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Staat, Kirche, Wissenschaft in einer pluralistischen Gesellschaft

Festschrift zum 65. Geburtstag von Paul Mikat

Editors: Schwab, Dieter | Giesen, Dieter | Listl, Joseph | Strätz, Hans-Wolfgang

(1989)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
I. Philosophie - Theologie - Allgemeines 11
Alfons Auer: Bioethische Argumentation mit der Menschenwürde? 13
A. Das Interpretament Menschenwürde 14
I. Bestimmung der Menschenwürde 14
II. Begründbarkeit der Menschenwürde 16
IIΙ. Schutzbereich der Menschenwürde 18
B. Probleme bioethischer Argumentation mit der Menschenwürde 19
I. Annäherung von konkreten Sachfragen her 19
II. Grundsätzliche Überlegungen 21
1. Erkenntnisschwierigkeiten allgemeiner Art 21
2. Der harte Kern der ethischen Argumentation 22
3. Das methodische Instrumentarium der Argumentation 23
4. Der anzustrebende Konsens 24
IIΙ. Abschließende hermeneutische Überlegungen 25
1. Naive Vorstellungen 25
2. Die Formel von der „Vermittlung\" zwischen dem Prinzip Menschenwürde und konkreten Inhalten menschlichen Handelns 26
3. Der vorwiegend induktive Weg der sittlichen Erkenntnis 26
Hans Michael Baumgartner: Die Wiederentdeckung der Natur Ein kritischer Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion 29
1. Natur und Krisenerfahrung 29
2. Der Begriff der Natur und die ihm innewohnenden Probleme 35
3. Zur Kritik der philosophisch-spekulativen Lösungsversuche 39
Literatur 43
Hans-Jürgen Becker: Die gerichtliche Beredsamkeit Ein Beitrag zum Verhältnis von Recht und Sprache 45
Dieter Giesen: Biotechnologie, Verantwortung und Achtung vor dem menschlichen Leben 55
I. Die biotechnische Herausforderung und ihre Verantwortbarkeit 55
II. Utilitaristische Erwägungen und der gebotene Schutz menschlichen Lebens 60
III. Rechtliche Grenzen biotechnischer Verfahren 67
IV. Gesamtgesellschaftliche und rechtspolitische Verantwortung 73
V. Ausblick 77
Ludger Honnefelder: Güterabwägung und Folgenabschätzung Zur Bestimmung des sittlich Guten bei Thomas von Aquin 81
I. 82
II. 86
III. 90
IV. 94
Walter Kasper: Die theologische Begründung der Menschenrechte 99
I. Notwendigkeit einer normativen Begründung 99
II. Die Begründung der Menschenrechte in der Menschenwürde 102
IIΙ. Naturrechtliche und theologische Begründung der Menschenwürde 108
IV. Folgerungen aus der theologischen Begründung der Menschenwürde und der Menschenrechte 114
Wolfgang Kluxen: Anmerkungen zur thomistischen Naturrechtslehre 119
I. 119
II. 121
III. 125
Wilhelm Korff: Migration und kulturelle Transformation 129
1. Anthropologische Grundgegebenheiten 129
2. Der Sonderfall Migration 130
3. Auf dem Weg zu einer weltumspannenden Rahmenkultur 131
4. Die beiden christlichen Wurzeln des neuzeitlichen Gesamtethos 133
5. Liebesgebot und Menschenrecht 135
6. Transformationsprozesse 137
7. Komponenten des kulturellen Pluralismus 140
8. Ζ wischenweiten 143
Adolf Laufs: Der Arzt - Herr über Leben und Tod? 145
I. 145
II. 147
III. 149
IV. 152
V. 155
VI. 159
VII. 161
Hans Schadewaldt: Gerontologie und Geriatrie - eine historische Übersicht 165
Literatur 173
II. Geschichte - Rechtsgeschichte 175
Quintin Aidea: Visión sobre Alemania de Diego Saavedra Fajardo 177
I. En la Corte de Baviera 180
II. El escritor Politico: El Caracter Nacional de los Alemanes 189
III. Conclusiones 198
1. Apelación a las comunes raices históricas 198
2. Causa del desafecto y falta de unión de los principes alemanes 199
Stephan Buchholz: Pietismus und Aufklärung Beiträge Johann Jacob Mosers zu den Religionsstreitigkeiten des 18. Jahrhunderts 203
I. 203
II. 205
III. 210
IV. 213
V. 214
VI. 216
VII. 217
VIII. 220
Hermann Dilcher: Bürgerliches Recht in den Westzonen 1945 - 1949 Ein Beitrag zur Privatrechtsgeschichte der Nachkriegszeit 221
1. Einleitung 221
2. Die Gesetzgebung 223
3. Die Rechtsprechung zum bürgerlichen Recht 227
4. Der Beitrag der Rechtswissenschaft 236
5. Gesamtwürdigung 241
Else Ebel: Die sog.,Friedelehe' im Island der Saga- und Freistaatszeit (870 - 1264) 243
I. Die Familie der Sturlungar 250
II. Die Familie der Oddaverjar 251
III. Die Familie der Vatnfirdingar 252
IV. Die Familie der Ljósvetningar 252
V. Die Familie der Haukdcelir 253
VI. Die Familie der Staöarholsmenn 253
VII. Die Familie der Seldcelir 253
VIII. Priester (aisl. prestr) 253
IX. Sonstige 254
Nikolaus Grass: Das Königreichspiel im Heiligen Römischen Reich Ein Beitrag zur Rechtlichen Volkskunde 259
I. Vom Schülerbischofsspiel zum Königreichspiel 259
II. „Königtümer\" und „Königreiche\" der Laien 263
III. Vom Königreichspiel im Heiligen Römischen Reich 266
1. An der Donau 266
2. Ein Festkönig im Wallis 1483 267
3. Das „Königreich\" am Rhein 267
4. Der „König\" der Geckengesellschaft zu Cleve (Niederrhein) 268
5. Die Königreichsfeier des Straßburger Fürstbischofs (1581) 268
6. Das Königsspiel am Jesuitenkolleg in Mainz vor 400 Jahren 269
7. Das „Königreich\" am kurfürstlichen Hofe zu Mainz 270
8. Das „Königreich\" am Reichskammergericht zu Speyer (1538) 272
9. Der „königliche Hof\" zu Speyer um 1550 273
10. Der „König von Essen\" im Schatten des fürstlichen Damenstiftes 274
11. Münster in Westfalen 276
IV. Vom Prunkaufzug an Renaissancehöfen 276
V. Vom Königreichspiel zur „Königlichen Wirtschaft 277
1. Das „Königreich\" am Tiroler Fürstenhof zu Innsbruck 277
2. Vom Königreichspiel zur „königlichen Wirtschaft 279
a) Die „Königliche Wirtschaft\" Gustav Adolfs zu Frankfurt a.M. (1631) 279
b) „Kayserliche Wirtschaft\" am königlichen Hof zu Prag 1680 und 1682 280
Alexander Hollerbach: Wissenschaft und Politik: Streiflichter zu Leben und Werk Franz Böhms (1895 - 1977) 283
I. 284
II. 289
III. 291
IV. 293
V. 294
VI. 297
Gerd Kleinheyer: Moritz August von Bethmann-Hollwegs Entwurf eines preußischen Unterrichtsgesetzes von 1861/62 301
I. 301
II. 306
III. 315
IV. 321
V. 324
Diethelm Klippel: Luxus und bürgerliche Gesellschaft Samuel Simon Wittes Schrift „Über die Schicklichkeit der Aufwandsgesetze\" (1782) 327
Rolf Knütel: Barbatius Philippus und seine Spuren Falsus praetor, parochus putativus, Scheinbeamter 345
I. Der Fall 345
II. Die lex Barbarius Philippus, D.I.14.3 346
1. Der Text 346
2. Zur Echtheitsfrage 346
3. Pomponius 347
4. Ulpian 348
ΙII. Weitere Zeugnisse 352
1. C.7.45.2 352
2. C.6.23.1, Inst.2.10.7 352
IV. Spätere Entwicklungen 353
V. Zur Problematik im kanonischen Recht 353
1. Legisten und Kanonisten 353
2. Entscheidungsmuster und Anwendungsfälle 354
VI. Vom parochus putativus zum Scheinstandesbeamten 355
1. Kirchenrecht 355
2. Frankreich 357
3. England 358
4. Deutschland 359
VII. Weitere Spuren 361
1. Scheinbeamter 361
2. Putativzeuge 364
3. Entscheidungskonstanz 364
VIII. Schlußbemerkung 365
Christoph Krampe: Qui tacet, consentire videtur Über die Herkunft einer Rechtsregel 367
A. Einleitung 367
B. Nichtjuristische Wurzeln 368
I. „Wer schweigt, stimmt zu (gesteht)\" im griechischen Theaterdialog und in der griechisch-römischen Rede 368
II. Beweisführung durch Induktion bei Cicero und die Sokra tische επαγωγή: taciturnitas imita tur confessionem 369
ΙII. Theologisch-kirchliche Schriften 371
1. Gregor von Nazianz: ή σιωπή συγκατάθεσις έστιν 371
2. Gregor der Große: Silere, cum possis corrigere, est consentire 372
3. Thomas Becket: taciturnus spiritum praetendit confitentis 373
IV. Mittelalterliche Sprichwörter 374
C. Kanonisches und römisches Recht 375
I. Kanonisches Recht 376
1. Decretum Gratiani 376
2. Die Dekretalen Gregors IX. 376
II. Römisches Recht 376
1. Paulus: Qui tacet , non utique fatetur , sed tarnen verum est eum non negare 377
2. Einzelfälle und die Glosse des Accursius: Qui tacet, consentit 377
a) Relocatio tacita : D. 19, 2, 13, 11 Ulp. 32 ed. 378
b) Filia non contradicens patri consentire videtur: D. 24, 3, 2, 2 Ulp. 35 Sab. 379
c) Pater praesens non contradicens decurionatui filii consensisse videtur: D. 50, 1, 2 pr. Ulp. 1 disp. 379
D. Schluß: „Qui tacet, consentire videtur\" als Rechtsregel 380
Hans Maier: Gründerzeiten Aus der Sozialgeschichte der deutschen Universität 381
I. 382
II. 385
III. 389
Rudolf Morsey: Die letzte Krise im Parlamentarischen Rat und ihre Bewältigung (März/April 1949) 393
I. 393
II. 395
III. 398
IV. 402
V. 406
VI. 408
Ludwig Schmugge: Leichen für Heidelberg und Tübingen 411
I. 411
II. 413
III. 415
IV. 417
Jan Schröder: „Naturrecht bricht positives Recht\" in der Rechtstheorie des 18. Jahrhunderts? 419
I. Zum Verhältnis von Naturrecht und positivem Recht nach der naturrechtlichen Staatslehre 421
II. Zum Verhältnis von Naturrecht und positivem Recht nach der Rechtsquellenlehre 426
1. Der Streit um die „demonstrative Methode\" in der positiven Rechtswissenschaft 428
2. Die Diskussion um das neue Naturrecht 430
III. Zusammenfassung 433
Winfried Trusen: Vom Inquisitionsverfahren zum Ketzer- und Hexenprozeß Fragen der Abgrenzung und Beeinflussung 435
Dietmar Willoweit: War das Königreich Preußen ein Rechtsstaat? 451
I. 451
II. 455
III. 459
III. Kirchenrecht - Kirchengeschichte Staat und Kirche 465
Carlrichard Brühl: Gedanken zum frühen Christentum in den rheinischen Civitates 467
Ernst Dassmann: „Ohne Ansehen der Person\" Zur Frage der Gleichheit aller Menschen in frühchristlicher Theologie und Praxis 475
I. 475
II. 477
III. 488
Albin Eser: Strafrecht in Staat und Kirche Einige vergleichende Beobachtungen 493
I. Das Strafrecht unter Legitimationsdruck: ohne Widerhall im kanonischen Recht? 494
II. Das Schuldprinzip: das kanonische vom weltlichen Strafrecht überholt? 503
III. Das Gesetzlichkeitsprinzip: nur ein Lippenbekenntnis im Kirchenrecht? 507
IV. Ausblick 512
Hans Constantin Faußner: Die Fälschungen Wibalds von Stablo für und gegen das Kollegiatstift zu Aschaffenburg 515
I. Zur Frühzeit des Stiftes 515
II. Wibald von Stablo und Propst Arnold I. 516
III. Das Aschaffenburger Originaldiplom Kaiser Ottos II. 517
IV. Das Kirchengut im engeren Sinne: res ecclesiasticae 518
V. Wibalds Fälschungen für den Stiftsbesitz 519
a) Im alten Grabfeldgau 519
b) In Kleinostheim 521
c) In Wirtheim und Liebrighausen 522
d) In Ebermannstadt (LK Forchheim) 523
VI. Einträge im Aschaffenburger Evangeliar 524
VII. Wibalds Fälschungen gegen das Stift 525
a) Gegen den Stiftsbesitz im Grabfeld 526
b) Gegen das Zehntrecht in Kleinostheim 528
c) Gegen den Stiftsbesitz Wirtheim 529
Ernst Ludwig Grasmück: Redefreiheit und Staatsgewalt. Erwägungen zu Politik und Gesellschaft in nachtheodosianischer Zeit 531
Martin Heckel: Kulturkampfaspekte Der Kulturkampf als Lehrstück modernen Staatskirchenrechts 545
I. Die äußeren Vorgänge und inneren Gegensätze 545
II. Staatliche Abwehrmaßnahmen - staatliche Übergriffe 548
III. Spannungen und Unstimmigkeiten 550
IV. Die Ausgleichslösung der Kulturkampfprobleme durch das deutsche Staatskirchenrecht 556
Peter Landau: Die Leprakranken im mittelalterlichen kanonischen Recht 565
Joseph Listi: Das kirchliche Besteuerungsrecht in der neueren Rechtsprechung der Gerichte der Bundesrepublik Deutschland 579
I. Die Rechtsgrundlagen des kirchlichen Besteuerungsrechts. Die Bedeutung der Rechtsprechung zum Kirchensteuerrecht 579
1. Das kirchliche Besteuerungsrecht als gemeinsame Angelegenheit von Staat und Kirche 579
2. Die Bedeutung der Rechtsprechung auf dem Gebiete des kirchlichen Besteuerungsrechts 581
II. Beginn und Beendigung der Kirchensteuerpflicht 582
1. Beginn der Kirchensteuerpflicht 582
2. Beendigung der Kirchensteuerpflicht durch Erklärung des Kirchenaustritts 587
3. Die Angabe der Religionszugehörigkeit auf der Lohnsteuerkarte 589
4. Diskrepanz zwischen kanonischem Eherecht und staatlichem Kirchensteuerrecht 590
III. Das kirchliche Besteuerungsrecht bei konfessions- und glaubensverschiedenen Ehen 591
1. Das kirchliche Besteuerungsrecht bei konfessionsverschiedenen Ehen 591
2. Das kirchliche Besteuerungsrecht bei glaubensverschiedenen Ehen 592
IV. Kirchensteuerarten 595
1. Kirchensteuer vom Einkommen 595
2. Allgemeines Kirchgeld als Ortskirchensteuer 597
3. Kirchengrundsteuer 599
4. Kirchengewerbesteuer 599
V. Kirchenlohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber 600
1. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit des Kirchenlohnsteuerabzug 600
2. Betriebsstätten- und Wohnsitzbesteuerung 602
VI. Kirchensteuererhebungsverfahren und Kirchensteuerverwendung 603
1. Gesetzmäßigkeit der Kirchensteuerbeschlüsse 603
2. Verwendung der Kirchensteuer 604
3. Höchstbetragsbegrenzung („Kappung\") der Kirchensteuer 604
4. Gemeinsamer Kirchensteuerfonds in Niedersachsen 605
5. Die Zwölftelung der Kircheneinkommensteuer bei Kirchenaustritten 606
6. Entlastungsbeträge für Kinder gemäß § 51a EStG 607
7. Pauschalierung der Kirchensteuer 608
8. Kirchensteuererstattung 608
VII. Rechtswegfragen und Rechtsmittel 608
1. Rechtsweg fragen 608
2. Rechtsmittel 610
Wolf gang Loschelder: Staatliche und kirchliche Kulturverantwortung auf dem Gebiet des Denkmalschutzes 611
I. Denkmalschutz als Paradigma 611
II. Verengung der kirchlichen Spielräume 614
III. Asymmetrien der Fragestellung 616
IV. Kirchliche Kulturverantwortung und staatlicher Denkmalschutz 618
Konrad Repgen: Die Proteste Chigis und der päpstliche Protest gegen den Westfälischen Frieden (1648/50) Vier Kapitel über das Breve „Zelo domus Dei 623
I. 623
II. 627
III. 630
IV. 635
Anhang 1 645
Anhang 2 646
Walter Simonis: Demokratie in der Kirche? Zum Problem des Ursprungs und der Begründung von kirchlicher Leitungsgewalt 649
1. Zu den historischen Anfängen der Kirche 651
2. Zum Wesen und Ursprung staatlicher Leitungsgewalt 651
3. Der Glaube der Gemeinde als bleibender Ursprung von Leitungsgewalt in der Kirche 659
Christian Starck: Die kirchlichen Privatschulen im Rahmen der verfassungsrechtlichen Normen über das Schulwesen 665
I. Staatliche Schulhoheit und freiheitlicher Staat 665
II. Das Elternrecht in der Schule 668
III. Die Privatschulfreiheit 670
IV. Staatliche Subvention der privaten Ersatzschulen 673
Hans-Wolfgang Strätz: Scheidungspflicht und Neuheiratsverbot in der alten Kirche Kanon 11 (10) des Konzils von Arles 314 im Kontext gesehen 679
I. Kanon 11 im Streit der Meinungen 681
II. Der Sinnzusammenhang von Kanon 11 683
1. Der Wortlaut von Kanon 11 683
2. Erster Übersetzungsschritt 684
a) c. 11 als Rechtssatz 684
b) Die Tatbestandsseite der Norm 686
3. Zwischenergebnis 686
III. Prohiberi nubere 687
1. Bedeutung von nubere 688
a) Nubere in Literatur und Recht 689
b) Nubere in kirchlichen Texten 690
2. Existenz eines Verbotes Nubendi 694
a) Nach weltlichem Recht 694
b) Nach kirchlicher Anschauung 696
3. Zwischenergebnis 697
IV. Zur Bewertung des c. 11 vom Jahre 314 698
IV. Staat und Verwaltung 703
Josef Isensee: Abschied der Demokratie vom Demos Ausländerwahlrecht als Identitätsfrage für Volk, Demokratie und Verfassung 705
I. Demokratische Tradition: Anknüpfung des Wahlrechts an die Staatsangehörigkeit 705
1. Sinn des Junktims 705
2. Die Institution Staatsangehörigkeit als rechtliche Voraussetzung der Demokratie 706
a) Verrechtlichung 706
b) Formale Egalität und rechtliche Homogenität 707
c) Rechtliche und nationale Einheit des Volkes 708
d) Unentrinnbarkeit als Gewähr demokratischer Verantwortung 709
3. Der demokratische Impuls zur Ausbildung der Staatsangehörigkeit 711
4. Scheinbare und wirkliche Ausnahmen vom Staatsangehörigkeits-Junktim 714
5. Die aktuelle Herausforderung 716
II. Das Volk als Legitimations- und Kreationssubjekt der grundgesetzlichen Demokratie 718
1. Volk als verfassungsrechtlicher Schlüsselbegriff 718
2. Hergebrachte Selbstverständlichkeit als Regelungsvoraussetzung 718
3. Ablösung des verfassungsrechtlichen Volksbegriffs vom deutschen Volke 721
4. Ablösung des Wahlrechts von der Staatsangehörigkeit 723
5. „Volk\" als Wählerschaft nach Maßgabe des einfachen Gesetzes 725
6. Das Volk als Summe der Betroffenen 728
a) Vom Staatsvolk zur Wohnbevölkerung 728
b) Betroffenendemokratie 729
c) „No taxation without representation 730
d) Mangelnde Legitimationskraft der Betroffenheit und der bloßen Gebietszugehörigkeit 732
e) Verfügbarkeit der demokratischen Wählerbasis für die gewählte Mehrheit 733
III. Staatsangehörigkeit und menschenrechtlicher Universalismus 735
1. Entwertung der deutschen Staatsangehörigkeit 735
2. Menschenrechtliche Deduktion 736
3. Europäischer Aspekt 738
IV. Verfassung ohne Staat? 739
Franz-Ludwig Knemeyer: Parlamentarisierung der Stadträte und Stadtregierung? Rückbesinnung auf die kommunalverfassungsgemäße Rollenverteilung 741
1. „Stadtparlament\" und „Stadtregierung\" - Sprachgebrauch und Erscheinungsformen 741
a) „Stadtparlament 741
b) „Stadtregierung 743
2. Der kommunalverfassungsrechtliche Befund 744
a) Der Stadtrat als bürgerschaftliche Vertretung und Verwaltungsorgan 744
b) Stadtverwaltung, Gemeindevorstand/Magistrat, Stadtregierung 749
3. Rückbesinnung auf die kommunalverfassungsgemäße Rollenverteilung zwischen den Hauptorganen 752
a) Der Rat als unmittelbar legitimiertes (Selbst-)Verwaltungsorgan 752
b) Die Rolle der kommunalen „Bürokratie 754
c) Ein Grundmodell zur Reform der inneren Kommunalverfassung 757
Hermann Krings: Das Staatslexikon und der Staat Ein geschichtlicher Rückblick 759
I. 759
II. 761
III. 764
IV. 768
V. 773
Klaus Stern: Die clausula rebus sie stantibus im Verwaltungsrecht 775
I. 775
II. 778
III. 789
V. Zivilrecht - Internationales Privatrecht 791
Friedrich Wilhelm Bosch: Toterklärung - Todeszeitfeststellung - Irrige Totmeldung Ehe-, kindschafts- und erbrechtliche Überlegungen zu drei ähnlichen Tatbeständen 793
I. Einleitung 793
II. Vorläufige Verdeutlichung der Probleme des Eheschließungsrechts 796
III. Fragen außerhalb des Eheschließungsrechts (Kindschaftsrecht - Ehegüterrecht - Erbrecht) 802
1. Das Eltern-Kind-Verhältnis 802
2. Fragen des Ehegüterrechts 804
3. Fragen des Erbrechts 806
4. Spezielle Regelungen im Sozialrecht 809
IV. Die historische Entwicklung des Eheschließungsrechts betr. die Wiederverheiratung des vermeintlich verwitweten Ehepartners 809
V. Rechtsvergleichung 820
VI. Auswertung - Anregungen de lege ferenda 831
VII. Schlußbemerkungen 840
Hans Brox: „Schlüsselgewalt\" und „Haustürgeschäft 841
I. Problematik 841
II. Verfassungsrechtliche Aspekte 845
III. Folgen für die Anwendung des HaustürWG 849
IV. Ergebnisse 852
Walther J. Habscheid: Die Problematik der Kindesentführung über nationale Grenzen und ihre Regelung durch neue internationale Abkommen 855
I. Das autonome Recht und das Minderjährigenschutzabkommen 856
II. Die neuen Abkommen 859
III. Die Fälle 863
IV. Schlußbemerkung 868
Knut Wolfgang Nörr: Die Vertragsübernahme: eine neue Rechtsfigur 869
Dieter Schwab: Strukturfragen des geplanten Betreuungsrechts 881
I. Einleitung 881
II. Betreuung und Geschäftsfähigkeit 883
III. Strukturelle Probleme in den Reformkonzepten 889
IV. Schluß 896
Verzeichnis der Mitarbeiter 897