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Lübtow, U. (1971). Untersuchungen zur lex Aquilia de damno iniuria dato. (Studien zum römischen und bürgerlichen Recht III). Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-42360-6
Lübtow, Ulrich von. Untersuchungen zur lex Aquilia de damno iniuria dato: (Studien zum römischen und bürgerlichen Recht III). Duncker & Humblot, 1971. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-42360-6
Lübtow, U (1971): Untersuchungen zur lex Aquilia de damno iniuria dato: (Studien zum römischen und bürgerlichen Recht III), Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-42360-6

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Untersuchungen zur lex Aquilia de damno iniuria dato

(Studien zum römischen und bürgerlichen Recht III)

Lübtow, Ulrich von

Berliner Juristische Abhandlungen, Vol. 23

(1971)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhalt 9
Abkürzungen 14
§ 1. Das Datum der lex Aquilia 15
§ 2. Die Kapitel der lex Aquilia 19
§ 3. Die Komposition der lex Aquilia aus verschiedenen nacheinander entstandenen Gesetzen 22
§ 4. Die Rechtsfolgen 26
I. Zur Legisaktionenzeit 26
II. Zur Zeit des Formularprozesses 31
§ 5. Die Formeln der actio legis Aquiliae und die Bezeichnung der Klage als actio damni iniuriae 33
I. Die Formeln 33
II. Die Bezeichnung der aquilischen Klage als actio damni iniuriae 34
§ 6. Die actio legis Aquiliae als Strafklage 36
I. Gai. IV, 6–9 36
II. Die Berechnungsweise des Gesetzes 40
III. Die passive Unvererblichkeit der actio 40
IV. Die Noxalhaftung 41
1. Die Klage gegen den Herrn sine noxae deditione, si servus sciente domino occiderit, und die Noxalklage gegen ihn, si servus insciente domino occiderit 41
2. Die Kontroverse zwischen Celsus und Julian 44
3. Der Befehl des Herrn 46
4. Die Frage der kumulativen Konkurrenz zwischen Noxalklage und actio sine noxae deditione 47
5. Die Haftung mehrerer Herren eines Sklaven 50
6. Die Haftung des Herrn gegenüber den Miteigentümern eines getöteten Sklaven 54
7. Die Deliktsobligation des Sklaven 54
8. Die intentio und die condemnatio bei der aquilischen actio noxalis 55
9. Der Unterschied zwischen der Formel der sine-noxa-Klage gegen den dominus conscius und der regelmäßigen Noxalformel 56
V. Die Aktionenkonkurrenz 57
1. Zusammenwirken mehrerer Täter 57
a) Vorsätzliches Zusammenwirken 57
b) Kausalitätsprobleme 59
c) Fahrlässiges Zusammenwirken 65
2. Die Konkurrenz zwischen den Klagen aus dem ersten und dem dritten Kapitel der lex Aquilia 66
3. Die actio legis Aquiliae in Konkurrenz mit der rei vindicatio und der condictio furtiva 68
4. Die actio legis Aquiliae in Konkurrenz mit Vertragsklagen 69
a) Die Konkurrenz mit der actio ex locato 70
α) Gai. D. 19, 2, 25, 5 (lib. 10 ad ed. prov.) 70
β) Paul. D. 19, 2, 43 (lib. 21 ad ed.) 70
γ) Ulp. Coll. 12, 7, 9 = D. 9, 2, 27, 11 70
δ) Alf. D. 19, 2, 30, 2 (lib. 3 digestorum a Paulo epitomatorum) 72
ε) Ulp. D. 9, 2, 7, 8 (lib. 18 ad ed.) 72
b) Die Konkurrenz mit der actio ex commodato 73
α) Gai. D. 13, 6, 18, 1 (lib. 9 ad ed. prov.) 73
β) Ulp. D. 13, 6, 7, 1 (lib. 28 ad ed.) 73
γ) Paul. D. 44, 7, 34, 2 (lib. singul. de concurr. actionibus) 74
c) Die Konkurrenz mit der actio pigneraticia 74
d) Die Konkurrenz mit der actio ex deposito 75
e) Die Konkurrenz mit der actio pro socio 75
5. Das Verhältnis zwischen actio legis Aquiliae und actio de dolo malo 76
6. Die Konkurrenz zwischen der actio legis Aquiliae und der actio iniuriarum 80
§ 7. Die fortbildende Auslegung der lex Aquilia durch die Jurisprudenz 83
I. Das Wort ‘iniuria’ als objektive und subjektive Rechtswidrigkeit (culpa) 83
II. Die omissive Culpa 97
III. Einzelfälle der Culpa 98
IV. Die sogenannte Culpakompensation 106
V. Die Ausdehnung des Gesetzes auf quadrupedes, quae pecudum numero non sunt, auf cetera animalia und auf omnes res, quae anima carent 109
VI. Die ausdehnende Auslegung des Wortes ‘ruperit’ 111
VII. Die Erweiterung der aquilischen Haftung auf die Körperverletzung freier Personen 116
VIII. Die Schätzung des Schadens 120
1. Der Unterschied zwischen dem ersten und dem dritten Kapitel 120
2. Erweiterte Sachwertschätzung 121
a) Basis im klassischen Recht: der Sachwert 121
b) Tötung eines als Erben eingesetzten Sklaven 123
c) Erbeinsetzung eines Freien unter der Bedingung, daß er seinen Sklaven freiläßt. Der Sklave wird getötet 123
d) Tötung einzelner Lebewesen, die zu einer Gruppe gehören 124
e) Alternativobligation 125
f) Noxalhaftung 126
g) Vertragsstrafe 127
h) Ersatz von Heilungskosten 127
i) Zusammenfassung 129
§ 8. Der Begriff des damnum als Vermögenseinbuße 132
§ 9. Die angelehnten actiones utiles 135
I. Erfordernis der actio directa: das damnum corpore datum 135
II. Die angelehnten actiones in factum = actiones utiles im Anschluß an das erste Kapitel der lex Aquilia 136
1. Die drei Teile des Ulpian-Kommentars zum ‘occidere’ 136
2. Die Bedeutung des Wortes ‘occidere’ 138
3. Die Erweiterung des Begriffs ‘occidere’ 139
4. Die Haftung, wenn jemand einen anderen anstößt und dieser dadurch einen Sklaven hinabstürzt 141
5. Die Tötung eines Sklaven beim Ring- oder sonstigen Wettkampf 142
6. Ein spezielles Kausalitätsproblem 143
7. Occidere und mortis causam praestare 143
a) Das Eingeben von Gift statt einer Arznei 143
b) Hinabstürzen eines Sklaven von der Brücke in den Fluß 145
c) Die unsachgemäße Operation 146
d) Verabfolgen eines schädlichen Medikaments durch eine Hebamme 147
e) Tötung durch Verhungernlassen 148
f) Scheuchen von Vieh in den Abgrund 149
g) Ein zum Scheuen gebrachtes Pferd wirft den Reiter, einen Sklaven, in den Fluß, so daß er ertrinkt 150
h) Einer hält den Sklaven fest, ein anderer tötet 151
i) Hetzen eines Hundes auf einen Sklaven 151
j) Einem Sklaven werden im Winter die Kleider geraubt. Er erfriert 152
k) Meinungsverschiedenheiten zwischen den Prokulianern und den Sabinianern über die Grenzen zwischen dem corpore occidere und dem causam mortis praestare 153
l) Der Standpunkt Ulpians 154
m) Der Wagen eines Lohnkutschers, in dem sich ein Sklave als Fahrgast befindet, kippt durch unvorsichtiges Überholen um. Der Sklave wird erdrückt 156
III. Die actiones utiles im Anschluß an das dritte Kapitel der lex Aquilia 157
1. Abbrennen eines eigenen Stoppelfeldes. Übergreifen des Feuers auf das Nachbargrundstück 158
2. Der unvorsichtige Ofenwärter 159
3. Heizen eines Backofens. Die gemeinsame Wand fängt Feuer 162
4. Werfen von Unkrautsamen auf ein fremdes Saatfeld 165
5. Überbordwerfen fremder Waren in wirklicher oder vermeintlicher Seenot 166
6. Vertreiben einer fremden Stute 167
7. Die Aushilfsfunktion der actio utilis bei Gaius III, 219 168
IV. Die Ausdehnung der Aktivlegitimation auf andere dinglich Berechtigte 169
1. Der Nießbraucher 169
2. Der Pfandgläubiger 171
3. Der bonae fidei possessor 172
4. Derjenige, der sich im Besitz eines Freien befindet und ihn für seinen Sklaven hält 172
§ 10. Die Tendenz einer Identifizierung der actiones utiles mit den actiones directae 173
§ 11. Die selbständige, nicht angelehnte actio in factum 180
I. Verlust des aus der Hand geschlagenen Geldes 180
II. Ein silberner Becher wird in den Abgrund geworfen 182
III. Losbinden eines wilden Schweines 183
IV. Jemand läßt einen ihm zur Besichtigung übergebenen Ring in den Tiber fallen 183
V. Vieh wird in die Flucht gejagt. Es fällt Dieben in die Hände 183
VI. Vertreiben fremder Bienen durch Rauch 184
VII. Vernichtung zugeflogener Bienen 185
VIII. Verbrauchen fremder Lebensmittel 185
IX. Abweidenlassen 187
X. Befreiung eines gefesselten Sklaven, um ihm zur Flucht zu verhelfen 190
XI. Gai. III, 202, 219 196
§ 12. Die in der Literatur zur Frage des Verhältnisses von actio utilis und actio in factum vertretenen Ansichten 199
§ 13. Ergebnisse 202
I. Der Begriff der actio utilis und ihre Beziehungen zur actio in factum 202
II. Die actio utilis als analoge Rechtsbildung 208
III. Die Würdigung der Institutionen Justinians 4, 3, 16 a. E. 209
IV. Die Basilikenscholiasten 215
V. Die actio legis Aquiliae als actio in factum generalis 216
Nachtrag 218
Quellenregister 219