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Autorität und Recht im Denken Nietzsches

Kerger, Henry

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 127

(1988)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 10
Erster Abschnitt: Entstehungsgrund des Rechts im Denken Nietzsches 11
§ 1 Vertrag versus Gewalt als Entstehungsgrund des Rechts 11
1. Vertrag als Ursprung des Rechtsverhältnisses 12
2. Versprechen als Begründung einer Schuld 15
3. Recht als Gläubiger-Schuldner-Verhältnis 20
a) als Verhältnis des Staates zum Einzelnen 20
b) als Verhältnis der Gemeinschaftsbildungen zum Ahnherrn und zu Gott 22
§ 2 Macht als Entstehungsgrund des Rechts 24
1. Entstehung des Rechts aus der „Gleichstellung\" der Mächte 24
2. Entstehung des Rechts durch Aufrichtung von Gesetzen 32
§ 3 Entstehung der Gerechtigkeitsidee 34
1. Rache als Entstehungsgrund 34
2. Gerechtigkeit als Vergeltung und Austausch 37
Zweiter Abschnitt: Sittlichkeit oder Autonomie des Individuums als Bestimmungsfaktoren der Normstruktur des Rechts 45
§ 4 Sittlichkeit als gesellschaftlicher Imperativ bei Ihering und Nietzsche 45
1. Verhältnis der Sittlichkeit zum Recht 45
2. „Sittlichkeit der Sitte\" als soziale Autorität 50
§ 5 Sittlichkeit im Widerstreit mit dem „Privilegium der Verantwortlichkeit\" als moralischer Instanz 55
1. Sittlichkeit als moralische Sanktion 55
2. Moral als Wille zur Macht 60
3. Autonomes Individuum als Subjekt der Verantwortlichkeit 63
§ 6 Recht als „umgewandte Moral\" bei Schopenhauer und Nietzsche 67
1. Verhältnis der Sittlichkeit zur Gesinnung 67
2. Leiden als Schuld 73
Dritter Abschnitt: Verhältnis von Staat und Gesellschaft zum Recht 75
§ 7 Bedeutung des Staates für die Gesellschaft 75
1. Entstehung des Staates aus der Gewalt 75
2. Obligation als Modell gesellschaftlicher Macht 77
3. Staat als Autorität der Person 84
§ 8 Utilitarismus als Grundlage der sittlich-sozialen Normstruktur des Rechts 88
1. Iherings Lehre vom sittlichen Zweck des Utilitarismus 88
2. Wollen und Zweck bei Ihering und Nietzsche 89
3. Utilitarismus als Rechtfertigung des Daseins 95
§ 9 Gesellschaftliche Bedeutung des Egoismus 98
1. Egoismus als sittliches Gebot 98
2. Ich-Begriff als soziale Institution 103
Vierter Abschnitt: Theorie der Normen bei Nietzsche 110
§ 10 Wille zur Macht als rechtsetzende Gewalt 110
1. Wille als Befehl 111
2. Befehlen und Gehorchen als institutionalisiertes Verhalten 120
3. Wille zur Wahrheit als Wille zur Macht 130
a) Interpretation der Machtverhältnisse 130
b) Nietzsches Stellung zum Naturrecht 132
c) Nietzsches Stellung zum Vernunftrecht 134
d) Nietzsches Stellung zum Positivismus 136
e) Monade als Modell der Einheit 144
f) Perspektivismus als Handlungsorientierung 147
4. Regelcharakter der „Willens-Kausalität 148
§ 11 Wille zur Macht als Handlungstheorie 156
1. Wille zur Macht im Lichte der anthropologisch-funktionalen Institutionentheorie Schelskys 156
2. Rechtsrealismus bei Nietzsche 163
§ 12 Strafrecht als pars pro toto der Rechtsordnung 167
1. Absicht und Zweck als Grundlage strafrechtlicher Würdigung 167
2. Verbrechen und Strafe als Erscheinungen gesellschaftlicher Macht 171
Fünfter Abschnitt: Stellung des Einzelnen zum Recht 177
§ 13 Rechte des Individuums auf den verschiedenen Stufen seiner Macht 177
1. Entstehung des Individuums aus der Gesellschaft 177
2. Person als Handlungseinheit bei Ihering, Nietzsche und Schelsky 180
3. Gleiche Rechte als soziale Erscheinung 182
§ 14 Erwartungssicherung als Voraussetzung einer Autorität des Rechts 185
1. Erwartungssicherung und „Selbstregulierung 185
2. Autorität als institutionalisiertes Machtpotential einer Person 190
§ 15 Recht als ästhetisches Phänomen 197
1. Recht und Moral als ästhetische Rangordnung des Leibes 197
2. Ästhetik des Leibes als Grundlage der Lebensbedingungen 202
Literaturveizeichnis 207