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Rechtsschutz im parlamentarischen Untersuchungsverfahren

Di Fabio, Udo

Beiträge zum Parlamentsrecht, Vol. 16

(1988)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsübersicht 7
Abkürzungsverzeichnis 12
Einleitung 15
1. Teil: Kompetenzen und Befugnisse 19
A. Privates Verhalten als Gegenstand parlamentarischer Untersuchungen 19
I. Der Konflikt zwischen parlamentarischer Untersuchung und Privatinteressen 19
II. Kompetenzbestimmungen in Rechtsprechung und Literatur 20
1. Befund 20
2. Kompetenzbestimmung durch Taxinomierung nach Untersuchungszwecken? 22
3. Inhalt und Reichweite der Korollartheorie 24
III. Auslegung des Art. 44 Abs. 1 GG 26
1. Wortlaut 26
2. Entwicklungsgeschichte 27
a) Art. 34 WRV 27
b) Art. 44 GG 29
c) Zwischenergebnis 31
3. Die teleologische Auslegung des Art. 44 Abs. 1 Satz 1 GG – Funktionsanalyse des parlamentarischen Untersuchungsrechts 32
a) Ausgangspunkt 32
b) Die Rolle des Untersuchungsrechts als Kontroll- und Informationsorgan 32
c) Die Kompetenzreichweite des Parlaments 34
ca) Herkömmliche Funktionseinteilung 34
cb) Wurzeln der Beschränkung auf die Exekutivkontrolle 36
cc) Staatsleitung als kooperativer Prozeß 37
cd) Konsequenzen 39
IV. Grenzen parlamentarischer Entschließungs- und Untersuchungskompetenz 40
1. Externe Schranken 40
2. Die immanente Grenze des „öffentlichen Interesses“ 41
V. Ergebnis 44
B. Enquêtebefugnisse im privaten und gesellschaftlichen Bereich 45
I. Die Bedeutung der Beweiserhebungsbefugnisse 45
II. Die normative Grundlage des Beweiserhebungsrechts 46
III. Zeugnispflicht und Betroffenenstatus 47
1. Meinungsstand 47
2. Die Bedeutung des Verweisungsbegriffs „sinngemäß“ für das Zeugnisverweigerungsrecht 48
IV. Die Beschlagnahme von Privat- und Geschäftsunterlagen 49
1. Bestandsaufnahme 49
a) Bedeutung des Beschlagnahmerechts 49
b) Die Weimarer Debatte 50
c) Die Debatte nach 1949 52
d) Rechtsprechung 53
2. Die Auslegung des Art. 44 Abs. 2 Satz 1 GG im Normkontext des Art. 44 GG 55
3. Ergebnis 59
V. Durchsuchungsrecht 59
2. Teil: Verfahrensbeteiligung und Verfahrensrecht 61
C. Rechtsschutz durch Verfahrensbeteiligung 61
I. Widerstreitende Interessen 61
II. Normative Grundlagen eines Verfahrensbeteiligungsanspruchs Privater 62
1. Einfachgesetzliche Rechtsnormen 62
2. Herleitung von Beteiligungsrechten aus der Verfassung 63
a) Rechtliches Gehör als rechtsstaatlicher Minimalschutz 63
b) Art. 44 Abs. 2 Satz 1 GG 65
D. Die Anwendbarkeit des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) auf das parlamentarische Untersuchungsverfahren 68
I. Bedeutung des VwVfG für das parlamentarische Untersuchungsverfahren 68
II. Die Voraussetzungen des § 1 VwVfG 70
1. Das Verhältnis der Merkmale „Behörde“ und „öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit“ 70
2. Die Qualität von Eingriffsbefugnissen als Merkmal der Verwaltungsausübung 71
III. Der Begriff der Verwaltung im Sinne des VwVfG 74
1. Entwicklung und Meinungsstand 74
2. Der Verwaltungsbegriff und die Funktion des VwVfG 77
3. Untersuchungstätigkeit – Verwaltung oder Regierung? 78
IV. Ergebnis 81
3. Teil: Gerichtlicher Rechtsschutz gegen Akte parlamentarischer Untersuchungsausschüsse 82
E. Justitiabilität 82
I. Das Justitiabilitätsproblem in Rechtsprechung und Literatur 82
II. „Rechtsschutzfähige“ Maßnahmen parlamentarischer Untersuchungsausschüsse 85
1. Bestimmungsversuche individualrechtsverletzender Parlamentsakte 85
2. Eingriff und Rechtsverletzung im Rahmen des Art. 19 Abs. 4 GG 86
III. Besondere Injustitiabilitätsfaktoren im parlamentarischen Untersuchungsrecht 90
1. Maßnahmen parlamentarischer Untersuchungsausschüsse als „öffentliche Gewalt“ i.S.d. Art. 19 Abs. 4 GG 90
2. Die Lehre vom gerichtsfreien Hoheitsakt 91
3. Reichweite des Art. 44 Abs. 4 Satz 1 GG 92
4. Ergebnis 98
F. Rechtsweg 98
I. Rechtswegzuordnung und Rechtswegdisparitäten 98
II. Unmittelbare Maßnahmen des Untersuchungsausschusses 100
1. Rechtswegzuweisung nach § 40 Abs. 1 Satz 1 VwGO 100
a) Prozessuale Praxis 100
b) Das Abgrenzungsmerkmal „nichtverfassungsrechtlicher Art“ in § 40 Abs. 1 Satz 1 VwGO 102
ba) Meinungsstand zur Auslegung des Merkmals „nichtverfassungsrechtlicher Art“ 102
bb) Historische Wurzeln der Abgrenzung nach den Streitsubjekten 106
bc) Funktionsadäquate Auslegung des Begriffs „verfassungsrechtlich“ 108
c) Die Tätigkeit parlamentarischer Untersuchungsausschüsse als materiell verfassungsrechtliche Aktivität des Bundestages 111
d) Ergebnis 113
2. Rechtsweg zum Bundesverfassungsgericht 114
a) Rechtsschutz vor dem Bundesverfassungsgericht als Rechtsweg im Sinne des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG 114
b) Verfassungsbeschwerde ohne vorgängiges Gerichtsverfahren 115
3. Ergebnis und Schlußfolgerungen 116
III. Rechtsweg und Rechtswegausgestaltung bei richterlich angeordneten Maßnahmen 117
1. Rechtswegprobleme bei Inanspruchnahme des Strafrichters durch den Untersuchungsausschuß 117
2. Die normative Grundlage zur Inanspruchnahme richterlicher Hilfe durch den Untersuchungsausschuß 120
a) Begründungen der Rechtsprechung 120
b) Begründungen der Literatur 122
c) Das normative Gebot zur richterlichen Inanspruchnahme aus Art. 44 Abs. 2 Satz 1 GG i.V.m. § 98 Abs. 1 StPO 122
3. Die formelle Grundlage der richterlichen Inanspruchnahme 124
a) Art. 44 Abs. 3 GG i.V.m. § 156 GVG als formelle Grundlage? 124
b) Voraussetzungen der Rechtshilfe 125
c) Anwendbarkeit der §§ 156 ff. GVG 128
d) Ergebnis und Konsequenzen 130
IV. Gesamtergebnis 132
C. Kontrolldichte und Kontrollmaßstab 132
I. Die Probleme materieller Entscheidungsfindung 132
II. Kontrolldichte 134
1. Gerichtliche Nachprüfbarkeit des Kompetenzmerkmals „öffentliches Interesse“ 134
2. Kontrolldichte im Rahmen strafrichterlicher Rechtshilfe 138
III. Kontrollmaßstab 142
1. Die rechtsstaatlichen Grenzen des Untersuchungsrechts – Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 142
2. Die Verhältnismäßigkeitsprüfung im einzelnen 145
a) Mehrfachprüfungen 145
b) Die Merkmale „Geeignetheit“ und „Erforderlichkeit“ 145
c) Proportionalität 146
Ergebnisse in Thesenform und Bewertung 150
I. Ergebnisse 150
II. Bewertung 151
Literaturverzeichnis 153
Sachwortverzeichnis 161