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Die Verfassungsmäßigkeit der transitorischen Enteignung

Frey, Klaus

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 455

(1983)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Einleitung 13
Erster Teil: Die transitorische Enteignung, ein neuer Typus des Enteignungsrechts 19
I. Die wesentlichen gesetzlichen Erscheinungsformen der transitorischen Enteignung 19
1. Das Reichssiedlungsgesetz 20
2. Das Reichsheimstättengesetz 28
3. Bodenreformgesetzgebung der Länder 32
4. Das Baulandbeschaffungsgesetz 42
5. Das Bundesbaugesetz 49
6. Das Städtebauförderungsgesetz 57
a) Sanierungsbereich 59
b) Entwicklungsbereich 62
7. Begriffliche Bestimmung der transitorischen Enteignung 68
II. Exegese des transitorischen Enteignungsbegriffs 71
1. Das Enteignungsobjekt 71
2. Die Verfahrensbeteiligten 74
3. Die Verfahrenszwecke 81
4. Zweckkombination im Enteignungsinstitut 86
III. Abgrenzung der transitorischen Enteignung von anderen Formen hoheitlicher Inanspuchnahme von Grund und Boden 90
1. Die klassische Enteignung 91
2. Die Enteignung zugunsten Privater 91
3. Die Sozialisierung 94
4. Die Konfiskation, Requisition, Einziehung 98
5. Die Umlegung 102
6. Die soziale Umschichtung 104
Zweiter Teil: Die Verfassungskonformität der transitorischen Enteignung 107
Erstes Kapitel: Die soziale Umverteilung als verfassungsrechtlich zulässiger Enteignungszweck 107
I. Systematik der sozialen Umverteilung 108
1. Der Umverteilungsbegriff 108
a) Umverteilung als gewillkürte Steuerung des Verteilungsprozesses 109
b) Umverteilung als polemischer Bezug auf die bestehende Vermögensverteilung 110
c) Umverteilung als normativer Rechtsbegriff 111
2. Die Umverteilungsgegenstände 112
a) Das Volkseinkommen 112
b) Das bereits gebildete Vermögen 113
c) Umverteilung als normativer Rechtsbegriff 114
3. Die Umverteilungsbeteiligten 115
a) Der Umverteilungsträger 115
b) Die Umverteilungsbetroffenen 117
c) Die Umverteilungskriterien 118
4. Die Umverteilungsmittel 122
a) Beim Volkseinkommen 122
b) Bei gebildetem Vermögen 124
II. Die soziale Umverteilung von Grund und Boden unter der Weimarer Reichsverfassung 127
1. Die Umverteilungskompetenz (Art. 10 Nr. 4 WRV) 127
2. Das Umverteilungsmittel (Art. 155 Abs. 2 WRV) 129
3. Art. 155 Abs. 2 als Rechts- oder Programmsatz 131
4. Verhältnis von Art. 155 Abs. 2 zu Art. 153 134
5. Verhältnis des Art. 155 Abs. 2 zu Art. 156 136
III. Die Umverteilungskompetenzen über Grund und Boden im Bonner Grundgesetz 138
1. Art. 74 Nr. 18 GG 139
2. Art. 75 Nr. 4 GG 148
3. Art. 14 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. Abs. 2 GG 151
4. Art. 14 Abs. 3 GG 153
5. Art. 15 GG 153
6. Das Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1, Art. 28 Abs. 1 GG) 154
7. Die Wirtschaftsverfassung 159
8. Ergebnis der kompetenzrechtlichen Betrachtung 164
IV. Die Enteignung nach Art. 14 Abs. 3 GG als Mittel für die soziale Umverteilung von Grund und Boden 164
1. Art. 155 Abs. 2 WRV und das Fehlen einer Entsprechung im Grundgesetz 165
2. Der Enteignungsbegriff des Art. 14 Abs. 3 GG 169
a) Die formellen Bestandteile des Enteignungsbegriffes 170
b) Die materiellen Bestandteile des Enteignungsbegriffes 175
3. Auswirkungen der Sozialstaatsklausel auf die Enteignung 180
a) Auswirkungen auf die formellen Bestandteile des Enteignungsbegriffes 182
b) Auswirkungen auf den materiellen Bestandteil des Enteignungsbegriffes 188
4. Art. 14 Abs. 3 GG in einem sich wandelnden Grundrechts Verständnis 192
a) Das traditionelle Grundrechtsverständnis 193
b) Die Grundrechte als Wertordnungssystem 199
c) Das institutionelle Grundrechtsverständnis 205
d) Das demokratisch-funktionale Grundrechtsverständnis 210
e) Das sozialstaatliche Grundrechtsverständnis 213
f) Die sozialen Grundrechte 217
g) Die Grundrechte als Verfahrensgarantien 221
5. Ungeschriebenes Hecht als Umverteilungsgrundlage 223
a) Ungeschriebenes Verfassungsrecht 223
b) Einfaches Gewohnheitsrecht 224
V. Folgerungen und verfassungspolitischer Ausblick 226
1. Die unvollkommene Verfassungskompetenz 227
2. Die Enteignung, ein formenmißbräuchliches Umverteilungsmittel? 229
3. Vorschlag zur Ergänzung und Änderung des Grundgesetzes 234
Zwischenergebnis 238
Zweites Kapitel: Die verfassungsrechtliche Beurteilung der Verwaltungszwecke der transitorischen Enteignung 239
I. Die Verwaltungszwecke als Planungszwecke 240
1. Planungszwecke und Verfassungsrecht 243
2. Planungszwecke und ihr Verhältnis zu den Enteignungszwecken 248
3. Planverwirklichung als Wohl der Allgemeinheit? 253
4. Zusammenfassung: Planungszwecke, Verwaltungszwecke, Enteignungszwecke 255
II. Die dauerhafte Sicherung der Enteignungszwecke 256
1. Institutsimmanenz der Zwecksicherung 257
2. Öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Zwecksicherung 259
III. Gesetzliche oder verwaltungsmäßige Methoden der Zwecksicherung 261
1. Die Rückenteignung 262
2. Das Heimfallsrecht 266
3. Das Wiederkaufs- bzw. Vorkaufsrecht 268
4. Verwaltungsmäßige Sicherungsmethoden 270
IV. Die Auswirkung der institutionellen Verbindung von Zweckkategorien unterschiedlicher Rechtswirksamkeit 272
1. Nichtigkeit des Gesamtinstituts 272
2. Teilnichtigkeitsprobleme 275
Dritter Teil: Die Verfassungsmäßigkeit der einzelnen Erscheinungsformen transitorischer Enteignung im geltenden Redit 278
I. Das Reichssiedlungs- und das Reichsheimstättengesetz 278
1. Der vorkonstitutionelle Umverteilungszweck 279
2. Zweck- und verfahrensspezifische Folgerungen 281
3. Die Zwecksicherung 282
4. Ergebnis 284
II. Das Bundesbaugesetz 285
1. Zweck- und verfahrensspezifische Folgerungen 285
2. Die Zwecksicherung 289
3. Ergebnis 290
III. Das Städtebauförderungsgesetz 290
1. Die Regelung im Sanierungsbereich 291
a) Zweck- und verfahrensspezifische Folgerungen 291
b) Die Zwecksicherung 292
c) Ergebnis 294
2. Die Regelung im Entwicklungsbereich 294
a) Zweck- und verfahrensspezifische Folgerungen 295
b) Die Zwecksicherung 296
c) Ergebnis 297
Literaturverzeichnis 299