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Verfassungsentwicklungen im Vergleich

Italien 1947 – Deutschland 1949 – Spanien 1978

Editors: Blanke, Hermann-Josef | Magiera, Siegfried | Pielow, Johann-Christian | Weber, Albrecht

Schriften zum Europäischen Recht, Vol. 200

(2021)

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Abstract

Anlässlich einer Tagung zum 70-jährigen Bestehen des deutschen Grundgesetzes in Berlin im April 2019 haben Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland, Italien und Spanien die bisherige Verfassungsentwicklung ihrer Länder näher beleuchtet. Ziel war es, Verläufe und Auswirkungen des Verfassungsrechts aus einer rechtsvergleichenden Perspektive zu untersuchen und vertieft zu diskutieren. Dabei wurden auch die Einflüsse der Europäisierung und der Internationalisierung auf die staatlichen Verfassungsordnungen in den Blick genommen.

Der Band umfasst die Beiträge in sieben Abschnitten: Entwicklungen der Grundrechte; Aktuelle Grundrechtsfragen in der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung; Einwirkungen des Unionsrechts und der EMRK auf die nationalen Verfassungen; Verfassung und Verwaltung; Föderalismus, Autonomiestatus, Regionalismus; Entwicklungslinien im Mehrebenensystem; Finanzverfassung im Mehrebenensystem; sowie eine Einführung und ein Resümee.
»Comparing Constitutional Developments: Italy 1947 – Germany 1949 – Spain 1978«

This publication contains contributions of legal experts regarding the constitutional developments in Germany, Italy and Spain at a conference in Berlin in April 2019 on the occasion of the 70th anniversary of the German Basic Law. The objective was to take a closer comparative look at various essential issues, especially under the increasing influence of the law of the European Union and the European Convention on Human Rights.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Geleitwort von Prof. Dr. Norbert Lammert 7
Geleitwort von Dr. Stephan Holthoff-Pförtner 9
Inhaltsverzeichnis 11
Einführung zum Tagungsband 15
Hermann-Josef Blanke: Eckpunkte der Verfassungsordnungen Italiens, Deutschlands und Spaniens im Vergleich 17
I. Osmotische Prozesse im Verhältnis der italienischen, deutschen und spanischen Verfassungsordnung 19
II. Die Entwicklung der Grundrechte und des Grundrechtsschutzes 25
III. Verfassung und Verwaltung 31
IV. Entwicklungen der Staatsorganisation 35
V. Die nationalen Finanzverfassungen: Die Instrumente des Finanzausgleichs und das Prinzip der Solidarität 41
Entwicklungen der Grundrechte. Moderation: Albrecht Weber 51
Miguel Azpitarte: Der Horizont der Grundrechte aus spanischer Sicht 53
I. Einleitung 53
II. Die Grundrechte als Instrumente für den rationalen Dialog 54
1. Die Grundrechte in einer gefestigten Demokratie 54
2. Die Grundrechte in einem gefestigten Europa 55
III. Die Grundrechte in einem kriselnden Europa 56
1. Sicherheitskrise und Grundrechte 56
2. Die Grundrechte im Angesicht der Wirtschaftskrise 58
3. Die Rekonstruktion des Demos: Die Grundrechte als Teil der Verfassungsidentität? 60
Karl-Peter Sommermann: Die Entwicklung der Grundrechte und der Grundrechtsdogmatik in Deutschland 62
I. Einführung: Charakteristika der deutschen Grundrechte und Grundrechtsdogmatik 62
II. Expansive Tendenzen in der deutschen Grundrechtsdogmatik 64
1. „Favor libertatis“ und Schutzbereichsbestimmung 64
2. Die Grundrechte als Elemente einer objektiven Wertordnung 67
3. „Objektivrechtliche“ Grundrechtsgehalte 68
III. Kontraktive Tendenzen in der deutschen Grundrechtsdogmatik 69
1. Kritik an der Wertordnungslehre 69
2. Einschränkung des Vorbehalts des Gesetzes bei bestimmten mittelbaren Grundrechtsbeeinträchtigungen 71
3. Beschränkung der normativen Reichweite der Grundrechte auf den „Gewährleistungsgehalt“ 72
IV. Der Einfluss von Europäisierung und Globalisierung auf die deutschen Grundrechte und die Grundrechtsdogmatik 73
1. Harmonisierung der Grundrechte mit den Anforderungen der EMRK 73
2. Das Verhältnis der deutschen Grundrechte zu den Unionsgrundrechten 74
3. Neue Bedrohungslagen 75
V. Fazit 76
María Jesús Montoro Chiner: Die Entwicklung der Grundrechte in Spanien 78
I. Text und Kontext (1978–2018) 78
II. Die Entwicklung der Grundrechte (Art. 10 Abs. 2 SpV): Integrative Interpretation 79
III. Die Träger der Grundrechte: Juristische Personen als Träger der Grundrechte 80
IV. Gleichheitsprinzip in der Gegenwart: Das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe 80
V. Auswirkung der neuen Technologien auf die Grundrechte 81
VI. Die Effektivität der Grundrechte gegenüber Umwelteingriffen 83
VII. Grundrechte als verfahrensrechtliche Garantien 84
VIII. Im Lichte der Grundrechte: Adoption, Euthanasie und Leihmutterschaft 85
IX. Die Ausstrahlung der Grundrechte: Soziale Rechte im Wandel 86
X. Bibliographie 87
Daria de Pretis: Die Entwicklung der Grundrechte in Italien 89
I. Vorbemerkungen 89
II. Die Grundrechte als System: Gegenseitige Integration, Ausgleich, Kontrolltechniken 89
III. Verfassungsgericht und Gesetzgeber bei der Umsetzung der Grundrechte 94
IV. Der Schutz der Grundrechte zwischen der Corte costituzionale und den Europäischen Gerichtshöfen 98
Maria Daniela Poli: Die Entwicklungen der Grundrechte in Italien, Deutschland und Spanien. Eine vergleichende Perspektive. Kommentar 105
I. Einführung 105
II. Die Vorrangstellung der Grundreche und ihre Bedeutung heute 105
III. Der Einfluss der Probleme der modernen Zeit und des sozialen Wandels auf die Grundrechte und die Funktion der Rechtsvergleichung 107
IV. Der aktuelle Grundrechtspluralismus und die Suche nach einer gesamteuropäischen Homogenität 110
Aktuelle Grundrechtsfragen in\r\nder verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung. Moderation: Stefan U. Pieper 113
Michael Eichberger: Aktuelle Grundrechtsfragen in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 115
I. Einleitung 115
II. Grundrechtsberechtigung und Grundrechtsbindung 116
1. Grundrechtsbindung einer gemischtwirtschaftlichen juristischen Person des Privatrechts – BVerfGE 128, 226 (Fraport) 116
2. Grundrechtsfähigkeit juristischer Personen aus der Europäischen Union – BVerfGE 129, 78 (Cassina) 118
3. Beschwerdeberechtigung einer von einem ausländischen Staat beherrschten inländischen juristischen Person – BVerfGE 143, 246 (beschleunigter Atomausstieg) 119
III. Drittwirkung der Grundrechte 122
1. Stand der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung 122
2. Gleichheitssatz und Drittwirkung – BVerfGE 148, 267 (Stadionverbot) 123
IV. Schutzpflichtdimension der Grundrechte 125
V. Schluss 126
M. Mercè Darnaculleta Gardella: Aktuelle Grundrechtsfragen in der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung Spaniens 127
I. Einleitung 127
II. Aktuelle Fragen der Rechtsprechung des Verfassungsgerichts 128
1. Aus quantitativer Sicht: Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsschutz 129
2. Aus qualitativer Sicht: Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Recht auf Vergessenwerden 129
3. Aus Mediensicht 129
a) Recht auf freie Meinungsäußerung 130
b) Recht auf politische Teilhabe 131
c) Gleichstellung von Mann und Frau 132
III. Grundrechte und Globalisierung 133
1. Grundrechte von Ausländern 133
2. Konflikte zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung und der Religionsfreiheit 136
IV. Grundrechte und Wirtschaftskrise 138
1. Enteignung der Nutzung von Wohnungen 138
2. Staatliche Unterstützung für erneuerbare Energien und Eigentumsrecht von in- und ausländischen Investoren 139
Jörg Luther: Aktuelle Grundrechtsfragen der italienischen Verfassungsrechtsprechung 141
I. Der komparative Kontext der Grundrechte 141
II. Der institutionelle Kontext der Aktualisierung 143
III. Die sozialen Rechte von Migranten (Urteil Nr. 166/2018) 145
IV. Verfassungswidrige Verletzung der Europäischen Sozialcharta (Urteil Nr. 194/2018) 148
V. Verfahrensinterne Unvereinbarkeitserklärung der Bestrafung der Beihilfe zur Selbsttötung (Urteil Nr. 207/2018) 150
VI. Verfassungsgerichtliche Divergenzen zur Sperrklausel bei der Europawahl (Urteil Nr. 239/2018) 151
VII. Zeitzeichen? 152
Susana de la Sierra: Die Rolle der ordentlichen Gerichtsbarkeit im Grundrechtsschutz und die Kultur aus verfassungsrechtlicher Sicht. Kommentar 153
I. Einleitung 153
II. Die Rolle der ordentlichen Gerichtsbarkeit bei der Gewährleistung des Grundrechtsschutzes 154
III. Rolle und Funktion der Obersten Verwaltungsgerichte am Beispiel des spanischen Tribunal Supremo 155
1. Der spanische Verwaltungsgerichtshof nach der Reform des Revisionsverfahrens 155
2. Der Schutz der Grundrechte im neuen Szenario 157
3. Ein Wandel der Theorie der Gewaltenteilung? 158
IV. Die Kultur aus einer grundrechtlichen Perspektive 159
Einwirkungen des Unionsrechts und\r\nder EMRK auf die nationalen Verfassungen. Moderation: Siegfried Magiera 163
Peter M. Huber: Die Einwirkungen des Unionsrechts und der EMRK auf das Grundgesetz 165
I. Grundlagen und Grenzen offener Staatlichkeit in Deutschland 166
II. Europäisierung von Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip 167
1. Parlamentsvorbehalt und Wesentlichkeitsdoktrin (Art. 20 Abs. 1 bis 3 GG) 167
2. Die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung (Art. 20 Abs. 3 GG) 168
3. Kommunalwahlrecht für Unionsbürger anderer Mitgliedstaaten 169
4. Staatsangehörigkeitsvorbehalt und Berufsbeamtentum 169
III. Verschiebungen in der Funktionenordnung (Art. 20 Abs. 2 S. 2 GG) 171
IV. Bundesstaatliche Kompetenzverteilung 172
V. Grundrechte 173
1. Modifikation des Schutzniveaus 173
2. Europäisierung der Deutschen-Grundrechte 175
3. Grundrechtsberechtigung juristischer Personen (Art. 19 Abs. 3 GG) 175
VI. EMRK 178
1. Zur Stellung der EMRK in der deutschen Rechtsordnung 178
2. Konfliktfelder 180
VII. Fazit 182
Francisco Balaguer Callejón: Die Einwirkungen des Unionsrechts und der EMRK auf die nationalen Verfassungen. Der Fall Spanien 183
I. Methodologische Vorfragen 183
II. Strukturwandel des nationalen Verfassungsrechts 185
III. Die Einwirkung der EMRK auf die spanische Verfassungsordnung 187
IV. Die Einwirkung des Unionsrechts in der spanischen Verfassungsordnung 189
1. Verfassungsreformen und Konfliktverhältnisse zwischen EU-Recht und nationalem Verfassungsrecht 189
2. Osmotische Beziehungen zwischen dem EU-Recht und dem nationalen Verfassungsrecht 193
3. Die Einwirkung des Unionsrechts auf der infra-konstitutionellen Ebene der nationalen Rechtsordnung 195
V. Schlussfolgerungen 196
Diana-Urania Galetta: Die Einwirkung des EU-Rechts auf die italienische Verfassung 198
I. Welche Einwirkungen? 198
II. Die Bedingungen der Mitgliedschaft in der Europäischen Union als Grenzen der nationalen Verfassungsgebung 199
III. Die Einwirkung auf den Text der nationalen Verfassung 199
IV. Die die negativen Effekte der Übertragung von Kompetenzen kompensierenden Klauseln (die sog. „controlimiti Klauseln“ des italienischen Verfassungsgerichts) 202
V. Die fünfte Phase in der Rechtsprechung des italienischen Verfassungsgerichts: zwischen dem Schutz der Grundrechte und der Frage der doppelten Vorabentscheidungsersuchen 205
VI. Das Urteil Nr. 20/2019 des italienischen Verfassungsgerichts: die allgemeinen Grundsätze des EU-Rechts als Parameter für die Abwägung zwischen kollidierenden Verfassungsrechten 208
VII. Thesen 210
Rosario Leñero Bohórquez: Die Einwirkungen des Unionsrechts und der EMRK auf die nationalen Verfassungen. Kommentar 211
I. Einleitung 211
II. Die Grundrechte in einem pluralistischen Verfassungskontext 212
III. Das interne institutionelle Gleichgewicht: Zwischen Verfassungsreform und -mutation 214
Verfassung und Verwaltung. Moderation: Santiago González-Varas Ibáñez 217
Cristina Fraenkel-Haeberle: Verfassung und Verwaltung in Italien 219
I. Einleitung und Fragestellung 219
II. Die drei Leitkonzepte der italienischen Verfassung 220
III. Auslegung und Konkretisierung der Verfassungsprinzipien 225
IV. Schluss: Verfassungsnorm und Verfassungswirklichkeit 228
Javier Barnes: Verfassung und Verwaltung. Zum 40. Jahrestag der spanischen Verfassung von 1978 231
I. Der historische Kontext der Verfassung von 1978 231
II. Der Einfluss der Verfassung von 1978 und des Europarechts auf das spanische Verwaltungsrecht: eine Erfolgsgeschichte 232
III. Die territoriale Organisation des Staates und das Verwaltungsrecht 233
1. Die Strategie der Verfassung von 1978 zur Organisation der territorialen Machtverteilung 233
2. Politischer Kontext 236
3. Das Verwaltungsrecht des Autonomen Staates im Wartestand 237
IV. Wechselbeziehungen zwischen Verfassungs- und Verwaltungsrecht 237
1. Funktionen des Verfassungsrechts im Verwaltungsrecht 238
2. Funktionen des Verwaltungsrechts im Verfassungsrecht 239
3. Rückwirkungs-, Aufsichts- und Warnfunktion 240
4. Verfassungsverwaltungsrecht 242
Angela Ferrari Zumbini: Das Verhältnis zwischen Verfassung und Verwaltung aus rechtsvergleichender Perspektive. Kommentar 244
I. Einleitung 244
II. Die Regelung des Verwaltungsverfahrens als Lackmustest 245
1. Spanien 245
2. Deutschland 246
3. Italien 247
III. Abschließende Überlegungen 249
Föderalismus, Autonomiestatus, Regionalismus. Moderation: Joh.-Christian Pielow 251
Günter Krings: Föderalismus, Autonomiestatus, Regionalismus aus deutscher Sicht 253
I. Verfassungsrechtliche Grundlagen 253
II. Föderalismus in der deutschen Verfassungsgeschichte 254
III. Föderalismusreformen 256
IV. Ergebnis 258
Birgit Aschmann: Der Autonomiestaat – Die Geschichte des spanischen Regionalismus 260
María Jesús García Morales: Zukunftsperspektiven des spanischen Autonomienstaates: Blockade oder Neuformulierung? 268
I. Einleitung 268
II. Ausgangspunkt: Der Autonomienstaat hat einen mehrheitlichen Zuspruch. Geschichte eines Erfolgs und Misserfolgs 269
III. Die Probleme: Der Autonomienstaat hat zwei unterschiedliche Krisen zu bewältigen 272
1. Der „Verschleiß“ der territorialen Staatsorganisation nach 40 Jahren Bestand 272
2. Die Katalonienkrise 274
IV. Die Auswege: Neuformulierung des Autonomienstaates und des Föderalismus in Spanien? 277
1. Bemerkungen zum Föderalismus in Spanien 278
2. Ziele und Inhalte einer föderalen Reform: great expectations, aber große Diskrepanzen 279
a) Wozu der Föderalismus und welche Modelle? 279
b) Lösungswege für andauernde Probleme des Autonomienstaates: rechtliche und nicht rechtliche Änderungen 280
c) Lösungswege für die Sezessionsbestrebungen: „Plurinationalität“, Asymmetrie und ein Abspaltungsrecht? 281
3. Die föderalen Ideen und die Verfassungspolitik: die föderale (Verfassungs-)Reform als mission impossible, oder gibt es doch einen Ausweg? 284
V. Fazit: Die Zukunft des Autonomienstaates bleibt ein Rätsel 286
Raffaele Bifulco: Föderalismus, Autonomiestatus, Regionalismus aus italienischer Sicht 288
I. Einleitung 288
II. Die wichtigsten Neuerungen der Verfassungsreformen von 1999 und 2001 290
1. Die neuen Regionalstatute 291
2. Die Gesetzgebungsbefugnisse im Rahmen eines vollständigen Zweikammersystems 291
3. Die Verwaltungsautonomie 293
4. Die Finanzautonomie 294
III. Die Regionen mit Sonderstatut nach den Verfassungsreformen von 1999 und 2001 295
IV. Verfassungsgerichtshof und nationales Parlament 297
V. Der (gescheiterte) Reformversuch von 2014–2016 299
VI. Die jüngsten Entwicklungen: Hin zu einem differenzierten Regionalismus? 301
VII. Was bleibt vom italienischen Regionalismus? 304
Dian Schefold: Föderalismus, Autonomiestatus, Regionalismus. Kommentar 306
I. Unterschiedliche Ausgestaltungen des Mehrebenensystems 306
II. Begriffliche Unterscheidung von Föderalismus und Regionalismus 307
III. Annäherungen und Übergänge 308
IV. Folgerungen 309
Entwicklungslinien im Mehrebenensystem. Moderation: Hermann-Josef Blanke 313
Roland Sturm: Die verfassungspolitische Logik des europäischen Mehrebenensystems 315
José María Porras Ramírez: Der Spanische Senat als Kammer der territorialen Vertretung. Eine anstehende Verfassungsreform 322
I. Das gescheiterte Modell der Verfassung des Spanischen Senats 322
II. Funktionen eines reformierten Senats 327
III. Struktur und Zusammensetzung eines neu verfassten Territorial-Senats 330
Giorgio Repetto: Das Mehrebenensystem im italienischen Regionalismus. Entwicklungslinien und offene Probleme 335
I. Die Tradition der lokalen Selbstverwaltung und der Wandel zur „Republik der Autonomien“ 335
II. Regionalismus und Politikverflechtung in der Debatte um die Verfassungsreformen: das Problem der zweiten Kammer 336
III. Das Mehrebenensystem in der Judikatur des Verfassungsgerichtshofs: Der Aufstieg des Grundsatzes des loyalen Verhaltens und seine Folgen im sog. „Konferenzsystem“ 339
IV. Das Konferenzsystem und seine institutionelle Schwäche 342
V. Die ungeschickte Abschaffung der Provinzen und ihre Folgen 345
VI. Das italienische Mehrebenensystem zwischen Anpassungsfähigkeit und Reformbedarf 349
Zur Finanzverfassung im Mehrebenensystem. Moderation: Monica Bonini 351
Carlos Vidal Prado: Zur Finanzverfassung im Mehrebenensystem: Die spanische Sichtweise 353
I. Verfassungsrechtlicher Rahmen 353
II. Die finanzielle Selbständigkeit der Autonomen Gemeinschaften 354
III. Die fiskalische Mitverantwortung 357
IV. Solidarität und Ausgleichsmechanismen 359
V. Der Bericht der Expertengruppe 364
Lorenza Violini: Die Finanzreform von 2012 und die Finanzierung der Ausgaben im italienischen Regionalismus 366
I. Ein Blick in die Geschichte Italiens: Zentralisierung als Weg zur nationalen Einheit 366
II. Überblick über die verfassungsrechtlichen Regelungen 369
III. Die Verfassungsreform von 2012 und die Pflicht zur ausgeglichenen Haushaltsführung 371
IV. Ein Blick auf die gegenwärtige Finanzlage des Zentralstaates 373
V. Die Finanzen der Regionen 374
VI. Die Verteilung der Steuereinnahmen zwischen Staat und Regionen 375
VII. Finanz- bzw. Steuerüberschüsse 377
VIII. Die Auswirkungen der Krise auf die lokalen Finanzen 377
IX. Fazit 379
1. Das Verfahren nach Art. 116 Abs. 3 der ital. Verfassung 379
2. Die regionalfreundliche Rechtsprechung des Verfassungsgerichts 380
a) Das Urteil Nr. 57/2019 380
b) Das Urteil Nr. 6/2019 381
Resümee und Ausblick 383
Resümee und Ausblick 385
Teilnehmerverzeichnis zum Tagungsband 389