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Lebenslage und Sozialarbeit

Elemente zu einer Soziologie von Hilfe und Kontrolle

Amann, Anton

Sozialwissenschaftliche Schriften, Vol. 7

(1983)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhalt 7
Einleitung: Gesellschaftstheoretische Orientierung und forschungsleitende Hypothesen 9
Richtlinien der Untersuchung 9
Strukturbegriff und Lebenslage 17
Die Vieldimensionalität von Lebenslagen 18
Komplexe Theorie und faktisches Handeln 21
— Gründe für eine Integration verschiedendisziplinären Wissens 22
— Zur Frage der Wissensvermittlung 26
Bezüge sozialarbeiterischen Handelns 41
Die Funktion gesellschaftstheoretischer Orientierung 42
Teil I: Probleme der Theorienbildung in der Sozialarbeit 46
Defizite in der Verwissenschaftlichung der Sozialarbeit 46
Theorien der Sozialarbeit: Die helfende Beziehung 52
— Konzeptuelle Grundprobleme 52
— Der Primat der Methodik des Helfens 59
— Helfen als unverzichtbare Praxis 63
Theorien der Sozialarbeit: Armut als bestimmendes Strukturmerkmal 66
— Exkurs über den Armutsbegriff bei G. Simmel 70
— Der Ansatz von H. Zander 72
— Der Ansatz von W. Hollstein 74
Dimensionen einer Theorie der Sozialarbeit 79
Teil II: Elemente zu einer Theorie der Sozialarbeit 90
Argumente am Beginn 90
Sozialarbeit und Wohlfahrtsstaat 92
— Die öffentliche Verantwortung für das Wohl des einzelnen 94
— Konnotationen des Begriffes Wohlfahrt 101
— Wohlfahrtsstaat als kollektive Anerkennung gesellschaftlicher Bedürfnisse? 110
— Individualismus versus Kollektivismus? 123
Theorie der Lebenslage 127
— Die Grundlegung bei O. Neurath 127
— Das Forschungskonzept von 1937 134
— Die Wendung bei G. Weisser 139
Lebenslage als Konzept der Sozialarbeitsanalyse 147
— Die theoretischen Grundlinien des Konzeptes 147
— Methodische Voraussetzungen der Lebenslagenanalyse 153
Soziale Dienste als Realisierungsform von Sozialarbeit 157
— Kriterien der empirisch-theoretischen Abgrenzung 159
Sechs Thesen zur Arbeit mit älteren Menschen 164
— Tendenzen institutioneller Entwicklung 166
— Merkmale der Klientensituation 172
Teil III: Mikrotheoretische Lebenslagenanalyse von Klienten der Altenarbeit 181
Die These der „Defizit-Transition 181
— Lebenslagendimensionen und Risikopopulation 182
— Uniform und non-uniform events 186
— Krankheitsepisode und der Weg zur kompetenten Stelle 187
Zur Einordnung der Analyse 189
— Ziele und Absichten der Studie 193
— Die Untersuchungspopulation 195
— Methodologie und verwendete Techniken 197
Der Gesundheitszustand als Dimension der Lebenslage 207
— Ein theoretischer Exkurs 207
— Der „subjektive\" Gesundheitszustand 216
— Physische Defizienzen, Hilfebedürftigkeit und Abhängigkeit 223
— Voraussetzungen, unter denen Angewiesensein auf die Hilfe anderer entsteht 225
Soziale Isolierung, Einsamkeit und der Defizitbegriff 226
— Einige Bemerkungen zu den Begriffen 226
— Die Vielschichtigkeit des Problems 228
Die Lebenslagendimensionen Einkommen und Wohnen 233
— Vorbemerkungen 233
— Rahmenbedingungen der finanziellen Situation 235
— Finanzielle Lage, Gesundheitssituation und Konsumaspekte 237
— Wohnung und Wohnen 238
Kumulative Benachteiligung, multiple Defizite; Funktionen der Altenarbeit 240
— Wege in die Aussichtslosigkeit? 242