Menu Expand

Bundesrecht bricht Landesrecht

Eine staatsrechtliche Untersuchung zu Artikel 31 des Grundgesetzes

März, Wolfgang

Tübinger Schriften zum Staats- und Verwaltungsrecht, Vol. 1

(1989)

Additional Information

Book Details

Pricing

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhalt 9
Abkürzungen 11
Α. Einfuhrung 15
Β. Die verfassungsgeschichtliche Entwicklung des Verhältnisses von Reichsund Landesrecht 25
I. Rechtsgehalt und Rechtsquellenfunktion mittelalterlicher Rechtssprichwörter 27
II. Rechtssystem und Kollision der Rechte im mittelalterlichen Rechtsdenken der Vorrezeptionszeit 30
1. Die Kollision der Rechte unter dem Personalitätsprinzip 30
2. Der Wandel zum Territorialitätsprinzip 32
3. Rechtsquellen des mittelalterlichen Rechts 34
III. Rechtssystem und Kollision der Rechte nach der Rezeption des römischen Rechts in Deutschland 39
1. Herkunft und Geltung des römischen Rechts in Deutschland 39
2. Die Ausbildung eines Rangverhältnisses der Rechtsquellen 43
3. Die Kollision der Rechte in ihrer praktischen Anwendung 48
IV. Die Kollision der Rechte zur Zeit des Deutschen Bundes 50
V. Die bundesstaatliche Kollision der Rechte im Verfassungssystem des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reiches 58
1. Die Positivierung und Politisierung der bundesstaatlichen Kollisionsnorm 58
2. Der Vorrang des Reichsrechts in seiner praktischen Bewährung 59
3. Die dogmatische Erhebung der Vorrangregel zum Rechtsgrundsatz 62
4. Die Typisierung der Gesetzgebungskompetenzen und die Durchsetzung der Rechtseinheit 65
VI. Die bundesstaatliche Kollision der Rechte im Verfassungssystem der Weimarer Republik 68
1. Art. 13 I WeimRV zwischen Rezeption und Kontinuität 68
2. Die Vertiefung des Art. 13 I WeimRV als Rechtsgrundsatz 71
VII. Exkurs: Die bundesstaatliche Kollision der Rechte unter der nationalsozialistischen Herrschaft 73
VIII. Die bundesstaatliche Kollision der Rechte in den Verfassungsberatungen zum Grundgesetz 76
IX. Zusammenfassung: Vom Rechtssprichwort zum Rechtsgrundsatz 81
C. Der verfassungsdogmatische Anwendungsbereich des Art 31 GG 85
I. Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Kollision von Bundes- und Landesrecht 85
1. Die Anfänge der Rechtsprechung zu Art. 31 GG 86
2. Die Konsolidierung der Rechtsprechung zu Art. 31 GG 91
3. Die Neuorientierung der Rechtsprechung zu Art. 31 GG 93
II. Art. 31 GG als Kollisionsentscheidungsnorm 97
1. Art. 31 GG als Kollisionsnorm 98
2. Die Rangordnung von Rechtssätzen und deren Kollision 101
3. Art. 31 als Kollisionsentscheidungsnorm 108
4. Normenkollision und Kompetenzkollision im Bundesstaat 110
III. Art. 31 GG und das Verhältnis des einfachen Rechts von Bund und Ländern 119
1. Die grundgesetzliche Struktur der bundesstaatlichen Zuordnung der Gesetzgebungskompetenzen 119
2. Die Qualifikation von Rechtssätzen im legislativen Bund-Länder-Verhältnis 123
3. Die Kompetenzverteilung im Bereich der ausschließlichen Gesetzgebung des Bundes 141
4. Die Kompetenzverteilung im Bereich der konkurrierenden Gesetzgebung des Bundes 144
5. Die Kompetenzverteilung im Bereich der Rahmengesetzgebung 157
6. Die Kompetenzverteilung im Bereich der Grundsatzgesetzgebung 164
IV. Art. 31 GG und das Verhältnis des Verfassungsrechts von Bund und Ländern 169
1. Die Gliedstaatlichkeit der Länder und ihr Verfassungsraum 169
2. Das Verhältnis von Grundgesetz und Landesverfassung 180
3. Art. 31 GG und die verfassungsstrukturellen Vorgaben für die Ausgestaltung des Landesverfassungsrechts (Art. 28 I, II GG) 186
4. Art. 31 GG und die grundrechtsbezogenen Vorgaben für die Ausgestaltung des Landesverfassungsrechts (Art. 142 GG) 192
D. Zusammenfassung 204
Literatur 209