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Die Optimierung des Kreditportfolios

Ein Modell zur optimalen Gestaltung des Kreditportfolios mithilfe aktiver Steuerungsinstrumente

Geidt-Karrenbauer, Ulrike

Schriftenreihe Finanzmanagement, Vol. 12

(2010)

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Abstract

Zur Kreditrisikosteuerung stehen den Banken verschiedene Instrumente zur Verfügung. In der jüngeren Vergangenheit haben insbesondere kapitalmarktorientierte derivative Instrumente an Bedeutung gewonnen. Der Einsatz dieser Steuerungsmaßnahmen muss zielorientiert erfolgen, d.h. sowohl ihre Auswirkungen auf die Risiko- als auch die Ertragssituation sind zu berücksichtigen. Dabei stellt sich die Frage, welche Risiken mit welchen Instrumenten zu steuern sind. In der vorliegenden Arbeit wird aufbauend auf dieser Problemstellung ein Optimierungsmodell entwickelt, mit dessen Hilfe die optimale Struktur eines Kreditportfolios vor dem Hintergrund von Ertrags- und Risikogesichtspunkten bestimmt werden kann. In einem zweiten Schritt wird untersucht, inwiefern eine Umsetzung dieses Ziel-Portfolios mithilfe aktiver Kreditrisikosteuerungsinstrumente möglich ist.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Geleitwort 5
Vorwort 6
Inhaltsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 13
Abkürzungsverzeichnis 23
Symbolverzeichnis 25
Einleitung 29
1. Teil: Das Kreditrisikomanagement und Instrumente der aktiven Kreditrisikosteuerung 33
A. Grundlagen des Kreditrisikomanagements 34
I. Das Kreditrisiko 34
1. Das Kreditrisiko als Teil des bankbetrieblichen Risikos 34
2. Differenzierung zwischen erwartetem und unerwartetem Verlust 37
3. Der Kreditrisikomanagementprozess auf Einzel- und Gesamtgeschäftsebene 40
II. Die Phasen des Kreditrisikomanagementprozesses 42
1. Die Bonitätsbeurteilung als Grundlage der Kreditrisikoquantifizierung 42
2. Überblick über die Kreditrisikosteuerungsmaßnahmen 45
3. Kreditrisikosteuerung auf Einzelgeschäftsebene 48
4. Kreditrisikosteuerung auf Gesamtgeschäftsebene 52
5. Kreditrisikokontrolle 57
B. Risikoquantifizierung und Risikokalküle im Kreditrisikomanagement 59
I. Modelle zur Messung des Kreditportfoliorisikos 59
1. Der Value-at-Risk als Risikomaß für das Kreditrisiko 59
2. Überblick über die Modelle zur Kreditrisikoquantifizierung 62
3. Quantifizierung des Bonitätsrisikos mithilfe des Firmenwertmodells CreditMetrics 65
II. Die Einflussfaktoren auf die Höhe des Portfoliorisikos 75
1. Risikoklassen 76
2. Größenklassen 80
3. Risikosegmente 82
III. Berücksichtigung der Risikokalküle in der Kreditrisikosteuerung 86
1. Risikotragfähigkeits- und Risiko-Chancen-Kalkül 86
2. Aufbau eines Limitsystems 88
3. Risikoadjustierte Performancemessung 93
C. Instrumente der aktiven Kreditrisikosteuerung auf Gesamtgeschäftsebene 99
I. Risikotransferinstrumente ohne Liquiditätszufluss 99
1. Grundformen der Risikotransferinstrumente ohne Liquiditätszufluss 99
2. Einsatzmöglichkeiten der Risikotransferinstrumente ohne Liquiditätszufluss 105
3. Nachteile der Risikotransferinstrumenten ohne Liquiditätszufluss 107
II. Risikotransferinstrumente mit Liquiditätszufluss 108
1. Grundlagen der Risikotransferinstrumente mit Liquiditätszufluss 108
2. Risiken für die Sicherungsgeber und Absicherungsmöglichkeiten einer Verbriefungstransaktion 114
3. Einsatzmöglichkeiten und Nachteile der Risikotransferinstrumente mit Liquiditätszufluss 117
III. Gegenüberstellung der Risikotransferinstrumente mit und ohne Liquiditätszufluss 120
2. Teil: Anforderungen an und Bestimmung eines optimalen Kreditportfolios 123
A. Die Übertragbarkeit der Portfolio-Selection Theorie auf das Kreditrisikomanagement 124
I. Die Portfolio-Selection Theorie 124
1. Grundlagen der Portfolio-Selection Theorie 124
2. Prämissen der Portfolio-Selection Theorie 127
3. Bestimmung des optimalen Portfolios 129
II. Anwendbarkeit der Portfolio-Selection Theorie im Kreditrisikomanagement 133
1. Vergleich der Ausgangssituation der Portfolio-Selection Theorie und der Kreditportfoliooptimierung 133
2. Überprüfung der Prämissen und Anpassung an die Kreditportfoliooptimierung 138
3. Anforderungen an ein optimales Kreditportfolio 143
B. Der Conditional Value-at-Risk als Risikomaß zur Portfoliooptimierung 148
I. Risikomaße als Grundlage der Portfoliooptimierung 148
1. Allgemeines zu Risikomaßen 148
2. Anforderungen an ein Risikomaß zur Portfoliooptimierung 150
3. Eignung des Value-at-Risk als Risikomaß zur Portfoliooptimierung 155
II. Der Conditional Value-at-Risk 163
1. Das Risikomaß Conditional Value-at-Risk 163
2. Die Eignung des Conditional Value-at-Risk als Risikomaß zur Portfoliooptimierung 165
3. Beispielhafte Bestimmung des Conditional Value-at-Risk 168
III. Die Verwendung des Conditional Value-at-Risk im Kreditrisikomanagement 180
1. Auswirkungen auf das Limitsystem 180
2. Auswirkungen auf die Rendite-Risiko-Kennzahlen 183
3. Beurteilung des Conditional Value-at-Risk im Rahmen der Risikokalküle 185
C. Die Portfoliooptimierung als lineares Optimierungsproblem 188
I. Das zugrunde liegende Optimierungsmodell 188
II. Bestimmung des Modells zur Kreditportfoliooptimierung 189
1. Die Ermittlung des Portfolioertrags 189
2. Aufstellen des Optimierungsmodells 196
3. Umwandlung in ein lineares Optimierungsproblem 201
4. Die Lösung des linearen Optimierungsproblems 208
III. Die Optimierung des Beispielportfolios 209
1. Bestimmung des linearen Optimierungsmodells 209
2. Analyse des ermittelten optimalen Portfolios 218
IV. Aussagefähigkeit des Optimierungsmodells und Möglichkeiten der Umsetzung des optimalen Portfolios 236
1. Aussagefähigkeit der mathematischen Bestimmung des optimalen Portfolios 236
2. Möglichkeiten der Umsetzung mithilfe der Kreditrisikosteuerungsmaßnahmen 240
3. Auswirkungen von Steuerungsinstrumenten auf das Optimierungsmodell 243
3. Teil: Umsetzung des optimalen Portfolios mithilfe aktiver Steuerungsinstrumente 247
A. Die Einflussfaktoren auf die Auswahlentscheidung 248
I. Berücksichtigung von Kosten, Ertrag und Risiko 248
1. Bestimmung der maximal zulässigen Kosten 248
2. Beeinflussung von Risiko und Ertrag 257
3. Bestimmung der indirekten Einflussfaktoren auf die Auswahlentscheidung 258
II. Der Ablauf der Auswahlentscheidung 262
B. Analyse der Rendite-Risikosituation nach Einsatz der Steuerungsinstrumente 265
I. Die Kosten der Risikotransferinstrumente 265
1. Die Kosten der Risikotransferinstrumente ohne Liquiditätszufluss 265
2. Die Kosten der Risikotransferinstrumente mit Liquiditätszufluss 270
II. Beeinflussung von Risiko und Ertrag durch die Risikotransferinstrumente ohne Liquiditätszufluss 277
1. Die Veränderung des Risikos 277
2. Beeinflussung des erwarteten Verlusts 281
3. Die Beeinflussung des unerwarteten Verlustes 286
4. Die Beeinflussung des Portfolioertrags 291
III. Beeinflussung von Risiko und Ertrag durch die Risikotransferinstrumente mit Liquiditätszufluss 294
1. Beeinflussung des erwarteten Verlust 295
2. Beeinflussung des unerwarteten Verlust 297
3. Beeinflussung des Portfolioertrags 302
IV. Beeinflussung der Rendite-Risikostruktur durch die direkten Einflussfaktoren 309
1. Risikotransferinstrumente ohne Liquiditätszufluss 309
2. Risikotransferinstrumente mit Liquiditätszufluss 312
3. Abschließender Vergleich der Instrumente 316
C. Die Auswahlentscheidung und kritische Würdigung der Kreditportfoliooptimierung 325
I. Die Auswahlentscheidung vor dem Hintergrund der indirekten Einflussfaktoren 325
1. Die indirekten Einflussfaktoren der Risikotransferinstrumente ohne Liquiditätszufluss 325
2. Die indirekten Einflussfaktoren der Risikotransferinstrumente mit Liquiditätszufluss 329
3. Beurteilung der Risikotransferinstrumente vor dem Hintergrund der indirekten Einflussfaktoren 337
II. Durchführung und Bewertung der Auswahlentscheidung 341
1. Implikationen für die Auswahlentscheidung 341
2. Die Auswahlentscheidung zur Umsetzung des optimalen Beispielportfolios 344
III. Kritische Würdigung der Kreditportfoliooptimierung 354
1. Einordnung in den Kreditrisikomanagementprozess 354
2. Kritische Würdigung des Optimierungsmodells 356
3. Umsetzung des optimalen Kreditportfolios mithilfe der Risikotransferinstrumente 358
Zusammenfassung 361
Anhang 367
Literaturverzeichnis 379
1. Bücher und Zeitschriftenaufsätze 379
2. Sonstige Quellen 403