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Der »unmittelbare« Zusammenhang zwischen Grunddelikt und schwerer Folge beim erfolgsqualifizierten Delikt

Küpper, Georg

Schriften zum Strafrecht, Vol. 48

(1982)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
I. Einleitung und Problemstellung 11
II. Die historische Entwicklung der erfolgsqualifizierten Delikte 14
1. Versari in re illicita 14
2. Dolus indirectus 16
3. Culpa dolo determinata 19
4. Die Partikulargesetzgebung 20
5. Die Entwicklung unter der Geltung des RStGB 21
III. Zur Kritik der erfolgsqualifizierten Delikte 24
1. Erfolgshaftung vor 1953 24
2. Bedeutung des § 18 StGB 25
a) Kritik der Regelung 25
b) Praktische Relevanz 26
c) Leichtfertigkeit als Lösungsweg? 28
aa) Der Inhalt des Leichtfertigkeitsurteils 28
bb) Die Diskussion über den Stellenwert des Merkmals 29
cc) Eigener Standpunkt 30
d) Zusammenfassung 32
3. Die Berechtigung erfolgsqualifizierter Delikte 32
a) Meinungsstand in der Literatur 32
aa) Die Auffassung von Hirsch 33
bb) Die Ansicht von Schubarth 34
cc) Stellungnahme 35
b) Die Situation im Ausland 37
c) Das Verhältnis von Gefährdung und Verletzungserfolg 40
d) Verfassungsrechtliche Problematik 42
e) Ergebnis 44
IV. Die in Rechtsprechung und Literatur behandelten Fälle 45
1. Körperverletzung mit schwerer Folge (§§ 226, 224 StGB) 45
a) Rechtsprechung 45
b) Literatur 50
2. Vergewaltigung und sexuelle Nötigung mit Todesfolge (§ 177 Abs. 3 StGB) 52
a) Rechtsprechung 52
b) Literatur 53
3. Freiheitsberaubung, Menschenraub und Geiselnahme mit Todesfolge (§ 239 Abs. 3, § 239a Abs. 2, § 239b Abs. 2 StGB) 54
a) Rechtsprechung 54
b) Literatur 55
4. Raub mit Todesfolge (§ 251 StGB) 57
a) Rechtsprechung 57
b) Literatur 58
5. Brandstiftung mit Todesfolge (§ 307 Nr. 1 StGB) 59
a) Rechtsprechung 59
b) Literatur 60
6. Sonstige Vorschriften 61
7. Zweikampf (§ 206 StGB a. F.) 63
V. Der unmittelbare Zusammenhang unter dem Blickwinkel allgemeiner Kausalitäts- und Zurechnungslehren 64
1. Äquivalenztheorie und Regreßverbot 64
2. Adäquanz- und Relevanztheorie 66
3. Objektive Zurechnungslehren 68
a) Die Zusammenhangstheorien 69
b) Das Prinzip der Risikoerhöhung 70
c) Die Lehre vom Schutzzweck der Norm 70
4. Stellungnahme 71
VI. Besondere Lösungsvorschläge zu den erfolgsqualifizierten Delikten 74
1. Abweichung des Kausalverlaufs 74
2. Ausschaltung außertatbestandlicher Gefährdungsmomente 75
3. Kenntnis der Risikofaktoren 76
4. Grunddeliktsadäquates und zwangsläufiges Todesrisiko 77
5. Objektive Gefährlichkeit 78
VII. Grundlegung der eigenen Auffassung: Die Unmittelbarkeit als Tatbestandsproblem 80
1. Grammatikalische Auslegung 80
2. Historische Entwicklung 81
3. Systematische Gesichtspunkte 82
4. Restriktive Auslegung 83
VIII. Die Auslegung der einzelnen Delikte 85
1. Die Körperverletzung mit schwerer Folge (§§ 226, 224 StGB) 85
a) Körperverletzung mit Todesfolge 85
aa) Die tödliche Körperverletzung als Tötungsdelikt 85
bb) Die Letalitätslehre 85
cc) Ergebnis der historischen Untersuchung 87
dd) Systematische Betrachtung 88
ee) Die Fahrlässigkeit (§ 18 StGB) 89
b) Schwere Körperverletzung 90
c) Die Selbstgefährdung des Opfers 91
aa) Grundproblematik 91
bb) Freiverantwortlichkeit 94
cc) Zumutbarkeit 97
dd) Ergebnis 97
2. Die Anwendung von Gewalt oder Drohung (§§ 177, 251 StGB) 98
a) Vergewaltigung mit Todesfolge 98
b) Raub mit Todesfolge 100
3. Das Verbringen in eine räumliche Zwangslage (§§ 221, 239 StGB) 101
a) Aussetzung mit schwerer Folge 102
b) Freiheitsberaubung mit schwerer Folge 104
c) Das Eingreifen Dritter 106
4. Das Einsetzen (gemein)gefährlicher Tatmittel (§§ 229, 307, 310b, 311, 311a, 312, 318, 319 StGB) 109
IX. Der Versuch eines erfolgsqualifizierten Delikts 113
1. Meinungsstand 113
a) Der „erfolgsqualifizierte Versuch“ 114
b) Praktische Konstellationen 115
c) Theoretische Konzeptionen 116
d) Versuchsstrafbarkeit 118
2. Eigene Ansicht 119
X. Gesamtergebnis 124
Literaturverzeichnis 126