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Die Normadressaten des Diskriminierungsverbots (§ 26 Abs. 2 und 3 GWB)

Kouker, Ludwig

Schriften zum Wirtschaftsrecht, Vol. 48

(1984)

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Table of Contents

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Vorwort 7
Inhalteverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 14
Einleitung und Problemstellung 17
Erster Teil: Die Entstehungsgeschichte des Diskriminierungsverbots 21
1. Kapitel: Die ursprüngliche Fassung 1957 21
2. Kapitel: Die 2. GWB-Novelle von 1973 24
3. Kapitel: Die 4. G WB-Novelle von 1980 25
Zweiter Teil: Wettbewerbspolitische Beurteilung von Diskriminierungen 27
1. Kapitel: Der eigene wettbewerbspolitische Standort 27
2. Kapitel: Differenzierte Betrachtung wirtschaftlicher Macht 30
A. Restriktive und kompetitive Macht 31
B. Das Verhältnis von ökonomischer Macht und Diskriminierungen 33
C. Diagnose ökonomischer Macht 35
I. Marktstrukturansatz 35
II. Marktergebnisansatz 36
III. Marktverhaltensansatz 37
3. Kapitel: Differenzierung von wettbewerblichen und wettbewerbsstörenden Diskriminierungen anhand einer Wirkungsanalyse 39
A. Beurteilungsmaßstab 39
B. Abgrenzungsversuche 40
I. Per se wettbewerbsstörende Diskriminierungen 40
II. Abgrenzungskriterien im Einzelfall 40
4. Kapitel: Konsequenzen für eine gesetzliche Regelung 41
A. Verbot 42
B. Verbotsinhalt 42
C. Normadressaten 43
D. Vergleich mit dem geltenden Diskriminierungsverbot des § 26 Abs. 2 und 3 45
5. Kapitel: Wettbewerbspolitische Diskussion um ein allgemeines Diskriminierungsverbot 46
A. Erfahrungen mit dem Robinson-Patman-Act (RPA) 48
B. Vorteile eines allgemeinen Diskriminierungsverbots 51
I. Verhinderung von oligopolistischen Märkten 51
II. Wettbewerbliche Preisbildung 52
III. Erfassung von nachfrageinduzierten Diskriminierungen 52
IV. Effektivität behördlicher und gerichtlicher Tätigkeit 53
V. Präventivwirkung 53
VI. Allgemeines Diskriminierungsverbot als Korrelat zum allgemeinen Kartellverbot (Systemkonformität) 53
C. Behauptete Nachteile 54
I. Zwangskartell 54
II. Geheimwettbewerb 55
III. „Roß und Reiter 56
IV. Rechtfertigungsgründe 56
D. Zusammenfassung 57
Dritter Teil: Die Normadressaten des Diskriminierungsverbots gem. § 26 Abs. 2 und 3 58
1. Kapitel: Auslegungsgrundsätze 58
A. Auslegungsbedürftigkeit 58
B. Auslegungsmethoden 59
C. Kein behördlicher Beurteilungsspielraum 60
2. Kapitel: Marktbeherrschende Unternehmen 61
A. Unternehmen 61
B. Marktbeherrschung gem. § 22 Abs. 1 62
I. Anwendbarkeit des § 22 Abs. 1 im Rahmen des § 26 Abs. 2 62
II. Das Marktmachtkonzept 62
1. Darstellung 62
2. Kritik am Marktmachtkonzept 63
3. Stellungnahme 64
III. Marktbeherrschung gem. § 22 Abs. 1 Nr. 1 66
1. Tatbestand 66
2. Wettbewerbstheoretische Einordnung 67
IV. Marktbeherrschung gem. § 22 Abs. 1 Nr. 2 68
1. Anwendbarkeit des § 22 Abs. 1 Nr. 2 im Rahmen des Diskriminierungsverbots 69
2. Formales Verhältnis von § 22 Abs. 1 Nr. 1 zu Nr. 2 70
3. Materielle Konkretisierung des Begriffs „überragende Marktstellung 71
a) Potentieller Verhaltensspielraum 71
b) Wettbewerbstheoretische Einordnung 72
c) Materielles Stufenverhältnis zwischen den alternativen Marktbeherrschungsbegriffen 73
V. Konsequenzen für das Verhältnis von Normadressat und Verbotsinhalt des § 26 Abs. 2 und 3 75
C. Marktbeherrschung kraft der Vermutung des § 22 Abs. 3 Nr. 1 77
I. Anwendbarkeit des § 22 Abs. 3 im Rahmen des Diskriminierungsverbots 78
1. Rechtscharakter der Vermutungstatbestände 78
a) Restriktive Auslegung 78
b) Extensive Auslegung 79
c) Herrschende Meinung 80
d) Stellungnahme 80
2. Unterschiedliche Beurteilung bei zivilrechtlichen Schadensersatz- und Unterlassungsklagen 82
II. Wettbewerbstheoretische Einordnung 84
D. Zwischenergebnisse 85
3. Kapitel: Der Abhängigkeitstatbestand des § 26 Abs. 2 Satz 2 und 3 86
A. Grundsätzliches 86
I. Abkehr vom Marktmachtkonzept 86
II. Systematische Einordnung 87
1. Die Verweisung auf § 26 Abs. 2 Satz 1 87
2. Stufenverhältnis zur Marktbeherrschung 90
III. Schutzzweck 92
B. Tatbestand des § 26 Abs. 2 Satz 2 93
I. Abhängigkeit 93
1. Fallgruppen 93
a) Artikel- oder sortimentsbedingte Abhängigkeit 94
b) Mangel- oder systembedingte Abhängigkeit 94
c) Unternehmensbedingte Abhängigkeit 94
d) Nachfragebedingte Abhängigkeit 94
2. Bestehende Geschäftsverbindung als Voraussetzung der Abhängigkeit? 95
II. Ausweichmöglichkeiten 96
1. Ausreichend 97
2. Zumutbar 98
a) Umfang der Interessenbewertung 98
aa) Einseitige Interessenbewertung 98
bb) Umfassende Interessenabwägung 99
cc) Stellungnahme 100
b) Objektiv-generalisierende oder subjektiv-individualisierende Betrachtungsweise 103
c) Erforderlicher Grad der Interessenbeeinträchtigung 105
d) Beschränkung auf unverschuldete Abhängigkeit 106
C. Die Abhängigkeitsvermutung des § 26 Abs. 2 Satz 3 108
I. Rechtscharakter des § 26 Abs. 2 Satz 3 108
II. Vermutungsvoraussetzungen 109
III. Wettbewerbspolitische Stellungnahme 111
1. Auswirkungen auf den Nachfragewettbewerb 112
2. Funktionszusammenhang zwischen Tatbestand und Rechtsfolge des § 26 Abs. 2 Satz 3 113
3. Rückschluß von sachlich ungerechtfertigter Diskriminierung auf die Adressatenstellung 114
4. Beschränkter Anwendungsbereich des § 26 Abs. 2 Satz 3 116
a) Funktionelle Beschränkung 116
b) Verfahrensrechtliche Beschränkung 117
D. Zwischenergebnisse 118
4. Kapitel: Ergebnis: § 26 Abs. 2 und 3 — ein allgemeines Diskriminierungsverbot 119
Vierter Teil: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen ein allgemeines Diskriminierungsverbot 122
1. Kapitel: Vertragsfreiheit als Grundrecht 122
2. Kapitel: Das allgemeine Diskriminierungsverbot als Eingriff in die Vertragsfreiheit 123
3. Kapitel: Inhaltliche Konkretisierung der Vertragsfreiheit 124
A. Gründe für die Anerkennung der Privatautonomie 124
B. Inhaltswandel im Verlauf der Geschichte 125
C. Umfang der Vertragsfreiheit 126
Annex: Konsequenzen für andere kartellrechtliche Institute 128
Literaturverzeichnis 130