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Prüfung formeller Gesetze im Bereich der Exekutive

Ein Beitrag zur Dogmatik des Verhältnisses zwischen Legislative und Exekutive (Art. 93 Abs. 1 Nr. 2 GG)

Kabisch, Dieter

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 65

(1967)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 13
Einleitung 15
Erster Abschnitt: Zum Problem 16
I. Einführung 16
II. Bisherige Lösungsvorschläge 20
1. Die Ansicht G. Hoffmanns 21
2. Die Ansicht Bachofs 23
3. Die Ansicht Halls 25
III. Kritik der bisherigen Problemsicht 28
IV. Ansatz und Schwerpunktbildung 32
V. Konzentration auf das förmliche (nachkonstitutionelle) Gesetz 36
Zweiter Abschnitt: Grundlagen — Die Gesetzesbindung 37
I. Allgemeines 37
II. Die Stellung der Exekutive gegenüber dem Gesetz 39
1. Die Gesetzesbindung der Exekutive 39
a) Die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung 39
aa) Die rechtssatzschaffende Kraft des Gesetzes 40
bb) Der Vorrang des Gesetzes — „formelle\" und „materielle\" Gesetzeskraft 41
cc) Der Vorbehalt des Gesetzes 43
b) Die Stellung der Exekutive im Verfassungssystem des GG 44
c) Der Umfang des Gesetzesvorbehaltes 50
d) Die Wirkungen des Gesetzes auf die Exekutive 54
2. Die organisatorische Struktur der Exekutive 58
a) Die Organschaft 63
b) Zum Begriff der Kompetenz 66
c) Kompetenz und Zuständigkeit 67
3. Das Handeln der Exekutive in ihrem Kompetenzbereich 70
a) Allgemeine Handlungszuständigkeit 70
aa) Das Prinzip der Eigeninitiative 70
bb) Das Prinzip der Eigeninitiative im Exekutivbereich 74
cc) Das Prinzip der Determination 78
dd) Legalitäts- und Opportunitätsprinzip 80
ee) Abgrenzungen 83
b) Gesetzes-„anwendung\" und Gesetzesvollziehung durch die Exekutive 84
III. Die Gesetzesbindung der Judikative 97
IV. Ergebnisse 98
Dritter Abschnitt: Der eigene Lösungsversuch 101
Erster Teil: Die Prüfungs-„Kompetenz 101
A. Das allgemeine Funktionssubjekt 102
B. Die zentrale Bedeutung des Art. 100 Abs. 1 GG 103
C. Die ,normkritische Situation' 106
I. Die funktionale Stellung der Exekutivfunktion im Verfassungssystem des GG und die Gesetzesbindung 110
II. Die Wirkungen des Gesetzes auf die Exekutive 111
1. Die funktionellen Voraussetzungen 112
a) Die Bindbarkeit und Bestimmbarkeit der Exekutivfunktion 112
b) Die ,allgemeine Handlungszuständigkeit´ der Exekutivorgane 114
c) Gesetzesanwendung im Exekutivbereich — Wahrnehmung von Exekutivkompetenzen durch Exekutivorgane 115
d) Die Verpflichtung der Exekutivorgane zur Wahrnehmung ihrer Kompetenzen 118
aa) Legislativ-determinierte Exekutivkompetenzen 120
bb) Exekutive Eigenkompetenzen 120
2. Die funktionelle Beziehung zwischen dem Gesetz und der Exekutivfunktion 121
3. Die Wirkungen des Gesetzes bei seinem Inkrafttreten 122
a) Auf die Exekutivkompetenzen 122
b) Auf die allgemeine Handlungszuständigkeit der Exekutivorgane 123
III. Die Prüfungskompetenz als Organkompetenz von Exekutivorganen 124
1. Die Prüfungspflicht als Pflicht zur präventiven (Über-)Prüfung der Exekutivkompetenzen anläßlich des Inkrafttretens eines Gesetzes 124
a) Das Entstehen der Prüfungspflicht 132
b) Die ,Verhaltenserheblichkeit' des Gesetzes für die Exekutivorgane 132
aa) Die Entscheidungserheblichkeit für die Judikativorgane 132
bb) Die Verhaltenserheblichkeit für die Exekutivorgane 133
2. Der Zeitpunkt der Verhaltenserheblichkeit 134
IV. Die ,Verhaltenserheblichkeit´ als Voraussetzung der normkritischen Situation 134
D. Das spezielle Pflichtsubjekt der Prüfungspflicht 137
I. Die Notwendigkeit der Bestimmung des Pflichtsubjektes und die Methode 137
II. Möglichkeiten und Voraussetzungen der Bestimmung 139
1. Im Judikativbereich 139
a) Die verfassungsrechtliche Bestimmung des Pflichtsubjektes für den Judikativbereich („ein Gericht\") 139
b) Die legislative Regelung der Organisation im Judikativbereich 140
2. Im Exekutivbereich 140
a) Unmöglichkeit der Bestimmung des Pflichtsubjektes anhand des ,Begriffes´ der Gesetzesanwendung 141
b) Das ,Befaßt-Sein´ mit dem Gesetz bei Einsetzen der Verhaltenserheblichkeit als Kriterium 143
aa) Die Überprüfung der Exekutivkompetenzen anläßlich des Inkrafttretens eines Gesetzes 144
bb) Die Gubernativ-Funktion und die parlamentarische Verantwortlichkeit der (Bundes- bzw. Landes-)Regierung 147
III. Die (Bundes- bzw. Landes-)Regierung als Pflichtsubjekt der Prüfungspflicht 150
E. Die ,summarische´ Prüfung 150
Zweiter Teil: Die Folgerungen aus der Prüfungskompetenz 153
A. Der Normenkontrollantrag nach Art. 93 Abs. 1 Nr. 2 GG 159
I. Sinn und Bedeutung der abstrakten Normenkontrolle nach Art. 93 Abs. 1 Nr. 2 GG 159
1. Das einheitliche Institut der verfassungsgerichtlichen Normenkontrolle 160
2. Die Regelung des Zuganges zur verfassungsgerichtlichen Normenkontrolle, Art. 100 Abs. 1 — 93 Abs, 1 Nr. 2 GG 162
3. Die kommunale Verfassungsbeschwerde, § 91 BVerfGG — Art. 28 GG 162
II. Art. 93 Abs. 1 Nr. 2 GG als spezifisch auf die Exekutivfunktion ausgerichtete Zugangsregelung 165
1. Die Auswahl der Regierungen als ausschließliche Antragsberechtigte für den Exekutivbereich 169
2. Die Zulässigkeit des Normenkontrollantrages der Regierungen 173
a) „Zweifel\" im Sinne des Art. 93 Abs. 1 Nr. 2 GG 173
b) Die ,präsentive Rechtskontrollfunktion´ der abstrakten Normenkontrolle 175
c) Die Rechtsbetroffenheit des Antragstellers 178
d) Das Feststellungsinteresse 179
e) Zusammenfassung 180
B. Der Normenkontrollantrag als wirksame, funktionsgerechte Folgerung aus der Prüfungskompetenz 181
C. Die Pflicht der Regierung zur Stellung des Normenkontrollantrages 185
D. Beratungs- und Unterstützungspflichten des Organwalters gegenüber seinem Vorgesetzten 186
E. Abschließende Betrachtung des Ergebnisses 187
Dritter Teil: Ergebnisse und Thesen 190
Literaturverzeichnis 195
Personenverzeichnis 207
Sachverzeichnis 211