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Das Kollisions-, Zuständigkeits- und Anerkennungsrecht der internationalen Ehescheidung in Spanien

Hernanz Sanchez, Francisca

Schriften zum Internationalen Recht, Vol. 40

(1987)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 14
Einleitung 17
Teil 1: Geschichtlicher Rückblick 18
Erstes Kapitel: Von Trient bis Ende der Franco-Ära (1564–1975) 18
I. Vom königlichen Dekret vom 12. Juli 1564 zum Ehegesetz vom 18. Juni 1870 18
II. Art. 42 des Código Civil von 1889 und seine Auslegung bis zur republikanischen Gesetzgebung von 1932 20
III. Das republikanische Ehescheidungsgesetz vom 2. März 1932 24
1. Allgemeines 24
2. Die Rechtsprechung zur Feststellung der internationalen Zuständigkeit 25
2.1 Domizil 29
2.2 Die kumulative Aufzählung weiterer Anknüpfungsmomente 29
3. Die Rechtsprechung zur Feststellung des anwendbaren Rechts 31
3.1 Heimatstatut (Art. 9 CC) 31
3.1.1 Spanisches Recht 32
3.1.2 Ausländisches Recht 32
3.2 „Lex fori“ als tatsächliches Anknüpfungsprinzip 33
IV. Das Eherecht des National-Katholizismus während der Franco-Ära 34
1. Allgemeines 34
2. Die Eheschließung 37
2.1 Kanonische und bürgerliche Ehe: Art. 42 CC als zentrale Vorschrift des gesamten Eherechtssystems 37
2.2 Die bürgerliche Eheschließung 42
2.2.1 Die Anwendung des Art. 9 CC in Fragen der Ehefähigkeit 42
2.2.2 Die Anwendung des Art. 11 Abs. 1 CC in Fragen der Eheform 47
3. Die Ehescheidung 50
3.1 IRP-Anknüpfung 50
3.1.1 Allgemeines 50
3.1.2 Personalstatut, ordre public und Anwendung der eigenen Sachnormen 51
3.2 Internationale Zuständigkeit 54
3.2.1 Die fehlende funktionelle Zuständigkeit spanischer Gerichte 54
3.2.2 Ausschließliche Zuständigkeit der kirchlichen Instanzen bei kanonischen Ehen 55
3.3 Anerkennung von Auflösungsurteilen 58
3.3.1 Die automatische Wirkung der kirchlichen Entscheidungen im Zivilrecht 58
3.3.2 Die Anerkennung ausländischer Scheidungsurteile 59
3.3.2.1 Ordre-public-Klausel und Scheidungshauptfolgen 59
3.3.2.2 Die Rechtsprechung über die Nebenfolgen 61
Zweites Kapitel: Die Reformtendenzen seit November 1975 73
I. Die neue Auslegung des Art. 42 CC und dessen Aufhebung 73
1. Die spanische Verfassung von 1978 74
2. Die ‚Acuerdos‘ mit dem Heiligen Stuhl von 1978 82
II. Die Entwicklung der Rechtsprechung zu Fragen des Ehebandes 89
Teil 2: Die heutige Rechtslage: Das Gesetz Nr. 30/1981 98
Drittes Kapitel: Materiellrechtlicher Exkurs zum neuen Eherechtssystem 98
I. Das neue Eherechtssystem 98
II. Trennungsurteil, -klage und -gründe als Grundlage für eine Scheidungsklage 103
1. Scheidungsklage aufgrund eines Trennungsurteils 103
2. Scheidungsklage aufgrund einer Trennungsklage 104
2.1 Trennungsklage ohne Angabe von Gründen 104
2.2 Trennungsklage wegen eines der gesetzlich vorgesehenen Gründe 105
2.2.1 Verschulden 106
2.2.2 Schwerwiegende Umstände bei der Person des beklagten Ehegatten 106
2.2.3 Objektive Gründe 107
3. Trennungs- als Scheidungsgründe 109
III. Selbständige Scheidungstatbestände 109
1. Objektive Gründe 109
2. Verschulden 113
IV. Ergebnis 113
Viertes Kapitel: Das Kollisionsrecht der Ehescheidung 116
I. Allgemeines 116
II. Die Anknüpfung an die gemeinsame Staatsangehörigkeit 117
III. Die Anknüpfung an den gemeinsamen gewöhnlichen Aufenthalt 118
IV. Lex fori 123
1. Die Anknüpfung an den schlichten Aufenthalt beider Ehegatten 124
2. Klägerstatut 127
3. Beklagtenstatut 127
V. Bewertung 127
1. Allseitige/einseitige Kollisionsnorm 128
2. Traditionelle Hierarchie 128
3. Lex fori 131
VI. Ergebnis 137
Fünftes Kapitel: Die internationale Scheidungszuständigkeit 140
I. Die erste Zusatzbestimmung des Gesetzes Nr. 30/1981 140
II. Bewertung 142
III. Die Rechtsprechung 144
1. Ausschließliche Zuständigkeit 144
1.1 Vorrang der gemeinsamen spanischen Staatsangehörigkeit vor dem gemeinsamen ausländischen Aufenthalt 144
1.2 Gemeinsamer gewöhnlicher Aufenthalt und (unechte) fraus legis 146
1.3 Der Auto vom 21. Oktober 1982: Ein „Ausreißer“? 148
1.4 Zwischenergebnis 151
2. Konkurrierende Zuständigkeit 154
3. Kritik 156
IV. Ergebnis 162
V. Ein Blick auf die neue „Ley Orgánica del Poder Judicial“ vom 1. Juli 1985 163
Sechstes Kapitel: Die Anerkennung ausländischer Scheidungsurteile 167
I. Allgemeines 167
II. Das staatsvertragliche Anerkennungssystem des Art. 951 LEC (auch: „erstes“ Anerkennungssystem) 169
1. Allgemeines 169
2. Zweiseitige Staatsverträge 169
2.1 Schweiz (1896) 169
2.1.1 Anerkennungsfähige Entscheidungen 170
2.1.2 Die vertragliche Bestimmung über die internationale Zuständigkeit 170
2.1.3 Ordre-public-Klausel 172
2.2 Kolumbien (1908) 173
2.2.1 Anerkennungsfähige Entscheidungen 173
2.2.2 Verweisung auf die Gesetze des Anerkennungsstaates 173
2.3 Tschechoslowakei (1927) 174
2.3.1 Anerkennungsfähige Entscheidungen 174
2.3.2 Die Regelung der internationalen Zuständigkeit 176
2.3.3 Ordre-public-Klausel 177
2.4 Frankreich (1969) 177
2.4.1 Anerkennungsfähige Entscheidungen 178
2.4.2 Die Regelung der internationalen Zuständigkeit 178
2.4.3 Die Prüfung des angewandten Rechts 182
2.4.4 Ordre-public-Klausel 185
2.5 Italien (1973) 186
2.5.1 Anerkennungsfähige Entscheidungen 187
2.5.2 Die Regelung der internationalen Zuständigkeit 187
2.5.3 Die Prüfung des angewandten Rechts 188
2.5.4 Ordre-public-Klausel 190
2.6 Bundesrepublik Deutschland (1983) (noch nicht ratifiziert) 191
2.6.1 Anerkennungsfähige Entscheidungen 191
2.6.2 Die Regelung der internationalen Zuständigkeit 192
2.6.3 Die Prüfung des angewandten Rechts 200
2.6.4 Ordre-public-Klausel 202
3. Stellungnahme/Zwischenergebnis 203
III. Die Verbürgung der Gegenseitigkeit als selbständiges (auch: „zweites“) Anerkennungssystem (Artt. 952 f. LEC) 205
1. Allgemeines: Faktische Gegenseitigkeit 205
2. Die Anwendung von Artt. 952 f. auf deutsche Scheidungsurteile 209
IV. Das sogenannte „dritte“ Anerkennungssystem des Art. 954 LEC 213
1. Allgemeines: Theoretische und praktische Rolle des dritten Anerkennungssystems 213
2. Die Voraussetzungen des Art. 954 LEC im allgemeinen 215
2.1 Die internationale Zuständigkeit bei der Scheidungsanerkennung 216
2.2 Die kollisionsrechtliche Konformität des Scheidungsurteils 224
2.2.1 Die Durchführung der kollisionsrechtlichen Kontrolle 226
2.2.2 Die Verschmelzung der kollisionsrechtlichen Kontrolle mit der Ordre-public-Klausel 229
2.2.3 Ergebnis 233
Nachwort 235
Bibliographie 238
Anhang 259
Anhang I: Einschlägige gesetzliche Bestimmungen, die in der Arbeit zitiert wurden 261
Nr. 1: Código Civil 261
Nr. 2: Ley de Enjuiciamiento Civil 291
Nr. 3: Ley del Registro Civil 296
Nr. 4: Reglamento del Registro Civil 298
Nr. 5: Ehescheidungsgesetz (2. März 1932) 302
Nr. 6: Spanische Grundgesetze 303
Nr. 7: Konkordat/Abkommen mit dem Heiligen Stuhl 310
Anhang II: Spaniens gültige Staatsverträge zur Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile 313
Nr. 1: Schweiz 313
Nr. 2: Columbien 315
Nr. 3: Tschechoslowakei 316
Nr. 4: Frankreich 318
Nr. 5: Italien 322
Nr. 6: Bundesrepublik Deutschland 328
Anhang III: Beschlüsse des Tribunal Supremo zur Anerkennung ausländischer Scheidungsurteile in Spanien 337