Der Bereicherungswegfall in Parallele zur hypothetischen Schadensentwicklung

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Der Bereicherungswegfall in Parallele zur hypothetischen Schadensentwicklung
Schriften zum Bürgerlichen Recht, Vol. 104
(1987)
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Table of Contents
Section Title | Page | Action | Price |
---|---|---|---|
Vorwort | 7 | ||
Inhaltsverzeichnis | 9 | ||
ERSTER TEIL: Die „Bereicherung“ als konstituierendes Element der Kondiktionshaftung, entwickelt aus der Gegenüberstellung von schadens- und bereicherungsrechtlichen Grundsätzen | 15 | ||
1. Abschnitt: Einordnung der Frage nach der „Bereicherung“ in die Diskussion über die Grundlagen des Bereicherungsrechts | 15 | ||
A. § 818 Abs. 3 BGB als zentrale Vorschrift im bereicherungsrechtlichen System? | 15 | ||
B. § 818 Abs. 3 BGB als kaum erklärliche Privilegierung des Bereicherungsschuldners aus der Sicht des „modernen“ Bereicherungsrechts | 18 | ||
I. Der Gegensatz zwischen „alter“ und „moderner“ Lehre | 18 | ||
II. Grundlage der „modernen“ Lehre – Trennung von Eingriffs- und Leistungskondiktion | 20 | ||
2. Abschnitt: Funktionaler Zusammenhang zwischen Schadens- und Bereicherungshaftung | 29 | ||
A. Die Gemeinsamkeiten der beiden Haftungsarten | 29 | ||
I. Bisherige Darstellung des Zusammenhanges (Beispiel: Vorteils- bzw. Nachteilsausgleichung) | 29 | ||
II. Die gemeinsame Haftungsstruktur vor dem Hintergrund einer monokausalen Erklärung beider Haftungen | 33 | ||
1. Ausgangspunkt beider Haftungen: Reaktion auf Rechtsverletzung | 33 | ||
2. Die rechtswidrige Handlung im Schadens- und Bereicherungsrecht | 38 | ||
B. Der Naturalrestitutionsanspruch im Schadens- und Bereicherungsrecht | 46 | ||
I. Die gemeinsame Funktion des Anspruchs in beiden Haftungssystemen | 46 | ||
II. Die Besonderheit der Naturalrestitution im Bereicherungsrecht | 56 | ||
1. Die Anordnung der Naturalrestitution im Gesetz | 56 | ||
2. Naturalrestitutionsanspruch und vermögensorientierte Lehre | 59 | ||
III. Naturalrestitutionsanspruch und Haftung auf den objektiven Wert als Beispiele für eine verfehlte praktische Verwirklichung der bisher erkannten Gemeinsamkeiten von Schadens- und Bereicherungshaftung | 67 | ||
1. Der objektive Wert der beschädigten Sache als Mindestschaden | 67 | ||
2. Der objektive Wert der erlangten Sache als Bemessungsgrundlage der Bereicherungshaftung | 80 | ||
C. Zusammenfassung | 93 | ||
ZWEITER TEIL: Gemeinsamkeiten bei der Berechnung von Schaden und Bereicherung | 95 | ||
1. Abschnitt: Der schadensrechtliche Interessebegriff | 95 | ||
A. Einleitung | 95 | ||
B. Der Interessebegriff in der schadensrechtlichen Diskussion | 97 | ||
I. Interessebegriff und Differenzrechnung | 97 | ||
II. Kritik am rechnerischen Interessebegriff | 99 | ||
III. Interessebegriff und Vergleich zweier Lagen | 100 | ||
1. Differenz und Differenzrechnung | 100 | ||
2. Die vergleichende Betrachtungsweise im Schadensbegriff der herrschenden Meinung | 105 | ||
IV. Interessebegriff und subjektive Orientierung des Schadensersatzes | 107 | ||
1. Herleitung der subjektiven Orientierung aus dem Wesen des Interessebegriffs – Auseinandersetzung mit Mertens | 107 | ||
2. Subjektive Orientierung und Zustandsvergleich in den Fällen der entgangenen Nutzung | 115 | ||
V. Interessebegriff und Berücksichtigung hypothetischer Umstände | 124 | ||
1. Der entgangene Gewinn | 125 | ||
2. Der hypothetische Kausalverlauf | 140 | ||
VI. Zusammenfassung | 154 | ||
2. Abschnitt: Der bereicherungsrechtliche Interessebegriff | 158 | ||
A. Einleitung | 158 | ||
B. Die Sicht der Gesetzesverfasser | 158 | ||
C. Die einzelnen Komponenten des bereicherungsrechtlichen Interessebegriffs | 163 | ||
I. Darstellung der Prinzipien anhand der Diskussion um die Saldotheorie | 163 | ||
1. Ausgangslage: Gesamtbetrachtung oder Analyse des Schuldnervermögens? | 163 | ||
2. Entwicklung der Saldotheorie | 164 | ||
3. Die aus der Kritik an der Saldotheorie entwickelten Lösungsvorschläge der Literatur | 169 | ||
4. Entwicklung einer „Bereicherungs“haftung mit Hilfe des bereicherungsrechtlichen Interessebegriffs | 182 | ||
5. Der Ersparnisgedanke im Bereicherungsrecht | 191 | ||
6. Praktische Bedeutung des Hypothesegedankens | 195 | ||
II. Zusammenfassung | 201 | ||
DRITTER TEIL: Die parallele Bestimmung des Haftungsumfanges im Schadens- und Bereicherungsrecht, dargestellt an den Fällen BGHZ 53, 144 und 57, 137 | 205 | ||
1. Abschnitt: Einführung | 205 | ||
A. Die zugrundeliegenden Sachverhalte | 205 | ||
B. Grundsätzliche Überlegungen zu den beiden Fällen | 206 | ||
2. Abschnitt: Die schadensrechtliche Lösung | 208 | ||
A. Die Tendenz zu einem einheitlichen Rückabwicklungssystem – Kritik | 208 | ||
B. Die schadensrechtlichen Entscheidungsgründe in BGHZ 57, 137 im einzelnen | 210 | ||
C. Kritik dieses Entscheidungsabschnitts | 212 | ||
I. Zur Adäquanztheorie | 212 | ||
II. Zur Schutzzwecktheorie: Grundlage und Kritik dieses Ansatzes | 213 | ||
D. Der Hypothesegedanke als Anknüpfungspunkt der Schadensbeschränkung | 219 | ||
I. Allgemeine Überlegungen in den Rezensionen | 219 | ||
II. Der Hypothesegedanke und die Frage des nichtigen Vertrages | 221 | ||
III. Der Hypothesegedanke in den Rezensionen | 229 | ||
E. Sachfremde Erwägungen der BGH-Lösung – Kritik | 234 | ||
I. Der Strafgedanke | 234 | ||
II. Die vom BGH herangezogene Anspruchsgrundlage | 237 | ||
III. Die Argumentation mit § 254 BGB | 238 | ||
F. Zusammenfassung | 239 | ||
3. Abschnitt: Die bereicherungsrechtliche Lösung | 241 | ||
A. Kritische Betrachtung der Argumentation des BGH unter Berücksichtigung der Literaturmeinungen | 241 | ||
I. Überwindung der Saldotheorie | 241 | ||
1. Argumentation mit der fehlenden Schutzwürdigkeit des Betrügers | 241 | ||
2. Begründung aus § 819 BGB | 245 | ||
II. Anwendung des Gedankens aus § 254 BGB | 248 | ||
B. Eigene Lösung | 252 | ||
I. Die Frage nach der Bereicherung | 252 | ||
II. Der Hypothesegedanke und die aktuell vorhandene Vermögensmehrung | 254 | ||
III. Der Ersparnisgedanke in den Täuschungsfällen | 255 | ||
C. Verhältnis der gefundenen Lösung zum gesetzlichen Rücktrittsrecht | 257 | ||
D. Zusammenfassung | 261 | ||
Literaturverzeichnis | 263 |