Menu Expand

Verfassungs- und verwaltungsrechtliche Aspekte eines Individualanspruchs auf Bauleitplanung

Fackler, Christian

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 558

(1989)

Additional Information

Book Details

Pricing

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Einleitung 15
Erster Teil: Die objektive Rechtspflicht der Gemeinde zum Eintritt in das Plannngsverfahren 19
I. Planungserfordernis gem. § 1 III BauGB 20
1. Auslegung des § 1 III BauGB aufgrund der Rechtsprechung des BVerwG 20
2. Problemstellungen 22
3. Inhaltliche Fortentwicklung des § 1 III BauGB bei unterlassener Planung 23
4. Abgrenzung zur Befreiungserteilung gem. §31 II BauGB 25
5. Ergebnis 27
II. Planungsbedürftigkeit im Außen- und unbeplanten Innenbereich (§§34, 35 BauGB) 28
1. Problemstellung 28
2. Entwicklungslinien in der Rechtsprechung des BVerwG 30
3. Analyse der Planungsbedürftigkeit 32
a. Auslösungsfaktor der Planungsbedürftigkeit 32
b. Funktion der Planungsbedürftigkeit 32
c. Inhalt der Planungsbedürftigkeit 33
4. Planungsbedürftigkeit für sonstige Vorhaben gem. §35 II BauGB 35
a. Notwendigkeit städtebaulich sinnvoller Zuordnung einzelner Vorhabenteile 36
b. Notwendigkeit des Schutzes künftiger Einzeleigentümer 37
c. Planungsbedürftigkeit bei Einzelvorhaben als Teil großangelegter Bebauung 38
5. Planungsbedürftigkeit für privilegierte Vorhaben gem. §351 BauGB 39
a. Diskussionsstand 39
b. Stellungnahme 41
6. Planungsbedürftigkeit für Innenbereichsvorhaben gem. §34 BauGB 43
a. Befürwortende Stimmen 43
b. Stellungnahme 43
c. Planungsbedürftigkeit aus § 1 III i.V. mit §34 BauGB 45
7. Ergebnis und Resümee 46
Zweiter Teil: Das subjektive Recht auf Bauleitplanung 49
A. §3 BauGB als subjektives Recht 50
1. Kapitel: §3 BauGB als Partizipationsvorschrift 52
I. Meinungsstand: Verwaltungsökonomie versus Demokratiegebot versus Rechtsstaatsgebot 52
1. Bürgerbeteiligung und Verwaltungsökonomie 52
2. Bürgerbeteiligung und Demokratieprinzip 54
3. Bürgerbeteiligung und Rechtsstaatsprinzip 57
II. Konsequenzen für die Frage des subjektiven Rechts 60
2. Kapitel §3 BauGB in der derzeitigen Beurteilung 61
I. Die Beurteilung des Schrifttums 61
1. Herrschende Anschauung 61
2. Gegenmeinung 62
II. Die Beurteilung der Rechtsprechung 63
1. Der Standpunkt des BVerwG 63
2. Gegentendenzen in der Verwaltungsrechtsprechung 66
3. Kapitel: Auslegung des §3 BauGB 68
I. Grammatikalische Interpretation 68
1. Vorgezogene Bürgerbeteiligung 69
a. Materielle Beurteilung 69
b. Verfahrensmäßige Beurteilung 70
2. Förmliche Bürgerbeteiligung 71
a. Mitteilungspflicht gem. §3 II S. 4 BauGB 71
b. Vorlagepflicht gem. §3 II S. 6 BauGB 72
c. Überprüfungspflicht gem. §3 II S. 4 BauGB 72
3. „Die Bürger\" als Adressaten des §3 BauGB 73
II. Historische Interpretation 74
1. Vorgezogene Bürgerbeteiligung 74
a. Die Modellfunktion des StBauFG 74
b. Zwecke der vorgezogenen Bürgerbeteiligung im BBauG 76
c. Korrekturen im Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens für die Novelle 1976 des BBauG 77
2. Förmliche Bürgerbeteiligung 78
III. Systematische Interpretation 80
1. §3 BauGB im Kontext des Baugesetzbuches 81
a. §§214 I S. 1 Nr. 1, 215 I Nr. 1 BauGB 81
aa. Konsequenzen für die vorgezogene Bürgerbeteiligung 81
bb. Konsequenzen für die förmliche Bürgerbeteiligung 82
b. §§214 I S. 1 Nr. 2, 215 I Nr. 1 BauGB 84
c. §§214 IIΙ, 215 I Nr. 2 BauGB 86
2. §3 BauGB im Kontext der gesamten Rechtsordnung 87
a. Bauleitplanung und Eigentumsschutz 87
b. Die Rechtsprechung des BVerfG zum effektiven Rechtsschutz im Verfahren 88
c. Auswirkungen des Mülheim-Kärlich-Beschlusses auf das Bauplanungsrecht 90
aa. Standpunkt des BVerwG 90
bb. Stellungnahme 91
(1) Eigenständigkeit von Verfahrensrechten im Verhältnis zu materiellen Grundrechten 92
(2) Nivellierung der Grundrechtsgewährleistungen 93
(3) Entwertung des Rechtsstaatsprinzips 94
(4) Ungeklärte Subjektivität der staatlichen Schutzverpflichtung aus Grundrechten 95
(5) Notwendige Differenzierung: „Grundrechtsrelevanz\" und rechtsstaatliches Minimum an Verfahrensgestaltung 96
d. Die Rechtsschutzsituation des Planbetroffenen 99
aa. Verwaltungsverfahren 100
bb. Verwaltungsprozeß 104
e. §3 BauGB und das Rechtsstaatsprinzip 107
aa. Das rechtliche Gehör im Bauplanungsverfahren 107
bb. Mindesterfordernisse des Rechtsstaatsgebots für die bauplanungsrechtliche Partizipation 111
cc. Konsequenzen der rechtsstaatlichen Partizipation 115
3. Differenzierungen 116
a. Differenzierung nach der Art der Beteiligten 116
b. Differenzierung nach der Funktion objektiver Planungsverpflichtung 118
c. Differenzierung nach der Art des Bauleitplans 120
B. § 47 VwGO als subjektives Recht 122
I. Ansätze zum subjektiven Recht 122
1. Rechtsprechung 122
2. Schrifttum 124
II. Stellungnahme 125
1. Unmaßgeblichkeit verfassungsrechtlicher Bezüge des §47 VwGO 125
2. Qualifizierung des §47 VwGO 126
3. Zum Argument der Rechtsschutzlücke 127
C. Ansprüche aus Grundrechten 129
1. Kapitel: Das Eigentumsgrundrecht des Art. 14 GG 129
I. Baufreiheit und Eigentum vom liberalen Ordnungsstaat bis zum planenden Sozialstaat 129
II. Problemstellungen 131
III. Eigentumsverletzung durch Bebauungsplanung 133
1. Rechtsprechung des BVerfG 133
2. Stellungnahme 133
IV. Grundeigentum und Diskrepanz zwischen Bedarf und Festsetzung 134
1. Grenzen der Sozialbindung 134
2. Konsequenzen legislativer Fehlprognosen 136
3. Zur Gleichschaltung legislativer und administrativer Prognosen 136
4. Außerkrafttreten von Bebauungsplänen infolge abweichender tatsächlicher Entwicklung 138
V. Planextern gelegenes Grundeigentum und konfligierende heranrückende Bauleitplanung 140
1. Das Urteil des BVerwG vom 16.4.1971 140
2. „Relativierung\" des §2 III, IV BauGB? 141
3. Zum Anspruch auf Bauleitplanung 141
VI. Grundeigentum und sachwidrige Nichtplanung 142
1. Grundlagen 142
2. Inhaltsbestimmung und Bestandsgarantie 144
3. Art. 14 I S. 1 GG als Verfassungsdirektive für den inhaltsbestimmenden Gesetzgeber 144
4. Konsequenzen verfassungswidriger Inhaltsbestimmung und Ergebnis 146
2. Kapitel: Der Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 I GG 147
I. Innere Struktur und normativer Gehalt des Art. 3 I GG 148
1. Verpflichtungsadressaten 148
2. Inhalt des Gleichheitssatzes und seine Bedeutung für den Gesetzgeber 148
II. Der Konflikt zwischen Bauleitplanung und Gleichbehandlungsgebot 149
III. Grundsätzliche Anwendbarkeit des Gleichheitssatzes im Planungsrecht 151
IV. Der Gehalt des Gleichheitssatzes im Planungsrecht 152
1. Inhaltsbestimmender Kontext des allgemeinen Gleichheitssatzes 152
2. Systemgerechtigkeit und Konsequenz 153
3. Funktion des Prinzips der willkürfreien Sachgerechtigkeit im Bauplanungsrecht 153
V. Von der Grundrechtsverletzung zum Leistungsanspruch 155
1. Verletzung des Gebots willkürfreier Sachgerechtigkeit 155
2. Anspruch auf Planergänzung 156
a. Teilhaberechtlicher Bezug der Bauleitplanung 156
b. Spezialgesetzlicher Ausschluß der Planungsrücknahme 156
c. Einpassung in die herrschende Grundrechtsdoktrin 158
aa. Art. 3 I GG als formelles subjektiv-öffentliches Recht 158
bb. Leistungsanspruch aufgrund gesetzlichen Regelungsprinzips und Verbots der Planungsrücknahme 159
cc. Keine Umdeutung der Grundrechte in Teilhaberechte 160
D. Ansprüche aus Folgekostenvertrag 162
1. Kapitel: Bestandsaufnahme 162
I. Begriff des Folgekostenvertrags 162
II. Problemdarstellung 163
III. Konzeption des BVerwG 164
1. Qualifizierung des Folgekostenvertrags 164
2. Rechte des Vertragspartners 165
IV. Konzeption des BGH 165
1. Anwendung der Grundsätze der c.i.c 165
2. Auslegung als Risikoübernahmevertrag 167
V. Rechtsprechung der Instanzgerichte 167
VI. Konzeption des Schrifttums 168
2. Kapitel: Stellungnahme 169
I. Interessenlage 169
II. Unzulänglichkeit der herrschenden Anschauung 171
1. Zur Konzeption des BVerwG 171
2. Zur Konzeption des Schrifttums 173
3. Zur Konzeption des BGH 173
III. Der Folgekostenvertrag als zweiseitig verpflichtender Vertrag 176
IV. Einpassung in das geltende Verfahrens- und Bauplanungsrecht 177
1. Anwendbarkeit des VwVfG 178
2. Unvollkommen zweiseitige Vereinbarung als zulässige Handlungsform und zulässiger Handlungsinhalt 178
a. Eröffnung des Vertragsraumes 180
b. Keine unzulässige Verkürzung der Abwägung 180
c. Gemeindliche Verfügungsbefugnis über den Vertragsgegenstand 183
d. Ergebnis 184
Dritter Teil: Das Dogma des unzulässigen Anspruchs auf Bauleitplanung 186
I. Der Anspruch auf Bauleitplanung im Spiegel der herrschenden Anschauung 186
II. Stellungnahme 188
1. Zur These von der Unzulässigkeit vertraglicher Vereinbarungen über die Ausübung von Rechtssetzungsbefugnissen 188
2. Zur These der Deklassierung des Rechtssetzungsverfahrens 189
3. Zur These der Überflüssigkeit des Anspruchs auf Bebauungsplanung 190
a. Das baurechtliche Gebot der Rücksichtnahme 190
aa. Der quantitative Anwendungsbereich des Rücksichtnahmegebots 190
bb. Der qualitative Anwendungsbereich des Rücksichtnahmegebots 191
cc. Gegenwärtige Unsicherheiten im theoretischen und praktischen Umgang mit dem Rücksichtnahmegebot 192
b. Rechtsschutz durch Art. 14 GG 195
c. Rechtsschutz durch Schadensersatz 196
d. Rechtsschutz durch Nichtigerklärung des Bebauungsplans 197
4. Zur Auslegung des §2 III, IV BauGB 197
a. Grammatikalische Auslegung 197
b. Historische Auslegung 199
c. Systematische Auslegung 200
aa. Begrenzung des §2 ΙII, IV BauGB durch höherrangiges Recht 200
bb. Begrenzung des § 2 III, IV BauGB durch § 47 VwGO und die Inzidentkontrolle 201
cc. Keine Begrenzung durch Landesrecht 201
III. Die formelle Bedeutung des §2 III, IV BauGB 202
1. Wege der gerichtlichen Verfahrenskontrolle 203
a. Nachträglicher Rechtsschutz 203
b. Die Partizipationsklage 204
aa. Funktion der Partizipationsklage 204
bb. Herleitung der Partizipationsklage 205
2. Ansatzpunkte zur funktionsgerechten Fortbildung der Partizipationsklage 208
3. Kritik an der Partizipationsklage und differenzierte Auslegung des §44 a VwGO 210
4. §2 ΙII, IV BauGB als spezialgesetzliche Schranke der Partizipationsklage 213
IV. Zur Verfassungsmäßigkeit des §2 ΙII, IV BauGB 215
Zusammenfassung in Thesen 216
I. 216
II. 216
III. 218
Literaturverzeichnis 219