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Die mißbräuchliche Titulierung von Ratenkreditschulden mit Hilfe des Mahnverfahrens

Bamberg, Antje

Schriften zum Prozessrecht, Vol. 89

(1987)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 10
Einleitung 13
Α. Sinn und Grenzen des Mahnverfahrens 17
I. Der Zweck des Mahnverfahrens und seine wirtschaftliche Bedeutung 17
II. Die Mißbrauchstatbestände 18
1. Der Begriff „Mißbrauch 20
2. Die typischen Fallkonstellationen 22
3. Die Mentalität der Kreditschuldner 26
B. Voraussetzungen und Folgen des Sittenwidrigkeitsurteils bei Ratenkreditverträgen 32
I. Überprüfung des Massen-Kreditgeschäftes am Maßstab des § 138 BGB 33
1. Der Grundsatz der Gesamtwürdigung unter Einschluß subjektiver Elemente 35
2. Die Normstrukturen des § 138 BGB 41
3. Das Wertverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung 47
a) Der „Sondermarkt\" der Teilzahlungsbanken 49
b) Die Ermittlung der in den Vergleich einzubeziehenden Positionen 56
c) Die Bestimmung der Leistung des Kreditnehmers 66
d) Die Gegenleistung des Kreditgebers und das Ausmaß der zulässigen Abweichung vom Marktzins 67
4. Weitere belastende objektive Umstände 70
II. Rechtsfolge des § 138 BGB: Totalnichtigkeit oder Aufrechterhaltung des Rechtsgeschäftes zu einem angemessenen Zinssatz? 71
1. Unzulässigkeit geltungserhaltender Reduktion aufgrund des Schutzzwecks der Norm 72
2. Die Parallelproblematik im Bereich der AGB-Kontrolle 74
III. Die Rückabwicklung des sittenwidrigen Vertrages 78
1. Der Kondiktionsanspruch gemäß § 817 BGB 78
2. Die Verjährungsregelung des § 197 BGB 81
C. Konsequenzen für das Mahnverfahren 86
I. Sittenwidrigkeit und Mißbrauchstatbestände 86
II. Die Möglichkeiten des Mahnverfahrens, dem Mißbrauch vorzubeugen 87
1. Formelle Prüfungskompetenz oder eingeschränkte Sachprüfung? 87
2. Die Kontrollmechanismen im automatisierten Mahnverfahren 90
D. Die Wirkung des Vollstreckungsbescheids 96
I. Der Begriff der Rechtskraft 98
1. Die Wortbedeutung 99
2. Sinn und Zweck des Zivilprozesses 101
3. Die Rechtskraft als Prozeßschranke 110
a) Die formelle Rechtskraft 114
b) Die materielle Rechtskraft 114
II. Geeignetheit des Begriffs der Rechtskraft für das Mahnverfahren 119
1. Die Vorstellung des Gesetzgebers von 1877 und die Reformbestrebungen in der Folgezeit 120
2. Die Novelle von 1977 126
3. Die verwaltungsrechtliche Bestandskraft 129
III. Die Rechtsbehelfe zur Aufhebung eines bestandskräftigen Titels 140
1. Der materielle Rechtsbehelf des § 826 BGB 141
2. Die Abänderungsklage des § 323 ZPO 144
3. Die Restitutionsklage des § 580 ZPO 146
4. Die Rechtsbehelfe des Vollstreckungsrechts: Vollstreckungserinnerung und Vollstreckungsgegenklage, §§ 766, 767 ZPO 146
a) Die Funktion des § 766 ZPO 148
b) Die Effektivität des § 767 ZPO 152
IV. Die Notwendigkeit des Schuldnerschutzes 156
E. Ergebnisse 163
Literaturverzeichnis 166