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Umweltschutz durch Internationale Organisationen

Die Antwort des Völkerrechts auf die Krise der Umwelt?

Kilian, Michael

Tübinger Schriften zum internationalen und europäischen Recht, Vol. 13

(1987)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsübersicht 9
Verzeichnis der häufig verwandten Abkürzungen 17
TEIL A: Grundlagen: Internationale Umweltorganisationen und Völkerrecht 19
1. Kapitel: Völkerrechtliche Entwicklungslinien und Fragestellung der Arbeit 19
I. Die Umweltgefährdung als Herausforderung des internationalen Systems 19
II. Die Umweltgefährdung vor dem Hintergrund allgemeiner Entwicklungen im Völkerrecht 21
1. Gefährdungen der Umweltzusammenarbeit 21
a) Aufspaltung des einheitlichen Weltbilds im Völkerrecht 21
b) Krise der Internationalen Organisationen als Einrichtungen des Völkerrechts 23
2. Erleichterungen der Umweltzusammenarbeit 24
a) Wandel des Völkerrechts von einem „Recht der Koordination\" hin zu einem „Recht der Kooperation 24
b) „Only One Earth\"-Gedanke und Idee des „Common Heritage of Mankind 26
III. Die Internationalen Organisationen im Schnittpunkt der neueren völkerrechtlichen Tendenzen 27
IV. Zweck und Aufbau der Untersuchung 28
2. Kapitel: Umweltthematik und Internationale Organisationen 29
I. Die geistig-materielle Dimension der Umweltproblematik 29
1. Geistige Grundlagen: Von der Natur zur Umwelt 29
2. Der materielle Rahmen des Umweltthemas 31
3. Das Umweltthema als begriffliches Problem 32
4. Zusammenfassung 34
II. Die gesellschaftlich-politische Dimension der Umweltproblematik 35
1. Soziale Dimension 35
2. Umweltpolitik 37
3. „Internationale\" Umweltpolitik 41
4. Zusammenfassung 45
III. Die rechtliche Dimension der Umweltproblematik 46
1. Umriß des Internationalen Umweltrechts 46
2. Grundprobleme des Internationalen Umweltrechts 53
3. Internationale Organisationen und Normsetzung im Internationalen Umweltrecht 55
4. Zusammenfassung 56
IV. Die institutionelle Dimension der Umweltproblematik 56
3. Kapitel: „Internationale Um Weltorganisationen 61
I. Internationale Umweltorganisationen als Untersuchungsgegenstand und Begriff 61
1. Studienobjekt „Internationale Umweltorganisationen 61
2. Begriff der „Internationalen Umweltorganisation 62
II. Die Rezeption des Umweltthemas durch Internationale Organisationen 64
1. Phasen der Rezeption 64
2. Motive und Gründe der Rezeption des Umweltthemas durch Internationale Organisationen 69
III. Die Stellung der Internationalen Umweltorganisationen im internationalen System 71
1. Aufgaben Internationaler Umweltorganisationen 71
2. Rechtliche Kompetenzen Internationaler Umweltorganisationen zur Wahrnehmung von Umweltaufgaben 73
3. Gefährdungen der Arbeit Internationaler Umweltorganisationen 74
IV. Zusammenfassung 76
TEIL Β: Internationale Umweltorganisationen 78
Vorbemerkung 78
4. Kapitel: Einzeldarstellungen außerhalb des UN-Systems 81
— Asian-African Legal Consultative Committee (AALCC) 81
— Arabische Liga 82
— Association of South East Asian Nations (ASEAN) 84
— Benelux-Union 85
— Council for Mutual Economic Assistance (COMECON) 87
— Europäische Gemeinschaft 92
— Europarat 97
— North Atlantic Treaty Organization (NATO) 101
— Nordischer Rat 105
— Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) 108
— Organisation der Afrikanischen Einheit (OAU) 111
— Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) 114
5. Kapitel: Die einzelnen Internationalen Umweltorganisationen innerhalb des Systems der Vereinten Nationen 122
I. Zentralorganisation der Vereinten Nationen 122
II. Die wichtigsten un- bzw. teilselbständigen Einheiten innerhalb der UNZentralorganisation im Umweltbereich 130
— International Law Commission (ILC) 130
— Office of the United Nations Disaster Relief Co-Ordinator (UNDRO) 130
— United Nations Conference of the Law of the Sea (UNCLOS) 131
— United Nations Fund for Population Activities (UNFPA) 131
— United Nations-Habitat and Human Settlements Foundation 131
— United Nations Children's Fund (UNICEF) 133
— United Nations Industrial Development Organization (UNIDO) 133
— United Nations Institute for Training and Research (UNITAR) 135
— United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR) 135
— World Food Council (WFC) und World Food Programme (WFP) 136
III. Sonderorganisationen der Vereinten Nationen 136
— Food and Agriculture Organization (FAO) 136
— General Agreement on Tariffs and Trade (GATT) 143
— International Atomic Energy Agency (IAEA) 145
— International Civil Aviation Organization (ICAO) 150
— International Labour Organization (ILO) 151
— International Maritime Organization (IMO) 156
— International Sea-Bed Authority 182
— United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) 183
— World Bank Group (IBRD, IDA, IFC) 191
— International Development Agency (IDA) und die International Finance Corporation (IFC) 192
— World Health Organization (WHO) 197
— World Meteorological Organization (WMO) 202
IV. Der Wirtschafts- und Sozialrat und seine verselbständigten Einrichtungen 205
— Economic and Social Council (ECOSOC) 205
— Economic Commission for Africa (ECA) 209
— Economic Commission for Europe (ECE) 212
— Economic Commission for Latin-America (ECLA) 215
— Economic Commission for Western Asia (ECWA) 216
— Economic and Social Commission for Asia and the Pacific (ESCAP) 216
— United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) 218
— United Nations Development Programme (UNDP) 222
— United Nations Environment Programme (UNEP) 225
6. Kapitel: Sonstige Umweltorganisationen 226
I. Sonderorganisationen der Vereinten Nationen 226
— International Monetary Fund (IMF) 226
— International Telecommunication Union (ITU) 227
— World Intellectual Property Organization (WIPO) 228
— World Tourism Organization (WTO) 229
II. Regionale Wirtschaftsorganisationen und sonstige regionale Zusammenschlüsse 229
— In Europa 229
— In Afrika 229
— In Lateinamerika und in der Karibik 230
— In Asien und im Südpazifik 230
III. Internationale Umwelt-Fachkommissionen 230
IV. Non-Governmental-Organizations (NGO's) 231
TEIL C: Schwerpunkte der Internationalen Umweltorganisation 234
7. Kapitel: Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) 234
I. Die UN-Umweltkonferenz 1972 als Anstoß zur Gründung des Umweltprogramms UNEP 234
1. Die Ausgangslage 234
2. Die Vor-Konferenz 1971 in Founex 237
3. Die umweltpolitischen Strömungen der Stockholmer Konferenz 239
a) Die Vorstellungen der westlichen Industrieländer 239
b) Die Vorstellungen der Entwicklungsländer 241
4. Die organisatorischen Überlegungen und Alternativen für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen 242
a) Der dezentralistische Ansatz des „laissez-faire 242
b) Der Gegensatz einer starken Umweltbehörde 243
c) Vorschläge für eine neue intergouvernementale Organisation innerhalb des UN-Systems 244
d) Die endgültige organisatorische Form der neuen Umwelt-Organisation 245
5. Die Ergebnisse der Umweltkonferenz von Stockholm 247
a) Der Grundkonsens 247
b) Das Umweltprogramm 248
c) Zum Inhalt der wichtigsten Abschnitte des Empfehlungskatalogs 250
d) Die institutionellen Vorgaben der Konferenz 251
6. Zusammenfassung und Weichenstellungen der Konferenz von Stockholm 253
II. Die Organisation von UNEP 254
1. Grundsätzliches 254
2. Organisation und Entscheidungsfindung von UNEP 259
a) Der Governing Council 259
b) Das UNEP-Sekretariat 262
c) Der UNEP-Umweltfonds 263
d) Verwaltungsapparat, Hilfsorgane und Entscheidungsprozeß 268
III. Die Umweltarbeit von UNEP 271
1. Der grundsätzliche Rahmen aller UN EP-Aktivitäten 271
2. Die Umweltaktivitäten von UNEP im einzelnen 277
a) Vorbemerkung 277
b) Die Aktivitäten von UNEP auf dem Gebiet der „Katalyse\" und der Koordination 277
c) Die Überwachung der Umwelt 279
d) Die praktischen Umweltmaßnahmen 280
e) Die sonstigen Hilfsmaßnahmen (supporting measures) 284
3. Umwelt-Entwicklungshilfe und Umweltrecht als Schwerpunkte der UNEP-Aktivitäten 285
a) Die praktische Arbeit im Bereich Umwelt und Entwicklung 285
b) Das Umweltrechtsprogramm von UNEP 288
4. Schlußfolgerung 291
8. Kapitel: Die Meeresbergbaubehörde der Vereinten Nationen 294
I. Die Struktur des Meeresumweltschutzes in der UN-Seerechtskonvention und der Tiefseebergbau 294
II. Die Meeresbodenbehörde als Umweltorganisation 296
1. Das Meeresbergbauregime 296
2. Die Organisation der Meeresbodenbehörde 297
3. Die Umweltzuständigkeiten der einzelnen Organe 299
III. Schlußfolgerungen 303
9. Kapitel: Die Internationalen Umweltorganisationen und die Seerechtskonvention 308
I. Zum allgemeinen um weltpolitischen Hintergrund des Meeresbergbauteils der Konvention 308
II. Die Position der Internationalen Umweltorganisationen in der Seerechtskonvention 310
1. Zum grundsätzlichen Status der Umweltorganisationen in der Seerechtskonvention 310
2. Die IMO und die Seerechtskonvention 313
3. UNEP und die Seerechtskonvention 317
a) Der Umweltteil der Seerechtskonvention im Urteil von UNEP 317
b) Die Meeresbodenbehörde im Urteil von UNEP 321
III. Schlußfolgerungen 323
TEIL D: Die Internationalen Umweltorganisationen im Geflecht der Internationalen Staatenbeziehungen 328
10. Kapitel: Das System der Internationalen Umweltorganisationen 328
I. Die Umweltorganisationen im engeren Sinn 328
II. Einteilung der Organisationen nach allgemeinen Kriterien 331
1. Einordnung nach Ursprungsaufgaben und regionaler Arbeitsverteilung 331
2. Einordnung nach den Kriterien der Völkerrechtsdogmatik 332
III. Ordnungskriterien nach materieller und formeller Aufgabenerfüllung 334
1. Die umweltrechtliche Literatur 334
2. Die materiellen Ordnungskriterien 335
a) Die Betreuung eines ganzen Umweltmediums als Aufgabe 335
b) Die Abwehr spezifischer Umweltgefährdungen als Aufgabe 336
c) Der Schutz bestimmter Umweltgüter als Aufgabe 338
3. Die Einordnung der Umweltorganisationen nach formalen Arbeitskriterien 339
a) Beispiele praktisch-technischer Handlungsformen 340
b) Beispiele politischer Handlungsformen 341
c) Beispiele rechtlicher Handlungsformen 341
4. Umweltorganisationsrecht 346
a) Umweltkompetenzen 346
b) Entscheidungsvorgänge 346
c) Neue Formen der internationalen Zusammenarbeit im Umweltschutz 347
d) Koordinationsprobleme 349
IV. Schlußfolgerungen 350
11. Kapitel: Das UN-Umweltprogramm im System der Internationalen Umweltorganisationen 355
I. Zwischenbilanz: Der materielle Status von UNEP 355
1. Die Ausgangslage 355
2. Die Kritik am Umweltprogramm 360
a) Die Grundsatzkritik 361
b) Die Einschätzung der praktischen Arbeit von UNEP 362
c) Die Kritik an der Arbeitsweise und Arbeitsorganisation 366
d) Die Beurteilung der einzelnen UNEP-Organe 367
3. Die Arbeitserfolge des Umweltprogramms 374
II. Der organisatorische Standort von UNEP 379
1. Der Standort im System der Vereinten Nationen 379
2. Das Verhältnis gegenüber den Mitgliedstaaten 385
III. Schlußfolgerungen und Tendenzen 392
12. Kapitel: Eine sektorale Umweltordnung durch Internationale Umweltorganisationen? 396
I. Sektorale Weltordnungen und Internationale Umweltpolitik 396
1. Der Begriff der „sektoralen Weltordnung 396
2. Eine „Neue Internationale Umweltordnung\"? 400
3. Neue Weltwirtschaftsordnung und internationales Umweltsystem 402
II. Die Umweltpolitik der Vereinten Nationen und die Neue Weltwirtschaftsordnung 404
1. Die Stellung des Umweltprogramms in der Diskussion um eine Neue Weltwirtschaftsordnung 404
a) Anbindung an das NWWO-Aktionsprogramm 404
b) Die umweltpolitischen Inhalte der NIEO-Resolutionen und der „Charta der wirtschaftlichen Rechte und Pflichten der Staaten 405
c) Umweltvölkerrecht und Neue Weltwirtschaftsordnung 410
d) Schlußfolgerungen 413
2. „Einstiege\" in internationale Umweltregimes? 415
a) „Common Heritage of Mankind 416
b) „Charter for Nature\" und „Tropical Timber Agreement 418
III. Das Umwelt-Entwicklungskonzept von UNEP und die Neue Weltwirtschaftsordnung 422
IV. Die Internationalen Umweltorganisationen im Spannungsfeld zwischen Neuer Weltwirtschaftsordnung und materieller Umweltarbeit 428
1. Der Standort der Internationalen Umweltorganisationen 428
2. Schlußfolgerungen und Thesen 430
ANHANG 435
I. UNEP-Gründungsresolution der UN-Generalversammlung 435
II. Geschäftsordnung des UNEP-Verwaltungsrats 440
Literaturverzeichnis 458