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Störung, Streik und Aussperrung an der Hochschule

Ein Beitrag zur Konkretisierung von Grundrechten und zum Hochschulverwaltungsrecht

Pieroth, Bodo

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 289

(1976)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 10
Hinweis 14
0. Einleitung 15
1. Hintergründe — Ausschnitte aus dem Sachbereich 20
1.1. Kampfmaßnahmen an der Hochschule vor der Protestbewegung 21
1.2. Protestbewegung und Hochschulreform 22
1.2.1. Der neue Wissenschaftsbegriff 24
1.2.1.1. Der Wissenschaftsbegriff des deutschen Idealismus 24
1.2.1.2. Der Funktionswandel der Wissenschaft 25
1.2.1.3. Die politische Verantwortung der Wissenschaft 26
1.2.2. Entwicklung der Hochschulreform-Diskussion 28
1.2.3. Aktionsformen der Hochschulrevolte 32
1.2.3.1. Die „begrenzte Regelverletzung 32
1.2.3.2. Das Problem der Gewalt 33
1.2.3.3. „Teach-in\" und Vorlesungsrezension 35
1.2.3.4. „Kritische Universität 36
1.2.3.5. Destruktion des „bürgerlichen Wissenschaftsbetriebes 37
1.2.3.6. Streik 38
1.2.3.7. Aspekte zur Beurteilung der Aktionsformen 40
1.2.4. Studentischer Syndikalismus 41
1.2.4.1. Gewerkschaftliche Organisation der Studenten in Frankreich 41
1.2.4.2. Ansätze in der Bundesrepublik 42
1.3. Hochschulpolitik nach dem Ende der Protestbewegung 43
1.3.1. Die Aufspaltung der Studentenbewegung 43
1.3.2. Zur Hochschulpolitik der sozialistischen und kommunistischen Studentengruppen 44
1.3.3. Politische Reaktion der Professoren 46
1.4. Anschauungsmaterial 49
1.4.1. Arten und Formen studentischer Streiks 49
1.4.2. Aussperrungsmaßnahmen gegen Studenten 51
2. Der hochschulrechtliche Begriff der Störung 53
2.1. Einschlägige Normen und Diskussionsstand 53
2.1.1. Relevanz der Fragestellung 53
2.1.2. Normenbestand 54
2.1.2.1. Disziplinarrecht 54
2.1.2.2. Geltende unterverfassungsrechtliche Regelungen 59
2.1.2.2.1. Fragestellung 59
2.1.2.2.2. Ordnungsrecht 62
2.1.2.2.3. Sonstige Materien 62
2.1.2.3. Maßstäbe der Beurteilung 65
2.1.2.3.1. Allgemeines zur Rechtskonkretisierung 65
2.1.2.3.2. Einschlägige Grundrechte 67
2.1.2.3.3. Die Verweisung aufs Straf recht 69
2.1.2.3.4. Zur (ordnungs)rechtspolitischen Argumentation 71
2.1.3. Diskussionsstand 72
2.1.3.1. Rechtsprechung zum Begriff der Störung 72
2.1.3.2. Die Auffassungen in der Literatur 76
2.1.3.2.1. Die absolute Bestimmungsbefugnis des Dozenten im Hörsaal 76
2.1.3.2.2. Die radikale Gegenposition von Stuby 78
2.2. Konkretisierung der Wissenschaftsfreiheit 81
2.2.1. Überblick über die Dogmatik 81
2.2.1.1. Geschichtliche Entwicklung 81
2.2.1.2. Zur politischen Instrumentalisierung des Art. 5 Abs. 3 GG 84
2.2.1.3. Die Aporie vor dem Hochschulurteil 86
2.2.2. Das Hochschulurteil des Bundesverfassungsgerichts 88
2.2.2.1. Art. 5 Abs. 3 GG als „wertentscheidende Grundsatznorm 88
2.2.2.2. Art. 5 Abs. 3 GG als individuelles Freiheitsrecht 91
2.2.2.2.1. Die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts 91
2.2.2.2.2. Zur Methodik der Interpretation des Art. 5 Abs. 3 GG 92
2.2.2.2.3. Kritik der Kritiker 95
2.2.3. Drittwirkung des Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG? 99
2.2.3.1. Behandlung in der Literatur 99
2.2.3.2. Der Stand der allgemeinen Drittwirkungsproblematik 100
2.2.3.3. Ausschluß der Drittwirkungsfrage 101
2.2.3.4. Ein Judikat als Beispielsfall 104
2.2.4. Normbereichselemente 106
2.2.4.1. Ausgangspunkt 106
2.2.4.2. Das Identifikationsverbot 108
2.2.4.3. Wissenschaft und Politik 114
2.2.4.4. Zwischenbilanz; Förderung des Wissenschaftspluralismus? 118
2.2.4.5. Zur Rolle der Wissenschaftstheorie 121
2.2.4.5.1. Der inhaltliche und der formale Aspekt 121
2.2.4.5.2. Zur Verwendung des Begriffs „Ideologie 123
2.2.4.5.3. Beispielhafter Rückgriff auf wissenschaftstheoretische Aussagen 125
2.2.4.6. Die dialogische Struktur wissenschaftlicher Kommunikation 126
2.2.4.7. Sachgegebenheiten des Studiums 131
2.2.4.7.1. Gestaltung des Normbereichs durch Rechtsnormen 131
2.2.4.7.2. Sachliche und personelle Voraussetzungen heutiger Hochschullehre 132
2.2.4.7.3. Exkurs: Korporationsrechtliche Einbindung der Lehre 135
2.2.4.8. Lernfreiheit 136
2.2.4.8.1. Bisherige Argumentationsmuster 136
2.2.4.8.2. Wissenschaftsfreiheit der Studenten statt unreflektierter Tradierung der „Lernfreiheit 137
2.2.4.8.3. Folgerungen 140
2.2.4.9. Zulässige und unzulässige Diskussionsverlangen 141
3. Der studentische Streik 145
3.1. Stand der Meinungen 145
3.1.1. Literatur 145
3.1.2. Rechtsprechung 146
3.1.3. Stellungnahmen von Amtsträgern 150
3.2. Die Beteiligung von Studenten am Streik 150
3.2.1. „Lernfreiheit 151
3.2.2. Koalitionsfreiheit 152
3.2.2.1. Ausgangspunkt 152
3.2.2.2. Soziologische Aspekte 153
3.2.2.3. „Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen\" im Sinn des Art. 9 Abs. 3 GG 155
3.2.2.4. „Funktionswandel des Streiks im Spätkapitalismus 158
3.2.3. Vereinigungsfreiheit 160
3.2.3.1. Allgemeines 160
3.2.3.2. Sonderschranken für studentische Vereinigungen? 161
3.2.4. Versammlungsfreiheit 166
3.2.4.1. Art. 8 GG als einschlägiges Grundrecht 166
3.2.4.2. Die Schranken des Art. 8 GG 169
3.2.4.2.1. Die Positivität des Grundrechts der Versammlungsfreiheit 169
3.2.4.2.2. „Friedlichkeit\" von Versammlungen 170
3.2.4.2.3. Versammlungen unter freiem Himmel im Hochschulbereich 171
3.2.4.2.4. Versammlungen in Hochschulräumen 177
3.2.5. Zwischenergebnis: Keine „Globalaussagen 179
3.2.6. Der „passive\" studentische Streik im Vergleich zum Schülerstreik 180
3.2.6.1. Einschlägige Normen 180
3.2.6.2. Der Umfang der Schulbesuchspflicht 181
3.2.6.3. Verfassungsrechtliche Betrachtung des Schülerstreiks 182
3.2.6.4. „Studierpflicht\" nach geltendem Hochschulrecht 186
3.2.6.5. Ergebnis 187
3.2.7. Der Aufruf zum studentischen Streik 187
3.3. Die Beteiligung der Studentenschaft am Streik 190
3.3.1. Allgemeines zu den Studentenschaften 190
3.3.2. Die Grundrechtsfähigkeit der Studentenschaft 193
3.3.2.1. Unzulängliche Vermittlung von Funktionsbereich und Grundrechtsausübung 193
3.3.2.2. Zur Interpretation des Art. 19 Abs. 3 GG 195
3.3.2.3. Das „politische Mandat\" der Studentenschaft 199
3.3.3. Folgerungen 204
4. Aussperrungsmaßnahmen gegen Studenten 206
4.1. Ausgangspunkt 206
4.2. Reichweite und Grenzen des Art. 12 Abs. 1 GG 207
4.2.1. Die Reichweite des Rechts der freien Wahl der Ausbildungsstätte 207
4.2.1.1. Die Problematik von Teilhaberechten 207
4.2.1.2. Weitere Normbereichselemente des Rechts der freien Wahl der Ausbildungsstätte 210
4.2.2. Die Grenzen des Rechts der freien Wahl der Ausbildungsstätte 214
4.2.2.1. Nichtanwendbarkeit des Regelungsvorbehalts in Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG 214
4.2.2.2. „Ausbildungsstätte\" als Ausgangspunkt für die Begrenztheit des Normbereichs 217
4.2.2.3. Begrenzung durch andere Verfassungsnormen 219
4.2.2.4. Exkurs: Folgerungen für die Regelung der Immatrikulation 220
4.3. Ermächtigungsgrundlagen für Aussperrungsmaßnahmen 221
4.3.1. Art. 5 Abs. 3 GG 221
4.3.1.1. Grundsätzliches 221
4.3.1.2. Die Hochschullehrer als Beamte 222
4.3.1.2.1. Urlaub 225
4.3.1.2.2. Fernbleiben vom Dienst 228
4.3.1.2.3. Fürsorgepflicht des Dienstherrn 230
4.3.1.3. Die Verantwortung der Hochschulorgane für die Durchführung von Forschung und Lehre 232
4.3.2. Ordnungsrecht 236
4.3.2.1. Überblick über die gesetzliche Regelung 236
4.3.2.2. Generelle Abgrenzung des Ordnungsrechts zum Hausrecht 238
4.3.2.3. Verfassungsrechtliche Grenzen des in Hochschulsatzungen geregelten Ordnungsrechts 239
4.3.2.4. Verfassungsmäßigkeit ordnungsrechtlicher Maßnahmen 242
4.3.3. Hausrecht 247
4.3.3.1. Geschichtliche Entwicklung 247
4.3.3.2. Gesetzliche Regelung 248
4.3.3.3. Der Tatbestand des Hausrechts 251
4.3.3.4. Der Umfang des Hausrechts 252
4.3.3.4.1. Räumlicher Bezug 252
4.3.3.4.2. Normative Eingrenzungen 255
4.3.3.5. Selbstverwaltungs- oder Auftragsangelegenheit 257
4.3.4. Anstaltspolizei — Ordnungsgewalt — Anstaltsgewalt 259
4.3.4.1. Anstaltspolizei 259
4.3.4.2. Ordnungsgewalt 260
4.3.4.3. Anstaltsgewalt 261
4.4. Zu einzelnen Aussperrungsmaßnahmen 264
4.4.1. Vorbemerkung 264
4.4.2. Abbruch und Einstellung einer einzelnen Lehrveranstaltung 265
4.4.3. Solidarische Einstellung von Lehrveranstaltungen 266
4.4.4. Schließung der Universität 268
5. Zusammenfassung 269
Literaturverzeichnis 279
Sachregister 303