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Der Rechnungshof

Organisation und Funktion der obersten Finanzkontrolle in Österreich

Hengstschläger, Johannes

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 426

(1982)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 15
Erstes Kapitel: Entstehung und Entwicklung der Finanzkontrolle in Österreich 17
I. Erste Institutionalisierungen 17
II. Die Hofrechenkammer Maria Theresias 19
III. Der Rechnungshof in der konstitutionellen Ära 23
1. Die „oktroyierte Märzverfassung 23
2. Die „Oberste-Rechnungs-Control-Behörde\" (1854) 23
3. Der oberste Rechnungshof (1866) 24
IV. Der Übergang zur Republik 28
V. Die verfassungsrechtliche Verankerung der Rechnungs- und Gebarungskontrolle im B.-VG. und ihre Ausführung durch das Rechnungshofgesetz 29
1. Das B.-VG. 1920 29
2. Die B.-VG.-Novelle 1925 und das Rechnungshofgesetz 32
3. Die „Zweite Bundes-Verfassungsnovelle\" 1929 37
4. Die Verfassung 1934 38
5. Der „Anschluß\" 1938 40
6. Die Wiederherstellung der demokratischen Republik Österreich 1945 40
7. Die Neufassung des V. Hauptstückes des B.-VG. und das Rechnungshofgesetz 1948 44
8. Aufwertung der Stellung des Vizepräsidenten 48
9. Veröffentlichungsverbot für den Bundesrechnungsabschluß und den Tätigkeitsbericht des Rechnungshofes 48
10. Neuerungen in den Beziehungen des Rechnungshofes zum Nationalrat 49
11. Vereinheitlichung der Unternehmensprüfung 50
Zweites Kapitel: Die Stellung des Rechnungshofes im System des B.-VG. 52
I. Der Rechnungshof als selbständiges, parlamentarisches Kontrollorgan 52
1. Die Notwendigkeit der gewaltenteilungsmäßigen Einstufung 52
2. Die Zugehörigkeit des Rechnungshofes zum Nationalrat und zu den Landtagen 54
a) Auf Grund des Wortlautes der maßgeblichen Verfassungsbestimmungen 54
b) Teleologische Gesichtspunkte 58
c) Historische Argumente 59
II. Überblick über die verfassungsrechtliche Regelung der Stellung des Rechnungshofes gegenüber anderen Organen 60
1. Die Position des Rechnungshofes gegenüber dem Nationalrat und den Landtagen 60
a) Nationalrat 60
b) Landtage 62
2. Die Beziehungen des Rechnungshofes zur Bundesregierung und zu den Landesregierungen 63
a) Bundesregierung 63
b) Landesregierungen 64
3. Rechnungshof und Gemeinden 65
Drittes Kapitel: Die Organisation des Rechnungshofes 66
I. Bestandsgarantie 66
1. Verfassungsgesetzliche Absicherung der Institution „Rechnungshof 66
2. Garantie einer personellen und sachlichen Mindestausstattung 70
II. Die Mitglieder des Rechnungshofes 75
1. Präsident und Vizepräsident 75
a) Beginn und Ende des Amtes 75
aa) Wahl und Abberufung durch den Nationalrat 75
bb) Qualifikationserfordernisse 89
cc) Rücktritt 92
dd) Verlust der Wählbarkeit 96
ee) Sonstige Endigungsgründe 98
b) Stellvertretung 98
aa) Verhinderung oder Erledigung des Amtes des Präsidenten 98
bb) Stellvertretung im Nationalrat 111
2. Beamte und Hilfskräfte 118
a) Ernennung 118
b) Die Beiziehung von Sachverständigen 123
c) Amtstitel 130
d) Diensthoheit 131
e) Weisungsrecht 135
III. Inkompatibilität 140
1. Präsident und Vizepräsident 140
2. Mitglieder des Rechnungshofes 144
IV. Verantwortlichkeit 151
1. Staatsrechtliche Verantwortlichkeit 151
a) Personenkreis 151
b) Umfang 152
c) Geltendmachung 155
d) Sanktion 157
2. Disziplinäre Verantwortlichkeit 158
a) Beamte 158
b) Vertragsbedienstete (Hilfskräfte) 159
3. Strafrechtliche Verantwortlichkeit 159
4. Zivilrechtliche Verantwortlichkeit 161
a) Amtshaftung und Organhaftung 161
b) Haftung nach Privatrecht 162
c) Resümee 164
V. Monokratische Struktur 166
1. Geltende Rechtslage 166
2. Reformtendenzen 166
Viertes Kapitel: Die Kontrollaufgaben des Rechnungshofes 172
I. Prüfungsgegenstände 172
1. Die Staatswirtschaft der Gebietskörperschaften 172
a) Bund 172
b) Länder 179
c) Gemeinden 186
aa) Gemeinden mit mindestens 20 000 Einwohnern 186
bb) Kleingemeinden 188
cc) Gemeindeverbände 189
2. Stiftungen, Fonds, Anstalten 192
a) Zuständigkeitsvoraussetzungen 192
b) Begriffsabgrenzung 197
aa) Stiftung 197
bb) Fonds 198
cc) Anstalt 200
3. Unternehmungen 203
a) Begriff 203
b) Eigenbetriebe 206
c) Rechtlich selbständige Unternehmungen 211
d) Beherrschte Unternehmungen 219
aa) Finanzielle Beherrschung 222
bb) Wirtschaftliche Beherrschung 225
cc) Organisatorische Beherrschung 227
e) Subbeteiligungen und Subbeherrschungen 229
aa) Subbeteiligungen 229
bb) Subbeherrschungen 233
f) Überlagerte Zuständigkeiten 235
g) Wirtschaftskörper 236
4. Körperschaften 237
5. Andere durch Gesetz bestimmte Rechtsträger 243
a) Begriffsabgrenzung 243
b) Kollisionsfragen 246
6. Träger der Sozialversicherung 249
II. Prüfungsinitiative 250
1. Amtswegige und obligatorische Überprüfungskompetenzen 250
a) Die Staatswirtschaft des Bundes und der Länder 250
b) Stiftungen, Fonds und Anstalten des Bundes und der Länder 250
c) Wirtschaftskörper 250
2. Amtswegig wahrzunehmende Überprüfungszuständigkeiten 251
a) Großgemeinden 251
b) Unternehmungen 252
c) Körperschaften 253
d) Sozialversicherungsträger 253
3. Ersuchensprüfungen 254
a) Kleingemeinden 254
4. Besondere Akte der Gebarungsprüfung 256
a) Beschluß oder Verlangen des Nationalrates 257
b) Ersuchen der Bundesregierung oder eines Bundesministers 258
c) Ersuchen einer Landesregierung 260
III. Kontrollverfahren 264
1. Zum Begriff der Kontrolle 264
2. Überprüfungsunterlagen und -methoden 265
a) Einschau an Ort und Stelle 265
b) Lokalerhebungen 268
c) Prüfungen am Amtssitz des Rechnungshofes 269
d) Einbindung der aktienrechtlichen Pflichtprüfungen 272
3. Selbständige Mitteilungspflichten an den Rechnungshof 275
a) Qualitative und quantitative Budgetüberschreitungen 275
b) Finanzwirksame Vorschriften des Bundes 276
c) Wirtschaftspläne und Jahresrechnungen der Wirtschaftskörper 277
d) Geschäftsunterlagen über die Unternehmungen des Bundes 277
e) Bericht des Abschlußprüfers 278
f) Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der Länder und Großgemeinden 279
4. Relationspflichten 280
a) Staatswirtschaft des Bundes 280
b) Besondere Akte der Gebarungsüberprüfung 281
aa) Beschluß oder Verlangen des Nationalrates 281
bb) Ersuchen der Bundesregierung oder eines Bundesministers 282
cc) Ersuchen einer Landesregierung 282
c) Wirtschaftskörper 283
d) Unternehmungen des Bundes 284
e) Gebarung der Länder 284
f) Gebarung der Gemeinden 286
g) Gemeindeverbände 287
h) Körperschaften öffentlichen Rechts und sonstige Rechtsträger 288
aa) Gebarung mit Mitteln des Bundes 288
bb) Gebarung mit Mitteln der Länder 289
cc) Gebarung mit Mitteln der Gemeinden 290
i) Sozialversicherungsträger 290
5. Kollisionsfragen 292
6. Rechnungshofberichte 293
a) Jahrestätigkeitsbericht 293
b) Sonderberichte 295
c) Parlamentarische Behandlung 296
d) Veröffentlichung 297
7. Geheimhaltungspflichten 299
a) Amtsverschwiegenheit 299
b) Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse 304
aa) Mitglieder des Rechnungshofes 304
bb) Sachverständige 306
c) Besondere Geheimhaltungspflichten 308
IV. Prüfungsziele 310
1. Ziffernmäßige Richtigkeit 310
2. Ubereinstimmung mit den bestehenden Vorschriften 311
3. Wirtschaftlichkeit 314
4. Sparsamkeit 319
5. Zweckmäßigkeit 321
6. Zielkonflikte 322
Fünftes Kapitel: Mitwirkung des Rechnungshofes an Verwaltungsaufgaben 324
I. Erstellung des Bundesrechnungsabschlusses und Nachweisung der Bundesschulden 324
1. Bundesrechnungsabschluß 324
a) Erstellung 324
b) Parlamentarische Behandlung 326
2. Bundesschulden 330
II. Ordnung des Rechnungswesens 330
1. Vorschriften für ein einfaches Verrechnungsverfahren 330
2. Vorschriften und Anordnungen im Rechnungs- und Kassenwesen 330
3. Schlichtung von Meinungsverschiedenheiten 331
4. Verfassungsrechtliche Bedenken 332
III. Vereinheitlichung der Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der Gebietskörperschaften 334
IV. Begründung von Finanzschulden 335
1. Gegenzeichnung der Schuldurkunden durch den Rechnungshofpräsidenten 335
2. Überwachung der Eintragung in das Bundesschuldbuch 340
V. Teilnahme an Beratungen der Bundesregierung 341
VI. Mitwirkung in der Statistischen Zentralkommission 343
Sechstes Kapitel: Kompetenzfeststellung durch den Verfassungsgerichtshof 344
I. Gegenstand des Verfahrens 344
1. „Zuständigkeit\" des Rechnungshofes 344
2. Konkrete Meinungsverschiedenheit 347
II. Antragslegitimation 348
1. Bundesregierung 348
2. Landesregierung 349
3. Rechnungshof 350
III. Prozeßvoraussetzungen und Antragsfrist 350
1. Antrag der Bundesregierung oder einer Landesregierung 351
2. Antrag durch den Rechnungshof 352
3. Sonderfragen 352
a) Kontrolle der Gemeindegebarung 352
b) Unternehmenskontrolle 354
IV. Aufschiebende Wirkung 355
V. Erkenntniswirkungen 355
1. Rechtskraft 355
2. Verbindlichkeit 356
Literaturverzeichnis 358
Sachwortverzeichnis 374