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Ökonomie des Gesundheitswesens

Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Saarbrücken 1985

Editors: Gäfgen, Gérard

Schriften des Vereins für Socialpolitik, Vol. 159

(1986)

Additional Information

Book Details

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort des Herausgebers 5
Inhaltsverzeichnis 7
Willi Albers, Kiel: Eröffnungsplenum 11
Ernst Helmstädter, Münster: Begrüßungsansprache 13
Ökonomie des Gesundheitswesens 13
Norbert Blüm, Bonn: Grundsätze und Ziele der Gesundheitspolitik 19
Gesundheitsökonomie – eine junge Wissenschaft 19
Zum Verhältnis von Politik und Wissenschaft 20
Zielsetzung: Leistungsfähiges und wirtschaftliches Gesundheitswesen bei stabilen Beitragssätzen 21
Standortbestimmung: Beitragssatzstabilität gefährdet 22
Teilerfolge der Selbstverwaltung 23
Neuordnung der Krankenhausfinanzierung 23
Gesundheitspolitisches Gesamtkonzept 24
Medizinische und wirtschaftliche Orientierungsdaten 24
Anreize für mehr Wirtschaftlichkeit 25
Chancen und Grenzen von mehr Preiswettbewerb 25
Steuerungsinstrument Selbstbeteiligung 26
Wettbewerb der Krankenkassen 27
Problematik der Ärzteschwemme 27
Solidarität und Eigenverantwortung 28
Konkrete Antworten der Wissenschaft sind gefragt 29
A. J. Culyer, York and Trent: The Scope and Limits of Health Economics (with reference to economic appraisals of health services) 31
I. Introduction 31
II. Cost 33
Breadth of coverage 33
„Indirect“ costs 35
Marginal costs 38
Discounting 39
III. Benefit 39
Output 40
Outcomes 41
Valuing outputs and outcomes in money terms 44
IV. Design and Presentation 47
Alternatives 47
Sensitivity and robustness 48
Decision indices 49
Quantophrenia 49
Conclusion 50
References 50
Philipp Herder-Dorneich, Köln: Ordnungspolitik des Gesundheitswesens – eine analytische Grundlegung 55
Udo Ernst Simonis, Berlin: Arbeitskreis 1: Gesamtwirtschaft und Gesundheitszustand 71
Reinhard Spree, Berlin: Veränderungen des Todesursachen-Panoramas und sozioökonomischer Wandel – Eine Fallstudie zum „Epidemiologischen Übergang“ 73
0. Vorbemerkungen 73
1. Einleitung 75
1.1 Das Konzept des „Epidemiologischen Übergangs“ 75
1.2 Offene Fragen 76
1.3 Untersuchungsansatz 77
2. Empirische Befunde zur Phase 2 des „Epidemiologischen Übergangs“ in Preußen in regionaler Differenzierung 78
2.1 Datierung der Phase 2 78
2.2 Unterschiedliche Begünstigung der Geschlechter durch den Sterblichkeitsrückgang 79
2.3 Unterschiedliche Begünstigung der Altersklassen durch den Sterblichkeitsrückgang 79
2.4 Haupttendenzen der Veränderungen des altersspezifischen Todesursachen-Panoramas 84
2.4.1 Veränderungen im preußischen Durchschnitt 84
2.4.2 Regionale Unterschiede innerhalb Preußens 86
3. Thesen zu den Ursachen der regionalen Unterschiede 87
4. Ausblick: Zur relativen Bedeutung der Medizin für den langfristigen Sterblichkeitsrückgang 89
Literaturverzeichnis 99
Rudolf Dennerlein, Augsburg: Gesundheit und Konjunktur. Eine ökonomische Analyse der Krankenstandsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland 101
1. Zielsetzung 101
2. Mikro-Modell der Krankenstandsentwicklung 101
3. Makro-Modell der Krankenstandsentwicklung 105
4. Schätzung und Daten 106
5. Empirische Ergebnisse 108
6. Zusammenfassung 113
Literaturverzeichnis 118
Ph. Lardé, Paris and Lille: Evaluation of effects of social and economic policy on health. Women workers and the health of children 119
I. The possible linkages between mother’s professional activity and domestic accidents among the youngsters 122
II. The relation MPA → DA: international comparisons 124
1. Child mortality under the age of 5: international comparisons 124
1.1 The DA relative importance in the mortality of children under 5 years of age 124
2. MPA and young children: international comparisons 126
2.1 Children with both father and mother working: considerable differences ... 126
2.2 ... very reinforced with the characteristics of working hours 127
3. Child’s isolation as to his parents: an indicator to accidental risk 127
3.1 Development of an indicator of isolation 127
3.2 Child’s isolation and mortality with DA 127
III. The ESP and MPA → DA relation 133
1. The dispositions permitting a better harmonization of the professional activity of the parents for their child 133
2. Economic and social repercussions 133
2.1 The reduction of working time of young children’s parents without any reduced salary (motherhood’s leave, supplementary leaves for young mothers, paternity leaves) 133
2.2 The possibilities given to the wage-earners in order to reduce their professional activity with a salary reduction: (prenatal leave for education, part-time job, suspension of professional activity) 134
2.3 The possibilities of fitting up time table with a constant duration (continuous day work, flexible hours, condensed week’s work, speading out holidays) 134
3. The conditions of amelioration 135
3.1 The employer organism: the constraints 135
3.2 The parents: reluctance 136
3.3 Public authorities: a necessary coordinating role 137
References 140
Eberhard Wille, Mannheim: Arbeitskreis 2: Gesundheitsleistungen: Ausgaben, Nachfrage und Bedarf 143
Martin Pfaff, Augsburg/Ursula Scheja, Augsburg: Gesundheitssysteme im internationalen Vergleich. Einkommens- und Preiselastizitäten für Gesundheitsausgaben und die Nutzung von Gesundheitsgütern 145
1. Einleitung 145
1.1. Fragestellung 145
1.2. Zur Problematik von internationalen Vergleichen von Gesundheitssystemen 146
1.3. Einkommens- und Preiselastizitäten 147
1.4. Spezifikation der Schätzungsfunktionen 149
2. Empirische Ergebnisse 150
2.1. BIP pro Kopf, Transferquote und Gesundheitsausgaben 150
2.2. Der gemeinsame Effekt von BIP und Transferquote auf die Nutzung von Gesundheitsgütern 153
3. Einige Folgerungen 154
Anhang: Zur Interpretation der verwendeten Elastizitäten und zu ihrer Beziehung 156
A.1. Einkommenselastizität der Gesundheitsausgaben und Einkommenselastizität der Nachfrage nach Gesundheitsgütern 156
A.2. Transferquotenelastizität der Ausgaben und Transferquotenelastizität der Nachfrage 157
A.3. Einkommenselastizität der Gesundheitsausgaben und Einkommenselastizität des Anteils der Gesundheitsausgaben 157
A.4. Transferquotenelastizität der Gesundheitsausgaben und Transferquotenelastizität des Anteils der Gesundheitsausgaben am BIP 158
A.5. Transferquotenelastizität der Ausgaben und Preiselastizität der Ausgaben 158
Literaturverzeichnis 159
Robert E. Leu/Reto J. Doppmann, Basel: Die Nachfrage nach Gesundheit und Gesundheitsleistungen 161
1. Einleitung 161
2. Ein LISREL-Modell der Nachfrage nach Gesundheit und medizinischen Leistungen 162
2.1 Überblick über das Modell 162
2.2 Die Nachfrage nach Gesundheit 164
2.3 Die Verdienstfunktion 164
2.4 Die Transfereinkommensgleichung 165
2.5 Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen 165
2.6 Die Meßmodelle 166
3. Die Daten 166
4. Ergebnisse 167
4.1 Die Nachfrage der Gesundheit 167
4.2 Die Einkommensgleichungen 167
4.3 Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen 168
5. Zusammenfassung 172
Literaturverzeichnis 174
Alfred Boss, Kiel: Moral hazard als Folge der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – Empirischer Befund und Vorschläge zur Therapie 177
A. Das Problem 177
B. Die Hypothese des moral hazard – postulierte ökonomische Wirkungen der verschiedenen Regelungen 178
C. Überprüfung der Hypothesen 180
a) Zur Aussagekraft der Daten über den Krankenstand 180
b) Die Testergebnisse 181
D. Wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen 187
Hans-Heinrich Rüschmann, Kiel: Diagnosebezogene Verweildauerstandards und Krankenhaus-Bedarfsplanung 189
Analyse der gegenwärtigen Krankenhausbedarfsplanung 189
Einflußfaktoren auf die Krankenhausverweildauer 193
Empirisch gestützte Analyse ausgewählter Einflußfaktoren auf die Krankenhausverweildauer 195
Ansätze zur Ermittlung diagnosebezogener Verweildauerstandards 202
Karl-Ernst Schenk, Hamburg: Arbeitskreis 3; Steuerungsmechanismen im Gesundheitswesen 205
Roland Eisen/Klaus Schrüfer, Frankfurt/Main: Gesundheitsleistungen: Märkte, Wahlen oder Bürokraten. Ein Beitrag zu einer positiven Gesundheitsökonomik 207
I. Einführung 207
II. Der „Budget-Prozeß“ zwischen Regierung und Bürokratie 211
III. Der Einfluß von Interessenverbänden auf den „Budget-Prozeß“ 214
IV. Wettbewerb zwischen mehreren Büros und Interessengruppen 218
V. Zusammenfassung und Schlußfolgerungen 221
Günter Neubauer, München: Wahlen als Steuerungs- und Kontrollinstrument der gemeinsamen Selbstverwaltung 223
1. Problemstellung 223
2. Die Stellung von Wahlen in der Gemeinsamen Selbstverwaltung 224
3. Wahlen als Legitimations-, Steuerungs- und Kontrollinstrument der Gemeinsamen Selbstverwaltung 226
3.1 Wahlen als Legitimationsbasis 226
3.1.1 Wahlen als Legitimationsbasis der Gesetzlichen Krankenkassen 226
3.1.2 Wahlen als Legitimationsbasis der Kassenärztlichen Vereinigungen 228
3.2 Wahlen als Koordinierungs- und Steuerungsinstrument 228
3.2.1 Gibt es ein nutzbares Steuerungspotential? 229
3.2.2 Werden alternative Wahlprogramme angeboten? 230
3.2.3 Wahlen als Instrument zur Bestimmung der externen Interessenvertretung 231
3.3 Kontrollfunktion von Wahlen 232
4. Maßnahmen zur Erhöhung der Funktionsfähigkeit der Wahlen 233
4.1 Verbreiterung der Legitimationsbasis 233
4.2 Verbesserung des Steuerungsbeitrags der Wahlen 233
4.3 Verbesserung der Kontrollfunktion 234
5. Ergänzung der Wahlen durch wettbewerbliche Elemente 234
Anhang 235
Engelbert Theurl, Innsbruck: Zur Erklärung der marktlichen und nichtmarktlichen Organisationsformen des Gesundheitswesens – Ansätze aus der „Neuen Institutionellen Ökonomie“ 241
1. Einleitung 241
2. Ansätze der NIÖ und deren Anwendbarkeit im Gesundheitswesen 242
3. Märkte vs. Hierarchien im Gesundheitswesen – Anwendungsbeispiel eines Institutional Choice 245
4. Zusammenfassung 252
Bernhard Külp, Freiburg: Arbeitskreis 4: Preise und Vergütungsformen im Gesundheitswesen 253
Theo Thiemeyer, Bochum: Das ärztliche Honorar als Preis 255
1. Vorbemerkung 255
2. Zur Preisreagibilität bei ärztlichen Honoraren 255
3. Ärztliche Praxen als „regulierte“ (öffentlich gebundene) Betriebe 257
4. Formen des Entgelts 259
5. Formen der Globalisierung des Honorars: Pauschalierung und Plafondierung 261
6. Gesamtwirtschaftliche Aspekte: Einkommenshöhe und -struktur 265
7. Die Organisation des Angebots von öffentlichen Gütern durch „Gemeinsame Selbstverwaltung“ 266
Gerd Ronning, Konstanz: Eine empirische Preisanalyse für den deutschen Antibiotika-Markt 271
1. Einleitung 271
2. Der Arzneimittelmarkt – ein segmentierter Markt 272
2.1 Der Apothekenmarkt 272
2.2 Der Krankenhausmarkt 274
2.3 Der Antibiotika-Markt 275
3. Preisanalyse für Antibiotika 275
3.2 Analyse der Gesamtpreisentwicklung 280
4. Distributionskosten im Apothekenmarkt 282
5. Zusammenfassung 285
Literaturverzeichnis 286
Friedrich Breyer, Heidelberg: Ökonometrisch geschätzte Krankenhaus-Kostenfunktion und ihre Verwendung in der Krankenhausvergütung 287
1. Einleitung 287
2. Die Idee der Normkostenermittlung aus Kostenfunktionen 289
3. Die Eignung von Kostenschätzungen als Vergütungsbasis 291
3.1 Kriterien für die Güte einer Schätzung 291
3.2 Die Messung der Fallzusammensetzung 292
3.3 Die Aufnahme weiterer Größen in die Vergütungsformel 295
4. Anwendung auf vorliegende deutsche Kostenschätzungen 297
5. Schlußfolgerungen für neue Kostenschätzungen 298
Literaturverzeichnis 299
Clemens-August Andreae, Innsbruck: Arbeitskreis 5: Neuer Wettbewerb in der ambulanten Versorgung 303
Friedrich Geigant, Hannover: Niederlassung in freier Praxis – Noch Gegenwart oder schon Vergangenheit? 305
1. Einführung 305
2. Zum tradierten Status des Arztberufs 306
2.1 Professionelle Eigenschaften 306
2.2 Selbständigkeit 308
3. Entprofessionalisierung im System der Gesetzlichen Krankenversicherung 309
3.1 Legitimität des Arztvorbehalts 309
3.2 Wirtschaftsfiguren: Der Praktiker oder die Praxis 311
3.3 Dualität: Kassenarztamt und Freiberuflichkeit 312
4. Beschränkte Selbständigkeit im System der Gesetzlichen Krankenversicherung 315
4.1 Reduzierte Unternehmerfunktionen 315
4.2 Arbeitnehmerähnlichkeit 316
4.3 Einbußen in der Privatautonomie 318
5. Ergebnis 321
Literaturverzeichnis 321
Wilfried Schulz, München: Der Wettbewerb zwischen niedergelassenen Ärzten – Einige analytische Ansatzpunkte 323
1. Situationsbeschreibung 323
2. Der totale Wettbewerb der Kassenärzte um einen angemessenen Anteil an der Honorarsumme 325
2.1 Kollektive Rationalität 326
2.2 Individuelle Rationalität 327
3. Der individuelle Wettbewerb der niedergelassenen Ärzte um Patienten 329
3.1 Wettbewerbsgebiete der Facharztgruppen 329
3.2 Der wirklichkeitsfremde homogene Wettbewerb 330
3.3 Der heterogene Wettbewerb mit individuell unterschiedlichen ärztlichen Leistungen 331
4. Die Werbung der niedergelassenen Ärzte 333
4.1 Unregulierte Werbung 334
4.2 Regulierte Werbung 336
4.3 Wettbewerb um Patientenüberweisungen 338
5. Zusammenfassung 338
Literatur 339
Joachim Neipp, Heidelberg: Primary Care Networks als Wettbewerber mit neuer Vergütungsform: Ihre Auswirkungen auf die Effizienz des Gesundheitswesens anhand von Erfahrungen in den USA 343
I. Einführung 343
II. Die Konzeption der Primary Care Networks 345
III. Primary Care Networks in den USA 348
IV. Primary Care Networks in der Bundesrepublik Deutschland 351
V. Folgerungen 354
Erich Kaufer, Innsbruck: Arbeitskreis 6: Wettbewerb und Regulierung auf dem Arzneimittelmarkt 355
Peter Oberender, Bayreuth: Öffentliche Regulierung und innovative Aktivität in der pharmazeutischen Industrie 357
1. Einführung und Problemstellung 357
2. Innovationsaktivität: Eine Komponente der Forschung und Entwicklung in der pharmazeutischen Industrie 358
3. Determinanten unternehmerischer Innovationsaktivität 359
4. Einfluß öffentlicher Regulierungen auf die innovative Aktivität pharmazeutischer Unternehmen 362
4.1. Sachleistungs- und Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung 362
4.2. Arzneimittelzulassung: Wirksamkeits- und Sicherheitsnachweis 365
4.3. Nachanmelder-Regelung 368
4.4. Billigimporte von Arzneimitteln 369
4.5. Krankenversicherungs-Kostendämpfungsgesetz (KVKG)32 370
4.5.1. Arzneimittelhöchstbetrag 370
4.5.2. Transparenz- und Preisvergleichslisten 371
4.5.3. Bagatellarzneimittel 372
4.5.4. Selbstbehalt der Patienten 372
5. Wirkungen ausgewählter öffentlicher Regulierungen im Ausland auf die innovative Aktivität der pharmazeutischen Industrie 372
6. Ergebnis 375
Thomas von Ungern-Sternberg, Bern: Imitative Forschung auf dem Arzneimittel-Markt. Eine mikroökonomische Analyse 379
I. Einleitung 379
II. Einige Grundüberlegungen aus der ökonomischen Theorie der F + E-Ausgaben 380
III. Imitative Forschung und soziale Wohlfahrt 388
IV. Schlußfolgerungen 394
Literaturverzeichnis 394
Horst-Manfred Schellhaaß, Berlin: Ist der Wettbewerbsprozeß in der Pharmaindustrie funktionsfähig? 397
1. Problemstellung 397
2. Die intertemporale Preisentwicklung im Rahmen des Reputationswettbewerbs 398
2.1 Reputationsaufbau durch „informative pricing“ 398
2.2 „Informative pricing“ in Mehrproduktunternehmen 400
2.3 Die wirtschaftspolitische Bedeutung des „informative pricing“ 402
3. Die intertemporale Preisentwicklung im Rahmen des Innovationswettbewerbs 403
3.1 Marktschranken in der pharmazeutischen Industrie 403
3.2 Die Erosion dynamischer Marktschranken 406
4. Zur Funktionsfähigkeit des Marktes 406
Literaturverzeichnis 409
Heinz Lampert, Augsburg: Arbeitskreis 7: Gestaltungsfragen der sozialen Krankenversicherung 411
J.-Matthias Graf von der Schulenburg, Berlin/Paul R. Kleindorfer, Philadelphia: Wie stabil ist der Generationenvertrag in der sozialen Krankenversicherung? Zum Problem der Gerechtigkeit und Akzeptanz intergenerativer Umverteilung 413
Einleitung 413
Modellrahmen zur Analyse des intergenerativen Transfers in der Gesetzlichen Krankenversicherung 415
1.1 Die Grundlagen 415
1.2 Formulierung des Modellrahmens 416
1.3 Modellimplikationen 417
2. Intergenerative Gerechtigkeit 419
2.1 Das trans-min-Kriterium 420
2.2 Das min-max-Kriterium 420
3. Empirische Analyse des Generationenvertrages 421
3.1 Analyserahmen und Dateninput 421
3.2 Ergebnisse der Simulationsrechnung 423
4. Akzeptanz des herrschenden Finanzierungsmodus 429
5. Fazit 431
Literaturverzeichnis 431
Heinz Hauser, St. Gallen: Grundzüge eines wettbewerblichen Versicherungskonzeptes für die Schweiz 435
1. Vorbemerkungen zum schweizerischen Krankenversicherungssystem 435
2. Zielsetzung und Funktionsmerkmale einer wettbewerblichen Krankenversicherungsordnung 437
3. Verträglichkeit von HMO-Merkmalen mit dem schweizerischen Krankenversicherungsgesetz (KVG) 439
4. Wirtschaftliche Voraussetzungen für funktionsfähigen Wettbewerb im Krankenversicherungsbereich 441
41. Prämienwettbewerb und Risikoausgleich 442
42. Subventionierung im Krankenhausbereich 445
5. Bausteine einer wettbewerblichen Versicherungsordnung für die Schweiz 446
Freiheit in der Ausgestaltung der vertraglichen und organisatorischen Regelungen zwischen Ärzten/Spitälern und Versicherungsträgern 446
Entlastung der Krankenversicherung vom Sozialausgleich 446
Keine staatliche Subventionierung nach Leistungsbereichen 447
Literaturverzeichnis 447
Eckhard Knappe, Trier/Wilhelm Fritz, Basel: Direktbeteiligung der Patienten: Auswirkungen eines absoluten Selbstbehalts 449
Steuerungswirksamkeit eines absoluten Selbstbehalts: Die theoretische Basisargumentation 451
Unsicherheiten, dynamische Anpassungen und Langzeitfolgen 456
Die Reaktion auf der Angebotsseite 457
Selbstbehalte, Ausgabenniveau und Ausgabenwachstum 459
Steuerungswirkungen durch absoluten Selbstbehalt: Empirische Ergebnisse für die Bundesrepublik Deutschland 459
Die Wirkungen unterschiedlicher Formen des Selbstbehalts nach Knappe/Fritz 460
Wirkungen unterschiedlicher Formen des Selbstbehalts nach Zweifel/Waser 461
Die Wirkungen unterschiedlicher Formen des Selbstbehalts nach Oberender/Rüter 464
Die Wirkungen unterschiedlicher Formen des Selbstbehalts nach Pfaff et al. 465
Peter Zweifel/Otto Waser, Zürich: Bonus-Optionen in der Krankenversicherung: Eine mikroökonomische Untersuchung 469
Einleitung 469
Theoretische Überlegungen 470
Empirische Ergebnisse 472
Schlußbemerkungen und Ausblick 480
Literaturverzeichnis 480
Herbert Jacob, Hamburg: Arbeitskreis 8: Betriebsprobleme der stationären Versorgung 483
Peter Eichhorn, Mannheim: Die Übertragung betriebswirtschaftlicher Organisationsprinzipien auf die Leitung von Universitätsklinika 485
I. Merkmale von Universitätskliniken 485
II. Leitung von Universitätsklinika 487
III. Entflechtung und Verselbständigung 488
IV. Anerkannte Organisationsprinzipien 490
V. Verwaltungsrat des Klinikums 491
VI. Weiterer und engerer Klinikumsvorstand 492
VII. Kliniken und Klinische Institute 495
VIII. Zur Neustrukturierung der Kliniken 498
Siegfried Eichhorn, Düsseldorf: Alternative Formen der Preisgestaltung im Krankenhaus. Theoretische Ansätze und Modellversuche 501
I. Theoretische Ansätze und Modellversuche zur Entgeltregelung für Krankenhausleistungen 501
A. Klassifizierung der theoretischen Ansätze 501
B. Modellversuche 502
1. Modellversuch Berlin 502
2. Modellversuch Bonn 502
3. Modellversuch Baden-Württemberg 502
4. Bundespflegesatzverordnung (neu) 503
II. Abschätzung der kostendämpfenden Wirkungen alternativer Entgeltregelungen für Krankenhausleistungen 504
A. Entgeltbasis 506
1. Krankenhausinterne Umsetzung der krankenhausexternen finanziellen Anreize 508
2. Höhe möglicher Überschüsse und Defizite 509
3. Fristigkeit möglicher Überschüsse und Defizite 510
B. Abrechnungseinheit 511
1. Alternative Abrechnungseinheiten 511
a) Flexibles Budget in Kombination mit Sonderentgelten für bestimmte Leistungskomplexe 512
b) Fallpauschale 513
2. Kostendämpfende Wirkungen der Abrechnungseinheit 513
a) Abhängigkeit der Krankenhauskosten von der Belegung (Verweildauer und Fallzahl) 514
b) Leistungsbegrenzende Wirkungen der Abrechnungseinheit 515
1. Flexibles Budget 515
2. Fallpauschale 516
III. Zusammenfassung 517
Weitere Literaturhinweise 518
Reinhart Schmidt, Kiel: Zur Anpassung eines Krankenhauses an neue Preissysteme 521
1. Problemstellung 521
2. Preissysteme 522
3. Die Abbildung des Krankenhauses in einem Planungsmodell 524
4. Modellgestützte Untersuchung der Anpassung an neue Preissysteme 527
5. Ergebnisse 530
6. Schluß 535
Literaturverzeichnis 536
Günter Sieben, Köln: Möglichkeiten und Grenzen pretialer Lenkung im Krankenhaus 539
I. Problemstellung und Vorgehensweise 539
II. Abgrenzung des begrifflich-konzeptionellen Bezugsrahmens 541
A. Schmalenbachs Konzept der pretialen Lenkung 541
1. Pretiale Lenkung im engeren Sinne 541
2. Pretiale Lenkung im weiteren Sinne 542
B. Entwicklung der pretialen Lenkung in der neueren Theorie 543
(1) Bestimmung von Verrechnungspreisen bei mehreren knappen Faktoren im Rahmen der pretialen Lenkung i.e.S. 543
(2) Nutzung der pretialen Lenkung als Instrument dezentraler Unternehmensführung im Rahmen der pretialen Lenkung i.w.S. 543
(3) Übertragung des Konzepts der pretialen Lenkung auf Unternehmen mit mehrfacher Zielsetzung 544
III. Übertragung des Konzepts der pretialen Lenkung auf Krankenhausbetriebe 545
A. Analyse der Übertragbarkeit der theoretischen Konzepte 545
B. Anreizmechanismen zur Verhaltensbeeinflussung der Bereichsverantwortlichen 547
C. Innerbetriebliche Voraussetzungen pretialer Lenkung im Krankenhaus 548
IV. Ergebnis 549
Literaturverzeichnis 550
Karl Heinrich Hansmeyer, Köln: Arbeitskreis 9: Evaluierung gesundheitspolitischer Maßnahmen 553
Detlef Schwefel, Neuherberg: Effektivitäten von Steuerungspolitiken im Gesundheitswesen Methodische Anmerkungen 555
1. Effektivitätensystem 555
2. Zuschreibbarkeitsargumente 558
3. Effektivitätswiderstände 565
4. Schlußfolgerungen 567
5. Anmerkung 567
Reiner Dinkel, München: Mortalitätsindikatoren und ihre Eignung zur Beurteilung der Effizienz von Gesundheitsmaßnahmen 569
1. Einführung 569
2. Varianten von Mortalitätsindikatoren 570
2.1. Die ursachenspezifische Messung der Sterblichkeit als Ausgangspunkt 570
2.2 Die Methode der „verlorenen Lebensjahre“ 572
2.2.1 Die „verlorenen Lebensjahre“ als Differenz zu einem Normalter [Dempsey (1947), Logan & Benjamin (1953), Rometer & Mc Winnie (1977)] 572
2.2.2. Verlorene Lebensjahre als Differenz zu ex [Cooper & Rice (1975), Rice, Feldman & White (1977)] 572
2.2.3. „Unmittelbar“ und „mittelbar“ gerettete Jahre [wissenschaftliches Institut der Ortskrankenkassen (1979)] 573
2.3 Die Elimination von Todesursachen in der ursachenspezifischen Sterbetafel 573
3. Kritische Analyse ursachenspezifischer Berechnungen 574
3.1. Erhebungs- und Meßprobleme ursachenspezifischer Sterblichkeit 574
3.2. Konkurrierende Risiken 575
3.3. Die Interdependenz der Todesursachen 576
3.4. Die Heterogenität von Absterbeordnung 576
3.5. Kombinationen von 3.1. bis 3.4. 577
3.6. Die „These von der potentiellen Unsterblichkeit“ 577
4. Die Marginalanalyse von Keyfitz 581
5. Einige Folgerungen im Hinblick auf die Verwendung von Mortalitätsindikatoren für gesundheitsökonomische Fragestellungen 582
Literaturverzeichnis 583
Hans W. Gottinger, Frankfurt und Maastricht: Assessment of Social Value in the Allocation of CT Scanners 587
1. Introduction 587
2. Evaluation of alternatives 587
3. Evaluating Benefits 588
3.1 Reduced Diagnostic Side Effects 590
3.2 Reduced Travel Expense 593
3.3 Reduced Travel Risk 599
4. Assessment of Costs 599
4.1 CT Scanner Costs 600
4.2 Cost Savings from Displaced Diagnostic Procedures 600
5. Calculation of Net Social Value 603
5.1 Value Assignments 603
5.2 Net Social Value for Initial Year of Operation 604
6. Sensitivity Analysis 605
Acknowledgements 608
References 608
Helmut Meinhold, Frankfurt: Schlußplenum 609
Klaus-Dirk Henke, Hannover: Möglichkeiten einer Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung in der Bundesrepublik Deutschland 611
1. Die Vielfalt an Reformmöglichkeiten im Kontext konstituierender Elemente von Krankenversicherungssystemen 611
2. Die Beweispflicht in der Reformdiskussion vor dem Hintergrund gesundheitspolitischer und medizinischer Ziele 614
3. Mittelaufbringung und Sozialziele in der gesetzlichen Krankenversicherung als Ansatzpunkte für eine Reform 616
a) Eine verfassungs- und sozialrechtliche Perspektive 616
b) Solidarausgleich versus risikoproportionale Mittelaufbringung aus ökonomischer Sicht 618
c) Stufen öffentlicher Interventionen auf Krankenversicherungsmärkten 621
4. Zur Notwendigkeit und Durchsetzbarkeit einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung 622
5. Beitragssatzstabilität versus Förderung des Versicherungsgedankens 626
Frank E. Münnich, München: Das Gesundheitswesen im Umbruch Zukunftsperspektiven der Gesundheitsversorgung 631
1. Vorbemerkungen 631
2. Der Produktmarkt: Nachfragedeterminanten 632
2.1 Unbefriedigter Bedarf 632
2.1.1 Behandlungsbedarf 632
2.1.2 Neuentstehende Morbidität 633
2.2 Veränderungen der Morbiditätsstruktur 633
2.2.1 Medizininduzierter Morbiditätswandel 633
2.2.2 Altersstrukturinduzierte Morbidität 633
2.2.3 Verhaltensinduzierte Morbidität 634
2.3 Neue Bedürfnisse 634
2.3.1 Die „Anspruchshaltung“ 634
2.3.2 Pflegefälle 635
2.4 Sicherheit 635
3. Angebotsdeterminanten 636
3.1 Faktorverfügbarkeiten und Faktorpreise 636
3.1.1 Faktormenge: die „Ärzteschwemme“ 636
3.1.2 Neue Berufe 637
3.1.3 Faktorintensitäten 637
3.2 Individuelle Produktionstechnologie 637
3.3 Gesellschaftliche Produktionsbedingungen 638
3.3.1 Betriebs- und Unternehmensformen 639
3.3.2 Neue Versicherungsformen 639
3.3.3 Kontrahierungsregeln 640
3.3.4 Preisbildungsvorschriften 641
3.4 Vom Selbstverständnis der Medizin 641
3.4.1 Humanisierung der Medizin 641
3.4.2 Psychosomatische Medizin 642
3.4.3 Alternative Ansätze 642
3.4.4 Berufsständisches Selbstverständnis 642
4. Die politischen Märkte 643
4.1 Interessen 643
4.2 Ideologien 644
4.3 Eigendynamik 644
5. Ökonomische Schlußfolgerungen 645
Literaturverzeichnis 646
Gérard Gäfgen, Konstanz: Ergebnisse gesundheitsökonomischer Forschung und ihre Bedeutung. Eine Zusammenfassung 649
1. Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und praktische Gesundheitspolitik 649
2. Beiträge der normativen Ökonomie und der ökonomischen Planungslogik 651
3. Beiträge positiver ökonomischer Analyse: Mikro- und makroökonomische Prozeßtheorie 653
4. Beiträge positiver ökonomischer Analyse: Theorie der Ordnungen und Institutionen 654
Ernst Helmstädter, Münster: Schlußansprache 657
Anhang 659
Anschriftenliste der Autoren 659