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Staatsfinanzierung im Wandel

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Hansmeyer, K. (Ed.) (1983). Staatsfinanzierung im Wandel. Verhandlungen auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Köln 1982. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-45420-4
Hansmeyer, Karl-Heinrich. Staatsfinanzierung im Wandel: Verhandlungen auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Köln 1982. Duncker & Humblot, 1983. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-45420-4
Hansmeyer, K (ed.) (1983): Staatsfinanzierung im Wandel: Verhandlungen auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Köln 1982, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-45420-4

Format

Staatsfinanzierung im Wandel

Verhandlungen auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Köln 1982

Editors: Hansmeyer, Karl-Heinrich

Schriften des Vereins für Socialpolitik, Vol. 134

(1983)

Additional Information

Book Details

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort VI
Inhaltsverzeichnis VII
Wilhelm Krelle, Bonn: Eröffnungsplenum 1
Helmut Hesse, Göttingen: Begrüßungsansprache 3
Günter Hedtkamp, München: Krise des Steuerstaats? 11
A 11
B 15
B I 17
B II 26
Paul Kirchhof, Heidelberg: Verfassungsrecht und öffentliches Einnahmesystem 33
I. Die Aufgabe des Verfassungsrechts in einem Finanzstaat 33
1. Vier Direktiven des Grundgesetzes zu den Staatseinnahmen 34
2. Die staatswirtschaftliche Funktion dieser Verfassungsbindungen 35
a) Die Kontinuität der Rechtsentwicklung 36
b) Die Entwicklungsoffenheit der Finanzverfassung 36
c) Die Wahrung der Verhältnismäßigkeit 37
d) Die Koordination des ökonomischen mit sonstigem Staatshandeln 38
II. Die verfassungsrechtliche Skizze eines Steuersystems 39
1. Besteuerung des Erworbenen, nicht der Erwerbsfähigkeit 39
2. Die Steuerbarkeit des Eigentums in drei Zugriffsphasen 41
a) Die Besteuerung des Einkommens 42
b) Die Besteuerung der Einkommensverwendung 44
c) Die Bestandsteuer 45
d) Der verfassungsrechtliche Maßstab für eine Gesamtsteuerlast 46
III. Die „Sonderabgaben“ 47
1. Die Finanzfunktion 48
2. Die Ausgleichsfunktion 48
3. Die Anreizfunktion 49
IV. Die Vorzugslasten 51
1. Die Funktion der Vorzugslasten 51
2. Die Unterschreitung der Obergrenze 52
V. Die Kreditaufnahme 54
1. Der Staatskredit in der gesamtwirtschaftlichen Normallage 54
2. Die Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts 57
3. Die Ausnahme von der Junktimklausel 58
VI. Die Binnengrenzen innerhalb des verfassungsrechtlichen Einnahmesystems 59
Gerhard Scherrer, Regensburg: Plenum. Unternehmen und öffentliches Einnahmesystem 61
Dieter Schneider, Bochum: Öffentliche Einnahmen und Unternehmensrisiko 63
Problemstellung 63
A. Unternehmensrisiko als Entscheidungs- und Informationsrisiko in bezug auf das Steuerrecht 64
B. Beispiele für Änderungen des entscheidungslogischen Risikos durch das Steuerrecht 66
C. Beispiele für Änderungen des Informationsrisikos durch das Steuerrecht 75
Gerd Rose, Köln: Betriebswirtschaftlich bedeutsame Eigenschaften des Steuersystems 81
Zwei Vorbemerkungen 81
(1) Die Bezüge zum Tagungsthema 81
(2) Einschränkungen in der Darstellungsbreite und Belegtiefe 82
A. Gründe für das Interesse der Betriebswirtschaftslehre an der Erforschung von Eigenschaften des Steuersystems 83
B. Allgemeine Eigenschaften des Steuersystems von unmittelbarer betriebswirtschaftlicher Relevanz 85
1. Die bedeutende Höhe der Einzelsteuerlasten 85
2. Die Vielfalt der Steuerarten 87
3. Die Dependenzen und Interdependenzen zwischen den Steuerarten 88
C. Spezielle betriebskonstitutionsbezogene Eigenschaften 89
1. Die Standortbezogenheit der Besteuerung 89
2. Die Trägerpersonenbezogenheit der Besteuerung 90
3. Die Betriebsbezogenheit der Besteuerung 91
a) Rechtsformabhängigkeit 91
b) Rechtsorganisationsabhängigkeit 92
c) Sachzielabhängigkeit 93
d) Formalzielabhängigkeit 94
e) Betriebsgrößenabhängigkeit 94
D. Spezielle prozeß- und terminbezogene Eigenschaften 95
1. Die Prozeßabhängigkeit der Besteuerung 95
2. Die Bedeutung der konstitutiven Umgebung für die Besteuerung der Betriebsprozesse 96
3. Die Terminabhängigkeit der Besteuerung 96
E. Die Wertungsabhängigkeit der Besteuerung 97
1. Die Beurteilungsabhängigkeit der Besteuerung 97
2. Die Optionsabhängigkeit der Besteuerung 98
a) Zum Begriff der steuerlichen Optionen 98
b) Rechtswahlmöglichkeiten 98
c) Rechnungspolitische Wahlrechte 99
3. Die Deklarationsabhängigkeit der Besteuerung 99
F. Die Ungewißheit der Besteuerung 100
1. Das Phänomen der steuerlichen Ungewißheit 100
2. Ursachen für die Ungewißheit 100
a) Die Komplexität der Materie 101
b) Die Unbestimmtheit der Rechtsnormen 101
c) Die Unbeständigkeit der Normen und Norminterpretationen 102
3. Dimensionen der Ungewißheit 104
a) Zur Zweckmäßigkeit der dimensionalen Unterscheidung 104
b) Eingrenzbare Ungewißheiten 104
c) Uneingrenzbare Ungewißheiten 105
G. Zusammenfassung zu drei Haupt-Eigenschaftsgruppen 106
1. Die Gewichtigkeit der Besteuerung 107
2. Die Gestaltungsabhängigkeit der Besteuerung 107
3. Die Ungewißheit der Besteuerung 108
Werner Ehrlicher, Freiburg i. Br.: Arbeitskreis 1: Zur Theorie der Steuerreform 109
Hans-Peter Schneider, Hannover: Möglichkeiten und Grenzen von Steuerreformen aus verfassungsrechtlicher Sicht 111
I. Problemstellung 112
II. Möglichkeiten von Steuerreformen nach dem Grundgesetz 115
III. Grenzen von Steuerreformen nach dem Grundgesetz 122
1. Substantielle Grenzen 122
2. Materielle Grenzen 127
3. Formelle Grenzen 134
4. Institutionelle Grenzen 136
5. Funktionelle Grenzen 137
IV. Zusammenfassung 139
Reinhard Neck, Wien: Zur politischen Ökonomie von Steuerreformen 141
1. Einleitung 141
2. Theorie der Optimalbesteuerung und Steuerreform 142
2.1 Ansatz und Kritik der Theorie der Optimalbesteuerung 142
2.2 Steuerreform als Problem der Theorie des Zweitbesten 145
3. Theorie des Fiskaltauschs und Steuerreform 149
4. Ein Ansatz für eine positive politisch-ökonomische Theorie von Steuerreformen 154
4.1 Die Elemente des Modells 156
4.2 Ein dynamischer Ablauf einer Steuerreform 161
4.3 Ergebnisse des politisch-ökonomischen Ansatzes einer Theorie der Steuerreform 165
5. Ausblick 167
Siegfried F. Franke, Hamburg: Ein Beitrag zur Steuerreformpolitik in der Demokratie 171
1. Problemstellung: Andauernde Diskrepanz zwischen Steuerpostulaten und Steuerwirklichkeit 171
2. Zur Kennzeichnung des theoretischen Referenzrahmens 173
3. Thesen zur Steuerpolitik im wirtschaftspolitischen Willens- und Entscheidungsbildungsprozeß 176
3.1. Die Bedeutung von steuerpolitischen Leitbildern für inter- und innerparteiliche Auseinandersetzungen 176
3.2. Steuerdifferenzierungen als Bedingung und Ergebnis der Feinsteuerung der Steuerpolitik 181
3.3. Realisierungschancen von Steuerreformen im Konjunkturverlauf 184
3.4. Steuervereinfachungen bei zunehmendem Reformbedarf? 186
4. Einige Schlußfolgerungen 187
Cay Folkers, Stuttgart-Hohenheim: Zu einer positiven Theorie der Steuerreform 189
I. Steuerreform als Gegenstand der positiven Theorie 189
II. Individuelle Steuerreforminteressen und Reformspiele 192
III. Politische Steuerreforminteressen und Reformentscheidungen 199
IV. Institutionelle Konsequenzen 208
Kurt Schmidt, Mainz: Arbeitskreis 2: Steuerschätzung – Schattenwirtschaft 213
Josef Körner, München: Probleme der Steuerschätzung 215
I. Institutioneller Rahmen der offiziellen Steuerschätzung 215
II. Theoretische Grundlagen 215
1. Global- versus Partialanalyse 215
2. Prognoseprobleme bei indirekten Steuern 217
3. Prognoseprobleme bei direkten Steuern 220
III. Die Bedeutung von Veranlagungs- und Zahlungs-lags für die Steuerschätzung 224
1. Zahlungs-lags 224
2. Veranlagungs-lags 228
IV. Die Bedeutung von personellen Einkommensverteilungen für die Steuerschätzung 230
1. Einkommensminderungsfunktionen 230
2. Einflüsse auf die Aufkommenselastizität der Lohnsteuer 232
V. Die Aufkommenselastizität des Steuersystems als Prognose- und Kontrollinstrument der Steuerschätzung 235
VI. Zur Treffsicherheit der Steuerschätzungen 239
1. Verfahrenstechnik und Fehlermaße 239
2. Horizontale Treffsicherheitsanalyse 240
3. Vertikale Treffsicherheitsanalyse 242
4. Zur Treffsicherheit von Einzelsteuerprognosen 247
VII. Anforderungen an die Datenproduktion und einige Konsequenzen 249
Ralf Pauly, Osnabrück: Korreferat: Ökonometrische Schätzung des Lohnsteueraufkommens 253
1. Beschreibung des gesamtwirtschaftlichen Lohnsteueraufkommens 253
2. Ökonometrische Modelle 256
3. Schätz-, Test- und Prognoseergebnisse 258
4. Schlußbemerkung 262
Bruno S. Frey/Werner W. Pommerehne, Zürich: Quantitative Erfassung der Schattenwirtschaft: Methoden und Ergebnisse 265
I. Einleitung 265
II. Methoden zur quantitativen Erfassung der Schattenwirtschaft: Übersicht und einige Ergebnisse 269
1. Direkte Methoden 270
(a) Befragungen bei freiwilliger Beantwortung 270
(b) Befragungen durch Institutionen mit Sanktionsbefugnissen 271
2. Indirekte Methoden 272
(a) Diskrepanz zwischen Einkommen und Ausgaben 272
(b) Differenz zwischen tatsächlicher und offizieller Erwerbsquote 273
(c) Diskrepanz zwischen tatsächlicher und „normaler“ Bargeldhaltung 275
(d) Differenz zwischen nicht-gemessenem und offiziellem Sozialprodukt 277
3. Vergleich der Methoden und Ergebnisse 279
III. Determinanten der Schattenwirtschaft: Die Methode der weichen Modellierung 280
IV. Determinanten und Indikatoren: Die Methode der unbeobachteten Variablen 285
V. Abschließende Bemerkungen 289
Christoph Badelt, Wien: Korreferat: Schattenwirtschaft als Folge der Abgabenbelastung oder Ausdruck wirtschaftlichen Strukturwandels? 295
I. Spielarten der Schattenwirtschaft 296
II. Hypothesen zur Erklärung der Schattenwirtschaft 298
1. Thesen zum Angebot an Arbeitskräften in der Schattenwirtschaft 299
2. Thesen zur Nachfrage nach Gütern und Leistungen der Schattenwirtschaft 302
III. Abgabenbelastung und/oder wirtschaftlicher Strukturwandel? 304
1. Zur relativen Position der Abgabenbelastung 304
2. Triebkräfte eines Strukturwandels zur Schattenwirtschaft 306
Helmut Schlesinger, Frankfurt: Arbeitskreis 3: Probleme der Staatsverschuldung 309
Manfred Feldsieper, Köln: Gibt es eine normale Staatsverschuldung? 311
A. Zum Thema 311
B. Wachsende Wirtschaft mit Staatspapiergeld 315
C. Zentralbankgeldbereitstellung durch ausschließlichen Ankauf von (langfristigen) Staatspapieren 317
D. Zentralbankgeldbereitstellung durch Ankauf von Schuldtiteln des privaten Sektors 321
E. Zentralbankgeldbereitstellung durch Ankauf von Schuldtiteln in fremder Währung 324
F. Zentralbankgeldbereitstellung durch den Ankauf kurzfristiger Papiere 329
Rolf Caesar, Köln: Staatsverschuldung und Geldmengenziele 333
I. Fragestellungen 333
1. Das Problem 333
2. Abgrenzungen 334
II. Dimensionen des Problems 335
III. Wirkungen alternativer Wege der Staatsverschuldung auf monetäre Aggregate 343
IV. Zur geldpolitischen Beurteilung der Staatsverschuldung 354
1. Staatsverschuldung als Störfaktor oder Stütze der Geldpolitik? 354
2. Die Geldpolitik im „Schlepptau der Staatsverschuldung“? 357
Peter Trapp, Kiel: Korreferat: Staatsverschuldung und Geldmengenziele 363
Staatsverschuldung und Geldmengenentwicklung im Bilanzzusammenhang 365
Die Wirkung defizitbedingter Zinssteigerungen auf die Geldmengenentwicklung 370
Konsequenzen für die Geldpolitik 374
Hans-Hermann Francke/Dieter Friedrich, Freiburg i. Br.: Wirkungen der Staatsverschuldung auf die Beziehungen zwischen Nichtbanken und Finanzierungsinstituten 377
I. Zur Problemstellung 377
II. Portfoliotheoretische Grundlagen 378
III. Empirische Ergebnisse 383
IV. Ergebnisinterpretation 386
V. Konsequenzen für die Intermediationstätigkeit der Finanzierungsinstitute und das Debt-Management 396
Anhang. Herleitung der adaptiven Erwartungsbildung aufgrund einer GAMMA-Lagverteilung 398
Ernst-Moritz Lipp, Wiesbaden: Steigende Staatsverschuldung in offener Wirtschaft 401
1. Fragestellungen 401
2. Zahlungsbilanzrisiken einer kreditfinanzierten Ausweitung der Staatsquote 402
3. Internationale Portfoliowirkungen von Staatsdefiziten und Leistungsbilanzsalden 406
4. Gewöhnung der Volkswirtschaft an steigende Staatsdefizite? 408
5. Ein anderer Fall: Kreditfinanzierte steuerliche Investitionsförderung 412
6. Wechselkursschwankungen und finanzpolitischer Handlungsspielraum 413
7. Zusammenfassung 420
Harmen Lehment, Kiel: Korreferat: Wechselkurs- und zinsbedingte Crowding-out-Effekte kreditfinanzierter Staatsausgaben in der offenen Wirtschaft 423
Zinsinduzierte Verdrängungseffekte bei der Exportnachfrage 424
Wechselkursinduzierte Verdrängungseffekte 426
Implikationen für die Aussagefähigkeit ökonometrischer Simulationsanalysen kreditfinanzierter Staatsausgaben 427
Theo Thiemeyer, Bochum: Arbeitskreis 4: Nichtsteuerliche Einnahmen 433
Josef Isensee, Bonn: Nichtsteuerliche Abgaben – ein weißer Fleck in der Finanzverfassung 435
I. Der verfassungsrechtliche Konfliktstoff 435
II. Die Kompetenzordnung des föderativen Steuerstaats 437
1. Der Standort der nichtsteuerlichen Abgaben in der Kompetenzordnung 437
2. Kompetenzrechtliche Demarkationslinie und verfassungsrechtlicher Steuerbegriff 438
3. Die Steuer als Gemeinlast: Abgrenzung durch Legitimation 441
III. Der grundrechtliche Aspekt des Steuerstaats 442
1. Die strukturelle Grundrechtsgemäßheit der Steuer 442
2. Sonderlasten und Lastenausgleich 442
IV. Das Erfordernis typendifferenzierender Legitimation der nichtsteuerlichen Abgaben 443
1. Die Vielfalt der Typen 443
2. Das Verfassungsgebot der Typenkonsequenz 444
3. Die Differenzierung nach dem Legitimationsgrund 445
4. Die Sonderstellung des Sozialversicherungsbeitrags in der Finanzverfassung 446
V. Stichproben der Legitimationsproblematik 447
1. Abgabenlegitimation durch Pflichtmitgliedschaft 447
a) Der korporative Beitrag (Verbandslast) 447
b) Der Sozialversicherungsbeitrag 449
2. Abgabenlegitimation durch Vorteilsausgleich (Äquivalenzprinzip) 449
a) Gebühr und Beitrag (Vorzugslasten) 449
b) Der Sozialversicherungsbeitrag 453
3. Abgabenlegitimation durch Gruppensolidarität 454
a) Der Sozialversicherungsbeitrag 454
b) Die Ausgleichsabgaben (Sonderabgaben) 456
4. Abgabenlegitimation durch den Nutzen einer fremden Gruppe 457
a) Die Ausgleichsabgabe (Sonderabgabe) 458
b) Der Sozialversicherungsbeitrag des Arbeitgebers 459
Klaus-Dirk Henke, Hannover: Beitragssatzunterschiede in der gesetzlichen Krankenversicherung aus allokativer und distributiver Sicht 463
I. Zur quantitativen Bedeutung der Beitragssatzunterschiede in der gesetzlichen Krankenversicherung 465
II. Ursachen der Beitragssatzunterschiede und ihre Beeinflußbarkeit 466
III. Distributive und allokative Wirkungen der Beitragssatzunterschiede 471
1. Distributive Wirkungen 471
2. Allokative Wirkungen 473
IV. Schlußfolgerungen 477
Bert Rürup, Darmstadt: Alternative Beitragsbemessungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung in einnahmetheoretischer Sicht 483
Ad 1) Verfassungsmäßige Zulässigkeit 485
Ad 2) Gerechtigkeit 487
Ad 3) Umverteilungseffizienz 491
Ad 4) Ausreichendheit 492
Ad 5) Neutralität 495
Ad 6) Wachstumsfreundlichkeit 497
Ad 7) Praktikabilität 499
Fazit 501
Klaus Mackscheidt, Köln: Alternative Bemessungsgrundlagen für die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung 503
A. Rechtfertigungsargumente für eine Abkehr vom bisherigen Verfahren 503
I. Die Argumente 503
II. Würdigung der Rechtfertigungsargumente 504
III. Offene Positionen 508
B. Intersektorale Effekte unterschiedlicher Bemessungsgrundlagen 509
C. Sozialversicherungstheoretische und steuersystematische Einwendungen gegen die Wahl alternativer Bemessungsgrundlagen 516
Ludwig Bußmann, Dortmund: Konsequenzen sozialversicherungspolitischer Grundsätze für die Bemessungsgrundlagen 523
I. Vorbemerkungen 523
II. Die Bedeutung sozialversicherungspolitischer Grundsätze für die gesetzliche Rentenversicherung 524
1. Zur gegenwärtigen Finanzierungsdiskussion 524
2. Wechsel und Kombination von sozialversicherungspolitischen Grundsätzen 525
III. Wichtige sozialversicherungspolitische Grundsätze in ihrer Bedeutung für verschiedene Beitragsbemessungsgrundlagen 528
1. Das Umlageprinzip 528
2. Das Sozialversicherungsprinzip 529
3. Die Prinzipien der finanziellen Ergiebigkeit und Stabilität 533
4. Prinzipien der Wettbewerbsneutralität 535
4.1 Das Prinzip der Allokationsneutralität 536
4.2 Das Prinzip der Konzentrationsneutralität 538
5. Das Selbstverwaltungsprinzip 538
IV. Schlußfolgerungen 540
1. Konsequenzen bei isolierter Betrachtung 540
2. Kombinationsmöglichkeiten 540
Winfried Schmähl, Berlin: Veränderungen der Bemessungsgrundlage des Arbeitgeberanteils in der Rentenversicherung aus verteilungspolitischer Sicht 545
1. Zielsetzungen und Kriterien zur Beurteilung einer Umbasierung des Arbeitgeberanteils – zugleich eine Abgrenzung des Themas 545
2. Einige methodische Vorbemerkungen zur Ermittlung von Verteilungswirkungen in funktioneller und personeller Sicht 547
3. Auswirkungen auf die funktionelle Einkommensverteilung 549
4. Auswirkungen auf die personelle Einkommensverteilung in einer Periode 553
4.1 Die aufkommensneutrale Umstellung 553
4.2 Die weitere Entwicklung nach erfolgter Umstellung 557
5. Auswirkungen auf die intertemporale Einkommensumverteilung und den Typ des sozialen Sicherungssystems 564
5.1 Zwei Grundtypen sozialer Sicherungssysteme – damit verbundene Verteilungswirkungen und verteilungspolitische Zielvorstellungen 564
5.2 Ist der heutige Arbeitgeberanteil Lohnbestandteil? 565
5.3 Konsequenzen der Lösung des Arbeitgeberbeitrags vom versicherungspflichtigen Lohn 567
6. Eine Schlußbemerkung 569
Lutz Fischer, Hamburg: Arbeitskreis 5: Internationale Aspekte 571
Franz Wassermeyer, St. Augustin: Erfahrungen mit dem Außensteuergesetz von 1972 573
I. Einführung 573
II. Die Erfahrungen bei der Anwendung des AStG 573
1. Erfahrungen der Finanzverwaltung 573
2. Die Erfahrungen der Steuerpflichtigen und der Angehörigen der steuerberatenden Berufe 577
3. Die Anwendung des AStG durch die Finanzgerichte 581
4. Erfahrungen zu § 1 AStG 583
III. Dient das AStG der Wahrnehmung der Gleichmäßigkeit der Besteuerung von Auslandsbeziehungen? 585
1. Das AStG als Eingriffsgesetz 585
2. Führt die Anwendung der §§ 2 ff. AStG zu einer gleichmäßigeren Besteuerung? 585
3. Führt die Anwendung der §§ 7 ff. AStG zu einer gleichmäßigeren Besteuerung? 587
IV. Schlußwort 590
Perygrin Warneke, Dortmund: Die Wettbewerbswirkungen unterschiedlicher Regelungen über Abschreibungen und Investitionszulagen in den EG-Staaten 593
I. Bedeutung der Abschreibungen und Investitionszulagen für den Wettbewerb von Unternehmen 593
II. Methoden des internationalen Belastungsvergleichs zur Beurteilung der Wettbewerbswirkungen steuerlicher Abschreibungen und Investitionszulagen 595
III. Abschreibungs- und Zulagensysteme in den EG-Staaten 597
IV. Abschreibungsabhängige Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbslage von Unternehmen 603
1. Die Liquiditätslage als Indikator für die Wettbewerbssituation 603
2. Die Ertragswirkungen als Indikator für die Wettbewerbssituation 604
V. Beurteilung der Wirkungen von Abschreibungen und Zulagen 605
Anlage 1 611
I. Absetzungen für Abnutzung (Normalabschreibung) 611
1. Belgien 611
2. Bundesrepublik Deutschland 611
3. Dänemark 612
4. Frankreich 612
5. Griechenland 612
6. Großbritannien 612
7. Irland 612
8. Italien 612
9. Luxemburg 613
10. Niederlande 613
II. Sonderabschreibungen 613
1. Dänemark 613
2. Griechenland 613
III. Investitionsfreibeträge 613
Horst Zimmermann, Marburg: Arbeitskreis 6: Einkommens- und Vermögensbesteuerung 635
Dieter Bös/Georg Tillmann, Bonn: Neid und progressive Besteuerung 637
1. Einleitung 637
2. Definitionen 638
2.1 Der individuelle Neid 638
2.2 Gesamtwirtschaftlicher Neid 641
3. Vergleich mit den Opferprinzipien 643
3.1 Vorbemerkung 643
3.2 Faire Allokation und gleiches marginales Opfer 644
3.3 Individuelles Neidmaß nach Feldmann-Kirman; gleiches absolutes Opfer und gleiches relatives Opfer 646
4. Vergleich mit den modernen Optimal-taxation Ansätzen 648
4.1 Vorbemerkung 648
4.2. Unmöglichkeit, eine neidfreie Allokation durch Einkommenbesteuerung zu erhalten 649
4.3 Neidminimierung im ordinalen Sinn 651
4.4 Neidminimierung im kardinalen Sinne 651
5. Nachbarschaftsneid und lineare Besteuerung 656
6. Abschließende Bemerkungen 657
Anhang 659
Johannes Hackmann, Hamburg: Die Bestimmung des steuerrechtlichen Einkommensbegriffs aus finanzwissenschaftlicher Sicht 661
I. Grundlegung; zur Vorgehensweise 661
II. Der verteilungspolitisch bestimmte steuerliche Einkommensbegriff 664
III. Die Berücksichtigung weiterer steuerpolitischer Ziele 678
IV. Steuerpolitische Schlußfolgerungen: Die Notwendigkeit einer Einbeziehung von nicht-realisierten Wertänderungen in den steuerrechtlichen Einkommensbegriff 691
Wilhelm Pfähler, Göttingen: Lorenzgerechte Besteuerung und Tarifreformen 703
I. Einleitung 703
II. Effekte und Maßkonzepte einer Einkommensteuer-Tarifreform 703
A. Lokale und globale Niveaueffekte 704
B. Lokale und globale Umverteilungseffekte 706
III. Lorenzgerechte Tarif(niveau-)reformen 711
IV. Differentialanalyse lorenzgerechter „linearer“ Tarifniveauänderungen 715
A. Gesamtwirtschaftlich niveauäquivalente Differentialanalyse der Verteilungseffekte 716
a) Differentielle lokale Niveau- und (Um-)Verteilungseffekte 717
b) Differentielle globale (Um-)Verteilungseffekte 718
B. Gesamtwirtschaftlich verteilungsäquivalente Differentialanalyse der gesamtwirtschaftlichen Niveaueffekte 719
V. Regelgebundener Konjunkturzuschlag und lorenzgerechte „lineare“ Tarifänderung 720
Hans Zacher, München: Arbeitskreis 7: Abgaben im Dienst spezieller Zielsetzungen 723
Hans Herbert von Arnim, Speyer: Alternativen wirtschaftspolitischer Steuerung: Anreize oder Gebote 725
1. Vorbemerkung 725
2. Begriffliche Klarstellungen 727
3. Erscheinungsformen von Anreizen 729
4. Vergleich von Geboten und Anreizen unter dem Aspekt der ökonomischen Wohlfahrt 730
5. Die Beeinträchtigung der Freiheit durch Gebote und Anreize 733
6. Die Beeinträchtigung des Gerechtigkeitsgrundsatzes durch Gebote und Anreize 737
7. Zur politischen Willensbildung 739
8. Schlußbetrachtung 742
Hans Karl Schneider/Dieter Schmitt, Köln: Energiepolitik und Besteuerung 745
I. Fragestellung: Förderung energiepolitischer und gesamtwirtschaftlicher Ziele durch die Besteuerung der Energie? 745
II. Energiebesteuerung im Rückblick: Mittelbeschaffung für den Staat als vorherrschendes Ziel 746
III. Neuorientierung der Diskussion über Aufgaben der Energiebesteuerung: Energiesteuern im Dienste energiepolitischer Zielsetzungen 748
IV. Kritik 754
V. Abschließende Bemerkungen 762
Dieter Cansier, Tübingen: Steuer und Umwelt: Zur Effizienz von Emissionsabgaben 765
1. Rechtfertigung und Ausgestaltung allokativer Abgaben 765
2. Problematische ökologische Wirksamkeit 770
3. Der vernachlässigte Investitionsaspekt 774
4. Schlußbemerkungen 781
Norbert Andel, Saarbrücken: Plenum. Einnahmesysteme und internationaler Wettbewerb 785
Rolf Peffekoven, Kiel: Steuerliche Koordinationsprobleme in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern 787
I. Zum Problem 787
II. Besteuerung des Außenhandels 791
1. Besteuerungsverfahren 791
2. Probleme des Besteuerungsverfahrens 793
3. Entwicklungshilfe durch Außenhandelsbesteuerung 796
III. Besteuerung internationaler Einkommen 799
1. Zur Ausgangssituation 799
2. Effizienzaspekt 803
3. Verteilungsaspekt 810
IV. Resümee 815
Jörg Manfred Mössner, Hamburg: Die internationale Steuerflucht 817
I. Einleitung: Zur Aktualität des Themas 817
II. Wirtschaftliche Wirkungen der internationalen Steuerflucht 819
III. Begriff der internationalen Steuerflucht 820
1. Steuerflucht als Minderung der Steuerlast 820
2. Steuerflucht als Steuerhinterziehung, Steuerumgehung oder Steuervermeidung 821
3. Steuerflucht als volkswirtschaftliche Fehlzuordnung 824
4. Fazit 825
IV. Grundlagen der internationalen Steuerflucht 825
1. Gegenstand der internationalen Steuerflucht 825
2. Steuerfluchtländer 825
3. Steuerzufluchtländer 826
4. Internationales Steuergefälle 827
5. Internationale Freizügigkeit 827
V. Erscheinungsformen der internationalen Steuerflucht 827
1. Internationale Anknüpfungen der Steuerpflicht 827
2. Aufgabe unbeschränkter Steuerpflicht 828
3. Steuerflucht über Basisgesellschaften 829
4. Verrechnungspreis 830
5. Zwischenergebnis 831
VI. Staatliche Maßnahmen gegen die internationale Steuerflucht 831
1. Grundsätzliches 831
2. Beseitigung des Steuergefälles 831
3. Aufhebung der internationalen Freizügigkeit 833
4. Beseitigung der Vorteile beschränkter Steuerpflicht 834
5. Nichtanerkennung der eigenen Steuerrechtssubjektivität von Kapitalgesellschaften 835
6. Einheitliche Gewinnermittlung internationaler Konzerne 836
7. Ergebnis: keine „große Lösung“ 836
8. Ansätze „kleiner Lösungen“ 836
VII. Ergebnis 839
Helmut Hesse, Göttingen: Schlußplenum 841
Otto Gandenberger, München: Thesen zur Staatsverschuldung 843
I. Staatsverschuldung und politischer Prozeß 844
II. Zur Rolle der Staatsverschuldung in der Rezession 847
III. Zur Lastverschiebungsfunktion der Staatsverschuldung 860
Helmut Hesse, Göttingen: Schlußansprache 867
Verzeichnis der Plenumsleiter, Arbeitskreisleiter und Referenten 875
a) Plenumsleiter 875
b) Arbeitskreisleiter 875
c) Referenten 875