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Parlamentarische Finanzkontrolle in den Bundesländern,

dargestellt am Beispiel Baden-Württembergs

Welz, Joachim

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 429

(1982)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsübersicht 5
Abkürzungsverzeichnis 15
A. Gegenstände, Methoden und Plan der Arbeit 17
I. Die Bedeutung der parlamentarischen Finanzkontrolle in den Bundesländern 17
1. Die Rolle von Staatsfinanzen und öffentlichen Haushalten 17
2. Die Wechselbeziehung zwischen Finanzkontrolle und Stellung der Parlamente 20
3. Die Bedeutung der Länder in der öffentlichen Finanzwirtschaft 21
4. Besondere Rahmenbedingungen für die parlamentarische Finanzkontrolle in Baden-Württemberg 23
II. Ziele der Untersuchung und Methodenprobleme 24
1. Plan der Arbeit 24
2. Beteiligte Disziplinen 25
3. Eigengesetzlichkeiten des politischen Bereiches für eine wissenschaftliche Untersuchung 26
4. Quellen und Hilfsmittel 28
B. Rahmenbedingungen für die Haushaltsfunktionen von Exekutive und Legislative 31
I. Theoretische Grundlagen 31
1. Grundbegriffe des öffentlichen Finanzwesens 31
a) Finanz- und Haushaltswirtschaft 31
b) Parlamentarische Finanzkontrolle 32
2. Normative Grundlagen 35
a) Veränderungen durch die Haushaltsreform 35
b) Für die Länder verbindliches Bundesrecht 35
c) Baden-württembergisches Finanzrecht 36
3. Der Haushaltsplan 38
a) Haushaltsfunktionen 39
b) Gestaltung 41
c) Haushaltsgrundsätze 43
d) Rechtsnatur des Haushaltsplanes und deren Auswirkungen 44
aa) Der Theorienstreit 44
bb) Das Fehlen materieller Gesetzeswirkung 47
cc) Rechtsfolgen für den Untersuchungsgegenstand 49
4. Das klassische Modell der Finanzverfassung 53
a) Exekutive und Legislative im Budget-Kreislauf 53
aa) Aufstellung des Entwurfes 54
bb) Feststellung des Haushaltsplanes 55
cc) Vollzug des Haushaltsplanes 55
dd) Finanzkontrolle im engeren Sinne; Entlastung 58
b) Der Budget-Kreislauf 59
aa) Zeitliche Abfolge in Baden-Württemberg 59
bb) Das Wechselspiel von Legislative und Exekutive 59
II. Veränderung der Rahmenbedingungen in der modernen Finanzpolitik 60
1. Formale Schwächen der Haushaltspläne 60
a) Unvollständigkeit 60
b) Unübersichtlichkeit 61
c) Vollzugsorientierte Systematik 62
2. Bindungen des Haushaltsplanes durch außerbudgetäre Faktoren 62
a) Übersicht über die Bindungen 62
b) Politische Verflechtungen 63
aa) Europäische Gemeinschaften 63
bb) Die Rolle des Bundes im kooperativen Föderalismus 63
cc) „Dritte Ebene\" der Länderkooperation 70
dd) Auswirkungen des kooperativen Föderalismus auf die Stellung der Länderparlamente 71
ee) Verhältnis Länder — Gemeinden 71
c) Gebundene und freie Mittel in den Länderhaushalten 72
aa) Kostenintensive Länderzuständigkeiten 72
bb) Der freie Restbetrag 74
d) Planung 75
aa) Zweck und Arten 75
bb) Beeinträchtigung des Budgetrechtes 76
e) Auswirkung der fehlenden Spielräume auf die Bedeutung des Haushaltsplanes und die Stellung der Legislative 78
3. Schwindende Bindungswirkung der Haushaltspläne durch zunehmende Unbestimmtheit 79
a) Verspätetes Inkrafttreten 79
b) Ungewißheiten bei der Aufstellung 80
c) Veränderungen während der Haushaltsperiode 80
d) Vollzugselastizität 81
aa) Normativ geregelte Spielräume 81
bb) Umgehungsmöglichkeiten 84
cc) Konjunkturpolitisches Instrumentarium 85
dd) Aushöhlung des Budgetrechtes durch die Vollzugselastizität 86
e) (Fakultative) zweijährige Haushaltsperiode 86
f) Auswirkungen der Unbestimmtheit 88
4. Βedeutungsverlust von Haushaltsplan und parlamentarischem Budgetrecht als Folge der veränderten Rahmenbedingungen 88
a) Motive und Wirkungen der Haushaltsreform 88
aa) Formale Verbesserungen 89
bb) Stellung des Parlamentes 89
b) Abweichung vom klassischen Modell 90
C. Die Finanzkontrolle in den klassischen parlamentarischen Domänen 91
I. Parlamentarische Beratung und Feststellung des Haushaltsplanes 91
1. Die Beratung des Haushaltsplanes im Plenum 91
a) Vorbereitung und erste Beratung 92
b) Zwischen erster und zweiter Beratung 93
c) Zweite Beratung 95
d) Dritte Beratung 96
e) Bedeutung der Plenarberatung 97
2. Die Beratung des Haushaltsplanes im Finanzausschuß 98
a) Ablauf der Beratungen 98
aa) Zeitplan und Schwerpunkte 98
bb) Behandlungsweise 100
cc) Restriktive Beteiligung der Fachausschüsse 101
b) Beratung ausgewählter Einzeletats 101
aa) Einzelplan 01 (Landtag) 102
bb) Einzelplan 02 (Staatsministerium) 103
cc) Einzelplan 04/14 (Kultusministerium) 105
dd) Staatshaushaltsgesetz 108
c) Die Funktion des Finanzausschusses bei der Haushaltsberatung 109
aa) Schwächen und Stärken der Behandlungsweise 109
bb) Verfahrensgestaltung, Spar- und Kontrollfunktion 112
3. Der parlamentarische Einfluß bei der Haushaltsberatung 114
a) Von der Exekutive initiierte Änderungen 115
aa) Veränderungen der finanzpolitischen Lage während der Haushaltsberatung 115
bb) Einbau in den Entwurf des Haushaltsplanes 116
b) Vom Parlament initiierte Änderungen 118
aa) Art und Ausmaß der Veränderungen 118
bb) Politische Bedeutung der Veränderungen 124
cc) Die Rolle der Fraktionen 125
4. Bedeutung des Budgetrechtes im gegenwärtigen Länderparlamentarismus 128
a) Abweichungen vom klassischen Modell 128
b) Grenzen des parlamentarischen Einflusses 128
c) Funktionswandel des Budgetrechtes in Publizitätswirkung und Kontrolle 129
II. Finanzkontrolle i. e. S.; Entlastung 130
1. Prüfung und Kontrolle in der Verwaltung 130
2. Die Bedeutung des Landesrechnungshofes für die parlamentarische Finanzkontrolle 131
a) Aufgaben und Rechtsgrundlagen 131
b) Die Prüfungsarbeit des Rechnungshofes 132
aa) Prüfungsbereich 132
bb) Inhalt der Prüfung 133
c) Beratungstätigkeit 134
d) Berichterstattung und Öffentlichkeitsarbeit 136
e) Bewertung 137
aa) Der Rechnungshof als Basis der parlamentarischen Finanzkontrolle 137
bb) Grenzen und Mängel der Rechnungshofprüfung 137
cc) Reformbestrebungen 139
3. Das parlamentarische Entlastungsverfahren 140
a) Die Gegenstände im einzelnen 141
aa) Prüfung des Landesschuldbuches 141
bb) Prüfung der Rechnung und Entlastung des Rechnungshofes 141
cc) Behandlung der Ausgabereste 141
dd) Genehmigung der Haushaltsüberschreitungen 143
ee) Prüfung der Haushaltsrechnung; Beratung der Rechnungshof-Denkschrift 143
ff) Prüfung geheimer Angelegenheiten 144
gg) Entlastung 145
hh) Sonstige Berichte des Rechnungshofes 145
ii) Nachkontrolle 145
kk) Sonstige Formen der parlamentarischen Finanzkontrolle im engeren Sinne 147
b) Das parlamentarische Kontrollverfahren 148
4. Stellung und Arbeit des Rechnungsprüfungsausschusses 148
a) Überblick 148
aa) Geschichte 148
bb) Status und Aufgaben als selbständiger Fachausschuß 149
cc) Der (frühere) Status als Unterausschuß 149
b) Ausstattung 153
aa) Mitgliederzahl, Vertretung 153
bb) Vorsitz 153
cc) Büro, Verwaltung 155
c) Die Tätigkeiten des Rechnungsprüfungsausschusses 155
aa) Sitzungszahlen, Zeitplan 155
bb) Tätigkeiten, Schwerpunkte 155
d) Arbeitsweise 156
aa) Teilnahme an den Sitzungen 156
bb) Das Berichterstatter-System 157
cc) Die Beratungen im einzelnen 158
dd) Informatignsquellen 159
ee) Stil von Debatten und Beschlüssen; Abstimmungen 160
ff) Ergebnisse und Βeschlußformein 161
gg) Ausschußanträge, Berichte 163
e) Bewertung der Arbeit des Rechnungsprüfungsausschusses 163
aa) Prüfungsmaßstäbe 163
bb) Stellung zwischen Rechnungshof und Verwaltung 163
cc) Die unvollständige Abdeckung der Prüfungsebenen in Tätigkeiten und Selbstverständnis 165
dd) Differenzierendes Gesamturteil nach Aufgabe und Erwartung 167
5. Rechnungsprüfung im Finanzausschuß 167
a) Die Gegenstände und ihre Behandlung 168
b) Beratung der Rechnungshof-Denkschrift 169
aa) Gang der Beratung 169
bb) Änderungen 170
c) Geringer Stellenwert der Rechnungsprüfung 171
d) Berichte und Ausschußanträge 172
6. Die Rechnungsprüfung im Plenum 172
a) Gegenstände 172
b) Die Behandlung 173
aa) Stellung auf der Tagesordnung; Umfang 173
bb) Verlauf der Debatten 173
cc) Beschlußformeln 175
c) Nachkontrolle 176
d) Bewertung 176
7. Untersuchungsausschuß Finanzgebaren der Universitäten 177
8. Wirkung der parlamentarischen Finanzkontrolle i. e. S. 179
a) Probleme der Erfolgsbewertung 179
b) Wirkung der Rechnungsprüfung an ausgewählten Komplexen 180
aa) Kontrollbereich 180
bb) Geschäftsordnungsfragen 180
cc) Baumängel 180
dd) Organisations- und Wirtschaftlichkeitsprüfung 181
ee) Regreßmaßnahmen 183
ff) Universitätsbereich 184
c) Gesamtbewertung 190
aa) Die Grenzen der parlamentarischen Finanzkontrolle i. e. S. nach Ansatz und Selbstverständnis 190
bb) Die Schwächen der parlamentarischen Finanzkontrolle i.e. S. 190
cc) Reformüberlegungen 198
D. Neue Kontrollformen in den Domänen der Exekutive 203
I. Einwirkungsmöglichkeiten bei der Aufstellung des Haushaltsplanentwurfes 203
II. Beteiligung der Legislative am Haushaltsvollzug 203
1. Haushaltsanpassung in Gesetzgebungsverfahren 204
a) Der Nachtragshaushalt als Bindeglied zwischen Feststellung und Vollzug 204
aa) Verfahren und Bedeutung 204
bb) Abgrenzung zu über- und außerplanmäßigen Ausgaben 205
cc) Die baden-württembergische Praxis 206
b) Haushaltsanpassungsgesetze 207
2. Entstehung sonstiger parlamentarischer Mitwirkungsformen 209
3. Mitwirkung aufgrund der Landeshaushaltsordnung 209
a) Information über Veränderungen der Haushaltslage, § 10 Abs. 2 LHO 209
b) Über- und außerplanmäßige Ausgaben, § 37 Abs. 4 LHO 210
aa) Rechtsgrundlagen für die parlamentarische Beteiligung 210
bb) Erledigung durch den Finanzausschuß 210
cc) Fallgruppen; atypische vorherige Mitwirkung 210
dd) Haushaltsüberschreitungen als Instrument zur Neubewilligung 211
c) Konjunkturpolitisch bedingte Maßnahmen, § 42 LHO 215
d) Grundstücksveräußerungen, § 64 Abs. 2 LHO 215
e) Veräußerung von Unternehmen(santeilen), § 65 Abs. 5 LHO 215
4. Mitwirkung aufgrund der jährlichen Haushaltsgesetze 220
a) Übersicht 220
b) Regelung für über- und außerplanmäßige Ausgaben 220
c) Ausgabereste 221
d) Finanzhilfen 221
aa) Arten 221
bb) Bedeutung 223
cc) Behandlung im Finanzausschuß 223
e) Konkretisierung von Sperren 224
f) Kürzung bei Fehlbeträgen 225
g) Verfügungen über Planstellen 225
5. Mitwirkung aufgrund des Haushaltsplanes (qualifizierte Sperrvermerke) 226
a) Übersicht 226
b) Zuständigkeit des Finanzausschusses 226
c) Verfahren, Motive und Bedeutung der qualifizierten Sperrvermerke 229
6. Mitwirkung aufgrund Parlamentsbeschluß 231
a) Mitwirkung bei der Besetzung von Planstellen 231
b) Beschlüsse auf Abgabe von Berichten 232
7. Beteiligung aufgrund parlamentarischer Übung; sonstige Beteiligungen 233
a) Erweiterung von in der Landeshaushaltsordnung geregelten Tatbeständen 233
aa) Übersicht 233
bb) Über- und außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigungen 233
cc) Grundstückskauf 234
dd) Sonstige Verfügungen über Unternehmen 234
ee) Verfügungen über Lehrstühle 235
ff) Sonstige konjunkturpolitische Maßnahmen 236
b) Sonstige Fallgruppen parlamentarischer Mitwirkung 236
aa) Dringlichkeitslisten bei Bauvorhaben 236
bb) Aufstellung von Richtlinien 237
c) Einzelfälle als Beispiel für das Mitwirkungsspektrum 238
d) (Freiwillige) Information und Konsultation durch die Exekutive 239
aa) Institutionalisierte Information bei wiederkehrenden Ereignissen 239
bb) Information und Konsultation in Einzelfällen 240
cc) Bedeutung der Informationspraxis 240
8. Parlamentarische Vollzugsinitiativen 241
9. Ausmaß und Bedeutung der parlamentarischen Vollzugsmitwirkung 244
a) Systematisierung 244
b) Bedeutung der parlamentarischen Vollzugsmitwirkung 245
aa) Der Finanzausschuß als Instrument 245
bb) Grenzen der parlamentarischen Vollzugsmitwirkung 245
III. Rechtliche Beurteilung der parlamentarischen Vollzugsmitwirkung 246
1. Parlamentarische Vollzugsmitwirkung und Grundsatz der Vollständigkeit des Haushaltsplanes 247
2. Parlamentarische Vollzugsmitwirkung und der Vorrang des Gesetzes beim Haushaltsplan (Formzwang) 248
3. Parlamentarische Vollzugsmitwirkung und Gewaltenteilungsgrundsatz 249
a) Richtlinienkompetenz, Ministerverantwortlichkeit 249
b) Der Gewaltenteilungsgrundsatz als sedes materiaes 250
aa) Definition der traditionellen Lehre 250
bb) Von der Gewaltentrennung zur Gewaltenvermengung 251
cc) Neuverständnis der Gewaltenteilung 253
dd) Kriterien für die Verletzung des Gewaltenteilungsgrundsatzes 255
c) Vereinbarkeit der parlamentarischen Vollzugsmitwirkung mit dem Gewaltenteilungsgrundsatz 258
aa) Interpretationsspielräume der Finanzverfassung 258
bb) Haltung der Exekutive 259
cc) Vollzugsmitwirkung als Ausdruck der parlamentarischen Kontrollfunktion 261
dd) Erforderlichkeit und Zweckmäßigkeit 264
4. Wechselbeziehung von Mitwirkungsarten und Beurteilungsmaßstäben 266
5. Beurteilung der Rechtmäßigkeit der einzelnen Fallgruppen 267
a) Nachträgliche Information und Kontrolle 267
b) Vorherige Mitwirkung 268
aa) Information und Kenntnisnahme 268
bb) Typische qualifizierte Sperrvermerke 269
cc) Mitwirkung bei der Besetzung von Planstellen 272
dd) § 42 Abs. 1 LHO; qualifiziert gesperrte Leertitel 273
ee) Die gesetzlichen Mitwirkungsfälle 275
ff) Atypische über- und außerplanmäßige Ausgaben 275
c) Vollzugsermächtigungen durch Haushaltsgesetz 276
aa) Finanzhilfen, Richtlinien 276
bb) Konkretisierung von Sperren 277
cc) Anpassung an höherrangige Rechtsnormen 278
dd) Umschichtungen 278
d) Getarnte Neubewilligungen 278
e) Quantitative Bewertung der Vollzugsmitwirkung 280
IV. Die Rolle des Parlamentes im Budget-Kreislauf und deren Bedeutung für die Finanzpolitik 281
E. Die außerbudgetäre Finanzkontrolle des Landtages 283
I. Parlamentarische Finanzkontrolle bei Gesetzen 283
1. Bei der Gesetzgebung 283
a) Theoretische Voraussetzungen 283
aa) Die Auswirkung der Gesetze auf die Staatsfinanzen 283
bb) Stellung von Regierung und Parlament bei der Gesetzgebung 283
cc) Information des Parlamentes 285
b) Praktischer Einfluß des Parlamentes 285
aa) Übersicht 285
bb) Einschaltung des Finanzausschusses 286
cc) Beurteilung des parlamentarischen Einflusses 288
2. Mitwirkung beim Gesetzesvollzug 288
II. Finanzkontrolle bei Verträgen mit Bund, Ländern und Gemeinden 289
1. Staatsverträge 289
a) Theoretische Voraussetzungen 289
b) Parlamentarische Behandlung 290
2. Sonstige Verträge 290
a) Verwaltungsabkommen und deren Behandlung 290
b) Finanzwirksame Verträge außerhalb § 10 Abs. 4 LHO 292
3. Bewertung und Stand der Reformbestrebungen 292
III. Die Rolle des Landtages bei der Planung 293
1. Einfluß des Parlamentes auf die Finanzplanung 293
a) Beratung des Finanzplanes 293
b) Subventionsbericht 295
2. Die Rolle des Landtages bei der Landesplanung 296
3. Die Beteiligung des Landtages bei der Rahmenplanung nach Art. 91 a GG 298
4. Überlegungen zur stärkeren Beteiligung des Parlamentes an der Planung 300
IV. Teilhabe des Landtages an den Entscheidungen des Bundesrates 301
V. Finanzkontrolle durch sonstige Kontroll- und Informationsmittel 304
1. Anträge, schlichte Parlamentsbeschlüsse 304
a) Arten und Rechtsgrundlagen 304
b) Rechtswirkungen 305
c) Parlamentarische Behandlung 306
d) Beratung im Finanzausschuß 307
e) Wirkung 309
2. Anfragen 311
3. Petitionen 312
4. Berichte, Gutachten, Eigeninformation 313
F. Die Macht- und Einfluß Verhältnisse in der Finanzpolitik 317
I. Krise der parlamentarischen Finanzkontrolle und ihre Ursachen 317
1. Das Verhältnis Parlament — Regierung 317
2. Strukturelle Ursachen für die Unterlegenheit des Parlamentes 318
a) Strukturelle Schwäche 318
b) Mängel im Arbeitsstil 319
II. Die „kleine\" Parlamentsreform in Baden-Württemberg 321
1. Die Maßnahmen im einzelnen 321
2. Grenzen der Wirksamkeit 322
3. Ansätze zu strukturellen Verbesserungen 323
a) Der Parlamentarische Beratungsdienst 323
b) Die Stärkung der Ausschüsse 325
III. Die Rolle des Finanzausschusses in der parlamentarischen Finanzkontrolle 326
1. Rahmenbedingungen 326
a) Name, Wurzeln und Status 326
b) Rechtsgrundlagen 327
c) Größe, Mitgliederwechsel, Unterausschüsse 328
d) Sitzungszahlen 329
2. Mitgliederstruktur 330
a) Innerfraktionelles Auswahlverfahren 330
b) Die Soziologie des Finanzausschusses und die personellen Auswahlkriterien 331
aa) Persönliche Daten der Mitglieder von Finanz- und Kulturpolitischem Ausschuß im Vergleich 331
bb) Die Finanzausschußmitglieder in der politischen Hierarchie 336
cc) Auswahlkriterien 338
3. Der Finanzausschußvorsitzende 339
a) Auswahl und Persönlichkeit 339
b) Stellung 341
c) Vertretung 343
4. Arbeitsweise 343
a) Rechtsgrundlagen für das Verfahren 343
b) Technischer Apparat 344
c) Sitzungsteilnahme 344
aa) Abgeordnete 344
bb) Minister und Beamte 345
d) Formaler Ablauf der Sitzungen 346
e) Vertrauliche und geheime Beratungsgegenstände 347
f) Rückfluß Ausschuß — Plenum 348
aa) Ausschußanträge 348
bb) Sitzungsberichte, Protokolle 349
g) Öffentlichkeitsarbeit und Presseberichterstattung 351
5. Der Willensbildungsprozeß im Finanzausschuß 352
a) Sachkunde und Stellung der Mitglieder 352
b) Informationsquellen 352
aa) Beschaffung von Materialien 352
bb) Hearings 353
c) Das Berichterstatter-System 354
aa) Berichterstatter für Einzelangelegenheiten 355
bb) Die „großen\" Berichterstatter für den Haushaltsplan 355
cc) Bedeutung des Berichterstatter-Systems 360
d) Unter „organe 361
aa) Unter (ad hoc) Kommissionen 361
bb) Unterausschüsse 362
e) Kooperation mit anderen Fachausschüssen 363
f) Die Exekutiv-Vertreter in den Sitzungen 364
aa) Minister 364
bb) Beamte 365
cc) Rechnungshofmitglieder 365
g) Fraktionen und Fraktionsverhalten 365
h) Stellung und Möglichkeiten der Einzelmitglieder 370
i) Fremdbeeinflussung des Willensbildungsprozesses 371
aa) (Äußere) Lobby 371
bb) Innere Lobby 373
cc) Unterirdische Initiativen 374
dd) Grenzen der Fremdeinflüsse auf den Finanzausschuß 376
6. Die Tätigkeiten des Finanzausschusses 377
a) Übersicht 377
b) Auswertung 377
aa) Faktische Allzuständigkeit auf finanzpolitischem Gebiet 377
bb) Ausschluß der Selbstbefassung 383
7. Rechtliche Beurteilung der Funktionserweiterung des Finanzausschusses 385
a) Die Delegationsproblematik als sedes materiae 385
b) Die Zulässigkeitskriterien für Delegationen im Verfassungsrecht 387
c) Ausschußrechte in Verfassung und Geschäftsordnung 388
d) Repräsentationsgrundsatz und Ausschuß delegation 390
e) Vergleicharkeit von Plenum und Ausschüssen 395
f) Haushaltsordnung und Ausschuß delegation 398
g) Die Ausschußdelegation als parlamentarische Funktionserweiterung 400
h) Ausschußdelegation als integrierter Bestandteil des Arbeitsparlamentes 402
i) Grenzen der Ausschußdelegation 403
aa) Die Delegationsverbote der Verfassung 403
bb) Allgemeiner Plenarvorbehalt, Abgrenzungskriterien und Subsumtionsmatrix 404
k) Rechtliche Beurteilung der einzelnen Fallgruppen 407
aa) Ausschußautonomie (eigene Angelegenheiten) 407
bb) Vorbereitung für das Plenum 407
cc) Information und nachträgliche Kontrolle 407
dd) (Typische) über- und außerplanmäßige Ausgaben 408
ee) Sperrvermerke und Leertitel 409
ff) Mitwirkung bei der Besetzung von Planstellen 411
gg) Atypische über- und außerplanmäßige Ausgaben 411
hh) Finanzhilfen 412
ii) Konkretisierung von Sperren 412
kk) Beteiligung bei Richtlinien und Verteilungsschlüsseln 412
ll) Freie Neubewilligungen 413
l) Quantitative Bewertung der Delegation auf den Finanzausschuß 413
8. Der Finanzausschuß in der Finanzverfassungswirklichkeit 414
a) Stellung gegenüber der Regierung 414
b) Stellung gegenüber dem Plenum 416
c) Grenzen und Bedeutung des Finanzausschusses für die parlamentarische Finanzkontrolle 417
d) Reformüberlegungen 418
aa) Status des Finanzausschusses de lege ferenda 418
bb) Praktische Reformen 419
e) Der Finanzausschuß als Beispiel für die Rolle der Ausschüsse im Arbeitsparlament 421
IV. Die Grenzen von Arbeitsparlament und Reformmaßnahmen 421
V. Metanormative Struktur des finanzpolitischen Willensbildungsprozesses 422
1. Parlamentarische Faktoren 423
a) Der Einfluß von Einzelpersönlichkeiten 423
b) Eigengesetzlichkeiten des kollektiven Entscheidungsprozesses 424
c) Die Rolle der Fraktionen 424
aa) Verhältnis Regierung — Mehrheitsfraktion 425
bb) Die Stellung der Opposition 428
cc) Die (finanzpolitischen) Fraktionsarbeitskreise 429
dd) Innere Lobby 430
ee) Sonstige Koordinations- und Entscheidungsgremien, Spitzengespräche 431
2. Außerparlamentarische Einflüsse 431
a) Einflußträger 431
aa) Sachverständige, Beiräte, Kommissionen 432
bb) Parteien 432
cc) Verbände und organisierte gesellschaftlich relevante Gruppen; Bund der Steuerzahler 433
dd) Presse und Öffentlichkeit 434
b) Die ausgabentreibende Wirkung außerparlamentarischer Faktoren 435
VI. Die Krise der parlamentarischen Finanzkontrolle als Teil einer allgemeinen Krise der Staatsfinanzen 436
G. Zusammenfassung der Thesen der Arbeit 439
Anhang 444
Kurzprotokolle der geführten Interviews 444
I. Allgemeines 444
II. Die Interviews im einzelnen 444
1. Barthold 444
2. Bühringer 447
3. Götz 451
4. Hahn 452
5. Jandl/Kilian 454
6. Klenk 455
7. Krause 456
8. Lehmberg 458
9. Morlock 459
10. Schmitt 460
11. Welten 465
Literaturverzeichnis 465