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Personalcontrolling

Der Mensch im Mittelpunkt. Erfahrungsberichte, Funktionen und Instrumente

Editors: Zdrowomyslaw, Norbert

(2007)

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Norbert Zdrowomyslaw arbeitete nach dem Ökonomiestudium von 1981 bis 1985 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Wirtschaftsarchivs an der Universität Bremen. Anschließend leitete er bis 1988 die Abteilung Personalwirtschaft/Organisation bei der Fielmann-Verwaltung KG. Von 1989 bis 1992 war er als Wirtschaftsberater tätig. Seit Herbst 1992 hat er die Professur für BWL, insb. Rechnungswesen im Fachbereich Wirtschaft an der Fachhochschule Stralsund inne. Forschungs- und Publikationsschwerpunkte neben dem Rechnungswesen sind: Managementwissen für Klein- und Mittelbetriebe, Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft sowie Personalmanagement unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und von Karriereaspekten.

Abstract

In dem Maße wie Personalarbeit sich in den letzten Jahren von der eher ausführenden Funktion des Verwaltens zu einem stärker personen- und wertschöpfungsorientierten Personalmanagement entwickelte, hat sich auch der Stellenwerts des Personalcontrollings gewandelt.
Ziel des Buches ist, die wichtigsten Facetten des Personalcontrollings als Subfunktion der Unternehmensführung zu verdeutlichen. Der Leser erhält einen guten Einblick in die Zusammenhänge der Personalarbeit in Organisationen und lernt die maßgeblichen Funktionen und Instrumente des Personalcontrollings kennen. Vom Assessment-Center bis zur Zero-Base-Budgetierung werden einzelne Instrumente und ihre Anwendungsfelder vorgestellt, aber auch immer eine Bewertung der Einsatzgebiete und Realisierungschancen vorgenommen. Durch die Erfahrungsberichte und Fallbeispiele aus der Wirtschaftspraxis unterscheidet sich die Publikation wesentlich von der üblichen Einführungsliteratur zu dem Themenkomplex und rundet die Übersicht über das weite Feld des Personalcontrollings aus Sicht der Praxis ab. Grundsätzlich kann jede Organisation, ob Klein- oder Großunternehmen, Verband oder Behörde, Personalcontrolling zur Steuerung des Erfolgs der eigenen Organisation einsetzen.
Das Buch wendet sich an Praktiker und Führungspersonen in Unternehmen ebenso wie an Studierende von Hochschulen sowie an sonstige Bildungsinstitutionen, die sich in das Gebiet des Personalcontrollings einarbeiten müssen oder wollen und die über den Einsatz alter und neuer Instrumente nachdenken. Kenntnisse der Grundzüge des Personalcontrollings stellen auf dem Arbeitsmarkt in einer Informations- und Wissensgesellschaft immer häufiger einen wichtigen Qualifikationsbaustein von Führungskräften dar.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 12
Abkürzungsverzeichnis 18
Kapitel I: Einführung 21
1. Wozu dieses Buch und wem nutzt es? 21
2. Problemstellung 22
3. Zielgruppen und Zielsetzung 23
4. Struktur des Buches 24
Kapitel II: Personalcontrolling in Theorie und Wirtschaftspraxis 27
1. Mensch und Organisation 27
2. Überblick über Theorieansätze von Personal und Arbeit 29
3. Historie: Von der Personalverwaltung zur Personalgestaltung 33
4. Personalarbeit – Ausgangspunkt für das Personalcontrolling 34
5. Historie, Definitionen und Abgrenzungen des Personalcontrollings 38
5.1 Historie des Controllings 39
5.2 Historie des Personalcontrollings 40
5.3 Definition des Controllings 42
5.4 Definition des Personalcontrollings 44
5.5 Personalcontrolling in seinen Begriffsdifferenzierungen 46
5.5.1 Spektrum des Begriffs Personalcontrolling 47
5.5.2 Definitorische Ausprägungen des Personalcontrollings 48
5.5.2.1 Faktororientiertes und prozessorientiertes Personalcontrolling 49
5.5.2.2 Operatives und strategisches Personalcontrolling 51
5.5.2.3 Quantitatives und qualitatives Personalcontrolling 53
5.5.2.4 Ökonomische Bewertungsstufen: Kosten, Effizienz, Effektivität 55
6. Wozu eigentlich Personalcontrolling? 58
6.1 Gründe für die Einführung eines Controllings im Personalbereich 58
6.2 Sichtweisen undAdressaten des Personalcontrollings 60
7. Organisation des Personalcontrollings 62
7.1 Personalcontrolling – eine Führungsaufgabe für alle Branchen und Unternehmensgrößen? 62
7.2 Organisatorische Eingliederung des Personalcontrollings 63
7.3 Interessen für und Widerstände gegen das Personalcontrolling 67
7.4 Anforderungen an das Personalcontrolling 69
7.5 Personalcontrolling erfolgreich einführen 74
7.6 Spezialfelder des Personalcontrollings 77
8. Etablierung des Personalcontrollings in der Praxis 83
8.1 Studien zur Verbreitung von Personalcontrolling 84
8.2 Wo finde ich Informationen zum Personalcontrolling? 88
8.2.1 Informationen zum Personalmanagement und Personalcontrolling 88
8.2.2 Fundstellen zu Personalcontrolling-Konzepten aus der Praxis 91
Kapitel III: Managementprozess und Aufgabenfelder des Personalcontrollings 94
1. Unternehmen und Managementprozess 94
2. Trends und Perspektiven im Personalmanagement und -controlling 96
3. Unternehmensspezifische Politiken, Ziel- und Strategiesetzungen 100
3.1 Gibt es das unternehmerische Zielsystem? 100
3.2 Personalpolitik und personalwirtschaftliche Ziele 103
3.3 Welche Ziele werden mit dem Personalcontrolling verfolgt? 107
3.4 Mitarbeiter mit Zielen führen 108
3.5 Wertschöpfungssteigerung mit Hilfe des Personalcontrollings 111
4. Aufgaben und Anwendungsfelder des Personalcontrollings 113
4.1 Was ist eine Aufgabe? 114
4.2 Aufgaben des Personalcontrollings 114
4.3 Anwendungsfelder des Personalcontrollings 122
4.4 Aufgaben nach ausgewähltenAnwendungsfeldern 123
4.4.1 Hauptaufgaben der Personalwirtschaft und deren Steuerung 123
4.4.2 Sonderbereiche des Personalcontrollings 128
4.4.2.1 Personalentlohnung 128
4.4.2.2 Arbeitszeit 133
4.4.2.3 Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement 137
4.4.2.4 Effizienz der Personalarbeit 140
4.5 Aufgaben und sonstige Kriterien bei den Erfolgskontroll-Ansätzen: Kostencontrolling, Effizienz- und Effektivitätscontrolling 143
5. Informationsversorgung und Personalinformationssysteme 145
5.1 Aufbau und Funktionsweise von Personalinformationssystemen 146
5.2 Aspekte der Implementierung von Personalinformationssystemen 149
5.3 Ganzheitliches Unternehmens-Kommunikationskonzept 149
Kapitel IV: Instrumente des Personalcontrollings 152
1. Systematisierungsversuche der Instrumente für die Personalarbeit 152
2. Ausgewählte Personalcontrolling-Instrumente 155
2.1 Instrumente zum Aufdecken von strategischen Problemfeldern der Personalarbeit 156
2.1.1 Konzept der kritischen Erfolgsfaktoren 156
2.1.2 Expertenbefragung (Delphi-Methode) 159
2.1.3 Frühaufklärungssysteme 162
2.1.4 Szenario-Technik 166
2.1.5 Personalrisikomanagement 168
2.1.6 Auditierung 178
2.2 Eher personalarbeitsbezogene und -unterstützende Instrumente 180
2.2.1 Berichtswesen 181
2.2.2 Checklisten 183
2.2.3 Kennzahlen 184
2.2.4 Kennzahlensysteme 191
2.2.5 Kostenanalysen 194
2.2.6 Prozesskostenrechnung 199
2.2.7 Gemeinkosten-Wertanalyse 200
2.2.8 Zero-Base-Budgetierung 202
2.2.9 Soll-Ist-Vergleiche 205
2.2.10 Sonstige Vergleiche 208
2.2.11 Benchmarking 212
2.2.12 Balanced Scorecard 217
2.3 Eher personenbezogene und bewertende Instrumente 224
2.3.1 Personal- bzw. Leistungsbeurteilung 225
2.3.2 Assessment-Center 228
2.3.3 Mitarbeiterbefragung 229
2.3.4 Stärken-Schwächen-Analyse 231
2.3.5 Personal-Portfolios 233
2.3.6 Humanvermögensrechnung 236
Kapitel V: Erfahrungsberichte und Fallbeispiele aus der Wirtschaftspraxis 242
1. Personalcontrolling in der Verwaltung am Beispiel des Regionalmanagements Vorpommern (André Benedict Prusa) 248
1.1 Volkswirtschaftliche Aspekte des Regionalmanagements 248
1.2 Allgemeine Anmerkungen zum Personalcontrolling in der Verwaltung 250
1.3 Personalcontrolling im Regionalmanagement Vorpommern 251
1.4 Informations- und Zielcontrolling 252
1.5 Grenzen des Personalcontrollings 254
1.6 Ausblick und Erwartungen an das Personalcontrolling 255
1.7 Fazit 256
2. Arbeitsmarktstatistik als eine Quelle für das betriebliche Personalmanagement (Jürgen Radloff) 257
3. Personalpolitik und Personalentwicklung in der Metall- und Elektroindustrie in der Region Neubrandenburg/Stralsund aus gewerkschaftlicher Sicht (Jan Bloempott) 263
4. Personalcontrolling vor dem Hintergrund der Ratinganforderungen der Kreditwirtschaft – beispielhaft dargestellt am Ratingverfahren der Hypo-Vereinsbank (HVB) (Michael Marx) 266
4.1 Einführung 266
4.2 Berücksichtigung von Basel II bei der Kredit- und Risikopolitik 266
4.3 Externes oder internes Rating zur Kreditrisikoermittlung 267
4.4 Personal- und Managementbewertung stärker im Blickpunkt von Kreditentscheidungen 268
4.5 Ausblick 270
5. Notwendigkeit und Etablierung des Personalcontrollings in Wohnungsgenossenschaften aus Prüfersicht (Carsten Richter) 271
6. Einflussmöglichkeiten von Betriebsrat und Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat bei der Personalplanung und Weiterentwicklung von Mitarbeitern am Beispiel der Peene-Werft GmbH (Manfred Hoppach) 274
7. Personalmotivation: Ein wichtiges Instrument des Personalcontrollings in einer kleinen Wohnungsgenossenschaft e.G. (Uwe Bengelsdorf) 287
8. Mitarbeiterförderung als Teilaufgabe des Personalcontrollings im AMEOS Diakonie Klinikum (Marlies Stickel) 290
8.1 Unternehmensgrundsätze 290
8.2 Die „Branche“ Gesundheitswesen im Wandel 291
8.3 Allgemeines Personalcontrolling im Ameos Diakonie Klinikum 292
8.4 Personalentwicklung eine konzeptionelle Aufgabe 293
8.5 Weiterbildung und Mitarbeiterförderung unter veränderten Rahmenbedingungen 294
8.6 Beurteilungssystem sowie Fort- und Weiterbildung als Eckpfeiler konzeptioneller Personalentwicklung 295
8.6.1 Mitarbeiter-Beurteilungssystem 295
8.6.2 Fort- und Weiterbildungskonzept 301
8.7 Resümee 303
Literatur/Quellen 304
9. Wettbewerbsfaktor Arbeit – Personalcontrolling von Leistung und Kosten bei einem Automobilzulieferer (Heinz Kort / Andreas Dikow) 305
9.1 Webasto – Feel the drive 305
9.2 Anforderungen an Automobilzulieferer und abzuleitende Konsequenzen für das Personalcontrolling 306
9.3 Exemplarische Aufgaben und Lösungsansätze aus dem Personalmanagement der Webasto AG im Werk Neubrandenburg 307
9.4 Qualitative und quantitative Faktoren des Personalcontrollings 309
9.5 Standards zum Controlling von Arbeitskosten bei Webasto 312
9.6 Arbeitskräfteproduktivität – Kennzahl zur Bewertung der ökonomischen Leistungsfähigkeit 317
Literatur/Quellen 321
10. Einführung eines strategischen Personalcontrollings bei der RAG Aktiengesellschaft (Réne Werthschütz / Elvira Rohde) 323
10.1. Unsere Mitarbeiter schaffen Werte 323
10.2. Ausgangssituation 324
10.3. Das Konzept 325
10.4. Einbindung der wesentlichen Beteiligten 328
10.5. Weiterentwicklung zum HR Strategie- und Controllingprozess 330
10.6. Anpassung an zukünftige Herausforderungen 330
11. Personalcontrolling – Instrument zur Standort- und Zukunftssicherung der Volkswerft Stralsund GmbH (Bertram C. Liebler / Andreas Klar) 332
11.1 Historie und Entwicklung 332
11.2 Grundausrichtung des Personalcontrollings und Mitarbeiterentwicklung 332
11.3 Rekrutierung und Weiterbildung 335
11.4 Fazit 336
12. Praxisbericht: Personalcontrolling für die Berliner Flughäfen (Manfred H. Bobke-von Camen / Silke Schmidt) 338
12.1 Wandel im Luftverkehr 338
12.2 Die Berliner Flughäfen heute und morgen 339
12.3 Eckpfeiler der Personalstrategie BBI 340
12.3.1 Ausgangssituation 340
12.3.2 Handlungsfelder der Personalstrategie BBI 341
12.4 Das Personalcontrolling der Berliner Flughäfen 342
12.5 Schlusswort 347
Test-Fragen 348
Glossar 355
Literaturverzeichnis 363
Stichwortverzeichnis 378
Autoren 382