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Der Ausgleichsanspruch des Vertragshändlers

Foth, Dietmar

Schriften zum Bürgerlichen Recht, Vol. 95

(1985)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 12
Teil I: Einleitung 13
I. Problemstellung und ihre praktische Relevanz 13
II. Überblick über den Gang der Untersuchung 15
Teil II: Meinungsstand in Rechtsprechung und Literatur 17
I. Rechtsprechung 18
1. Die drei Grundsatzentscheidungen des BGH und ihre Folgeentscheidungen 18
a) BGHZ 29, 83 18
b) Nachfolgende Entscheidungen des BGH 20
c) BGHZ 34, 282 21
d) Nachfolgende Entscheidungen des BGH 23
e) BGHZ 68, 340 24
f) Nachfolgende Entscheidungen des BGH 25
2. Die Rechtsprechung der Instanzgerichte 27
3. Zusammenfassung 31
II. Die Entwicklung des Schrifttums 32
1. Literatur nach Einführung des § 89 b HGB durch die HV-Rechtsnovelle im Jahre 1953 bis zu BGHZ 29, 282 (11.12.1958) 32
2. Diskussionsbeiträge nach der Entscheidung BGHZ 29, 282 bis zum Jahre 1977 (BGHZ 68, 340) 36
a) Die eine Analogie ablehnenden Auffassungen 36
b) Die der Rechtsprechung des BGH beitretenden Stimmen 41
c) Die eine (weitgehende) Analogie befürwortenden Meinungsäußerungen 45
3. Neuentflammte Diskussion nach der Entscheidung des BGH im Jahre 1977 (BGHZ 68, 340) 49
a) Die eine Analogie ablehnenden Auffassungen 49
b) Die der Rechtsprechung des BGH beitretenden Stimmen 55
c) Die die Analogie in einem weitergehenden Maße als der BGH befürwortenden Meinungsäußerungen 56
4. Zusammenfassung 63
Teil III: Der Vertragshändler-Vertrag 65
I. Der Vertragsinhalt im rechtstatsächlichen Befund 65
1. Pflichten des VH bezüglich des Vertriebs der Vertragswaren 66
a) Absatzförderungspflichten 67
b) Unterhaltung einer Kundendienstwerkstatt 68
c) Beschränkungen der Wettbewerbsfreiheit 68
d) Sonstige Pflichten 69
2. Pflichten des Herstellers bezüglich des Vertriebs der Vertragswaren 71
a) Absatzbindung 71
b) Unterstützungs- und Informationspflichten 71
c) Die Pflicht zur Gewährung des Nutzungsrechts für den Markennamen und die Warenzeichen 72
3. Vertragsbestimmungen über den Bezug der Vertragswaren 72
a) Den Kaufgegenstand 72
b) Den Kaufpreis 72
c) Die Verkaufsbedingungen 72
d) Die Lieferverpflichtung 72
4. Sonstige Vertragsbestimmungen 73
5. Zusammenfassung 73
II. Heutige Verbreitung des VH-Vertriebs 74
III. Wirtschaftliche Auswirkungen: Funktionen und Risiken 74
IV. Der Begriff des VH und die Rechtsnatur des VH-Vertrages 78
1. Der Begriff des VH 78
2. Die Rechtsnatur des VH-Vertrages 82
Teil IV: Der Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters nach § 89 b HGB 84
I. Entstehungsgeschichte 84
II. Grundgedanken und Rechtsnatur des AA 87
1. Meinungsstand 88
2. Die aus den drei gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen herzuleitenden Grundgedanken 89
a) Verlust von Ansprüchen auf Provision 90
b) Vorteile des Unternehmers 91
c) Billigkeit des Anspruchs 93
3. Weitere neben den sich aus den gesetzlich erwähnten Voraussetzungen ergebende Grundgedanken 93
a) Billigkeitsgesichtspunkte aus §§ 89 b Abs. 3, 89 b Abs. 2, 92 b HGB 93
b) Frage nach der Schutzbedürftigkeit des HV als Grundgedanken 94
aa) Differenzierte Betrachtung von § 89 b HGB: „Inhaltsnorm“ (§ 89 b Abs. 1 bis 3 HGB) und „Unabdingbarkeitsnorm“ (§ 89 b Abs. 4 HGB) 95
bb) Schutzbedürftigkeit als Grundgedanke nur der „Unabdingbarkeitsnorm“ oder auch der „Inhaltsnorm“? 96
4. Zusammenfassung 97
Teil V: Steht dem Vertragshändler ein Ausgleichsanspruch zu? 99
A. Ausländisches Recht 99
1. Schweiz 99
2. Österreich 103
3. Frankreich 105
4. Italien 110
5. Belgien 112
6. USA 113
7. Schweden 115
8. Zusammenfassung 116
B. Deutsches Recht 117
I. Gewohnheitsrecht? 117
II. Ergänzende Vertragsauslegung? 118
III. Analoge Anwendung des § 89 b HGB? 120
1. Voraussetzungen einer Analogie 120
2. Ausschluß der Analogie durch abschließende Regelung? 125
a) Ist § 89 b HGB eine nicht analogiefähige Ausnahmeregelung? 125
b) Liegt keine Gesetzeslücke vor, nachdem der VH bereits kartellrechtlich geschützt ist? 126
c) Positive Feststellung einer Gesetzeslücke 131
3. Weitere Vorfrage: Steht dem VH ein Investitionsersatzanspruch zu und steht dieser einer Analogie zu § 89 b HGB entgegen? 131
a) Rechtfertigung und Ausgangspunkt der Erörterung 131
b) Versuch einer Lösung im Wege ergänzender Vertragsauslegung – Vertragslücke, Anforderungen 133
c) Präjudiz, Vertragszweck, Interessenanalyse, Folgerungen 135
d) Das Verhältnis zu § 26 Abs. 2 GWB 141
e) Ausschluß durch etwaigen AA? 146
f) Wirksamkeit anspruchsausschließender Vertragsklauseln? 147
g) Ergebnis 150
h) Folgen für die Diskussion um den AA des VH 150
4. Die Ähnlichkeitsprüfung: Vergleich der Interessenlage von HV und VH, gemessen am Grundgedanken des § 89 b Abs. 1 bis 3 HGB 151
a) Die Ausgangslage 151
b) Das Verhältnis von HV und VH zum Hersteller 153
aa) Geschäftsbesorgung 153
bb) Eingliederung in die Vertriebsorganisation 153
c) Das „doppelte Nutzungsverhältnis“ am Kundenstamm 158
aa) Geschäftsbesorgungsverhältnis mit Erfolgsvergütung 159
bb) Situation während der Vertragsdauer 159
cc) Situation nach Vertragsbeendigung 160
aaa) Übertragung des Kundenstamms 160
bbb) Vertragspflicht zur Überlassung des Kundenstamms 160
ccc) „Sogwirkung der Marke“ 164
ddd) Ausschluß wegen Unmöglichkeit des Vorteilserwerbs des Herstellers? 167
dd) Zusammenfassung 168
d) Die Vergütung: Vergleichbarkeit von Provision und Handelsspanne 168
e) Die Schutzbedürftigkeit von HV und VH 171
f) Billigkeitsgesichtspunkte 171
g) Die Bedeutung der weitergehenden Aufgaben und Risiken des VH 172
h) Rechtspolitische und rechtsvergleichende Erwägungen 172
i) Ergebnis 174
5. Unabdingbarkeit des AA? 175
a) Analoge Anwendung des § 89 b Abs. 4 Satz 1 HGB? 175
b) Wirksamkeit anspruchsausschließender Vertragsklauseln? 178
aa) Bei analoger Anwendung des § 89 b Abs. 4 Satz 1 HGB 178
bb) Bei Ablehnung der analogen Anwendung des § 89 b Abs. 4 Satz 1 HGB 178
c) Ergebnis 182
Teil VI: Weitere Fragen zum Ausgleichsanspruch des Vertragshändlers 183
I. Vorbemerkungen 183
II. Ausschluß des Anspruchs: Analoge Anwendung des § 89 b Abs. 3 HGB? 184
III. Voraussetzungen des Anspruchs: § 89 b Abs. 1 HGB 185
1. Die gesetzlichen Voraussetzungen 185
2. Besonderheiten beim VH 186
a) Bezüglich den Vorteilen des Unternehmers 186
b) Bezüglich dem „Provisionsverlust“ 186
c) Bezüglich der Billigkeit 186
IV. Höhe des Anspruchs 187
1. Die die Höhe des AA bestimmenden Kriterien 187
2. Berechnung nach imaginärer HV-Provision oder nach Händlergewinnspanne? 187
3. Die „Sogwirkung der Marke“ als Kriterium der Billigkeitserwägungen 188
V. Geltendmachung und Verjährung des AA 189
1. Geltendmachung (§ 89 b Abs. 4 Satz 2 HGB analog?) 189
2. Verjährung (§ 88 HGB analog?) 189
VI. Gesonderte Beurteilung in der Kfz-Branche? 190
Teil VII: Zusammenfassung in zehn Thesen 194
Literaturverzeichnis 196