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Die richterliche Begründungspflicht

Verfassungsrechtliche Mindestanforderungen an die Begründung gerichtlicher Entscheidungen

Brüggemann, Jürgen

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 25

(1971)

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Table of Contents

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Inhaltsverzeichnis 10
Abkürzungsverzeichnis 14
Vorbemerkung 16
§ 1 Das verfassungsrechtliche Verständnis der Rechtsprechung 17
Erstes Kapitel: Erkenntnistheoretische und methodologische Vorgegebenheiten 22
§ 2 Allgemeine hermeneutische Vorüberlegungen 22
I. Sprachverständnis und Rechtsverständnis 22
II. Das allgemeine Sprachverständnis des Wortes „Grund 23
§ 3 Der Satz vom Grund 25
I. Die allgemeine philosophische Fragestellung 25
II. Der Satz vom Grund bei Leibniz 26
III. Der Satz vom Grund bei Heidegger 29
IV. Die rechtswissenschaftliche Fragestellung 32
§ 4 Das Verständnis rechtsprechender Tätigkeit 34
I. Rechtsgeschichtliche und rechtstheoretische Ausgangslage 34
II. Wandlungen zum gegenwärtigen Standort 38
1. Rechtsprechung als Rechtsverwirklichung 38
2. Gesetzesanwendung und Gesetzesauslegung 41
3. Gesetzesanwendung und richterliche Rechtsfortbildung 44
§ 5 Das Verständnis richterlicher Urteile 48
I. Das richterliche Urteil als Rechtserkenntnis 48
II. Das Problem der Rationalität 52
1. Die Intentionen: Wissenschaftlichkeit und Wahrheitssuche 52
2. Die Kennzeichen: Systematik und Methodik 54
a) Zur Problematik des rechtswissenschaftlichen Systembegriffs 54
b) Zur Problematik rechtswissenschaftlicher Methodik 58
III. Das intuitive Erkenntnis 59
§ 6 Die notwendigen Voraussetzungen der Richtigkeit des Urteils 61
I. Der zureichende Grund als Bedingung der Richtigkeit 61
II. Der Erkenntnisgrund als Vermittler der Evidenz der Richtigkeit 65
III. Die notwendigen Elemente des Erkenntnisgrundes 67
1. Die Konstruktion 67
a) Die Konstruktion als Mittel der Rechtsfindung — zur Kritik des begriffsjuristischen Positivismus — der formalisierte Konstruktionsbegriff 68
b) Die Konstruktion als Darstellungsaufgabe 73
2. Das Argument 74
IV. Methodenehrlichkeit im Dienste der Rechtsfindung und der Richtigkeitskontrolle 75
§ 7 Methodische Anforderungen an den Vorgang richterlicher Rechtsfindung als Maßstab bei der Bestimmung von Inhalt und Umfang richterlicher Rechtsausführungen in den Entscheidungsgründen 78
I. Die methodisch geleitete Rechtsfindung in den verschiedenen Stufen richterlicher Rechtsfortbildung 78
1. Präzisierung des Rechts 79
2. Konkretisierung des Rechts 79
3. Echte Rechtsfortbildung 84
II. Normerkenntnis und Dezision 85
III. Richterlicher Erkenntnisvorgang und Scheinbegründungen 88
Zweites Kapitel: Verfassungsrechtliche Konkretisierungen 94
§ 8 Auffassungen in der Rechtsprechung und im Schrifttum zur richterlichen Begründungspflicht 94
I. Plan und Aufbau der Untersuchung 94
II. Gewandeltes Verständnis gesetzlicher Regelungen durch die Rechtsprechung 94
1. Begründungspflicht für zivilgerichtliche Entscheidungen 94
a) Urteile 95
b) Beschlüsse 97
2. Auffassungen der oberen Verwaltungsgerichte 103
a) Bundesverwaltungsgericht 103
b) Bundessozialgericht 105
c) Bundesfinanzhof 106
aa) Umfang der gerichtlichen Begründungspflicht 106
bb) Umfang der Begründungspflicht des Revisionsklägers 107
III. Allgemeiner Prüfungsmaßstab des Bundesverfassungsgerichts 108
IV. Schrifttumsäußerungen 111
§ 9 Verfassungsrechtliche Ausgangsüberlegungen 112
I. Grundsätzliche Begrenzung aller staatlichen Gewalt 113
1. Verfassungsgeschichtliche und verfassungstheoretische Lage 113
2. Verwirklichung im Grundgesetz 116
II. Allgemeiner Rechtfertigungsvorbehalt 121
1. Sachliche Rechtfertigung 121
2. Formelle Rechtfertigung 124
a) Historisch-genetischer Bezug der Begründungspflicht 124
b) Gegenwärtiges Verfassungsverständnis 126
III. Unabhängigkeit und Gesetzesabhängigkeit der Rechtspflege 128
1. Idee der Unabhängigkeit 128
2. Verhältnis der Gesetzesabhängigkeit zur Begründungspflicht 130
3. Inhalt der Begründungspflicht 132
§ 10 Funktionale Stellung der rechtsprechenden Gewalt im Gefüge staatlicher Gewalten 133
I. Teilhabe an der Rechtsschöpfung 133
1. Verfassungsrechtliche Aspekte der Entwicklung 133
2. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung richterlicher Rechtsfortbildung 136
II. Einbeziehung in das System der Gewaltenkontrolle 139
1. Allgemeine Entwicklungstendenzen 139
2. Systematik der Kontrolle 143
3. Rechtfertigungsvorbehalt und Urteilsgründe 145
III. Integrationsaufgabe und Rechtfertigungsvorbehalt 148
1. Urteilsgründe als Mittel staatlicher Integration 148
2. Integration und Veröffentlichung 151
3. Integration und normative Öffentlichkeit 153
§ 11 Begründungspflicht und rechtliches Gehör 155
I. Rechtsprechungs- und Schrifttumsäußerungen 156
1. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 156
2. Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs 158
3. Schrifttumsäußerungen 159
II. Kritische Würdigung 160
III. Integration und rechtliches Gehör 163
§ 12 Der Rechtsstaat als rechtfertigender Staat 164
I. Gegenständlich vorgegebene Rationalität 164
II. Historisch-genetische Bezüge 165
Drittes Kapitel: Zusammenfassung und Schlußfolgerungen 168
§ 13 Zusammenfassung der in den ersten beiden Kapiteln gewonnenen Einsichten 168
I. Erkenntnistheoretische und methodologische Vorgegebenheiten 168
II. Verfassungsrechtliche Konkretisierungen 171
§ 14 Verfassungsrechtliche Mindestanforderungen an die Entscheidungsgründe und Rechtsfolgen mangelhafter Entscheidungsgründe 174
I. Revisions- und berufungsfestes Minimum der Urteilsgründe 174
II. Beschwerdefestes Minimum der Gründe eines Beschlusses 175
III. Verfassungsrechtliches und verfassungsbeschwerdefestes Minimum der Entscheidungsgründe 175
1. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 175
2. Schlußfolgerungen auf Grund des Verfassungszusammenhangs 176
a) Grundrecht auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) 176
b) Grundsatz der Gesetzesgebundenheit richterlichen Erkennens (Art. 20 Abs. 3 GG) 178
c) Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 GG) 180
Schlußbemerkung 183
Literaturverzeichnis 184
Register 202