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Die öffentlich-rechtliche Alterssicherung der verkammerten freien Berufe

Hahn, Dierk

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 243

(1974)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 18
Einleitung 21
A. Der Standort der öffentlich-rechtlichen Alterssicherung der verkammerten freien Berufe im Gesamtsystem der sozialen Sicherung 21
B. Gang der Erörterung 22
Erster Teil: Die gesellschaftlichen Grundlagen der öffentlich-rechtlichen Alterssicherung der verkammerten freien Berufe 24
Erstes Kapitel: Begriff und Wesen der freien Berufe 24
§ 1 Definitionsversuche im neueren Schrifttum 24
A. Fleischmann 26
B. Deneke 27
C. Kritik 28
§ 2 Der zugrundezulegende Begriff der freien Berufe 29
A. Umfang des Begriffs 29
B. Grenzfälle 30
I. Die Apotheker 30
II. Die Notare 32
§ 3 Die verkammerten freien Berufe im Zahlenbild 33
A. Gesamtzahl der Angehörigen der verkammerten freien Berufe 33
B. Zahl der Berufsangehörigen in selbständiger Stellung 34
C. Zahl der Berufsangehörigen in abhängiger Stellung 35
Zweites Kapitel: Die soziologischen Voraussetzungen der öffentlich-rechtlichen Alterssicherung der freien Berufe 36
§ 1 Die gruppenspezifischen Bedingungen der Alterssicherung der freien Berufe 36
§ 2 Die sozio-politischen Bedingungen der Alterssicherung der freien Berufe 38
Zweiter Teil: Das System der öffentlich-rechtlichen Alterssicherung der verkammerten freien Berufe 41
Erstes Kapitel: Die Formen der öffentlich-rechtlichen Alterssicherung der verkammerten freien Berufe 41
§ 1 Die berufsständischen Sicherungsformen 41
A. Die Versorgungseinrichtungen 41
I. Die Rechtsnatur der berufsständischen Versorgung 42
1. Einteilung der öffentlichen Sozialleistungen 42
a) Versicherung 42
b) Versorgung 44
c) Fürsorge 46
2. Einordnung der berufsständischen Versorgung 46
a) Die durch Beiträge der Versorgungsberechtigten finanzierte Versorgung 47
b) Die durch Beiträge Dritter finanzierte Versorgung 49
aa) Wesensmerkmale 49
bb) Beurteilung 50
c) Die durch Beiträge der Versorgungsberechtigten und Dritter finanzierte Versorgung 52
d) Die aus Haushaltsmitteln einer juristischen Person des öffentlichen Rechts finanzierte Versorgung 52
e) Die Versorgung der Alt- und Uraltlast 55
II. Die Organisationsformen der berufsständischen Versorgung 56
1. Durchführung der Versorgung in Eigenregie der berufsständischen Körperschaften 56
2. Durchführung der Versorgung durch besondere Versorgungsträger 57
a) öffentlich-rechtliche Versorgungsträger 57
aa) Körperschaften 58
bb) Rechtsfähige Anstalten 59
α) Struktur 59
β) Beurteilung der körperschaftlichen Strukturelemente 62
cc) Teilrechtsfähige Anstalten 66
b) Privatrechtliche Versorgungsträger 68
aa) Einzelversicherungsverträge 68
bb) Gruppenversicherungsverträge 68
cc) Rückversicherungsverträge 69
B. Die Fürsorgeeinrichtungen 71
§ 2 Die staatlichen Sicherungsformen 72
A. Die bundesgesetzliche Rentenversicherung 72
I. Die Versicherungspflicht der verkammerten freien Berufe 72
II. Die Versicherungsberechtigung der verkammerten freien Berufe 74
1. Die Rechtslage bis zum Rentenreformgesetz vom 16.10.1972 74
a) Die freiwillige Weiterversicherung 74
b) Die freiwillige Höherversicherung 76
2. Die Rechtslage nach dem Rentenreformgesetz vom 16.10.1972 76
a) Die Pflichtversicherung auf Antrag 77
b) Die Freiwillige Versicherung 79
c) Die Stiftung für die Alterssicherung älterer Selbständiger 81
B. Die Sozialhilfe 82
§ 3 Das Verhältnis von bundesgesetzlicher Rentenversicherung und berufsständischer Pflichtversorgung 83
A. Allgemeines 83
B. Die Befreiung von der Versicherungspflicht nach § 7 Abs. 2 AVG 84
I. Anwendungsbereich der Vorschrift 84
II. Voraussetzungen der Befreiuung nach § 7 Abs. 2 AVG 85
1. Formelle Voraussetzungen 85
2. Materielle Voraussetzungen 86
a) Öffentlich-rechtliche Versicherungs- oder Versorgungseinrichtungen 86
b) Berufsgruppe 87
c) Versicherungspflicht aufgrund Gesetzes 89
III. Wirkungen der Befreiuung nach § 7 Abs. 2 AVG 89
1. Der sachliche Geltungsbereich der Befreiung 90
2. Der zeitliche Geltungsbereich der Befreiung 90
3. Beitragsrechtliche Wirkungen der Befreiung 91
a) Beitragserstattung 91
b) Arbeitgeberbeiträge 92
c) Nachversicherung 93
aa) Nachversicherung von Beamten 93
bb) Beitragserstattung für Zeiten der Erfüllung öffentlich- rechtlicher Dienst- und Leistungspflichten 94
Zweites Kapitel: Die Verwendung der berufsständischen und staatlichen Sicherungsformen in den einzelnen Berufsständen 96
§ 1 Die Alterssicherung der Heilberufe 96
A. Die Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte 96
I. Die Ärzte 96
1. Die Ärzteversorgung vor dem Inkrafttreten der Heilberufskammergesetze der Länder 96
2. Die Ärzteversorgung unter den Heilberufskammergesetzen der Länder 98
II. Die Zahnärzte 99
III. Die Tierärzte 100
B. Die Kassenärzte und Kassenzahnärzte 101
I. Bestrebungen zur Regelung der Alterssicherung auf Bundesebene 101
1. Der Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Regelung des Kassenarztrechts von 1952/1953 101
2. Das Gesetz über das Kassenarztrecht von 1955 102
II. Landesrechtliche Regelungen der Alterssicherung 104
C. Die Apotheker 106
§ 2 Die Alterssicherung der rechts- und wirtschaftsberatenden Berufe 110
A. Die Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte 110
I. Die Rechtsanwälte 110
1. Die Alterssicherung auf Bundesebene 110
a) Die Alterssicherung nach der BRAO 110
b) Die Alterssicherung nach dem Entwurf eines Rechtsanwaltsversicherungsgesetzes — RAVG — 111
c) Die Alterssicherung nach dem Angestelltenversicherungsgesetz 112
2. Die Alterssicherung auf Landesebene 114
a) Versorgungseinrichtungen 114
b) Fürsorgeeinrichtungen 115
II. Die Notare 116
1. Die Alterssicherung nach der BNotO 116
2. Die bestehenden Alterssicherungseinrichtungen 117
a) Berufsständische Einrichtungen 117
b) Staatliche Einrichtungen 119
III. Die Patentanwälte 120
B. Die Steuerberater und Steuerbevollmächtigten 121
I. Die Alterssicherung durch berufsständische Versorgungseinrichtungen 121
II. Die Alterssicherung durch die Angestelltenversicherung und durch sonstige Versorgungsformen 122
C. Die Wirtschaftsprüfer 123
§ 3 Die Alterssicherung der Architekten 124
§ 4 Die Alterssicherung der Seelotsen der Reviere 126
A. Geschichtliche Entwicklung der Alterssicherung der Seelotsen bis zum Inkrafttreten des SLG 126
B. Die Alterssicherung der Seelotsen nach dem SLG 128
I. Die gesetzliche Regelung 128
1. Allgemeiner Überblick 128
2. Gewährleistungspflicht des Bundes 129
II. Das Versorgungssystem bis zum 31.12.1969 132
1. Die Pflichtversorgung 132
2. Die freiwillige Versorgung 134
III. Das Versorgungssystem seit dem 1.1.1970 135
1. Die Neuordnung der Versorgung 135
2. Die Angestelltenversicherung 137
a) Versicherungspflicht 137
b) Nachversicherung 137
3. Die Gemeinsame Ausgleichskasse 138
a) Funktion 138
b) Struktur 139
aa) Trägerschaft 139
bb) Organe und Verwaltung 142
cc) Aufbringung und Verwendung der Mittel 142
dd) Ausgleichsleistungen 143
4. Die brüderschaftsinternen Ausgleichskassen 144
5. Die Zusatzversorgung 146
Dritter Teil: Die Alterssicherung der verkammerten freien Berufe durch ihre berufsständischen Selbstverwaltungskörperschaften 148
Erstes Kapitel: Die Alterssicherung als Aufgabe der berufsständischen Selbstverwaltung 148
§ 1 Begriff und Wesen der berufsständischen Selbstverwaltung 148
§ 2 Die Zuständigkeit der berufsständischen Körperschaften zur Durchführung von Versorgungsmaßnahmen 150
A. Die Versorgungsaufgabe als Einzelzuständigkeit der Kammern 150
B. Die Versorgungsaufgabe als Bestandteil der Allgemeinzuständigkeit der Kammern 152
Zweites Kapitel: Die innere Struktur der Versorgungseinrichtungen der berufsständischen Körperschaften 154
§ 1 Das Versorgungsverhältnis 155
A. Die Ausgestaltung des Versorgungsverhältnisses 155
I. Die Pflichtmitgliedschaft 156
1. Voraussetzungen 156
2. Ausnahmen und Befreiungen 157
a) Allgemeines 157
b) Ausnahme- und Befreiungsgründe 158
II. Die freiwillige Mitgliedschaft 159
III. Die Mitgliedschaft der Zusatzversorgung 161
IV. Die Mitgliedschaft bei mehreren Versorgungseinrichtungen 162
V. Die Überleitung der Mitgliedschaft 163
B. Die Rechtsnatur des Versorgungsverhältnisses 165
I. Die Pflichtversorgung 165
II. Die freiwillige Versorgung 165
III. Die Zusatzversorgung 166
§ 2 Die Versorgungsleistungen 167
A. Die Leistungsarten 167
I. Haupt- und Nebenleistungen 167
II. Anspruchsleistungen 169
III. Ermessensleistungen 170
B. Die Leistungsvoraussetzungen 172
I. Allgemeine Voraussetzungen 172
1. Die Versorgungsfälle 172
a) Das Alter 172
aa) Die allgemeine Altersrente 172
bb) Die vorgezogene und hinausgeschobene Altersrente 175
b) Die Berufsunfähigkeit 176
c) Der Tod 177
2. Die Wartezeit 178
II. Besondere Voraussetzungen 180
1. Die Altersrente 180
2. Die Berufsunfähigkeitsrente 181
3. Die Hinterbliebenenrenten 182
a) Die Witwenrente 182
b) Die Witwerrente 185
c) Die Waisenrenten 185
C. Die Leistungshöhe 186
§ 3 Die Aufbringung und Verwendung der Mittel 189
A. Die Aufbringung der Mittel 189
I. Die Beitragshöhe 189
II. Das Beitragsverfahren 191
B. Die Verwendung der Mittel 192
§ 4 Die innere Organisation der Versorgungseinrichtungen 192
Drittes Kapitel: Die Verfassungsmäßigkeit der Versorgungseinrichtungen der berufsständischen Körperschaften 195
§ 1 Die Gesetzgebungskompetenz des Bundes und der Länder zur Schaffung von Versorgungseinrichtungen 195
A. Die Kompetenz zur Regelung des Berufs- und Standesrechts nach Art. 74 Ziff. 1, 11, 19 und 21 GG 196
I. Die Grundlagen der Regelungsbefugnis 196
1. Die Heilberufe 196
2. Die rechts- und steuerberatenden Berufe 197
3. Die Wirtschaftsprüfer und Architekten 197
4. Die Seelotsen 199
II. Der Umfang der Regelungsbefugnis 199
B. Die Kompetenz zur Regelung des Rechts der öffentlichen Fürsorge nach Art. 74 Ziff. 7 GG 202
C. Die Kompetenz zur Regelung des privatrechtlichen Versicherungswesens nach Art. 74 Ziff. 11 GG 203
I. Der Begriff des privatrechtlichen Versicherungswesens 204
1. Die Auslegung durch das BAG 205
II. Zuordnung der Versorgungseinrichtungen 206
1. Zwangs- und Monopolanstalten 206
2. Wettbewerbsanstalten 207
D. Die Kompetenz zur Regelung des Rechts der Sozialversicherung nach Art. 74 Ziff. 12 GG 209
I. Der Begriff der Sozialversicherung 210
II. Zuordnung der Versorgungseinrichtungen 212
E. Ergebnis 214
§ 2 Die Vereinbarkeit der Pflichtversorgung mit dem Grundgesetz 215
A. Die Verletzung von Freiheitsrechten 216
I. Art. 2 Abs. 1 GG 216
II. Art. 9 Abs. 1 GG 217
III. Art. 12 Abs. 1 GG 217
IV. Art. 14 Abs. 1 GG 218
B. Die Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes 218
§ 3 Die Zulässigkeit der Durchführung der Pflichtversorgung durch die Berufskammern 219
A. Die verfassungsrechtlichen Grenzen der Wahrnehmungszuständigkeit der Berufskammern 219
B. Die verfassungsrechtlichen Grenzen der Satzungsgewalt (Autonomie) der Berufskammern 222
I. Die Zulässigkeit der Verleihung von Autonomie 222
II. Die Grenzen der Verleihung von Autonomie 224
1. Rechtsstaatliche Schranken 224
a) Die Zulässigkeit von Grundrechtseinschränkungen durch Satzung 224
b) Die Anforderungen an die Rechtsform der Satzungsermächtigungen 227
aa) Rechtsquellencharakter der Satzungsermächtigungen 227
bb) Allgemeine Ermächtigungen und Sonderermächtigungen 228
cc) Ausdrückliche und stillschweigende Ermächtigungen 228
c) Die Anforderungen an die Bestimmtheit der Satzungsermächtigungen 229
aa) Die Anwendbarkeit von Art. 80 Abs. 1 S. 2 GG 231
bb) Die Struktur der Autonomie 232
cc) Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Prinzip der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung 236
2. Bundesstaatliche Schranken 237
a) Verleihung von Satzungsermächtigungen an auf Bundesrecht beruhende Landeskörperschaften durch den Landesgesetzgeber 238
b) Verleihung von Satzungsermächtigungen an auf Landesrecht beruhende Landeskörperschaften durch den Bundesgesetzgeber 240
III. Die Grenzen der Ausübung der Autonomie 241
Viertes Kapitel: Die staatliche Aufsicht über die Versorgungseinrichtungen der berufsständischen Körperschaften 243
§ 1 Die allgemeine Körperschaftsaufsicht 243
A. Wesen und Rechtsgrundlagen 243
B. Aufsichtsbehörden 245
C. Allgemeine Aufsichtsmittel 246
D. Genehmigungsvorbehalte 248
§ 2 Die Versicherungsaufsicht 252
A. Die Aufsicht nach dem BVAG 252
B. Die Aufsicht nach dem VAG 253
I. Wesen und Rechtsgrundlagen 253
1. Funktion und Gegenstand der Versicherungsaufsicht 253
2. Fortgeltung vorkonstitutionellen Aufsichtsrechts 255
II. Voraussetzungen der Aufsichtspflichtigkeit 257
1. Begriff des aufsichtspflichtigen Versicherungsunternehmens 258
a) Merkmale des aufsichtspflichtigen Versicherungsunternehmens 258
b) Abgrenzung des aufsichtspflichtigen Versicherungsunternehmens von verwandten Erscheinungen 259
aa) Unterstützungseinrichtungen 260
bb) Selbstversicherungsunternehmen 260
2. Rechtsform des aufsichtspflichtigen Versicherungsunternehmens 261
a) Privatunternehmen 261
b) Öffentlich-rechtliche Versicherungsunternehmen 262
III. Die Aufsichtsbehörden 264
1. Verteilung der Aufsichtszuständigkeiten nach dem BAG 264
2. Zuständigkeit für die Beaufsichtigung der berufsständischen Versorgungseinrichtungen 265
IV. Umfang der Aufsicht 266
1. Abgrenzung von Dienst- und Fachaufsicht 266
2. Inhalt der Fachaufsicht 269
V. Aufsichtsmittel 270
Fünftes Kapitel: Der Rechtsweg bei Versorgungsstreitigkeiten 273
Anhang: Übersicht über die zur Zeit bestehenden Versorgungseinrichtungen der freien Berufe und ihre Rechtsgrundlagen 276
A. Versorgungseinrichtungen der Heilberufe 276
I. Ärzteversorgungen 276
II. Zahnärzteversorgungen 279
III. Tierärzteversorgungen 280
IV. Versorgungseinrichtungen der Kassenärzte und Kassenzahnärzte 282
V. Apothekerversorgungen 282
B. Versorgungseinrichtungen der rechts- und steuerberatenden Berufe 284
I. Rechtsanwaltsversorgungen 284
II. Notarversorgungen 284
III. Versorgungseinrichtungen der Steuerberater und Steuerbevollmächtigten 285
C. Versorgungseinrichtungen der Architekten 285
D. Versorgungseinrichtungen der Seelotsen 286
Literaturverzeichnis 288