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Konkurrenzen und Kollisionen im Verfassungsrecht

Studie zur Operationalisierung spezifischer Rechtsanwendungsmethoden und zur Konstruktion einer rechtsorientierten Argumentationstheorie. Erster Teil einer analytischen Theorie der Rechtsanwendung

Fohmann, Lothar

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 352

(1978)

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Table of Contents

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Abstract V
Vorwort VI
Inhaltsverzeichnis VII
Erster Teil: Rechtswissenschaftlicher Standort; Arbeitsziele; Spezifische Arbeitsmethode 1
Kapitel 1. Einleitung 1
1.1. Standort der Arbeit innerhalb der Rechtswissenschaft 1
1.2. Global-Ziele der Arbeit 6
1.2.1. Exemplarische Rationalisierung des Problems konkreter Unanwendbarkeit von Normen wegen Relationen zu anderen Normen 6
1.2.2. Verfassungsrechtliche Begründung des Rationalisierungsansatzes 7
1.2.3. Wissenschaftspraktische Operationalisierung des Rationalisierungsansatzes (Einheit von Methodentheorie und -praxis) 12
1.3. Arbeitsmethode in terminologischer Hinsicht 14
Zweiter Teil: Das Problem; Notwendigkeit der Problemlösung; Problembehandlung durch konventionelle juristische Methodologie und Dogmatik — Bestandsaufnahme — 15
Kapitel 2. Definition des Problems 15
2.1. Vorläufiger Ansatz zur Definition der Problemfrage 16
2.2. Fünf primäre Reduktionen des Problemfeldes 19
2.2.1. Reduktion auf Widersprüche zwischen lediglich zwei Normen 20
2.2.2. Reduktion auf Widersprüche zwischen Normen der geltenden Rechtsordnung 20
2.2.3. Reduktion auf Widersprüche zwischen Normen identischer externer Rangstufe 25
2.2.4. Reduktion auf Widersprüche zwischen Verfassungsnormen 28
2.2.5. Reduktion auf Widersprüche zwischen Verfassungsnormen, welche subjektiv-öffentliche Rechte in der Rechtsfolge gewähren 29
2.3. Definition der sechs die Problemsituation konstituierenden Merkmale (Problem-Prämissen) 29
2.3.1. Erste Prämisse: Fixierung zweier Normsätze des Grundgesetzes, welche subjektiv-öffentliche Rechte in ihren Rechtsfolgen gewähren 29
2.3.2. Zweite Prämisse: Möglichkeit gleichzeitiger Aktualisierung durch einen Rechtsfall (Überschneidung der Anwendungsfelder der fixierten Normsätze) 30
2.3.3. Dritte Prämisse: Möglichkeit gleichzeitiger Aktualisierung durch denselben Rechtsfallausschnitt 33
2.3.4. Vierte Prämisse: Auf denselben Rechtsfallausschnitt zu basierende Konkretisierung beider Normsätze zu Entscheidungsnormen unter Aussparung lediglich des (systematischen) Konkretisierungstopos ihrer Relation zueinander; positive Entscheidung über die Anwendbarkeit beider Entscheidungsnormen 37
2.3.5. Fünfte Prämisse: Mindestens Teilidentität der qualitativen Rechtsfolgenkomponenten der Entscheidungsnormen (Widerspruchsfahigkeit) 38
2.3.6. Sechste Prämisse: Mindestens partieller, logisch (im weiteren Sinn) — sprachlicher Widerspruch zwischen den Insgesamt-Rechtsfolgen der Entscheidungsnormen 41
Kapitel 3. Notwendigkeit der Lösung des Problems 44
3.1. Formale Gründe 44
3.2. Material-rechtliche Gründe 46
Kapitel 4. Die Behandlung des Problems durch konventionelle Methodologie und Dogmatik ; konventionelle Klassifizierung des Problemfeldes ; konventionelle Lösungsansätze 50
4.1. Konventionelle Klassifizierung 50
4.1.1. Konventionelle Klassifizierungsgesichtspunkte 51
4.1.2. Matrix-Analyse zur Kontrolle konventioneller Klassifikation 51
4.1.3. Sekundäre (Schein-)Reduktion des Problemfeldes auf den 2-Personenfall 57
4.1.4. Korrektheit der konventionellen Klassifikation des Problemfeldes 59
4.2. Konventionelle Lösungsansätze 59
4.2.1. Die Konkurrenzsituation (2-Personenfall mit 2 parallel gleichgerichteten Rechten) 59
4.2.1.1. Globale Darstellung konventioneller verfassungsdogmatischer Lösungsansätze (Terminologie und Methode ; Lösungen und Spielarten) ; rechtlichdogmatische Kritik 59
4.2.1.1.1. Darstellung 59
4.2.1.1.2. Rechtlich-dogmatische Kritik 68
4.2.1.2. Bildung von Fallgruppen auf der Basis des terminologischen Systems; Diskussion von Beispielsfallen; Demonstration der Lösungsqualität der konventionellen Ansätze zur Deutung von Spezialität und Subsidiarität; Entwicklung einer die konventionelle Konkurrenzdogmatik transzendierenden rechtsdogmatischen Basisthese 80
4.2.2. Die Kollisionssituation (2-Personenfall mit 2 parallel entgegengerichteten Rechten) 90
4.2.2.1. Globale Darstellung konventioneller verfassungsdogmatischer Lösungsansätze ; rechtlich-dogmatische Kritik 90
4.2.2.1.1. Darstellung 90
4.2.2.1.2. Rechtlich-dogmatische Kritik 91
4.2.2.2. Bildung von Fallgruppen; Diskussion von Beispielsfallen; Entwicklung einer die konventionelle Kollisionsdogmatik transzendierenden rechtsdogmatischen Basisthese 93
Dritter Teil: Vorbereitung eines neuen Lösungsansatzes; Neudefinierung des Problems 100
Kapitel 5. Kritik unter dem Aspekt methodologischer Rationalität — Kritikschwerpunkt— 100
5.1. Methodologische Rationalkritik der konventionellen Klassifizierung und Analyse des Problemfeldes 100
5.2. Methodologische Rationalkritik der konventionellen Lösungsansätze 102
5.3. Explizierung der der methodologischen Rationalkritik zugrundeliegenden Basis 108
5.3.1. Methodologisches Postulat-System ; Einordnung des Begriffs methodologischer Rationalität in das System der Rationalitätsbegriffe 108
5.3.1.1. Methodologisches Postulat-System (1. Kritikbasis-Komponente) 108
5.3.1.2. Einordnung des Begriffs methodologischer Rationalität in das System der Rationalitätsbegriffe 114
5.3.2. Methodologisches Mittel-System (2. Kritikbasis-Komponente) 117
5.3.3. Geeignetheit des Mittel-Systems zur Erreichung des methodologischen Postulat-Systems (3. Kritikbasis-Komponente) 119
5.4. Verfassungsrechtliche Begründung der methodologischen Kritikbasis 120
Kapitel 6. Neuanalyse der Problemsituation bei Konkurrenzen und Kollisionen; Operationalisierung der Problemsituationen durch Begriffsexplikationen 125
6.1. Sachliche Notwendigkeit der Differenzierung in Konkurrenz- und Kollisionssituation 125
6.2. Analyse und Operationalisierung der Konkurrenzsituation; analytische Präzisierung der Dogmatik der Konkurrenzen 129
6.2.1. Spezifische Probleme der Deutung der die Konkurrenzsituation konstituierenden Prämissen 129
6.2.2. Analyse und Operationalisierung von Teil-Aspekten der Konkurrenzsituation 131
6.2.2.1. Die Entscheidungsrelevanz der Konkurrenzrelation 133
6.2.2.2. Die Konkretisierungsabhängigkeit der Konkurrenzrelation, insbesondere von Spezialität und Subsidiarität 136
6.2.2.3. Die Explikation der Begriffe Spezialität und Subsidiarität 143
6.2.2.4. Der Stellenwert einer Inklusionsrelation zwischen den abstrakten Normsatz- Tatbeständen 150
6.2.2.5. Syntaktische und semantische Spezialität und Subsidiarität 161
6.2.2.6. Formale Eigenschaften der Relationen Konkurrenz, echte Konkurrenz, verdrängende Anwendungspräferenz, Spezialität und Subsidiarität: die „Logik\" der Relationen Konk, EKonk, VerdrAP, Spez und Subs 162
6.2.3. Analyse der Zentralbegriffe der Konkurrenzsituation 168
6.2.3.1. Analyse des Begriffs „Ziel-Konflikt zwischen Entscheidungsnormen 168
6.2.3.1.1. Ziel-Festsetzung als informationsverarbeitender Entscheidungsprozeß 168
6.2.3.1.2. Analyse des Ziel-Begriffs 172
6.2.3.1.3. Analyse des Ziel-Systems und seiner Struktur 174
6.2.3.1.4. Analyse des Begriffs „Ziel-Konflikt zwischen Entscheidungsnormen 184
6.2.3.2. Analyse des Begriffs „Präferenz-Entscheidung 190
6.3. Analyse und Operationalisierung der Kollisionssituation; analytische Präzisierung der Dogmatik der Kollisionen 191
6.3.1. Spezifische Probleme der Deutung der die Kollisionssituation konstituierenden Prämissen 191
6.3.2. Das analytische Instrumentarium zur Operationalisierung der Kollisionssituation 191
6.3.2.1. Die analytische Skalierungs- und Meßtheorie 191
6.3.2.2. Die Theorie der Zwei-Personen-Nichtkonstantsummenspiele 198
6.3.2.3. Die Theorie der Entscheidung bei Sicherheit und die Nutzwert-Analyse 202
6.3.3. Analyse und Operationalisierung der Kollisionssituation durch Konstruktion eines symbolisierten Struktur-Analogiemodells (Initialfundierung der analytischen Kollisionsdogmatik) 205
6.3.3.1. Die Konkretisierungsabhängigkeit der Kollisionsrelation 205
6.3.3.2. Das Kollisionsmodell — Explikation des Kollisionsbegriffs —: Konstruktion ; Metrisierung 205
6.3.3.3. Die allgemeinen Grundlagen des operationalen Meßmodells für Ausübungsintensitätswerte 219
6.3.3.4. Die Methode zur Messung eindimensionaler Ausübungsintensitätswerte (eindimensionale Meßmethode) 221
6.3.3.5. Die Methode zur Messung multidimensionaler Ausübungsintensitätswerte (multidimensionale Meßmethode) 223
6.3.3.6. Beispiel: Die Operationalisierung der Kollisionssituation im Lebach-Fall 226
6.3.4. Schutzfunktion und Verletzungsfunktion (Ausbau der analytischen Kollisionsdogmatik) 231
Kapitel 7. Neudefinierung des Problems 235
7.1. Das Konkurrenzproblem 235
7.2. Das Kollisionsproblem 237
Vierter Teil: Versuch eines neuen, methodologisch-rationalen Lösungsansatzes 242
Kapitel 8. Entwicklung eines heuristischen Entscheidungs- und Argumentationsmodells ; Entwicklung einer Lösungsmethode für Konkurrenzen ; Entwicklung einer Methode zur Unterstützung von Kollisionsmodell und Meßmodell 242
8.1. Die Konkurrenzen 242
8.1.1. Die Lösungsmethode für Konkurrenzen 242
8.1.2. Das Argumentationsmodell der Präferenz-Entscheidung zwischen zwei konkurrierenden Entscheidungsnormen 246
8.1.2.1. Die Sachlogik des Modells 246
8.1.2.1.1. Das Argument : Begriff; Postulate ; Teilklassen 246
8.1.2.1.2. Die Lösungsalternative: Begriff; Postulate 250
8.1.2.1.3. Die numerischen Modellfunktionen: Ergiebigkeitsfunktion; Anerkennungsfunktion; Ranggewichtsfunktion 252
8.1.2.2. Die Entscheidungslogik des Modells 259
8.1.2.3. Die Programmlogik des Modells 260
8.1.2.4. Zusammenstellung der heuristischen Prinzipien und Strategien der Informationsverarbeitung des Modells 262
8.1.2.5. Verfahren kontrollierter Kreativität als Hilfsmethoden: Brainstorming, Delphi-Methode; Methode der Unsicherheitshandhabung und Bewertungsstabilisierung: Sensitivitätsanalyse 264
8.2. Die Kollisionen 267
8.2.1. Die Methoden zur Unterstützung von Kollisionsmodell und Meßmodell 267
8.2.1.1. Die Methodenunterstützung für das Kollisionsmodell 267
8.2.1.2. Die Methodenunterstützung für das Meßmodell 271
8.2.2. Das Argumentationsmodell der Auswahlentscheidung über den Lösungspunkt der Kollision 272
Fünfter Teil: Prüfung des neuen Lösungsansatzes 275
Kapitel 9. Das System der Anerkennungsvoraussetzungen für informationsverarbeitende juristische Methoden ; Test der Lösungsmethoden und des Argumentationsmodelles anhand des Mephisto-Falles und des Lebach-Falles 275
9.1. Die Anerkennungsvoraussetzungen für juristische IV-Methoden (Juristische Programme) 275
9.2. Der Test der Programme 277
9.2.1. Test des Lösungsprogrammes für Konkurrenzen KLP und des Argumentationsmodelles AMLm anhand der Konkurrenzproblematik des Mephisto- Falles 277
9.2.2. Test des Kollisionsmodells KM und des Argumentationsmodells AMLm anhand der Kollisionsproblematik des Lebach-Falles 285
Sechster Teil: Verallgemeinerung 291
Kapitel 10. Verallgemeinerbarkeit der Programme und Modelle 291
10.1. Verallgemeinerbarkeit des Argumentationsmodells AMLm 291
10.1.1. Stellenwert des AMLm hinsichtlich des Verfahrens der Normkonkretisierung, einer analytischen juristischen Argumentationstheorie und einer analytischen Theorie der Rechtsanwendung 291
10.1.2. Problem der Verallgemeinerbarkeit des AMLm zur rechts- wie tatsachenorientierten juristischen Argumentationstheorie 295
10.2. Verallgemeinerbarkeit des Konkurrenzlösungsprogramms KLP und des Kollisionsmodells KM durch Aufgabe primärer Reduktionen des Problemfeldes 296
10.2.1. Aufgabe der Reduktion des Problemfeldes auf Widersprüche zwischen lediglich zwei Entscheidungsnormen 296
10.2.2. Aufgabe der Reduktion des Problemfeldes auf Verfassungsnormen, die in der Rechtsfolge ein subjektiv-öffentliches Recht gewähren 301
Siebter Teil: Zusammenfassung 302
Kapitel 11. Zusammenfassung der Ziele, Ansätze und Ergebnisse der Arbeit 302
11.1. Arbeitsziele 303
11.2. Generelle Arbeitsansätze 304
11.3. Spezifische Arbeitsansätze und Ergebnisse 305
Schrifttumsverzeichnis 312
Liste der Definitionen und Explikationen 317
Liste der Abbildungen 324