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Wahlrecht für Ausländer

Zugleich ein Beitrag zum Volksbegriff des Grundgesetzes

Birkenheier, Manfred

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 287

(1976)

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Inhaltsverzeichnis 5
Einleitung 9
Erster Teil: Das Wahlrecht zum Bundestag 14
1. Abschnitt: Zulässigkeit der Einräumung des Wahlrechts zum Bundestag an Ausländer de Constitutione lata 14
1. Kapitel: Aktives Wahlrecht 14
A. Das geltende Gesetzesrecht und sein Verhältnis zur Verfassung 14
I. Der Normenbefund 14
II. Regelungsdefizit der Verfassung? 16
B. Die Wahlrechtsgrundsätze des Art. 38 I GG 16
I. Gleichheit der Wahl 16
II. Allgemeinheit der Wahl 17
C. Der Zusammenhang von Art. 38 und Art. 20 GG 19
I. Wahl und Demokratie 19
II. Die Verwendung des Begriffes Volk im Grundgesetz 21
III. Die Verschiedenheit der Volksbegriffe in Art. 20 II 1 und Art. 20 II 2 GG 22
D. Der Volksbegriff des Art. 20 II 1 GG 23
I. Die heutige Lehre 23
II. Die Entstehungsgeschichte 24
III. Systematische Interpretation des Volksbegriffs 25
1. Volk ohne adjektivischen Zusatz 25
2. Volk als „deutsches Volk 26
a) Der Begriff des Deutschen nach Art. 116 I GG 26
b) Staatenordnung und Staatsangehörigkeit als Verfassungsvoraussetzung 27
c) Die Möglichkeit eines Umkehrschlusses von „deutsches Volk\" auf „Volk 30
d) Präambel und Art. 146 GG 31
e) Art. 56, 64 II GG 33
3. Volk in substantivischen Zusammensetzungen 33
4. Art. 20 IV GG 34
5. Art. 33 I GG 35
6. Art. 25 GG 38
a) Der Normadressat 38
b) Wahlrecht und allgemeine Hegeln des Völkerrechts 39
7. Die politischen Grundrechte 42
IV. Der demokratische Volksbegriff 43
1. Das Volk als Subjekt der demokratischen Staatsordnung 43
2. Der Demokratiebegriff des Verfassunggebers 44
3. Die ideengeschichtlichen Grundlagen der Demokratie des Grundgesetzes 46
a) Volksbegriff und Parlamentarismus 46
b) Volksbegriff und Repräsentation 47
c) Das Volk der demokratischen Volkssouveränität 50
4. Souveränes Volk und der Begriff des Staatsvolkes 51
a) Das Volk als Element des Staates 51
b) Gesellschaftsvolk und Gemeinschaftsvolk 53
c) Die Gesamtheit der Staatsangehörigen 55
d) Das souveräne Volk als egalitäres Verbandsvolk 56
e) Demokratie und Nationalstaat 59
f) Verbandsvolk und Gebietszugehörigkeit 60
V. Die Staatsangehörigkeit als Voraussetzung demokratischer Gleichheit 62
1. Die Besonderheit des Ausländerstatus 62
a) Der Aufenthaltsstatus 62
b) Der Pflichtenstatus 64
aa) Die Wehrpflicht 64
bb) öffentliche Ehrenämter 66
cc) Treu- und Gehorsamspflicht 66
dd) Steuerpflicht 67
ee) Sonstige Pflichten 68
2. Der Sonderstatus des europäischen Marktbürgers 68
3. Staatsangehörigkeit und nationale Minderheit 70
4. Historische Beispiele für ein Ausländerwahlrecht 71
a) USA 71
b) Die sowjetische Verfassung von 1918 72
c) Art. 26 des österreichischen Bundesverfassungsgesetzes von 1920 73
d) Sonstige Beispiele 74
5. Das Volk des Art. 20 II 1 GG als Bundesvolk 75
E. Wahlrecht und Grundrechte 76
I. Grundrechte und demokratische Staatsordnung 76
II. Exkurs: Art. 3 GG und Staatsangehörigkeit 78
1. Art. 3 III GG 79
2. Art. 3 I GG 80
F. Wahlrecht und Sozialstaatsprinzip 80
G. Ergebnis 82
2. Kapitel: Passives Wahlrecht 82
A. Gesetzeslage und verfassungsrechtliche Problemstellung 82
I. Die Gesetzeslage 82
II. Umkehrschluß aus Art. 54 I 2 GG? 83
III. Die Argumentation für das passive Wahlrecht der Ausländer 84
B. Die demokratische Repräsentation nach Art. 20 II GG 85
C. Öffentliches Amt und demokratisches Mandat 87
D. Ergebnis 89
2. Abschnitt: Zulässigkeit der Einräumung des Wahlrechts zum Bundestag an Ausländer de Constitutione ferenda 90
A. Art. 79 III GG und das demokratische Prinzip 90
B. Die Konsequenzen der Unzulässigkeit einer Verfassungsänderung 92
I. Wechsel der Erwerbsgründe der Staatsangehörigkeit 92
II. Grundgesetz und europäische Einigung 93
1. Die Bedeutung des Art. 24 GG 93
2. Notwendigkeit der Verfassungsänderung? 95
III. Die Einbürgerung 96
Zweiter Teil: Das Wahlrecht zu den Landtagen 98
1. Abschnitt: Zulässigkeit der Verleihung des Landtagswahlrechts an Ausländer de Constitutione lata 98
A. Die Regelung der Landesverfassungen 98
B. Die Verfassungslage nach dem Grundgesetz 99
I. Die Forderungen des Grundgesetzes an die Landesverfassungen 99
II. Bundesstaat und demokratische Egalität 99
III. Die Abgrenzungsfunktion des Art. 33 I GG 101
2. Abschnitt: Zulässigkeit der Verleihung des Landtagswahlrechts an Ausländer de Constitutione ferenda 102
Dritter Teil: Das Wahlrecht zu den Kommunalvertretungen 103
1. Abschnitt: Zulässigkeit der Verleihung des Kommunalwahlrechts an Ausländer de Constitutione lata 103
A. Das Problem 103
B. Gemeinde und Staat 106
I. Staat und Gesellschaft 106
II. Die historische Stellung der Gemeinde im Verhältnis zu Staat und Gesellschaft 110
1. Die Zeit vor 1918 110
2. Die Lage zur Zeit der Weimarer Reichsverfassung 111
III. Die Stellung der Gemeinde nach dem Grundgesetz 112
1. Die institutionelle Garantie des Art. 28 II GG 112
2. Die Legitimationsgrundlage der Gemeinde 113
a) Selbstverwaltung und Art. 20 II 1 GG 113
b) Die örtliche Gemeinschaft 115
c) Die Gemeinde und der Volksbegriff des Art. 28 I 2 GG 116
3. Der gestufte demokratische Staatsaufbau 118
a) Die Staatshomogenität der Kommunen 118
b) Gemeindebürgerschaft und Staatsbürgerschaft 120
4. Gemeinde und gesellschaftliche Organisationsformen 121
5. Art. 28 I 2 GG als „demokratische Mindestverbürgung\"? 125
C. Die Regelungen der Länderverfassungen 126
D. Ergebnis 128
2. Abschnitt: Zulässigkeit der Verleihung des Kommunalwahlrechts an Ausländer de Constitutione ferenda 129
Schluß 133
I. Rechtspolitische Anmerkungen 133
II. Der differenzierte Volksbegriff des Grundgesetzes 134
1. Die Differenzierung unter territorialem Aspekt 135
2. Die Differenzierung unter demokratisch-funktionellem Aspekt 136
3. Die einheitliche personelle Komponente des Volksbegriffs 136
Literaturverzeichnis 138