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Die eingetragene Genossenschaft im Dienste des Sports

Kappler, Johannes Bernhard

Beiträge zum Sportrecht, Vol. 57

(2020)

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About The Author

Johannes Bernhard Kappler studierte Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Universität Lausanne. Das Referendariat absolvierte er im Bezirk des Oberlandesgerichts Karlsruhe. Er promovierte an der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam. Johannes Bernhard Kappler studied law at the Albert-Ludwigs-University of Freiburg and the University of Lausanne. He performed his legal traineeship at the Higher Regional Court of Karlsruhe, and completed his Doctoral Thesis at the Faculty of Law at the University of Potsdam.

Abstract

Die wirtschaftliche Intensivierung des Profisports hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Anpassung der Organisationsstrukturen des Sports geführt. Immer wieder wird hierbei die Frage aufgeworfen, inwiefern eine identitätsstiftende Rückkoppelung des Sports an seine Basis gewährleistet werden kann. In der Rechtspraxis steht hier die basisdemokratische Ausrichtung der im Sport vorherrschenden Rechtsform des eingetragenen Vereins im Spannungsverhältnis zu der Ausgliederung wirtschaftlicher Betätigung auf Kapitalgesellschaften.

Der Autor untersucht in diesem Kontext, inwiefern sich die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft als Rechtsform für den Sport eignet. Hierbei nimmer er Bezug auf die rechtliche Zulässigkeit, die Organisations- und Finanzverfassung, das mit der Rechtsform einhergehende genossenschaftliche Prüfwesen sowie die steuerrechtlichen Auswirkungen, und entwickelt konkrete Einsatzmöglichkeiten der eingetragenen Genossenschaft in der Organisationspyramide des Sports.
»Cooperatives as a Legal Framework in Sports Organisation«

The author examines the legal status of cooperatives as an adequate legal framework in sports organisation. He investigates the legal permissibility, the organizational and financial constitution, and auditing and tax effects of cooperatives’ legal status and develops specific applications for sports associations under the German Cooperative Societies Act.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungen 25
Einleitung 29
A. Themeneinführung 29
B. Problemstellung 30
C. Stand der Forschung 32
D. Ziel der Arbeit 33
E. Gang der Untersuchung 34
Kapitel 1: Status quo, aktuelle Entwicklungen und Probleme im Sportorganisationsrecht 35
A. Einführung in das Sportorganisationsrecht 35
I. Privatrechtliche Organisationsstrukturen des Sports 35
II. Staatliche Organisationsstrukturen des Sports 36
III. Fokus der Bearbeitung 36
B. Status quo der privatrechtlichen Organisationsstrukturen \rim Sport 37
I. Überblick über die privatrechtlichen Organisationsstrukturen \rdes Sports in Deutschland 37
1. Unterwerfung unter Verbandsordnungs- und Regelwerke im Sport 38
a) Klassische korporationsrechtliche Lösung 38
b) (Lizenz-)vertragliche Lösung 40
2. Bausteine der Organisationspyramide des Sports 41
a) Sportvereine 41
aa) Organisationsverfassung 42
bb) Haftungsverfassung 43
cc) Finanzverfassung 44
b) Sportverbände in Deutschland und deren Verwaltung des Sports 45
aa) Der Deutsche Olympische Sportbund 46
bb) Ausgewählte bundesdeutsche Fachsportverbände 47
(1) Fußball: DFB e. V. und Bundesliga (DFL) 47
(2) Handball: DHB e. V. und DKB Handball-Bundesliga 49
(3) Basketball: DBB e. V., AG BL e. V. und BBL GmbH 50
(4) Eishockey: DEB e. V. und DEL-GmbH, DEL2-GmbH 52
3. Sport außerhalb der klassischen Organisationsstrukturen in der BRD 53
II. Bedeutung und Grundlagendes steuerrechtlichen Gemeinnützigkeitsprivilegs im organisierten Sport 54
1. Vorteile der Anerkennung als gemeinnützige Körperschaft 54
2. Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit gem. §§ 51–68 AO 55
a) Körperschaften im Sinne des Körperschaftssteuergesetzes 55
b) Förderung des Sports als Verfolgunggemeinnütziger Zweck i. S. d. §§ 51, 52 AO 56
c) Förderung der Allgemeinheit 57
d) Selbstlosigkeit, § 55 AO 57
aa) Verbot eigenwirtschaftlicher Zweckverfolgung 58
bb) Eigenständige Bedeutung der Konkretisierungenin § 55 Abs. 1 Nr. 1–Nr. 5 AO 59
cc) Die Ausnahme vom Gebot der Selbstlosigkeit nach § 58 Nr. 8 AO 60
e) Ausschließlichkeit, § 56 AO 60
f) Unmittelbarkeit, § 57 AO 62
g) Formelle Satzungsmäßigkeit 63
h) Tatsächliche Geschäftsführung 63
3. Grundzüge der wirtschaftlichen Betätigung gemeinnütziger Körperschaften des Sports 64
a) Sphäre der ideellen Betätigung 64
b) Sphäre der Vermögensverwaltung 65
aa) Vermietung und Verpachtung 65
bb) Beteiligungen 66
c) Sphäre der Zweckbetriebe 68
d) Sphäre der steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe 70
aa) Grenzen der wirtschaftlichen Betätigung in (steuerpflichtigen) wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben am Beispiel des bezahlten Profisports 70
bb) Ausgliederung von (steuerpflichtigen) wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben 71
cc) Vermietung und Verpachtung von Vereinseinrichtungen, Sportstätten, Werberechten etc. 72
4. Zusammenfassung 72
III. Bedeutung und Grundlagen von Transparenzanforderungenund Prüfungsmechanismen im organisierten Sport 74
1. Bedeutung von adäquaten Kontrollmechanismen und Transparenzanforderungen im Sport 74
2. Grundlagen der Kontrollmechanismen und Transparenzanforderungen im organisierten Sport 75
a) Privatautonome Regelwerke zur Kontrolle und Transparenzsteigerung 75
b) Rechtsformspezifische und gemeinnützigkeitsrechtliche Anforderungen an Kontrolle und Transparenz 75
c) Strafrechtliche Kontrollmechanismen und Transparenzanforderungen 76
3. Zusammenfassung 77
C. Ausgewählte aktuelle Entwicklungen und Problemstellungen im privaten Sportorganisationsrecht 77
I. Rechtsformenverfehlungen und die Vereinsklassenabgrenzung im wirtschaftlich intensivierten Profisport 78
1. Entstehungsgeschichte der Vereinsklassenabgrenzung 78
2. Theorien der Vereinsklassenabgrenzung 80
a) Frühere Ansätze: Bildung eines Einheitstatbestands 80
aa) Subjektive Theorie 80
bb) Objektive Theorie 81
cc) Gemischt subjektiv-objektive Theorie 82
dd) Mindermeinung Sack 82
b) Teleologisch-typologische Abgrenzung der Vereinsklassen 83
aa) Typologie des wirtschaftlichen Vereins 84
(1) Volltypus des unternehmerischen Vereins 84
Kapitel 2: Die eingetragene Genossenschaft als alternative Organisationsstruktur im Sport 110
A. Überblick 110
B. Das Wesen der Genossenschaft 110
I. Die Genossenschaftsbegriffe und deren Bedeutung für die Untersuchung 110
II. Historische Entwicklung des Genossenschaftswesens 111
1. Die frühzeitlichen germanischen Sippenverbände 111
2. Die bäuerlichen Markgenossenschaften und Kaufmannsgilden im Mittelalter 112
3. Die moderne Genossenschaftsbewegung im 19. Jahrhundert 113
III. Die Entwicklung des Genossenschaftsrechts 117
IV. Die eingetragene Genossenschaft heute 120
1. Die wirtschaftliche Bedeutung der eingetragenen Genossenschaft heute 120
2. Die Verortung der eingetragenen Genossenschaft im System des deutschen Gesellschaftsrechts 122
C. Grundsätzliches zur Eignung \rder eingetragenen Genossenschaft als Rechtsform im Sport 124
I. Der überpositive Genossenschaftsbegriff und der Sport 124
1. Genossenschaftliche Wirtschaftsprinzipien und Sport 124
a) Grundsatz der Selbsthilfe 124
b) Grundsatz der Selbstverwaltung 125
aa) Der Grundsatz der Selbstorganschaft 126
bb) Der Grundsatz der Personalhoheit 126
cc) Der Grundsatz der Sachhoheit 126
c) Grundsatz der Selbstverantwortung 127
d) Demokratieprinzip 127
e) Identitätsprinzip und Gebot der unmittelbaren Förderung 128
2. Zusammenfassung 129
II. Der juristische Genossenschaftsbegriff und Sport 129
1. Genossenschaftsrechtliche Zulässigkeit 129
a) Nicht geschlossene Mitgliederzahl 130
b) Genossenschaftsrechtlicher Verbandszweck und Sport 130
aa) Förderrichtung 131
bb) Förderinhalt 132
cc) Förderung mittels eines gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebs 134
(1) Gesetzeshistorische Entwicklung des Fördermittels in § 1 Abs. 1 GenG 135
(2) Der (funktionale) Gesamttatbestand des § 1 Abs. 1 GenG nach Beuthien 135
(3) Der „Geschäftsbetrieb“ i. S. d. § 1 GenG 136
(4) Förderung „durch […] Geschäftsbetrieb“ gem. § 1 Abs. 1 GenG 139
(5) Förderung „durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb“gem. § 1 Abs. 1 GenG 139
(a) Besondere Anforderungen an die Förderbeziehung zwischenGenossenschaft und Genossenschaftsmitglied 140
(aa) Enges traditionell deutschrechtliches Verständnis vor 2006 141
(bb) Weiteres traditionell deutschrechtliches Verständnis vor 2006 142
(cc) Traditionell deutschrechtliches Verständnis der herrschenden Meinung nach 2006 143
(dd) Eigener Ansatz: Förderbeziehung nach dem Leitbildder Societas Cooperativa Europea (SCE) 144
(b) Stellungnahme 147
2. Unternehmensgegenstand der eG und Sport 152
3. Zusammenfassung 152
III. Sonstige rechtliche Eignungskriterien der Genossenschaftsrechtsform für den Sport 153
1. Organisationsverfassung der eG im Sport 153
a) Die „innere Organisationsverfassung“ der eG 154
aa) Der Vorstand 154
bb) Der Aufsichtsrat 155
cc) Die Generalversammlung 156
dd) Fakultatives Organ der Vertreterversammlung gem. § 43 a GenG 157
b) Die „äußere Organisationsverfassung“ der eG 157
aa) Die Außenvertretung der eG 158
bb) Organisationsrechtliche Außenbeziehungen zu anderen Rechtsträgern der Organisationspyramide des Sports 159
(1) Das durch Mitgliedschaft vermittelte verbandsrechtliche Bandals Außenbeziehung der eG 159
(2) Die organisationsrechtliche Außenbeziehung der eG durch Lizenzierungsvertrag 160
(3) Konzern- und Verbundoffenheit der eG 160
(a) Die eG als herrschendes Unternehmen 161
(aa) Beherrschende Stellung der eG aufgrund von Beteiligungsmehrheit 162
(bb) Beherrschende Stellung der eG aufgrund eines Beherrschungsvertrages 164
(cc) Beherrschende Stellung der eG und Gewinnabführungsvertrag 165
(dd) Beherrschende Stellung der eG und Geschäftsführungsvertragi. S. d. § 291 Abs. 1 S. 2 AktG 166
(b) Die sonstige übergeordnete Stellung der eG aufgrundvon sog. „anderen Unternehmensverträgen“ 166
(aa) Der Gewinngemeinschaftsvertrag 167
(bb) Betriebspacht- und Betriebsüberlassungsvertrag i. S. d. § 292 Abs. 1 Nr. 3 AktG 168
(cc) Der Betriebsführungsvertrag 169
(c) Die eG als abhängiges Unternehmen 169
(aa) Abhängigkeit aufgrund einer Mehrheitsbeteiligung i. S. d. § 16 Abs. 1 AktG 169
(bb) Abhängigkeit aufgrund von Stimmbindungsverträgen 170
(cc) Abhängigkeit aufgrund statuarischer Vorgaben 171
(α) Das Recht zu Bestellung des Vorstandes oder anderer Organe der eG 171
(β) Stimmrecht in der Generalversammlung und Recht zur Satzungsänderung 172
(γ) Weisungs- und Zustimmungsrechte zu Geschäftsführungsmaßnahmen 173
(δ) Zwischenergebnis 174
(dd) Abhängigkeit und Unternehmensverträge i. S. d. § 291 AktG 175
(α) Abhängigkeit aufgrund eines Beherrschungsvertrages 175
(αα) Verstoß gegen § 1 GenG mangels eigenen (gemeinschaftlichen) Geschäftsbetriebs und Verstoß gegen das Erfordernis der Mitgliederförderung 176
(ββ) Verstoß gegen den Grundsatz der Satzungsstrenge gem. § 18 S. 2 180
(γγ) Verstoß gegen das Gebot der eigenverantwortlichen Geschäftsführunggem. § 27 Abs. 1 S. 1 GenG 180
(δδ) Möglicher Verstoß gegen den Selbstbestimmungsgrundsatzund den Selbstverwaltungsgrundsatz 180
(εε) Problematik des Beherrschungsvertrages in Zusammenspielmit der Nachschusspflicht gem. § 105 GenG 181
(β) Abhängigkeit und Gewinnabführungsvertrag 181
(γ) Der Geschäftsführungsvertrag i. S. d. § 291 Abs. 1 S. 2 AktG 183
(ee) Abhängigkeit der eG und die sog. „anderen“ Unternehmensverträge 183
(α) Der Gewinngemeinschaftsvertrag 184
(β) Der Betriebspachtvertrag 184
(γ) Der Betriebsüberlassungsvertrag 185
(ff) Offenheit der eG für sonstige schuldrechtliche Verbindungen zu anderen Rechtsträgern, insbesondere Kooperationsvertrag 185
c) Zusammenfassung 186
2. Finanzverfassung der eG und Sport 186
a) Allgemeines 187
b) Genossenschaftliche Abstraktion von Mitgliedschaft und innerem Wert als Beteiligungshindernis? 188
c) Kein vorgeschriebenes Mindest- oder Gründungskapital als Defizit der Kapitalausstattung? 191
d) Variables Eigenkapital der eG als strukturelle Eigenkapitalschwäche? 192
e) Zusammenfassung 194
3. Genossenschaftliches Prüfwesen und Sport 194
a) Überblick 195
aa) Die Gründungsprüfung und Zulassung zum Beitritt zu einem Prüfungsverband 195
bb) Die Pflichtmitgliedschaft der eG in einem Prüfverband 196
cc) Die (kontinuierliche) Pflichtprüfung 196
(1) Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse 197
(2) Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung 198
(3) Zusammenfassung 198
b) Grundsätzlich Eignung des genossenschaftlichen Prüfwesensfür den organisierten Sport 199
aa) Gemeinsame Schnittmenge der Genossenschaftsprüfungund der Lizenzierungsprüfung im Sport 199
bb) Kostenproblematik der Genossenschaftsprüfung für kleinere Sportvereine und Sportorganisationen 199
cc) Relevanz der aktuellen Entwicklung 200
c) Aktuelle Entwicklungen 200
aa) Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2001 200
bb) Referentenentwurf zur Einführung der Kooperationsgesellschaft (haftungsbeschränkt) 2013 201
cc) Regierungsentwurf vom 13. März 2017 202
dd) Genossenschaftsrechtsreform vom 22. Juli 2017 202
ee) Eigene Stellungnahme 203
4. Steuerrechtliche Auswirkungen der Rechtsformenwahl 205
a) Einschränkung des Untersuchungsumfangs 205
b) Voraussetzungen des Gemeinnützigkeitsstatus §§ 51–68 AO 205
aa) Körperschaft i. S. d. § 51 S. 2 AO i. V. m. § 1 Abs. 1 KStG 206
bb) Förderung eines steuerbegünstigten Zwecks i. S. d. § 52 AO 206
cc) Förderung des Sports i. S. d. § 52 Abs. 2 Nr. 21 AO 207
dd) Selbstlosigkeit gem. § 55 AO 207
ee) Ausschließlichkeit gem. § 56 AO 209
ff) Unmittelbarkeit gem. § 57 AO 209
gg) Formelle Satzungsmäßigkeit 210
hh) Tatsächliche Geschäftsführung 210
c) Zwischenergebnis 210
D. Zusammenfassung zur grundsätzlichen Eignungder eG für den Sport 211
Kapitel 3 Einsatzmöglichkeiten der eingetragenen Genossenschaft im Dienste des Sports 212
A. Die eingetragene Genossenschaft auf Vereinsebene 212
I. Die sog. Sport-eG als Gesamtverein 212
1. Genossenschaftsrechtliche Zulässigkeit gem. § 1 GenG 214
a) Körperschaftliche Struktur 214
b) Genossenschaftlicher Förderzweck 215
aa) Potentieller Mitgliederkreis und Interessenslage in der Sport-eG 216
(1) Sportler 216
(2) Fans 216
(3) Personen des Vereinsmanagements 217
(4) Sponsoren und andere Unternehmer 217
bb) Genossenschaftsrechtlich zulässige Förderungsmöglichkeitender aufgezeigten Mitgliederbelange durch die Sport-eG 217
(1) Förderung hinsichtlich des Erwerbs der Mitgliederdurch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb 218
(a) Förderung des Erwerbs von professionellen Sportlern 218
(b) Förderung des Erwerbs von Sponsoren als Mitgliedern 220
(c) Förderung des Erwerbs von professionellen Management-Mitgliedern 220
(d) Förderung des Erwerbs von anderen unternehmerischen Mitgliedern 221
(2) Förderung hinsichtlich der Mitgliederwirtschaftdurch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb 221
(a) Förderung der Mitgliederwirtschaft der Sportler 222
(aa) Problematik der Förderung der Wirtschaft im Zusammenhangmit der Bereitstellung von sportlichen Angeboten 222
(α) Enges traditionell deutschrechtliches Verständnis undKegelhallenbeschluss des Reichsgerichts 222
(β) Weiteres traditionell deutschrechtliches Verständnis vorund nach der Förderzweckerweiterung 2006 223
(γ) Eigener Ansatz: Eigenständiger Förderinhalt der Mitgliederwirtschaft und am Leitbild der SCE orientiertes Fördermittel 225
(bb) Zwischenergebnis 226
(b) Förderung der Mitgliederwirtschaft der Fan-Mitglieder 227
(aa) Problematik der Förderung der Wirtschaft durchdas Bereitstellen von Fan-Angeboten 227
(α) Enges traditionell deutschrechtliches Verständnis 227
(β) Weiteres traditionell deutschrechtliches Verständnis vorund nach der Förderzweckerweiterung 2006 228
(γ) Eigener Ansatz: Eigenständiger Förderinhalt der Mitgliederwirtschaftund am Leitbild der SCE orientiertes Fördermittel 229
(bb) Zwischenergebnis 229
(c) Förderung der Mitgliederwirtschaft der Personen des Vereinsmanagements 230
(d) Förderung der Wirtschaft der Sponsoren und sonstigen Unternehmen als Mitglieder 230
(3) Förderung hinsichtlich der sozialen und kulturellen Mitgliederbelange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb 230
(a) Rein ideelle Förderung der Sportler 231
(aa) Traditionell deutschrechtliches Verständnis des Fördermittels 231
(bb) Eigener Ansatz: Am Leitbild der SCE orientiertes Fördermittel 232
(cc) Stellungnahme 233
(b) Rein ideelle Förderung der Fans 234
(c) Rein ideelle Förderung der Personen des Vereinsmanagements 235
(d) Rein ideelle Förderung der Sponsoren und anderen Unternehmen\r 235
cc) Zwischenergebnis: Genossenschaftsrechtlich zulässige Fördermöglichkeiten 236
c) Unternehmensgegenstand der Sport-eG als Gesamtverein 237
2. Organisationsverfassung der Sport-eG als Gesamtverein 238
a) Die „innere Organisationsverfassung“ der Sport-eG 238
aa) Das professionelle Management in der Sport-eG 239
bb) Kontrollfunktionen innerhalb der Sport-eG 239
cc) Die Ausprägung der Mitgliederdemokratie in der Sport-eG 240
b) Die „äußere Organisationsverfassung“ der Sport-eG 241
aa) Rechtliche Verselbstständigung und Außenvertretung der Sport-eG 241
bb) Organisationsbeziehung zu den übergeordneten Liga- und Sportverbänden 241
(1) Korporationsrechtliche Verflechtung 242
(2) Lizenzvertragliche Außenbeziehung 242
c) Zwischenergebnis 243
3. Die Finanzverfassung der Sport-eG 243
a) Abstraktion von Mitgliedschaft und innerem Wert als Beteiligungshindernis? 243
b) Kein vorgeschriebenes Mindest- oder Gründungskapitalals Defizit der Kapitalausstattung? 244
c) Variables Eigenkapital der eG als strukturelle Eigenkapitalschwäche? 244
d) Zusammenfassung 245
4. Eignung des genossenschaftlichen Prüfwesensauf Ebene des Gesamtvereins 245
a) Gemeinsame Schnittmenge der Genossenschaftsprüfungund der Lizenzierungsprüfung im Sport 245
b) Die Kostenproblematik der Genossenschaftsprüfung für kleinere, umsatzschwache Sportvereine 248
c) Zusammenfassung 249
5. Steuerrechtliche Auswirkungen für den Gemeinnützigkeitsstatus 249
II. Die sog. Ausgliederungs-eG zum Betrieb der Profisportabteilung 250
1. Genossenschaftsrechtliche Zulässigkeit gem. § 1 GenG 251
a) Körperschaftliche Struktur 251
b) Genossenschaftlicher Förderzweck 252
aa) Potentieller Mitgliederkreis und Interessenslage der Ausgliederungs-eG 252
(1) Professionelle Sportler 252
(2) Fans 252
(3) Personen des Vereinsmanagements 252
(4) Sponsoren und andere Unternehmen 253
bb) Genossenschaftsrechtlich zulässige Fördermöglichkeitender aufgezeigten Mitgliederbelange durch die Ausgliederungs-eG 253
(1) Förderung hinsichtlich des Erwerbs der Mitgliederdurch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb 253
(a) Förderung des Erwerbs von professionellen Sportlern 253
(b) Förderung hinsichtlich des Erwerbs von Fan-Mitgliedern 254
(c) Förderung hinsichtlich des Erwerbs von Sponsorenund sonstigen Unternehmen 254
(d) Förderung hinsichtlich des Erwerbs der Personen des Vereinsmanagments 254
(2) Förderung hinsichtlich der Mitgliederwirtschaftdurch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb 255
(3) Förderung hinsichtlich der sozialen und kulturellen Mitgliederbelange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb 255
cc) Zwischenergebnis: Genossenschaftsrechtlich zulässige Fördermöglichkeiten durch die Ausgliederungs-eG 256
c) Unternehmensgegenstand der Ausgliederungs-eG zum Betrieb der Profisportabteilung 258
2. Organisationsverfassung 258
a) Die „innere Organisationsverfassung“ der Ausgliederungs-eG 259
b) Die „äußere Organisationsverfassung“ der Ausgliederungs-eG 260
aa) Rechtliche Verselbstständigung undAußenvertretung der Ausgliederungs-eG 260
bb) Organisationsbeziehung zu anderen Rechtsträgern der Organisationspyramide des Sports 260
(1) Organisationsbeziehung zum Ligaverband 260
(2) Organisationsbeziehung zu einem Mutterverein 261
(a) Schlicht mitgliedschaftliche Eingliederung 261
(b) Konzernierung und abhängigkeitsbegründende Verbundbildung zu einem Mutterverein 262
(aa) Abhängigkeitsbegründung durch Beherrschungsvertrag 262
(bb) Sonstige Abhängigkeitsbegründung gegenüber einem Mutterverein \r(auch faktischer Konzern) 263
(α) Abhängigkeit durch Beteiligungsmehrheit und Stimmbindungsverträge 263
(β) Abhängigkeit durch Einräumung statuarischer Sonderrechte 264
(αα) Das Recht zu Bestellung des Vorstandes oderanderer Genossenschaftsorgane 264
(ββ) Stimmrecht in der Generalversammlung und Recht zur Satzungsänderung 265
(γγ) Weisungs- und Zustimmungsrechte zu Geschäftsführungsmaßnahmen 265
(c) Sonstige Unterordnung der Ausgliederungs-eG unter den Mutterverein 265
(aa) Der Kooperationsvertrag 266
(bb) Der Gewinngemeinschaftsvertrag 266
(cc) Teilweiser Betriebspacht- und Betriebsüberlassungsvertrag 267
(3) Zwischenergebnis 268
cc) Zusammenfassung 268
3. Finanzverfassung 268
a) Abstraktion von Mitgliedschaft und innerem Wert als Beteiligungshindernis? 269
b) Kein vorgeschriebenes Mindest- oder Gründungskapitalals Defizit der Kapitalausstattung? 271
c) Variables Eigenkapital der eG als strukturelle Eigenkapitalschwäche? 272
d) Zusammenfassung 272
4. Eignung des genossenschaftlichen Prüfwesens für die Ausgliederungs-eG 272
5. Steuerrechtliche Auswirkungen für den Gemeinnützigkeitsstatus 273
III. Die „holding-genossenschaftliche Beteiligung“ der Fan-Szene aneiner ausgegliederten Profisportabteilung (sog. Fan-Holding-eG) 275
1. Genossenschaftsrechtlich Zulässigkeit gem. § 1 GenG 276
a) Körperschaftliche Struktur 276
b) Genossenschaftlicher Förderzweck 276
aa) Potentieller Mitgliederkreis und Interessenslage 277
bb) Zulässigkeit der Förderung der Mitgliederbelangedurch die Fan-Holding-eG 277
(1) Arten von Holdinggenossenschaften 277
(a) Reine Haltegenossenschaften 277
(b) Die Haltegenossenschaft mit beschränkter Einflussnahmemöglichkeitauf die ausgegliederte Profisportabteilung 278
(c) Die Haltegenossenschaft mit beherrschender Stellung in der ausgegliederten Profisportgesellschaft 278
(d) Die Verpachtungs- oder Überlassungsgenossenschaft 279
(e) Die Halte- und Pachtgenossenschaft 279
(2) Genossenschaftsrechtliche Würdigung der Holding-Modelle 279
(a) Die reine Haltegenossenschaft zur Förderung der Fan-Mitglieder 280
(b) Die mit beschränkter Einflussnahmemöglichkeit verbundeneHaltegenossenschaft zur Förderung der Fan-Mitglieder 281
(c) Die beherrschende Haltegenossenschaft zur Förderung der Fan-Mitglieder 282
(d) Die Verpachtung oder sonstige Überlassung des Profispielbetriebsan einen anderen Rechtsträger zur Förderung der Fan-Mitglieder 283
(e) Die Kombination von Halte- und Pachtgenossenschaftzur Förderung der Fan-Mitglieder 284
(3) Zwischenergebnis: Genossenschaftsrechtlich zulässigeFördermöglichkeiten durch die Fan-Holding-eG 285
c) Unternehmensgegenstand der Fan-Holding-eG 286
2. Organisationsverfassung 286
a) Die „innere Organisationsverfassung“ der Fan-Holding-eG 286
aa) Reine Haltegenossenschaft 287
bb) Beherrschende Fan-Holding-eG 287
cc) Nicht-herrschende Fan-Holding-eG 287
b) Die „äußere Organisationsverfassung“ der Fan-Holding-eG 288
aa) Rechtliche Verselbstständigung und Außenvertretung der Fan-Holding-eG 288
bb) Organisationsbeziehung zu anderen Rechtsträgernder Organisationspyramide des Sports 288
(1) Organisationsbeziehung zu der ausgegliederten Profisportabteilung 289
(a) Die reine Haltegenossenschaft 289
(b) Die beherrschende Holding-eG 289
(aa) Beherrschung durch Beteiligungs- bzw. Stimmmehrheit 290
(bb) Beherrschung durch Beherrschungsvertrag 290
(c) Die nicht-herrschende Holding-eG 291
(aa) Verträge über die Gewinnverteilung 291
(bb) Betriebspacht- und Betriebsüberlassungsvertrag 292
(cc) Statuarische Sonderrechte 293
(dd) Sog. Kooperationsvertrag nach dem Vorbild im deutschen Eishockey 294
(2) Organisationsbeziehung zu dem Mutterverein 294
(3) Organisationsbeziehung zu den Ligaverbänden 295
c) Zusammenfassung 295
3. Finanzverfassung der Fan-Holding-eG 295
a) Abstraktion von Mitgliedschaft und innerem Wert als Beteiligungshindernis? 296
b) Kein vorgeschriebenes Mindest- oder Gründungskapitalals Defizit der Kapitalausstattung? 297
c) Variables Eigenkapital der eG als strukturelle Eigenkapitalschwäche? 297
d) Zusammenfassung 298
4. Genossenschaftliches Prüfwesen undholdinggenossenschaftliche Fanbeteiligung 298
5. Steuerrechtliche Auswirkungen für den Gemeinnützigkeitsstatus 299
IV. Zusammenfassung der Ergebnisse auf Vereinsebene 299
B. Genossenschaftsrechtliche Organisationsformen auf Verbandsebene 301
I. Die eingetragene Genossenschaft als Rechtsformder Ligaverbände (sog. Liga-eG) 301
1. Genossenschaftsrechtliche Zulässigkeit gem. § 1 GenG 302
a) Körperschaftliche Struktur 302
b) Genossenschaftlicher Förderzweck gem. § 1 GenG 302
aa) Interessenslage der spielberechtigten Profimannschaften 303
bb) Genossenschaftsrechtlich zulässige Förderungsmöglichkeiten der Liga-eG 303
c) Unternehmensgegenstand der Liga-eG 304
2. Organisationsverfassung der Liga-eG 304
a) Die „innere Organisationsverfassung“ der Liga-eG 305
aa) Das professionelle Management auf Verbandsebene 305
bb) Kontrollfunktionen des Aufsichtsrats auf Verbandsebene 306
cc) Die Ausprägung der Mitgliederdemokratie auf Verbandsebene 306
b) Äußere Organisationsverfassung 307
aa) Rechtliche Verselbstständigung undAußenvertretung der eG auf Verbandsebene 307
bb) Organisationsbeziehung zu den anderen Rechtsträgernder Organisationspyramide des Sports 308
(1) Organisationsbeziehung zu den Mitgliedervereinenbzw. deren Profisportgesellschaften 309
(a) Einfache Mitgliedschaft 309
(b) Lizenzierungsvertrag zwischen Ligaverband und Profisportclub 309
(2) Organisationsbeziehung zu dem jeweiligen Bundesfachsportverband 310
c) Zusammenfassung 310
3. Finanzverfassung 310
a) Abstraktion von Mitgliedschaft und innerem Wert als Beteiligungshindernis? 311
b) Kein vorgeschriebenes Mindest- oder Gründungskapitalals Defizit der Kapitalausstattung? 311
c) Variables Eigenkapital der eG als strukturelle Eigenkapitalschwäche? 312
d) Zusammenfassung 312
4. Eignung des genossenschaftlichen Prüfwesens für den Ligaverband 312
5. Steuerrechtliche Auswirkungen für den Gemeinnützigkeitsstatus 314
II. Die Wahrnehmung des genossenschaftlichen Prüfwesensauf Ebene der Ligaverbände 314
1. Rechtliche Zulässigkeit eines Sport-Prüfverbandes 315
2. Prüfungsumfang und Lizenzierung 316
3. Konkurrentenschutz im Prüfverband 316
4. Zusammenfassung 317
Zusammenfassung der Ergebnisse 318
A. Die eingetragene Genossenschaft auf Vereinsebene 318
I. Ergebnisse für die sog. Sport-eG\r 318
II. Ergebnisse für die sog. Ausgliederungs-eGals Rechtsträgerin der Profisportabteilung 320
III. Ergebnisse für die sog. Fan-Holding-eG als Beteiligungsformder Fan-Szene an einer Profisport-Ausgliederungsgesellschaft 322
B. Genossenschaftsrechtliche Organisationsformenauf Verbandsebene 324
I. Ergebnisse für die eG als Rechtsform der Ligaverbände 324
II. Ergebnisse zur Wahrnehmungdes genossenschaftlichen Prüfwesensauf Ebene der Ligaverbände 326
Schlussbetrachtung und Fazit 327
Literaturverzeichnis\r 330
Sachverzeichnis 345