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Die rechtliche Stellung des Kapitäns auf deutschen Seeschiffen unter besonderer Berücksichtigung der historischen Entwicklung

Hanses, Dieter

Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht, Vol. 65

(1983)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 15
Erster Teil: Einleitung 17
Zweiter Teil: Die Seeschiffahrt vom Altertum bis 1945 21
1. Geschichtliches 21
1.1. Vorbemerkung 21
2. Die Seeschiffahrt im Altertum 21
3. Die Seeschiffahrt im Mittelalter 22
3.1. In den Seegebieten des Mittelmeeres 22
3.2. In Nordeuropa 25
4. Die Seeschiffahrt seit Ausgang des Mittelalters bis 1945 31
4.1. Vorbemerkung 31
4.2. Das Preußische Allgemeine Landrecht 31
4.3. Kodifikationen des Seerechts und die Entwicklung des Seehandels im 19. Jahrhundert 32
4.3.1. Vorbemerkung 32
4.3.2. Die Entwicklung des Seehandels im 19. Jahrhundert 32
4.3.3. Die Subventionspolitik unter Bismarck 36
4.3.4. Die Kolonialpolitik unter Bismarck 38
4.4. Die Entwicklung des von den Hansestädten ausgehenden Handels, insbesondere des Bremens 39
4.4.1. Vorbemerkung 39
4.4.2. Die Entwicklung des bremischen Seehandels 40
5. Die Rechtsbeziehungen zwischen Kapitän und Reeder in den Hansestädten um 1850 42
6. Das hansische Seerecht von 1614 43
6.1. Rechtsnatur des Anstellungsvertrages zwischen Reeder (Schiffsfreunden) und Kapitän (Schiffer) 43
6.2. Das Recht auf „Führung 44
6.3. Haftung des Kapitäns (Schiffers) 44
6.4. Ergebnis 45
7. Normenanalyse der Bremer Seemannsordnung von 1852 45
7.1. Vorbemerkung 45
7.2. Die Bremer Seemannsordnung von 1852 46
7.2.1. Anwendungsbereich der Seemannsordnung auf den Kapitän 48
7.2.2. Zwischenergebnis 48
7.2.3. Die Arbeitgeber- und disziplinarische Stellung des Kapitäns 49
7.2.4. Vergleich zwischen der Seemannsordnung und einer Fabrikordnung 50
7.2.5. Von den Rechten der Schiffsmannschaft 50
7.2.6. Ausschließliche Zuständigkeit bremischer Behörden und Gerichte bei Streitigkeiten auf bremischen Schiffen 51
7.2.7. Zusammenfassung 54
8. Die Rechtsstellung des Kapitäns nach hanseatischem Recht um die Mitte des 19. Jahrhunderts 54
9. Die Rechtsbeziehungen zwischen Reeder und Kapitän und die Haftungsregeln des ADHGB 56
9.1. Vorbemerkung 56
9.2. Das Vertragsverhältnis zwischen Reeder und Kapitän 56
9.2.1. Vermischung von Gesellschaftsrecht und Arbeitsrecht 57
9.2.2. Kein Recht auf „Führung\" mehr 57
9.2.3. Veränderung der sozialen Stellung des Kapitäns 58
9.2.4. Mandatum, Werkvertrag, Dienstmiete 59
9.2.5. Jederzeitige Entlassung des Kapitäns 62
9.2.6. Ergebnis 66
10. Die Erweiterung der Vertragshaftung des Kapitäns und die beschränkte Reederhaftung 66
10.1. Vorbemerkung 66
10.2. Die Erweiterung der Vertragshaftung des Kapitäns 67
10.2.1. Verletzung der Vertragspflichten (Fallgruppen) 67
10.2.2. Zusammenfassung 69
10.3. Gründe, die zur Erweiterung der Vertragshaftung des Kapitäns führten 70
10.4. Gegenüberstellung von Land- und Seefrachtvertrag 72
10.4.1. Der Landfrachtvertrag 73
10.4.2. Rechte des Absenders, Frachtführers und des Empfängers 74
10.4.3. Das Seefrachtgeschäft in Gegenüberstellung zum Landfrachtgeschäft 76
10.4.4. Ergebnis 77
10.4.5. Erfordernisse des Verkehrs 77
10.4.6. Das Konnossement 78
10.4.7. Keine Ausweitung der Vertragshaftung des Kapitäns 80
10.5. Die beschränkte Reederhaftung 80
10.5.1. Der Begriff „fortune de mer 86
10.5.2. Die wirtschaftliche Situation der Beteiligten bei einem Totalverlust 86
10.5.3. Keine Haftung des Reeders mit der Kaskoversicherungssumme 87
10.5.4. Beschränkte Reederhaftung zu Lasten des Kapitäns 88
10.5.5. Argumente, die unbeschränkte Kapitänshaftung nachträglich zu begründen 90
11. Die Rechtsstellung des Kapitäns nach der Seemannsordnung vom 1. 3.1873 92
11.1. Vorbemerkung 92
11.2. Die Rechtsstellung des Kapitäns und die der Seeleute nach der Seemannsordnung vom 1.3.1873 93
11.3. Disziplinar- und Strafbestimmungen 95
11.4. Ahndungen bei Mißbrauch der Disziplinargewalt durch den Kapitän 96
11.5. Zusammenfassung 97
12. Die Arbeits- und Lebensbedingungen in der Seefahrt im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts 97
13. Die Seemannsordnung von 1903 99
13.1. Keine Lockerungen der Disziplinar- und Straf Vorschriften 100
14. Die Rechtsnatur der Schiffsgewalt 100
14.1. Vorbemerkung 100
14.2. Der rechtswissenschaftliche Streit über die Rechtsnatur der Schiffsgewalt 101
14.3. Höhepunkt der Kontroverse 104
14.4. Durchsetzung des öffentlich-rechtlichen Instituts Schiffsgewalt 105
15. Tarifliche Regelungen des Kapitänsarbeitsrechts 106
15.1. Vorbemerkung 106
15.2. Anstellungsbedingungen für die Kapitäne der deutschen Seeschiffe vom 12. 4.1924 107
15.3. Anstellungsbedingungen für Kapitäne der deutschen Seeschiffe vom 20.10.1931 109
16. Veränderungen der Rechtsstellung des Kapitäns unter nationalsozialistischer Herrschaft 111
Dritter Teil: Die Seeschiffahrt in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart 113
1. Der Aufbau der deutschen Handelsflotte nach dem 2. Weltkrieg 113
2. Die Stellung des Kapitäns von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart 117
3. Die ersten Tarifregelungen nach 1945 118
4. Entstehung des Seemannsgesetzes 118
4.1. Stellungnahme des „Verbandes Deutscher Reeder\" und des „Deutschen nautischen Vereins von 1868 119
4.1.1. Funktioneller Arbeitgeberbegriff 120
4.2. Stellungnahme des Senators für Häfen, Schiffahrt und Verkehr vom 20. 4.1956 122
4.3. Kritik des Verfassers 123
4.4. Begründung des Gesetzgebers 124
4.5. Ergebnis 125
5. Die arbeitsrechtliche Stellung des Kapitäns nach dem Seemannsgesetz und den Tarifverträgen 126
5.1. Vorbemerkung 126
5.2. Die Tarifverträge und das Seemannsgesetz sowie andere, für das Arbeitsverhältnis des Kapitäns geltende, Vorschriften 127
5.3. Zusammenfassung 129
5.4. Kapitäns-MTV und -HTV 129
6. Die Rechtsnatur des Anstellungsvertrages 131
6.1. Die Meinung H. Seiters 131
6.2. Der Kapitän als leitender Angestellter 132
6.3. Die Schiffsleitung (Kapitän, 1. Offizier, 1. Ingenieur) 137
6.4. Die Stellung und Aufgabe des 1. Offiziers und des 1. Ingenieurs 138
6.4.1. Der 1. Offizier 138
6.4.2. Der 1. Ingenieur 139
6.5. Verhältnis des Kapitäns zum 1. Offizier und 1. Ingenieur 139
6.6. Ergebnis 140
7. Die handelsrechtliche Stellung des Kapitäns, insbesondere seine Haftung 140
7.1. Das Ergebnis der bisherigen Untersuchung 140
7.2. Haftungsfreistellungsanspruch des Kapitäns durch den Verfrachter 141
7.2.1. Gefahrengeneigte Arbeit 141
7.2.2. Rechtsprechung des BGH zum Freistellungsanspruch des Schiffsführers 142
7.3. Fallgruppen, nach denen der Kapitän zur Haftung herangezogen werden kann 142
7.3.1. Anstellungsvertrag 142
7.3.2. Haftung gemäß § 823 BGB 143
7.3.3. Schadensersatz durch den Reeder 143
7.3.4. Vertragliche Haftungsbeschränkung des Reeders 143
7.3.5. Chartervertrag und Stückgutvertrag 143
7.3.6. Die Parteien des Charter- und Stückgutvertrages 144
7.3.7. Gegenüber Reisenden 146
7.3.8. Gegenüber der übrigen Schiffsbesatzung 146
7.3.9. Gegenüber den Ladungsbeteiligten 146
7.3.10. Unterschiedliche Haftung beim Stückgüter- und Chartervertrag 147
7.3.11. Die Himalaya-Klausel 149
7.4. Das Brüsseler Übereinkommen vom 10. Oktober 1957 und das Seerechtsänderungsgesetz vom 21. 6.1972 149
7.4.1. Anwendungsschwierigkeiten des § 487 HGB auf den Kapitän 150
7.4.2. Die Entscheidungen des BGH vom 27.2.1964 und vom 26.11.1979 152
7.4.3. Beseitigung der unbeschränkten Kapitänshaftung durch die Rechtsprechung des BGH 154
8. Die öffentlich-rechtliche Stellung des Kapitäns 154
8.1. Vorbemerkung 154
8.2. Hoheitsgewalt des Flaggenstaates; Flaggenführung 155
8.2.1. Außerhalb der deutschen Hoheitsgewässer 155
8.3. Die Schiffsgewalt des Kapitäns (Hausrecht, Große Haverei, Befugnisse gegenüber Reisenden) 157
8.3.1. Der eigentliche Kern der öffentlich-rechtlichen Befugnisse des Kapitäns 160
8.3.2. Das Anordnungsrecht des Kapitäns gemäß § 106 Abs. 2—6 SeemG 160
8.3.3. Beliehener im Sinne des Verwaltungsrechts 161
8.3.4. Verpflichtungen im Bereich des Personenstandswesens 161
8.4. Ergebnis 162
9. Das Streikrecht des Kapitäns 162
9.1. Kritik an der Auffassung Seiters 163
9.2. Keine Suspendierung der öffentlich-rechtlichen Funktionen des Kapitäns durch Streik 166
9.3. Zusammenfassung und Ergebnis 167
10. Rationalisierungsmaßnahmen in der deutschen Seeschiffahrt 167
11. Die integrierte Schiffsbesatzung 170
12. Das 18-Mann-Schiff 171
13. Das Schiff der Zukunft 172
14. Zusammenfassung 174
Vierter Teil: Schlußbetrachtung 175
Literaturverzeichnis 177
Anlagen 183