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Schiedsinstanzen im Bereich der Arzthaftung: Soll und Haben

Matthies, Karl-Heinz

Schriften zum Bürgerlichen Recht, Vol. 86

(1984)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Einleitung 11
Erster Teil: Die berufliche Haftung des Arztes – ein Überblick 15
A. Das geltende Recht der Arzthaftung 15
I. Vertragliche und deliktische Haftung 15
II. Die Pflichtenstellung des Arztes 20
III. Der Kausalzusammenhang 23
IV. Die Verletzung der Aufklärungspflicht 25
V. Der Beweis durch Sachverständige 27
B. Die Ansätze zur Lösung des Beweisproblems 29
I. Aufklärungspflichtverletzung als Auffangtatbestand 29
II. Fehlende Dokumentation – Prozessuale Beweiserleichterungen 30
III. Modifikation des Beweisrechts 31
IV. Alternativen de lege ferenda 33
1. Gefährdungshaftung 33
2. Versicherungslösungen 34
a) Sozialversicherung 35
b) Patientenversicherung 36
V. Gutachter- und Schlichtungsstellen 37
Zweiter Teil: Beweis von Verschulden und Kausalität in der Praxis 38
A. Aufgabenstellung und Untersuchungsmethode 38
B. Verschuldensbeweis 39
I. Objektiver Pflichtverstoß 40
1. Beweis durch Gutachten 40
2. Spezialfall: regelmäßig schicksalhafter Verlauf 41
3. Folge 41
4. Insbesondere: Anscheinsbeweis der Fahrlässigkeit und beweisrechtliche Typisierung 42
II. Innere Sorgfalt 48
III. Ausnahme: Erstreckung des § 282 BGB auf die äußere Sorgfalt 49
IV. Folgerungen 54
C. Beweis der Kausalität 55
I. Beweisführung mittels medizinischer Gutachten 55
II. Beweisrechtliche Lösung der herrschenden Meinung 56
1. Der Anscheinsbeweis 57
2. Die Umkehr der Beweislast 58
a) Voraussetzungen und Auswirkungen 58
b) Begründungen 61
3. § 287 ZPO 64
4. Neuere Tendenzen 65
III. Kritik der herrschenden Meinung 66
IV. Alternativen im Schrifttum 74
1. Wahrscheinlichkeitsmaßstab 74
2. Vollständige Beweislastumkehr 79
3. Risikoteilung 80
V. Tendenzen bei der außergerichtlichen Schadensregulierung 81
1. Gutachter- und Schlichtungsstellen 82
2. Versicherungen 83
VI. Dogmatische Aufarbeitung dieser Tendenzen 84
1. Realtypen 84
2. Legaltypen 87
a) Naturgesetzliche Kausalität 88
b) Reserveursachen 88
c) Rechtmäßiges Alternativverhalten 90
d) Rechtswidrigkeitszusammenhang 90
3. Rechtliche Einordnung der Realtypen 93
4. Theoriebildung 94
a) Eigene These 95
b) Gegenargumente 101
c) Randbereiche 105
Dritter Teil: Gutachter- und Schlichtungsstellen: eine sinnvolle Alternative? 112
A. Einrichtung und Bedeutung der Gutachter- und Schlichtungsstellen 112
B. Verfahren 114
I. Kurzbeschreibung des Verfahrensganges 114
II. Synopse des Verfahrensablaufs 116
C. Bewertung der Gutachter- und Schlichtungsstellen in der Literatur 124
I. Positive Kritik 124
1. Sinnvolle Alternative 124
2. Funktionierendes Verfahren 125
3. Befriedung des Arzt-Patienten-Verhältnisses 125
4. Fehlerprophylaxe 126
II. Negative Kritik 126
1. Institution als solche 126
2. Verfahren 127
3. Resultate des Verfahrens 128
D. Eigene Untersuchung 128
I. Aufgabenstellung und Methode 128
1. Untersuchungsobjekt 129
2. Fragestellung 130
3. Vorgehensweise 130
a) Praktikerbefragung 131
b) Aktenauswertung 132
c) Fremde Statistiken 134
II. Bewertungskriterien 134
III. Untersuchungsergebnisse 135
1. Objektivität der Gutachter- und Schlichtungsstellen 135
a) Gesamtergebnis der Stellen 135
(1) Statistik 139
(2) Vergleichsdaten 140
(a) Arzthaftung vor Zivilgerichten 140
(b) Patientenschutzverbände 142
(3) Folgerungen 143
b) Qualität der Gutachten und Bescheide 144
(1) Vorgehensweise 145
(2) Fehlerquellen 145
(3) Ergebnisse 146
(4) Vergleichswerte 147
(5) Folgerungen 147
c) Überprüfung der Gutachten 148
d) Die Unabhängigkeit der Stellen 150
e) Besondere Sachkunde der Gutachter- und Schlichtungsstellen 151
(1) Die Juristen 151
(2) Die Gutachter 153
(3) Zusammenarbeit von Ärzten und Juristen 155
f) Zusammenfassung zur Objektivität der Stellen 156
2. Befriedung des Arzt-Patienten-Verhältnisses durch die Gutachter- und Schlichtungsstellen 156
a) Prozeßquote nach Verfahren vor Gutachter- und Schlichtungsstellen 156
b) Strafrechtliche Ermittlungen neben den Gutachter- und Schlichtungsstellen 160
c) Regulierung durch die Arzthaftpflichtversicherer 163
(1) Regulierungsquote 163
(2) Ursachen aus dem Bereich der Gutachter- und Schlichtungsstellen 166
(3) Andere Ursachen 167
d) Anteilnahme der Öffentlichkeit 168
e) Zusammenfassung zu den Wirkungen auf das Arzt-Patienten-Verhältnis 169
3. Außerprozessuale „Waffengleichheit“ im Arzthaftungsrecht 169
a) Verlagerung der subjektiven Beweislast und Reduzierung der Behauptungslast 170
b) Stärkung der Position des Patienten gegenüber der Haftpflichtversicherung des Arztes 173
c) Lösung von Beweisproblemen 176
d) Zusammenfassung zu außerprozessualen „Waffengleichheit“ 177
4. Unbedenklichkeit des Verfahrens der Gutachter- und Schlichtungsstellen 177
a) Umfassende Kompetenz 178
(1) Sachliche Zuständigkeit 178
(a) Behandlungsfehler und Randgruppen 178
(b) Verletzung der Aufklärungspflicht 180
(c) Mangelhafte Dokumentation 185
(2) Persönliche Zuständigkeit 187
b) Verfahrenshindernisse 188
c) Flexibilität des Verfahrens 191
d) Verfahrensdauer 192
e) Kosten des Verfahrens 195
f) Freiwilligkeit und Unverbindlichkeit 196
g) Zusammenfassung zum Verfahren der Gutachter- und Schlichtungsstellen 198
IV. Regionale Vielfalt 199
1. Die unterschiedlichen Ergebnisse der Stellen 199
a) Unterschiedliche Kompetenz als Ursache 200
b) Sonstige Gründe 203
2. Verfahrensvereinheitlichung 205
Abschließender Befund 209
Literaturverzeichnis 212
Abkürzungen 222