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Ökonomische Institutionenanalyse

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Elsner, W. (1986). Ökonomische Institutionenanalyse. Paradigmatische Entwicklung der ökonomischen Theorie und der Sinn eines Rückgriffs auf die ökonomische Klassik am Beispiel der Institutionenanalyse (»Property Rights«). Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-46035-9
Elsner, Wolfram. Ökonomische Institutionenanalyse: Paradigmatische Entwicklung der ökonomischen Theorie und der Sinn eines Rückgriffs auf die ökonomische Klassik am Beispiel der Institutionenanalyse (»Property Rights«). Duncker & Humblot, 1986. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-46035-9
Elsner, W (1986): Ökonomische Institutionenanalyse: Paradigmatische Entwicklung der ökonomischen Theorie und der Sinn eines Rückgriffs auf die ökonomische Klassik am Beispiel der Institutionenanalyse (»Property Rights«), Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-46035-9

Format

Ökonomische Institutionenanalyse

Paradigmatische Entwicklung der ökonomischen Theorie und der Sinn eines Rückgriffs auf die ökonomische Klassik am Beispiel der Institutionenanalyse (»Property Rights«)

Elsner, Wolfram

Volkswirtschaftliche Schriften, Vol. 367

(1986)

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Table of Contents

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Inhalt IX
Abkürzungsverzeichnis XV
Einleitung 1
A) “After Samuelson, who needs Adam Smith?” – Bisherige Antworten zum Sinn wissenschaftsgeschichtlicher Rückgriffe in der Ökonomie 19
I. “Does Economics have a Useful Past?” – Stigler 21
II. Bouldings “Principle of the Extended Present” und das “evolutionäre Potential” der Klassik 21
III. “A Role for the History of Economics Within Economics” – Cesarano – 24
IV. Weitere Antworten und Begründungen und eine generelle Beurteilung – 26
B) Grundmodelle der Wissenschaftsentwicklung und der Sinn wissenschaftsgeschichtlicher Rückgriffe im Allgemeinen 29
I. Grundmodelle der Wissenschaftsentwicklung 31
1. Ein monoparadigmatisches Modell nach Kuhn 31
a) Kuhns Satz über das Grundmuster wissenschaftlicher Entwicklung 32
b) Empirischer Test und die Duhem – Quine – These 33
c) Normativităt und Produktivităt paradigmatischer Wissenschaft – Die stetige kumulative Phase der Entwicklung 35
d) Anomalien und Krise – Die Phase der Dezeleration 43
e) Die Unstetigkeitsstelle in der Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse: die wissenschaftliche Revolution 48
f) Eine Modellskizze der Wissenschaftsentwicklung nach Kuhn 50
aa) Allgemeines 50
bb) Die normalwissenschaftliche Entwicklung 52
cc) Die revolutionāre Entwicklung 53
g) Kritische Bemerkungen und Schlußfolgerungen 54
2. Ein multiparadigmatisches Modell nach Lakatol 59
a) “Naiver Falsifikationismus”, “methodologischer Falsifikationismus” und “aufgeklärter Falsifikationismus” 59
b) Zur Struktur von Forschungsprogrammen 61
c) Zur Dynamik von Forschungsprogrammen 63
d) Multiparadigmatische Situationen und die Auswahl zwischen Forschungsprogrammen 66
e) Kritische Bemerkungen und Schlußfolgerungen 68
3. Ein Modell “nonparadigmatischer”, stetiger kumulativer Wissenschaftsentwicklung 71
a) Ein Stegmüller – Modell der Theorienstruktur und Wissenschaftsentwicklung 71
b) Der Begriff “nonparadigmatisch” und die moderne “non – statement – view” 75
c) Eine nicht – revolutionäre, stetige kumulative Entwicklung in der non – statement – view 78
d) Kritische Bemerkungen und Schlußfolgerungen 80
Exkurs 1: Finalisierte Wissenschaft 81
II. Ein Begründungskomplex wissenschaftsgeschichtlicher Rückgriffe in der Theorie der Wissenschaftsentwicklung 84
1. Kommensurabilität und Inkommensurabilität von Paradigmata und eine Kuhn’sche Hypothese über Verluste in der Wissenschaftsentwicklung 84
a) Kommensurabilität und Inkommensurabilität von Paradigmata 84
b) Die Kuhn’sche Verlust – Hypothese 87
c) “Inkommensurable” Verluste und “revolutionäre” Rückgriffe 88
d) “Kommensurable” Verluste und “normalwissenschaftliche” Rückgriffe 90
2. Verluste bei Stegmüller’schen Fortschrittsverzweigungen 92
3. Kuhn über multiparadigmatische Situationen, Sozialwissenschaften und die Bedeutung eines wissenschaftsgeschichtlichen Rückgriffs 95
C) Modelle der Wissenschaftsentwicklung der Ökonomie 99
I. Zur Anwendbarkeit paradigmatischer Analyse auf die Ökonomie 101
1. Ökonomie in der modernen non – statement – view 102
2. Empirische Hinweise zur konomischen Scientific Community 112
3. Eine “relativistische” These über die externen Bedingungen der Wissenschaftsentwicklung der Ökonomie 115
Exkurs 2: Leijonhufvuds Fabel über den Stamm de Econ 127
II. Modelle der paradigmatischen Struktur und Entwicklung der Ökonomie 131
1. Ökonomie als monoparadigmatische Wissenschaft 131
a) Ökonomie als Ein – Paradigma – Wissenschaft – Gordon, Coats 131
b) Ökonomie als monoparadigmatische Wissenschaft: Das Beispiel des Übergangs von der Klassik zur Neoklassik als erster wissenschaftlicher Revolution 133
aa) Die These – De Vroey 133
bb) Kritik der These: Klassische Ökonomie als “prä – paradigmatische” Wissenschaft – Blaug, Stigler 137
c) Gemeinsame Merkmale wissenschaftlicher Revolutionen in der Ökonomie – Dillard, Hutchison 141
d) Schlußfolgerungen 143
2. Ökonomie als multiparadigmatische Wissenschaft 145
a) Methodologische Begründung eines multiparadigmatischen Modells für die Ökonomie 145
b) Ökonomie als biparadigmatische Wissenschaft 150
aa) Eine biparadigmatische These – Jalladeau 150
bb) Eine andere biparadigmatische These – Reynolds 152
cc) Das Beispiel der Keynesianischen Revolution – Blaug, Leijonhufvud 153
dd) Weitere Ansätze und kritische Bemerkungen 159
c) Ökonomie als multiparadigmatische Wissenschaft 161
aa) Ein multiparadigmatisches Modell – Aeppli 161
bb) Kritische Bemerkungen 163
d) Weitere multiparadigmatische Ansätze und Schlußfolgerungen 165
3. Ökonomie als nonparadigmatische Wissenschaft 170
a) Noch einmal: Ökonomie als “Ein – Paradigma – Wissenschaft” – Die paradigmatische Einheit von Klassik und Neoklassik am Beispiel Smith und Walras 170
b) Modelle der “dialektischen” Entwicklung der Ökonomie – Bronfenbrenner, Baumberger, Karsten 172
c) Schlußfolgerungen 176
Exkurs 3: Eine modifizierte Finalisierungsthese für die Ökonomie 182
D) Paradigmatische Entwicklung der Ökonomie sowie Sinn und Funktionsweise wissenschaftsgeschichtlicher Rückgriffe auf die Klassik – das Beispiel der Institutionen-Analyse (“Property Rights”) 193
I. Institutionen und Institutionenanalyse 195
1. Vorbemerkungen und Abgrenzungen 195
2. Ökonomische Institutionen und ökonomische Institutionenanalyse 199
a) Institutionen 199
b) Ökonomische Institutionen 201
c) Fragestellungen der Institutionenanalyse 202
d) Ökonomische Institutionenanalyse? 204
II. Verluste beim Übergang von der Klassik zur Neoklassik? 207
1. Allgemeines und Überblick fiber potentielle Verlustbereiche 207
a) Allgemeines 207
b) Überblick über potentielle Verlustbereiche 208
2. Das Beispiel der Institutionenanalyse 216
a) Institutionen und Institutionenanalyse bei Adam Smith 216
aa) Einleitung 216
bb) Das System der natürlichen Freiheit – Seine institutionellen Merkmale 217
Allgemeines 217
Menschenbild 218
Eigentumsrechte 220
Wettbewerbsmarkt als koordinierende Institution 222
Mechanische Analogie 223
Würdigung 223
cc) Menschenbild 225
Mehrdimensionale Motivation 225
Industry vs. Indolence 231
Begrenzte Wirksamkeit individuellen Handelns. Notwendigkeit einer institutionellen Grundausstattung 235
Institutionelles Verhalten 238
Menschenbild und Institutionenanalyse 241
dd) Proko – Rights – Arrangements und Transaktionskosten 242
ee) Institutionen und ihre Bedeutung 246
Harmonisierung von Individualinteresse und Gemeinwohl 246
Der Gegenstand der Politischen Ökonomie und Institutionen im allgemeinen 249
Optimaler Leistungsanreiz 252
Institutionelle Bedingungen des Wettbewerbsmarktes und Staatsaufgaben 253
ff) Comparative Institutions 256
Noch einmal: “laws and institutions” 256
Wirtschaftssysteme 257
Einkommens – und Leistungsanreizsysteme 258
Eigentumsrechts – Arrangements 261
gg) Institutional Change 269
Dynamik 269
Stufentheorie und Institutional Change 270
Evolution? 272
hh) Smith’s Erkenntnisinteresse und relativistische Erklärung der Institutionenanalyse 275
Erkenntnisinteresse 275
Relativistischer Aspekt 279
b) Institutionen in der Neoklassik 281
aa) Erkenntnisinteresse der Neoklassik 282
bb) Zum institutionellen Arrangement in der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie 284
cc) Walras über Institutionen 286
c) Schlußfolgerung und Ausblick 289
III. Sinn und Funktionsweise des Rückgriffs in einem monoparadigmatischen Modell 293
1. Revolutionärer Rückgriff: Institutionalismus 293
a) Amerikanischer Institutionalismus 293
b) Institutionalismus als neues Paradigma 297
aa) “Why is Economics Not an Evolutionary Science?” – Institutionalistische Kritik der Klassik 297
bb) Institutionalistische Kritik der Neoklassik 299
“Evolution” vs. Gleichgewicht 301
Institutionalistisches vs. “hedonistisches” Menschenbild 303
Historisches vs. modelltheoretisches Erkenntnisinteresse 308
cc) Institutionenanalyse 311
Institutionen als Variable 311
Institutionelle Emergenz 312
Institutionen und ihre Bedeutung 313
Institutional Change 315
Theory of Business Enterprise 317
Schlußfolgerung 318
dd) Fazit: Die Entstehung des Institutionalismus als wissenschaftliche Revolution 319
c) Revolutionärer Rückgriff 321
aa) Ähnlichkeiten und Anleihen: Bewußte und faktische Rückgriffe 321
bb) Revolutionārer Rückgriff – Internalistischer und relativistischer Aspekt 326
2. Normahvissenschafdicher Rückgriff: Der Property – Rights – Ansatz 329
a) Property Rights als Bestandteil neoklassischenn Paradigmas 329
b) Property Rights als Erweiterung des neoklamrischen Paradigmas 330
aa) Herkömmliche Preistheorie als institutioneller Spezialfall 330
bb) Ökonomischer Vergleich institutioneller Arrangements 331
cc) Differenzierung des Güterbegriffs und Comparative Institutions 332
dd) Coase – Theorem 334
Allgemeines 334
Externe Effekte und Property Rights Arrangements 335
Prohibitive Transaktionskosten vs. Marktversagen 338
ee) Institutional Change 340
ff) Empirischer Gehalt und wirtschaftspolitische Anwendbarkeit 344
c) Property Rights als normalwissenschaftlicher Rückgriff 345
aa) Faktischer Rūckgriff: Gegenstände des Rückgriffs 345
bb) Normalwissenschaftlicher Rückgriff 348
Allgemeines 348
Entscheidungstheoretische Ausprägung 348
Internalistischer Aspekt 351
Relativistischer Aspekt 353
3. Schlußfolgerungen 356
IV. Sinn und Funktionsweise des Rückgriffs in einem multiparadigmatischen Modell 361
1. Paradigmatischer Wettbewerb zwischen Neoklassik und Institutionalismus 361
a) Dauerhafte Koexistenz von neoklassischem “mainstream” und institutionalistischer “Heterodoxie” 361
b) Paradigmatische Unterschiede und Abgrenzungen 364
aa) Allgemeines 364
bb) Institutionalismus und Property – Rights – Ansatz 366
c) Paradigmatische Ähnlichkeiten und Anleihen 371
aa) Allgemeines 371
bb) Commons und der moderne Property – Rights – Ansatz 372
2. Sinn und Funktionsweise des Rückgriffs in einem multiparadigmatischen Modell 380
a) Allgemeines 380
b) Moderner institutionalistischer Rückgriff auf Adam Smith als Beispiel 383
3. Schlußfolgerungen 389
V. Sinn und Funktionsweise des Rückgriffs in einem nonparadigmatischen Modell 392
1. “Neoinstitutionalismus” als Synthese in der Institutionenanalyse? 392
2. Sinn und Funktionsweise des Rückgriffs in einem nonparadigmatischen Modell – Schlußfolgerungen 396
E) Zusammenfassung und Schlussfolgerung 401
Abstract 439
Literatur 455