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Theorie und Dogmatik des Öffentlichen Rechts

Ausgewählte Abhandlungen 1960–1980

Achterberg, Norbert

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 386

(1980)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 9
Α. Rechtstheorie 19
Die Evidenz als Rechtsbegriff 21
I. Das Problem und seine Behandlung 21
II. Der philosophische Evidenzbegriff 22
1. Objektive Evidenz 22
2. Subjektive Evidenz 24
3. Die Möglichkeit der Evidenztäuschung 25
III. Der juristische Evidenzbegriff 25
1. Die Evidenz als Mittel der Urteilsfindung 26
a) Die Evidenz als Rechtsgewinnungsmittel 26
b) Die Evidenz als „Beweis\"-Mittel 31
c) Die Evidenz als „Urteilsmittel 33
2. Die Evidenz als Tatbestandsmerkmal 35
IV. Evidenz und rationales Rechtsdenken 38
Rechtstheoretische Grundlagen einer Kontrolle der Gesetzgebung durch die Wissenschaft 41
I. 41
II. 43
III. 44
IV. 45
V. 47
VI. 49
Hans Kelsens Bedeutung in der gegenwärtigen deutschen Staatslehre 51
I. Die Reichweite des Themas 51
II. Der Bedingungsrahmen für die Ausbreitung der Beinen Rechtslehre 54
III. Die Auseinandersetzung mit Kelsen in der deutschen Staatslehre 57
IV. Ansatzmöglichkeiten für die Fortführung des Dialogs 68
Kelsen und Marx – Zur Verwendbarkeit der Reinen Rechtslehre in relativistischen und dogmatistischen Rechtssystemen 73
I. Bedeutung des Themas 73
1. Themeninhalt 73
2. Bedeutungsprognose 76
II. Grundlegung 80
1. Die Hauptthesen der Reinen Rechtslehre 80
2. Die Merkmale des Relativismus und des Dogmatismus und ihr Vorkommen in der Reinen Rechtslehre 84
III. Werthaltungstendenzen in Rechtssystemen westlicher und östlicher Prägung 89
1. Die wertrelativistische Haltung pluralistischer Rechtssysteme und ihre Ausnahmen 89
2. Die wertabsolutistische Haltung sozialistischer Rechtssysteme und ihre Ausnahmen 92
IV. Die Reine Rechtslehre in der Staatslehre der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik 95
1. Die Bedeutung Hans Kelsens in der Staatslehre der Bundesrepublik Deutschland 95
2. Die Bedeutung Kelsens in der Staatslehre der Deutschen Demokratischen Republik 100
V. Zusammenfassung: Veränderung der Bedingungsrahmen als Voraussetzung für die Ausbreitung der Reinen Rechtslehre 102
Thesen 106
I. 106
II. 107
III. 107
IV. 108
V. 108
Die gegenwärtigen Probleme der Staatslehre 110
I. Der Begriff Staatslehre 110
1. Staatstheorie und Rechtstheorie 110
2. Staatstheorie und Verfassungslehre 111
3. Staatstheorie und Politische Wissenschaft 112
II. Der Wandel der Beschäftigungsgegenstände der Staatslehre 113
1. Carl v. Rotteck 113
2. Georg Jellinek 114
3. Herbert Krüger 114
4. Felix Ermacora 115
5. Zwischenergebnis 115
III. Universale Staatslehre oder partikulare Staatslehren 116
IV. Weltstaatlichkeit 118
V. Der Staatsbegriff und seine Merkmale sowie deren Kriterien 120
1. Die Begriffsmerkmale des Staats 120
2. Die Souveränität als Merkmal der Staatsgewalt 122
VI. Der Bedeutungsschwund der Staatsrechtfertigungslehre 123
VII. Die Ersetzung der Staatszwecklehre durch eine Staatsaufgabenlehre 125
VIII. Der Etatismus 127
IX. Die Ablösung der Gewaltenteilung durch eine Funktionenordnung 129
X. Die Abhängigkeit des Gesetzesbegriffs von den verfassunggestaltenden Grundentscheidungen 130
XI. Die Deutung der Rechtsordnung als Rechtsverhältnisordnung 131
XII. Die Bedeutung der Menschenrechte 133
XIII. Schlußbemerkung 134
Rechtsverhältnisse als Strukturelemente der Rechtsordnung. Prolegomena zu einer Rechtsverhältnistheorie 135
I. Einführung 135
II. Dogmengeschichtliche Grundlagen 136
1. Juristische Aussagen 136
2. Beziehungssoziologie 139
3. Systemtheorie 142
III. Begriff des Rechtsverhältnisses 144
1. Definition 144
2. Wesensmerkmale 145
a) Rechtsnormgestaltung des Rechtsverhältnisses 145
b) Das Vorhandensein von Subjekten als Endpunkte des Rechtsverhältnisses 147
c) Die Zahl der Endpunkte von Rechtsverhältnissen 148
IV. Strukturebenen der Rechtsverhältnisse 149
1. Rechtssubjekte 149
a) Rechtsverhältnisse im staatlichen Bereich 149
b) Rechtsverhältnisse im supra- und inter staatlichen Bereich 151
2. Symmetrien 152
V. Rechtssubjektivität 153
1. Doppelnatur des Rechtssubjektsbegriffs 153
2. Rechtsverhältnisbezogenheit der Rechtssubjektivität 154
3. Rechtssubjektivität, Zurechnungsendsubjektivität und Zurechnungszwischensubjektivität 155
VI. Determination und Transformation 156
1. Determination 156
a) Volldetermination und Teildetermination 156
b) Heteronome und autonome Determinanten 157
2. Transformation 158
VII. Konsequenzen 159
VIII. Thesen 161
Argumentationsmängel als Fehlerquellen bei der Rechtsfindung 163
I. Bedeutung von Argumentationsmängeln 163
II. Typologie der Argumentationsmängel 165
III. Konsequenzen von Argumentationsmängeln 174
Rechtsprechungslehre — Desiderat der Wissenschaft 178
I. Vorbemerkung 178
II. Philosophische und soziologische Bedingungen einer Rechtsprechungslehre 180
1. Philosophische Anforderungen und Rechtsprechungslehre 180
a) Hermeneutik und Rechtsprechung 180
b) Semiotik und Rechtsprechung 183
c) Logik und Rechtsprechung 190
2. Soziologische Bedingungen der Rechtsprechungslehre 193
a) Soziale Voraussetzungen der Rechtsprechung 193
b) Soziale Folgen der Rechtsprechung 194
III. Ergebnis 196
Β. Rechtsdogmatik 197
I. Staatsrecht 199
Zulässigkeit und Schranken stillschweigender Bundeszuständigkeiten im gegenwärtigen deutschen Verfassungsrecht 199
I. Begriffsbestimmung, Arten und Ableitung stillschweigender Bundeszuständigkeiten 199
II. Die stillschweigenden Bundeszuständigkeiten in der Verfassungsrechtsgeschichte und im Verfassungsrecht des Auslands 206
III. Die stillschweigenden Bundeszuständigkeiten in der gegenwärtigen deutschen Staatsrechtslehre 214
IV. Die Notwendigkeit der Anerkennung stillschweigender Bundeszuständigkeiten und ihre Schranken 222
Die Entscheidung über das Bedürfnis für die Bundesgesetzgebung 229
I. Problematik und Meinungsstand 229
II. Kritische Stellungnahme 231
III. Ermessen und unbestimmter Rechtsbegriff nach dem derzeitigen Stand der Lehre 236
IV. Die Rechtsnatur der Bedürfnisprüfung nach Art. 72 Abs. 2 GG 241
V. Zur gerichtlichen Kontrolle der Entscheidung über das Bedürfnis für die Bundesgesetzgebung 247
Antinomien verfassunggestaltender Grundentscheidungen 250
I. 250
II. 251
III. 257
IV. 259
V. 265
VI. 272
Probleme der Inkompatibilität 273
A. 273
B. 285
Kriterien des Gesetzesbegriffs unter dem Grundgesetz 295
I. 295
II. 298
III. 302
IV. 315
Das Parlament im modernen Staat 318
I. Der Stand der parlamentswissenschaftlichen Forschung in Deutschland 318
II. Die Bedeutung des Themas 323
1. „Das\" Parlament 323
2. Der „moderne Staat 327
III. Die Eignung des Parlaments als Steuerungsinstrument im modernen Staat 331
1. Die Thesen der Fundamentalkritik am parlamentarischen Regierungssystem 331
a) Das Parlament — einem überholten Gesellschaftsmodell verhaftet 331
b) Das Parlament — durch wirtschaftliche Konzentration entmachtet 332
c) Das Parlament — gesellschaftliche Entwicklung hindernd 334
2. Die Antithese: Das Parlament — ohne Alternative 335
IV. Zur Gestaltung des Parlamentarismus als Steuerungssystem im modernen Staat 338
1. Das Parlament als Institut der Rechts- und der Gesellschaftsordnung 338
2. Grundfragen des parlamentarischen Regierungssystems 342
a) Die Freiheit des Mandats 342
b) Die Rolle der Opposition 346
c) Die Reichweite des Gesetzesvorbehalts und der Umfang der Diskontinuität 349
d) Die Entlastung des Plenums 351
e) Das Rechtsverhältnis des Abgeordneten 354
V. Die Konsequenz für das parlamentarische Regierungssystem in der Bundesrepublik Deutschland 357
Parlamentsreform — Themen und Thesen 358
Vorbemerkung 358
I. Einführung 359
II. Reformgegenstände und Reformvorschläge 363
1. Organisationsreform 363
a) Organe und Zuständigkeiten 363
aa) Enquête-Kommissionen 363
bb) Untersuchungsausschüsse 366
cc) Petitionsausschuß 371
dd) Parlamentsbeauftragter für den Bürgerschutz 373
b) Organbeendigung 374
aa) Dauer der Wahlperiode 374
bb) Auflösung des Parlaments 376
cc) Reichweite der Diskontinuität 378
c) Abgeordnetenverhältnis 379
aa) Kodifikationsbedürfnis 379
bb) Mandatsinhalt; Mandatsverlust 379
cc) Rechtsstellung des Abgeordneten 381
dd) Diätenwesen 382
2. Funktionsreform 385
a) Rechtsetzungsfunktion 385
aa) Entlastung des Plenums 385
bb) Straffung des Gesetzgebungsverfahrens 388
b) Kontrollfunktion 389
aa) Mitwirkung des Parlaments an der Planung 389
bb) Kontrolle der Nachrichtendienste 393
III. Schlußbemerkung 395
Bundesverfassungsgericht und Zurückhaltungsgebote. Judicial, political, processual, theoretical self-restraints 396
I. Vorbemerkung 396
II. Grundfragen der Stellung, der Aufgabe, des Verfahrens des Bundesverfassungsgerichts 397
1. Das Erfordernis richterlicher Selbstbescheidung 397
2. Die Beziehung des Bundesverfassungsgerichts zum Gesetzgeber 404
3. Die bundesverfassungsgerichtliche Verfahrensautonomie 410
III. Kritische Bemerkungen zu neueren Tendenzen in der Verfassungsprozeßrechtstheorie 419
Die Gesellschaftsbezogenheit der Grundrechte 421
I. 421
II. 425
III. 429
IV. 431
V. 433
VI. 435
VII. 447
II. Verwaltungsrecht 449
Die Verwaltungsakte des bundesbahnrechtlichen Planfeststellungs- und Enteignungsverfahrens und ihre Anfechtung nach der Verwaltungsgerichtsordnung 449
I. Die Bedeutung der Verwaltungsgerichtsordnung für die Rechtseinheit 449
II. Die Bedeutung der Verwaltungsgerichtsordnung für das bundesbahnrechtliche Planfeststellungs- und Enteignungsverfahren 450
1. Verwaltungsgerichtsordnung und bundesbahnrechtliches Planfeststellungsverfahren 451
a) Die Rechtsnatur des Planfeststellungsbeschlusses 451
b) Zuständigkeit des Gerichts und Vorverfahren 452
2. Verwaltungsgerichtsordnung und bundesbahnrechtliches Enteignungsverfahren 457
a) Die anfechtbaren Hoheitsakte 457
b) Die Anfechtung nach der Verwaltungsgerichtsordnung 461
3. Verfahrenstechnische Vorschriften 462
III. Zusammenfassung 463
Die Haftung bei schadengeneigter Arbeit im öffentlichen Dienstrecht 465
I. Der Begriff schadengeneigte Arbeit 465
II. Das arbeitsrechtliche Problem der Haftung bei schadengeneigter Tätigkeit 467
1. Die Fallgruppen der Haftung bei schadengeneigter Arbeit 467
2. Die Ausgestaltung des innerbetrieblichen Schadensausgleichs 468
III. Die bisherige Behandlung der Haftung bei schadengeneigter Arbeit im öffentlichen Dienstrecht in Schrifttum, Verwaltungspraxis und Rechtsprechung 471
IV. Eigene Stellungnahme 475
1. Zum Bedürfnis eigengearteter Haftung bei schadengeneigter Arbeit im öffentlichen Dienstrecht 475
2. Zum Erfordernis der Übernahme der arbeitsrechtlichen Grundsätze über die Haftung bei schadengeneigter Arbeit in das öffentliche Dienstrecht 480
3. Zu den Rechtsgründen der Haftungsbeschränkung und der Ersatzleistung bei schadengeneigter Arbeit im öffentlichen Dienstrecht 484
a) Haftung des Bediensteten gegenüber dem Dienstherrn 484
b) Haftung des Bediensteten gegenüber einem Mitbediensteten 488
c) Haftung des Bediensteten gegenüber einem Dritten 489
d) Haftung des Dienstherrn gegenüber dem Bediensteten 490
V. Ergebnis: Der Anwendungsbereich der Haftungsbeschränkung und der Ersatzansprüche bei schadengeneigter Arbeit im öffentlichen Dienstrecht 491
Leistungsbescheid und Funktionentrennung. Zugleich ein Beitrag zum Begriff der Rechtsprechung und zur Lehre vom streitentscheidenden Verwaltungsakt 493
I. 494
II. 496
III. 503
Der Verwaltungsvorakt 506
I. Einführung 506
II. Begriff und Arten des Verwaltungsvorakts 507
IIΙ. Dogmatische Besonderheiten des Verwaltungsvorakts 518
IV. Zusammenfassung 534
„Öffentliche Ordnung\" im pluralistischen Staat. Analytische Bemerkungen zu einem Grundbegriff des Polizei- und Ordnungsrechts 536
I. 536
II. 539
III. 552
IV. 562
Das Leistungsprinzip im öffentlichen Dienstrecht 570
I. Begriffliche Klärung 570
II. Die Verankerung des Leistungsprinzips in den verfassunggestaltenden Grundentscheidungen 572
ΙII. Die Ausformung des Leistungsprinzips im öffentlichen Dienstrecht und als Gegenstand seiner Reform 574
1. Einleitung 574
2. Der Leistungsgrundsatz im geltenden Dienstredit 575
3. Das Leistungsprinzip in der Dienstrechtsreform 577
a) Allgemeines 577
b) Einzelfragen 579
aa) Durchlässigkeit des Laufbahnsystems 579
bb) Übertragung von Spitzenpositionen auf Zeit 582
cc) Leistungsgerechte Besoldung 584
dd) Leistungszulagen 586
ee) „Nichtbewährungsabstieg 587
ff) Personalsteuerung 589
(1) Anforderungsprofile 590
(2) Beurteilung der Bediensteten 591
(a) Vorbemerkung 591
(b) Verwendungsbeurteilung 592
(c) Leistungsbewertung 592
IV. Thesen zur Effektuierung des Leistungsprinzips im öffentlichen Dienstrecht 593
Strukturen der Geschichte der Verwaltung, des Verwaltungsrechts und der Verwaltungsrechtswissenschaft 596
I. Geschichte der Verwaltung 596
1. Die Verwaltung im Mittelalter 597
a) Die personengebundene Gelegenheitsverwaltung des Frühmittelalters und die Landesherrschaft im Hochmittelalter 597
b) Das Scheitern der Reichsreform um die Wende des Spätmittelalters zur früheren Neuzeit 598
2. Die Verwaltung in der früheren Neuzeit 600
a) Die Organisation der Zentralverwaltung 601
b) Die Organisation der Provinzial-, Kreis- und Ortsverwaltung 602
c) Die Entstehung des Beamtentums 603
3. Die Verwaltung in der späteren Neuzeit 604
a) Die Stein/Hardenbergschen Reformen 604
b) Die Gneistschen Reformen 609
c) Die Zerstörung des Verwaltungsaufbaus im nationalsozialistischen Staat 612
II. Geschichte des Verwaltungsrechts 616
1. Die Reichs- und Landespolizeiordnungen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation 616
2. Das Verwaltungsrecht im absolutistischen Staat 617
3. Das Preußische Allgemeine Landrecht 618
4. Die Entstehung des modernen Verwaltungsrechts 619
III. Geschichte der Verwaltungsrechtswissenschaft 622
1. Die kameralistische Verwaltungslehre 623
2. Die Entstehung der Verwaltungsrechtswissenschaft 624
3. Der Ausbau der Verwaltungsrechtswissenschaft 624
a) Verwaltungsrechtswissenschaft im 19. Jahrhundert 624
b) Verwaltungsrechtswissenschaft im 20. Jahrhundert 626
Bibliographie 629
Namenverzeichnis 639
Sachverzeichnis 650