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Sozialökonomische Analyse der Sozialversicherungswahlen

Problemgeschichte, Struktur und Funktionen der Wahlen zur Selbstverwaltung im Sozialen Sicherungssystem unter besonderer Berücksichtigung der Gesetzlichen Krankenversicherung

Großhaus, Carl | Herber, Reinold

Nicht-Markt-Ökonomik, Vol. 5

(1985)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 11
Teil A: Grundlagen: Basisphänomene und Problemstellung 13
I. Soziale Selbstverwaltung 13
II. Theoretische Erklärungsansätze 14
III. Grundproblematik: mangelnde Funktionstüchtigkeit 15
IV. Zweck und Aufbau 16
Teil B: Problemgeschichte der Sozialversicherungswahlen 18
I. Historische Entwicklungslinien 18
II. Die Zeit bis 1911 20
1. Gesetzliche Rahmenvorschriften 20
a) Gemeinsamer Grundraster 21
b) Krankenversicherung 22
c) Unfallversicherung 24
d) Invaliditäts- und Altersversicherung 25
2. Entwicklung der Krankenversicherungsträger 27
a) Zentralisierungstendenz der Kassen 27
b) Zusammensetzung der Generalversammlung 33
c) Systembeeinflussung durch Konzentration 34
3. Wahlvorschriften 35
4. Wahlbeteiligung 39
III. Die Zeit von 1911-1945 41
1. Gesetzliche Rahmenvorschriften 41
a) Gemeinsamer Grundraster 41
b) Krankenversicherung 42
c) Unfallversicherung 43
d) Invaliditäts- und Altersversicherung 44
e) Angestelltenversicherung 44
2. Entwicklung der Krankenversicherungsträger 47
3. Transparenzprobleme 48
a) Schaffung von Transparenz 48
b) Wahlvorschriften 49
c) Informationsstand der Beteiligten 53
4. Wahlbeteiligung 53
5. Wahlergebnisse 56
6. Wahl ohne Wahlhandlung 57
7. Kontinuität der Wahlen 61
IV. Die Zeit nach 1945 62
1. Gesetzliche Rahmenvorschriften 62
a) Träger der Sozialversicherung 62
b) Organe und Wahlzüge 63
c) Wahlberechtigung - Wählbarkeit 68
d) Durchführung der Wahl 68
e) Wahllisten und Vorschlagsberechtigung 69
f) Urwahlen - Friedenswahlen 69
2. Konzentrationsprozesse in der Krankenversicherung 70
3. Informationsniveau 73
a) Transparenzprobleme 73
b) Sozialempirische Untersuchungen 76
4. Wahlbeteiligung 80
5. Wahlergebnisse 82
a) Differenzierung der Wahlparteien 82
b) Freie Listen: Namensführungsdebatte 84
c) Stimmenanteile der Wahlparteien 85
6. Wahlen ohne Wahlhandlung 93
7. Änderungen der Selbstverwaltungsnormen 98
8. Aufgabenvolumen der Selbstverwaltungsorgane 102
Teil C: Theorie der Sozialversicherungswahlen 104
I. Suche nach theoretischen Instrumenten 104
1. Die klassische Vertretertheorie 104
2. Das Konkurrenzmodell von Schumpeter 105
3. Gleichgewichtstheoretische Ansätze 106
4. Systemtheoretische Ansätze 107
II. Primäre und sekundäre Gruppen 109
1. Modelltheoretische Abgrenzungscharakteristika 109
2. Informationsniveau und Willensbildungsprozesse 110
3. Konsequenzen des Konzentrationsprozesses 111
III. Wettbewerb von Wahlparteien 113
1. Wählerverteilung: Das Links-Rechts-Schema 113
2. Verbände als „entliehene\" Wahlparteien 114
3. Sonstige Arbeitnehmervereinigungen und Nahmensführungsdebatte 115
IV. Wahlbeteiligung: Kosten-Nutzen-Kalküle 116
1. Kosten der Wahlbeteiligung 117
a) Stimmabgabe- und Informationskosten 117
b) Individuelle Wahlkostenkalküle 119
2. Nutzen der Wahlbeteiligung 125
a) Wahlbeeinflussungs- und Systemnutzen 126
(1) Wahlbeeinflussungsnutzen 126
(2) Systemnutzen: die Rationalitätenfalle 126
b) Individuelle Nutzenkalküle 129
(1) Auswahl der Parteien 129
(2) Erhaltung des Systems 129
3. Das Garvey-Modell der Stimmenthaltung 130
a) Apathie und Verärgerung 130
b) Stimmenthaltung bei Sozialversicherungswahlen 130
V. Kosten-Nutzen-Kalküle der Funktionäre 131
1. Basiskalküle 131
2. Urwahlen/Friedenswahlen: Kostenkalküle 132
3. Urwahlen/Friedenswahlen: Nutzenkalküle 134
4. Kosten-Nutzen-Vergleich 137
VI. Mindestvolumen von Wahlsystemen 138
1. Dimensionale Aufspaltung 138
2. Mindestvolumen und Stimmbeteiligung 139
3. Kumulative Prozesse 143
VII. Kontinuität von Wahlsystemen 144
1. Rekurrenter und präkurrenter Anschluß 144
2. Zeit und Information 145
3. Diskontinuität des Wahlsystems 146
VIII. Bildung von Koalitionen 147
1. Parallele Wahlzüge 148
2. Konkordanz-Modell 148
3. Konzentration auf Sachprobleme 150
IX. Wahlen und Gruppenverhandlungen 151
1. Komplementarität und Substitution 151
2. Urwahlen und Friedenswahlen 152
3. Entscheidungskalküle 153
Teil D: Gesamtergebnis: Entwicklungslinien und Erklärungsansätze 154
I. Zusammenfassung der theoretischen Analyse 154
II. Chancen und Grenzen der Analyse 156
III. Alternative Partizipationsformen 158
Anhang 159
Literaturverzeichnis 165