode der „Typisierung\" nach drei Ehetypen in der Rechtsprechung des BVerfG 47
cc) Die „Beamtinnen-Entscheidungen\" des BVerfG als Beispiel erfolgreicher Anwendung des Art. 3 Abs. 2 GG kraft dogmatischer Konkordanz von Art. 3 Abs. 2 und Art. 6 Abs. 1 GG 55
dd) Die Differenzierung nach „funktionalen\" und „traditionell- arbeitsteiligen\" Unterschieden in der neueren Rechtsprechung des BVerfG 57
ee) Bewertung von „interner\" und „externer\" Erwerbstätigkeit der Ehefrau 59
c) Die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 GG im Arbeitsrecht 64
aa) Bindung auch der Tarifvertragsparteien 65
bb) Die Bedeutung der Kriterien der Arbeitsplatzbewertung 67
cc) Der Grundsatz der gleichen Entlohnung für gleiche (gleichwertige) Arbeit 70
dd) Die Auslegung von Art. 119 EWG-V und der Ratsrichtlinien 75/117 und 76/207 72
III. Dogmatische Verortung der von Gesetzgebung und Rechtsprechung entwickelten Grundsätze im Lichte der Schranken legislativer Tätigkeit 78
1. Das Verhältnis von Privatautonomie, Art. 3 Abs. 2 GG und staatlichem Interventionismus 78
2. Die Zulässigkeit gesellschaftsreformerischer Maßnahmen 79
IV. Kontrahierungszwang und Quotenregelung als Konkretionen von positiver Wirkungsrichtung 1 und 2 81
1. Die §§ 611 a ff. im Lichte von Art. 12, 14 GG 82
2. Die Grundrechtspositionen aus Art. 12 und 14 GG: Dispositionsrecht, Einstellungs- und Auswahlermessen des Arbeitgebers / Gewährleistung des eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetriebes 84
3. Die §§ 611 a ff. BGB als Regelungen auf der Ebene der Berufsausübung: Zweistufentheorie und Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 85
4. Die Verhältnismäßigkeit von Schadensersatz- bzw. Erfüllungsanspruch im Rahmen des Regelungsvorbehalts aus Art. 12,14 GG 90
a) Anspruch auf „sachbezogen objektivierte Entscheidung\" und Kontrahierungszwang als Konkretionen des Regelungsvorbehalts aus Art. 12 Abs. 1 S. 2 GG 91
b) Erfüllungs- und Schadensersatzanspruch als Ausformungen der Sozialbindung nach Art. 14 Abs. 2 GG 94
5. Absolute und relative Quotenregelungen als zulässiger Regelungsvorbehalt nach Art. 12 Abs. 1 S. 2, 14 Abs. 1, 2 GG 95
6. Die verfassungsrechtliche Zulässigkeit straf- bzw. ordnungswidrigkeitsrechtlicher Bewehrung von Verstößen gegen Antidiskriminierungsvorschriften 98
Literaturverzeichnis 100
Anhang 106