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Arbeitnehmerüberlassung unter dem Grundgesetz

Ein Rechtsgutachten zur berufs- und arbeitsrechtlichen Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers, zum Übermaßverbot und zu den Bindungswirkungen der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts

Pieroth, Bodo

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 403

(1982)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
1. Die heutige Problematik der Arbeitnehmerüberlassung 9
1.1. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 4. April 1967 9
1.2. Folgen und Reaktionen 13
1.3. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz 16
1.4. Die seitherige Entwicklung 17
1.5. Der Bericht der Bundesregierung von 1980 19
1.6. Die Regierungsentwürfe vom September 1981 22
1.7. Fragestellung der Untersuchung 24
2. Zur geschichtlichen Entwicklung der Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland 27
2.1. Die geschichtliche Entwicklung der Arbeitnehmerüberlassung bis 1967 27
2.1.1. Die Zeit vor 1922 27
2.1.2. Das Arbeitsnachweisgesetz von 1922 27
2.1.3. Gesetzesänderungen bis 1933 28
2.1.4. Die Zeit des Nationalsozialismus 29
2.1.5. Die Nachkriegsentwicklung 29
2.2. Zur historischen Argumentation des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 4. April 1967 31
3. Die verfassungsrechtlich garantierte Berufsfreiheit 34
3.1. Der Schutzbereich des Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG 34
3.1.1. Freie Wahl des Berufs, des Arbeitsplatzes und der Ausbildungsstätte 34
3.1.2. Das einheitliche Grundrecht der Berufsfreiheit 36
3.1.3. Begrenzung auf „erlaubte\" Tätigkeit? 38
3.1.4. Begrenzung durch „anerkannte\" Verwaltungsmonopole? 39
3.1.5. Begrenzung auf Berufe außerhalb des „öffentlichen Dienstes\"? 45
3.1.6. Juristische Personen als Träger der Berufsfreiheit 46
3.1.7. Art. 12 Abs. 1 GG als Abwehrrecht und als Element objektiver Ordnung 47
3.1.7.1. Allgemeines zu den subjektiv- und objektiv-rechtlichen Gehalten der Grundrechte 47
3.1.7.2. Unterschiedliche Schutzrichtungen des Art. 12 Abs. 1 GG 54
3.2. Verfassungsrechtliche Schranken der Berufsfreiheit 58
3.2.1. Zur Tragweite des Regelungsvorbehalts 58
3.2.2. Verfassungsrechtliche Schranken für gesetzliche Eingriffe nach der „Stufentheorie 60
3.2.3. Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz bzw. das Ubermaßverbot in heutiger dogmatischer Sicht 65
3.2.4. Einzelne den Gesetzgeber beschränkende verfassungsrechtliche Kriterien 75
3.2.4.1. Zulässigkeit der gesetzgeberischen Zwecksetzung 76
3.2.4.2. Geeignetheit 77
3.2.4.3. Erforderlichkeit (Notwendigkeit, Minimaleingriff, Interventionsminimum) 80
3.2.4.4. Verhältnismäßigkeit (im engeren Sinne) 84
3.2.4.5. Zumutbarkeit (Mindestposition) 84
3.2.4.6. Zusammenfassende Beurteilung des Verbots der Arbeitnehmerüberlassung in Betriebe der Bauwirtschaft 87
3.2.4.7. Einige Aspekte zu einem totalen Verbot der Arbeitnehmerüberlassung 89
3.2.5. Zusätzliche Schranken der Berufsfreiheit aus Art. 33 GG? 91
4. Die Bindung des Gesetzgebers durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 94
4.1. Rechtskraft 94
4.2. Bindungswirkung 98
4.3. Gesetzeskraft 100
4.4. Speziell zur Verbindlichkeit in der Zeit 101
5. Zusammenfassung 110
Literaturverzeichnis 118