Menu Expand

Risikoübernahme in Industrieunternehmen

Der Value-at-Risk als Steuerungsgröße für das industrielle Risikomanagement, dargestellt am Beispiel des Investitionsrisikos

Kremers, Markus

Schriftenreihe Finanzmanagement, Vol. 7

(2002)

Additional Information

Book Details

Pricing

Abstract

Im Rahmen dieses Buches wird der im Bankensektor bereits etablierte Value-at-Risk-Ansatz auf die Risikomessung im Industriebetrieb übertragen, wobei die Darstellung am Beispiel des Investitionsrisikos erfolgt. Aufbauend auf dieser Form der Risikobewertung entwickelt der Autor des Weiteren ein Konzept für die Steuerung der Risikoübernahme, das sowohl einen Ansatzpunkt für die Messung der Risikoperformance bietet als auch eine Abstimmung zwischen den vorhandenen Risiken und dem Risikotragfähigkeitspotential eines Unternehmens erlaubt.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Geleitwort 6
Vorwort 8
Inhaltsverzeichnis 10
Abbildungsverzeichnis 16
Abkürzungs- und Symbolverzeichnis 20
Einleitung 24
1. Teil: Risikomessung als Problemstellung des industriellen Risikomanagements 28
A. Der Betrachtungsgegenstand des Risikomanagements 29
I. Die gewandelte Risikosituation von Industrieunternehmen 29
1. Technologische Einflussfaktoren 29
2. Wirtschaftliche Einflussfaktoren 31
3. Rechtliche Einflussfaktoren 34
II. Der Begriff des Risikos 36
1. Charakterisierung des Risikos 36
2. Bestimmungsgrößen des Risikos 41
3. Kategorien der Unsicherheit 43
III. Formen industrieller Risiken 45
1. Kriterien zur Unterscheidung der Risiken eines Industrieunternehmens 45
2. Kategorisierung industrieller Risiken 48
3. Unterscheidung von Risiken nach dem Aggregationsgrad 53
B. Die Struktur eines integrativen Risikomanagementsystems 57
I. Die Vorgaben des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich für das Risikomanagement 57
1. Zielsetzung des KonTraG 57
2. Systemelemente des Risikomanagements gemäß KonTraG 61
3. Vorschriften für die Rechnungslegung und die erweiterten Aufgaben des Abschlussprüfers 64
II. Risikoorientierte Unternehmenskultur 70
1. Schaffung einer risikobezogenen Unternehmensphilosophie 70
2. Risikopolitische Zielbildung 73
III. Die Prozessdimension des Risikomanagements 77
1. Ablauf des Risikomanagementprozesses 77
2. Risikoanalyse 79
3. Risikobewältigung 85
4. Prozessbegleitende Kontrollen und Risikonachbereitung 94
IV. Aufbauorganisation des Risikomanagements 96
1. Grundlegende Gestaltungsformen 96
2. Aufgaben und organisatorische Einbindung einer zentralen Risikomanagementinstitution 99
3. Das Interne Überwachungssystem und seine Abgrenzung zum Risikocontrolling 103
C. Die Problematik der Bewertung von Risiken 108
I. Traditionelle Instrumente zur Beurteilung der Risikodringlichkeit 108
1. Grundsätzliche Problemstellung 108
2. Erwartungswert und Risikoportfolio 110
3. Schwächen der traditionellen Methoden zur Risikobewertung 115
II. Anforderungen an eine Methode zur Risikomessung 118
2. Teil: Der Value-at-Risk als Maßgröße für die Risikoübernahme 120
A. Messung des Marktpreisrisikos von Wertpapierportfolios 121
I. Der Value-at-Risk als Risikomaß 121
1. Entwicklung des Value-at-Risk 121
2. Die Kennzahl des Value-at-Risk 123
3. Ablauf der Value-at-Risk-Berechnung 128
4. Eingangsparameter der Value-at-Risk-Berechnung 130
5. Grundlegende Berechnungsmethoden 133
II. Der Varianz-Kovarianz-Ansatz zur Berechnung des Value-at-Risk 136
1. Auswahl von Risikoparametern und deren Beschreibung durch Wahrscheinlichkeitsverteilungen 136
2. Value-at-Risk eines einzelnen Wertpapiers 143
3. Erfassung von Risikoverbundeffekten 147
III. Ermittlung des Value-at-Risk mit Simulationsverfahren 152
1. Historische Simulation 152
2. Monte-Carlo-Simulation 158
IV. Kritische Würdigung und Anwendungsgebiete der Verfahren zur Berechnung des Value-at-Risk von Marktpreisrisiken 164
1. Vergleich der Methoden zur Berechnung des Value-at-Risk 164
2. Problematik der Aggregation von Risiken 171
3. Anwendungsmöglichkeiten in einem Industrieunternehmen 172
B. Ansätze zur Bewertung von Investitionsobjekten und zur Erfassung des Investitionsrisikos 175
I. Investitionen und ihre Bewertung 175
1. Das Wesen von Investitionen 175
2. Wirkungen von Investitionsentscheidungen 178
3. Die Kapitalwertmethode als Grundform der dynamischen Investitionsbewertung 181
4. Marktzinsorientierte Beurteilung von Investitionsvorhaben 187
II. Beurteilung von Investitionen bei Unsicherheit 196
1. Methoden zur Berücksichtigung der Unsicherheit im Rahmen der Investitionsentscheidung 196
2. Auswahl der für Zwecke des Risikomanagements geeignetsten Methode 200
III. Risikoanalyse bei Investitionsobjekten 203
1. Auswahl der relevanten Inputgrößen und Ermittlung ihrer Wahrscheinlichkeitsverteilungen 203
2. Berücksichtigung von Abhängigkeiten zwischen den Inputgrößen 209
3. Eignung analytischer Verfahren für die Ermittlung der Wahrscheinlichkeitsverteilung der Kapitalwerte 211
4. Daten des Beispielsfalls 215
5. Ermittlung der Wahrscheinlichkeitsverteilung der Kapitalwerte durch Bildung von Szenarien 217
C. Messung des Investitionsrisikos mit dem Value-at-Risk 228
I. Ermittlung des Value-at-Risk aus der simulierten Wahrscheinlichkeitsverteilung von Kapitalwerten 228
II. Die Haltedauer als Eingangsparameter der Value-at-Risk-Ermittlung 232
1. Die Haltedauer einer Investition und ihre Beziehung zur Nutzungsdauer 232
2. Ermittlung des Value-at-Risk bei verkürzter Haltedauer 233
III. Beurteilung des Verfahrens 238
1. Eignung der Risikoanalyse als Grundlage 238
2. Der marktzinsorientierte Kapitalwert als Bewertungsmaßstab für Investitionen 240
3. Aussagekraft des Value-at-Risk eines Investitionsobjekts für das unternehmerische Risikomanagement 242
3. Teil: Value-at-Risk-basierte Steuerung der Risikoübernahme 244
A. Prüfung der Tragfähigkeit einer zusätzlichen Risikoübernahme 245
I. Grundprinzip der Abstimmung von Risikopotenzialen und Risikodeckungsmassen 245
1. Das Wesen der Risikotragfähigkeit 245
2. Problemstellung der Ermittlung des Gesamt-Risikovolumens 247
3. Die Gleichgewichtsbedingung der Risikotragfähigkeit 250
4. Problematik einer Beurteilung der Risikotragfähigkeit mithilfe einer Barwertgröße 254
II. Die finanzwirtschaftliche Dimension der Risikotragfähigkeit 257
1. Ableitung einer Maßgröße für die liquiditätsorientierte Risikotragfähigkeit 257
2. Finanzielle Risikodeckungsmassen 260
3. Abgleich der Risikopotenziale und der Deckungsmassen 262
III. Die erfolgsrechnerische Dimension der Risikotragfähigkeit 267
1. Risikomessung in erfolgsrechnerischer Hinsicht 267
2. Abgrenzung erfolgsrechnerischer Risikodeckungsmassen 272
3. Abstimmung von Risikopotenzial und Risikodeckungsmassen 276
IV. Der Risikotragfähigkeitskalkül als Grundlage für ein Risikolimitierungssystem 279
B. Sicherstellung eines angemessenen Risiko-Chancen-Profils 282
I. Zusammenhänge zwischen der Risikoübernahme und dem Chancenaspekt 282
II. Grundstrategien im Risiko-Chancen-Management 284
III. Ansatzpunkte für ein quantitatives Risiko-Chancen-Management 286
1. Kapitalmarkttheoretischer Ansatz 286
2. Kennzahlen für das Risiko-Rendite-Verhältnis 290
C. Beurteilung der value-at-Risk-basierten Messung und Steuerung des Risikopotenzials 293
I. Grundsätze der Risikoübernahme und die verwendeten Kennzahlen 293
II. Kritische Würdigung des konzipierten Systems 295
III. Weiterer Forschungsbedarf 297
Zusammenfassung 300
Anhang 308
Angenommene Aktienkurse im Beobachtungszeitraum und historische Simulation 308
Monte-Carlo-Simulation 313
Zuordnungsvorschriften der Ausprägungen der unsicheren Inputgrößen zu den Zufallszahlen 318
Literaturverzeichnis 322
Schriftenreihe Finanzmanagement 359